Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)


Gestern waren wir bei IKEA. Da Ergebnis fand sich heute morgen auf unserem Frühstückstisch wieder: Rundes, knackiges, lecker duftendes Knäckebrot. Mit Genuß haben wir uns heute morgen darüber hergemacht. Und wie immer, wenn ich Knäckebrot esse, überlegte ich, WELCHE SEITE ich mit Butter bestreichen soll: die normale, geriffelte Seite – oder doch lieber die mit den Vertiefungen und den Flocken drauf.

Schon als Kind bemerkte ich, dass komischerweise jede Seite anders schmeckt. Und ich komme nicht umhin, mindestens ZWEI Scheiben zu essen, damit ich mich wieder erinnere, wie unterschiedlich sich beide Seiten auf der Zunge anfühlen und auch schmecken. Natürlich habe ich auch eine bevorzugte Seite – wie wohl viele andere auch. Aber es schadet nicht, auch mal die andere Seite zu probieren.Und je nach Tagesform und Anspruch schmeckt immer mal eine andere Seite besser als die andere.

Während ich mein Brot knabberte, fiel mein Blick wie zufällig auf den Brotkorb und ich schaute auf die Scheiben meines „normalen“ Brotes. Dort gab es keine Wahl. Jede Seite schmeckt gleich. Es ist unwichtig, welche Seite oben liegt und beachtet wird. Ich dachte darüber nach, wie viele Menschen jeden Tag NORMALES Brot essen! Es ist einfach, man muss nicht drüber nachdenken, sondern nur konsumieren. Jede Scheibe ist gleich.

Und während ich so vor mich hin überlegte und an meinem schönen, runden, frischen Knäckebrot knabberte, bemerkte ich, dass ich auch im wahren Leben eine Version bevorzuge, aber ebenso auch die andere testen und immer wieder probieren muss. Und ich möchte auf keine Seite des Knäckebrots verzichten. Und ab und zu brauche ich auch normales Brot. 😉

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Kommentare zu: "Knäckebrot – die Erkenntnis des Lebens ;-)" (2)

  1. Liebe Conny,

    was für ein wundervoller Artikel, Du bringst es direkt auf den Punkt! Finde es herrlich, wie Du das Leben mit all seinen Überraschungen mit Brot vergleichst 😉
    Und Du hast Recht – wie viele „Normalbrot-Esser“ dümpeln einfach nur so vor sich hin, klammern sich an ihre tägliche Routine, essen ihre ewig gleichen, weichen Schnitten (schneiden am Ende sogar noch die Rinde ab!) und wundern sich, warum alles so fad und dröge schmeckt.
    „Knäckebrot-Esser“ hingegen wissen, dass das Leben manchmal hart sein kann, dass man BISS braucht, um letztendlich den Genuss zu erlangen, den man erstrebt…aber dass man auf dem Weg dorthin eben auch die unterschiedlichsten Seiten unseres Daseins kennenlernt und damit auch die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Aufregend!

    P.S. Und morgen geh ich WASA kaufen 🙂

  2. Sehr gut interpretiert, liebe Petra 🙂 Es gibt sooo viele Arten von Knäckebrot – und sooo viele Möglichkeiten, es zu essen 😉 Und wenn der Kiefer vom vielen ZUBEISSEN schmerzt, darf man auch ruhigen Gewissens mal ein butterweiches Toast vernaschen und sich etwas Weichheit gönnen 😉

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