Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)


Manchmal ist weniger mehr!

Jetzt ist es an der Zeit, dass ich mir das Leben etwas leichter mache – und das beinhaltet auch meinen Körper. Das „dicke Fell“ bearbeite ich innerlich, daher ist es äußerlich nicht mehr so wichtig und darf gehen. Die innere Leere, die ich mit Essen füllen wollte (ja, das habe ich jahrelang versucht und mache es teilweise immer noch), bearbeitet ich mit ausfüllenden Gedanken und „Er-füllungen“ anderer Art. Noch klappt das nicht so ganz, aber ich habe es mir vorgenommen. 🙂

Vielleicht liegt es daran, dass ich die  47 – das besondere Jahr, fast vollendet habe und mir bewußt ist, wie endlich das Leben ist, und dass ich Ballast abwerfen will. Das war mir eigentlich schon immer bewußt, aber zur Zeit ist es ganz nah dran an mir.  Natürlich weiß ich, dass es noch andere, wichtige Zahlen geben wird (so alt zu werden, wie mein Vater wurde (49), oder meine Tante oder oder oder). Das kriege ich einfach nicht aus dem Kopf. Vielleicht ist es auch so eine Art Familientradition, denn meine beiden Schwestern haben das auch so empfunden mit den Jahreszahlen. Vielleicht trenne ich mich davon. Mal sehen. Im Moment trenne ich mich von vielen Sachen – alten Klamotten, in die ich sowieso nicht mehr passen werde;  altem Gerümpel, was „irgendwann“ mal gebraucht werden kann (auch so eine Familientradion; vielleicht hat der Einbruch in die Hauskeller vor ca. 2 Wochen einen Impuls ausgelöst, wieder einmal über Wichtiges und Unwichtiges nachzudenken); alten Wertvorstellungen, Familienbanden und Ansichten über das Leben, die Liebe und überhaupt usw. Und auch von meinem Speck, der lange Zeit gut für mich war, mich vor gierigen Blicken geschützt hat (ja, ich war viele Jahre sehr schlank und kenne das Gefühl, dass nur das Äußere zählt). Auch dachte ich immer, es wäre schöner, eine gut gefüllte, faltenfreie Haut zu haben, als dünn und runzelig, denn das fand und finde ich einfach nicht schön.  Mal sehen, wie sich das diesmal entwickelt. Ach ja – von meinen langen Haaren habe ich mich auch getrennt. Unfreiwillig, das gebe ich zu. Meine Schwester hat meine Haare nachgeschnitten und mir im Übermut einen Kurzhaarschnitt verpasst. Meine Tochter meinte daraufhin: „Hey, DIESE Frau habe ich schon lange nicht mehr gesehen.“ Das hat mich bewogen, nicht auszurasten, sondern es als gegeben hinzunehmen und wirken zu lassen. Ja, das war ich mal – bevor ich krank wurde. Lang, lang ist’s her! Schauen wir mal, was von der Frau noch übriggeblieben ist, wenn der Speck weg ist.

Vor 2 Tagen habe ich also – wieder einmal – angefangen mit einer Umstellung der Ernährung und Kalorienreduzierung. Geplant sind so um die 1200 kcal/Tag – es können aber auch mal mehr sein. Da quäle ich mich nicht mehr. Ja, ich habe schon einige Diäten und Umstellungen (auch von Ärzten empfohlene)  im Laufe der Jahre ausprobiert, durchgehalten und abgenommen – und ja, es gab danach auch immer wieder den Jojo-Effekt. Dazu kommen etliche Kilos, die ich durch das Nichtraucher-Werden zugelegt habe – und ebenso etliche Kilos, die durch die Depression und die Tabletten entstanden sind. Ich hatte lange nicht die Kraft und den Kopf dafür, mich darum zu kümmern. Überleben war wichtiger! Irgendwie durch den Tag zu kommen und wenigstens irgend etwas zu schaffen. Manchmal geht das – manchmal geht das nicht. Auch heute noch.  Aber jetzt ist Schluß mit dem übergroßen Fettpolster!

Ich weiß, dass hier einige Leute mitlesen, die auch abnehmen wollen – ebenso wie Personen, die gerne zunehmen möchten. Vielleicht gefallen euch ja die Anregungen. Für weitere Ideen bin ich natürlich ebenso aufgeschlossen. 🙂 Danke!

Jetzt sage ich nicht: „auf in den Kampf gegen die Fettpolster“! Nein! Ich kämpfe nicht mehr gegen meinen Körper! Er ist gut, so wie er ist und es hat/te seinen Sinn! Ich liebe mich so, wie ich bin! Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht mehr verändern kann. Aber ich möchte es achtsam machen, nicht brutal. Brutal tut mir nicht gut, sondern tut mir nur weh. Das können andere machen, wie sie wollen – ich nicht! Ich werde es sanft angehen, die Rezepte auch nicht buchstabengetreu verfolgen, sondern auf mein Gefühl hören. Daher gibt es hier auch keine genauen Anleitungen, sondern Bildchen der Ergebnisse. Wenn ich nicht so schnell abnehme, wie es in den Vorgaben angegeben, ist das okay für mich. Ich habe mir ja auch beim Zunehmen Zeit gelassen und bin sowieso mit allem nicht mehr die Schnellste. Dann kann ich das auch beim Abnehmen so halten. Ich bin sicher, dann klappt das!

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