Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)


Hallo ihr Lieben,

da ich jetzt schon mehrmals auf verschiedenen Wegen gefragt wurde, wie ich auf die Idee von “connys low carb” kam, ob ich einen “Cheat-Tag” mache, ob ich vermehrt Sport treibe, woher ich weiß, wie viel ich essen kann, woher ich meine Rezepte nehme und welche Hilfen ich in Anspruch nehme, möchte ich hierzu gerne mal etwas ausführlicher antworten.

Ich habe querbeet unzählige Seiten über Low Carb und andere Diäten gelesen – was man essen „darf“ und was nicht. Außerdem habe ich schon mehrmals den Begriff „Weizenwampe” gelesen. Da heißt es unter anderem, dass der Weizen, den wir heute essen, nicht mehr der ist, den es vor 50 Jahren gab. Er wäre total umgezüchtet usw. Irgendwie machte das alles zusammen für mich Sinn. Und daher verzichten wir auf Weizen vorläufig fast komplett. Manchmal geht das aber nicht anders, wenn ich mal ein bisschen Mehl oder Paniermehl aufbrauchen will oder so. Wegwerfen von Essen, das noch gut ist, mache ich nicht gerne – und daher muss ich natürlich meine ganzen Weizenprodukte auch noch nach und nach aufessen. Aber Mehl oder sowas nachkaufen werde ich nicht, sondern hauptsächlich Dinkelmehl nutzen. Damit habe ich ja beim Mirabellen-Dinkel-Kuchen schon gute Erfahrungen gemacht.
 
Fastfood-Ketten haben mich vor der Ernährungsumstellung auch nur sehr selten gesehen. Aber es gibt ja auch anderes Fast Food, das man sehr oft gedankenlos oder aus Zeitknappheit zu sich nimmt: Tiefkühl-Pizza, Ramen aus dem Päckchen, Fertiggerichte, die schnell gekocht, mit Wasser aufgefüllt oder ruckzuck aufgebacken sind. Gestern wollten wir z.B. beim Einkaufen so eine griechische Spinatschnecke kaufen, aber als wir uns dann die heftigen Kalorien- und Kohlehydratangaben angesehen haben, ist uns der Appetit vergangen. Auch andere “Spezialitäten” lassen wir seit Mitte Juni in den Geschäften. Früher haben wir uns öfter solche Extras gekauft und gegessen. Ganz oft haben wir gegen den kleinen Hunger mal einen Fertig-Ramen gegessen. So ein kleines Nudelsüppchen hat über 400 kcal! Heftig, oder? Kein Wunder, dass sich das auf die Hüften gelegt hat. Jetzt wird uns klarer und klarer, wie falsch wir vorher gegessen haben. Dann gibt es halt mal z.B. stattdessen eine große Tasse gefro-Suppe (4 kcal auf 100 ml). Das ist doch ein großer Unterschied, oder? Andere Hersteller bieten das mit Sicherheit auch – soll also keine Werbung sein. Oder man kocht sich die Gemüsesuppe selbst und friert oder kocht sie portionsweise ein. Wir merken, dass wir Woche für Woche geiziger mit den Kalorien werden. Was nicht unbedingt sein muss, bleibt einfach weg. Im Moment ist das noch gut – aber langfristig werden wir das im Auge behalten müssen.

Auf Reis, Kartoffeln, Brot verzichten wir fast ganz – aber auch hier werden nach und nach in kleinen Mengen die vorhandenen Reste aufgebraucht, z.B. Nudeln, Klöße oder Reis den Gerichten zugefügt und dabei auf die Gesamt-Basis geachtet oder auswärts in kleinen Mengen mitgegessen (Sushi-Reis beim All you can eat-Tag beim Japaner). Bisher hat sich das auch nie auf die wöchentliche Abnahme niedergeschlagen. Jetzt – mit „meinem“ low carb fluppt das einfach und ist gar nicht schwierig für uns. Vielleicht ist das einfach Kopfsache, weil es keine Verbote gibt. Bei den vergangenen Diät-Versuchen haben die Verbote mich sehr heißhungrig gemacht und mein Magen hat irgendwie immer geknurrt. Außerdem fühlten sich die Rezepte in den Diätvorschlägen immer irgendwie exotisch an. Für eine Weile kann man das mal mitmachen, aber auf Dauer fällt man immer wieder in die alten Gewohnheiten zurück, wenn man es nicht lange genug neu trainiert. So ist es jedenfalls bei uns bisher immer gewesen. Und danach kamen die verloren Kilos wieder und noch ein paar drauf. Daher versuchen wir das jetzt einfach mal auf unsere Art. 🙂

Was die Rezepte angeht: Ich koche eigentlich fast so wie immer, lasse nur die Beilagen weg. Uns ist aufgefallen, dass wir die meisten Beilagen (Brot, Baguette, Reis, Nudeln usw.) nur gegessen haben, damit wir die Soßen besser aufnehmen können oder weil man uns als Kinder beigebracht hat, dass wir nicht nur Fleisch oder Wurst essen dürfen, sondern auch Kartoffeln oder sonstwas dazu essen müssen. Das hatte damals auch seinen Sinn – aber heute passt das nicht mehr. Heute dürfen wir die Soßen und das Fleisch oder Gemüse auch „so“ essen. Als uns das klar geworden ist, hat es im Kopf nochmal „Klick“ gemacht und das unterbewusste „schlechte Gewissen“ ist verstummt.

Was wir allerdings verstärkt machen ist, dass wir auf die Kalorien- und Kohlehydrat-Angaben achten, die auf den Verpackungen oder im Internet stehen. Und wenn das zu hoch ist, dann lassen wir dieses Produkt liegen. Auch light-Produkte bleiben schon seit vielen Jahren in den Regalen und werden von uns nicht gekauft. Was ich durch „light“ einspare, zahle ich durch die Einbußen bei der Gesundheit drauf. Das ist also schon sehr lange keine Option mehr für uns. Da plane ich lieber eine halbe oder ganze Stunde mehr ein und koche lieber frisch. Das kann ja auch sehr meditativ sein. 😉 Und Meditation ist wichtig – aber das ist ein anderes Thema. 😉

Ab und zu lasse ich mich auf low carb-Seiten oder in Abnehm-Blogs oder auf normalen Rezeptseiten oder durch Gespräche mit Freunden oder Familie inspirieren – aber dann passe ich viele Gerichte auf unseren Geschmack und unsere Gewohnheiten an. Der Vorteil dabei ist, dass man sich nicht groß umstellen muss. Wenn alles so schmeckt, wie man es kennt, ist es nicht mehr so schwierig. Trotzdem bleibt Raum für Neues.

Um irgendwie ein Mengenmaß zu haben, was den Kaloriengehalt angeht, ist die Seite http://www.fddb.info für mich sehr hilfreich. Da kann man das, was man essen will, einfach suchen und sich die Kalorien- und Nährwertangaben zeigen lassen. Mittlerweile bin ich da auch kostenlos registriert und habe dort meine Tagespläne mit drei Haupt- und drei Zwischenmahlzeiten angelegt. Da sehe ich immer sofort, was ich an Kalorien schon gegessen bzw. geplant habe. Und wenn irgendwas zu viel ist, dann kürze ich an anderen Stellen des Tages oder verschiebe auf einen anderen Tag.

Unsere Fleischportionen sind durch die neuen Einsichten auf jeden Fall SEHR viel kleiner geworden. Und es reicht trotzdem locker (100 g Rind oder Geflügel passen eigentlich immer), dazu viel Gemüse oder Salat und etwas Käse oder sowas. Zwischenmahlzeiten mit Hüttenkäse oder Datteln/Feigen oder andere Kleinigkeiten (bis 200 kcal) verhindern, dass der große Hunger kommt.

Käse ist bei uns auf jeden Fall so ein Ding, was immer sein muss. Auf Käse könnten wir nicht verzichten – wir lieben Käse. Den gibt es bei uns täglich, wenn auch in überschaubaren Portionen. Aber ab und zu so ein Stück auf der Faust – prima. Und wenn man Lust auf Haferkekse, Schokolade, Chips oder sonstwas hat, schauen wir einfach auf die Verpackung und nehmen uns so viel, dass wir nicht mehr als auf 200 kcal kommen. Das ist eine schöne Zwischenmahlzeit und allemal besser, als den Heißhunger darauf wachsen zu lassen. Wenn wir diese Leckerchen genießen, verlieren sie oft plötzlich schnell ihren Reiz. 😉

Wie man sieht, machen wir keinen speziellen “Cheat-Day”, z.B. am Wochenende, wo man alles und soviel essen kann,wie man will, sondern essen immer das, worauf wir Lust haben – nur in Maßen und mit Verstand. So wird auch kein Mangel ausgelöst und abwechslungsreich gegessen. Und sollte doch einmal ein Tag dazwischen kommen, an dem es mehr wird (aus welchen Gründen auch immer), dann nehmen wir das auch locker hin oder reduzieren evtl. am Folgetag die Kalorienmenge durch Einschub von mehr Gemüse/Salat und weniger Fleisch. Das reicht dann schon.

Sport mache ich so wie immer. Ich gehe ja schon seit Anfang des Jahres mehrmals in der Woche nordic walken und erkunde neue Wege, wenn das Wetter nicht zu schlecht ist. Ohne unsere Ernährungsanpassung habe ich dadurch nicht abgenommen, sondern sogar etwas zugenommen. Das ist ja verständlich, da Muskeln aufgebaut wurden. Mein Gewicht hat sich also dadurch nicht groß verändert, aber meine Beweglichkeit ist besser geworden. Ich bin ausgerichteter und zentrierter als vorher. Das Walken behalte ich auch bei, sofern Rückenschmerzen und Fersensporn das zulassen – je nach Tagesform. Schwimmen würde ich auch gerne, das hat aber in diesem Jahr noch nicht geklappt, weil immer irgendwas anderes war.

Ich weiß nicht, WARUM “connys low carb” funktioniert (bin ja kein Ernährungswissenschaftler). Vielleicht liegt es daran, dass ich viel Übergewicht habe – vielleicht aber auch nicht. Aber ich weiß, DASS es funktioniert. Das sehe ich jede Woche auf meiner Waage und an meinen Klamotten. Habe schon mehr als 15 cm Taillenumfang verloren. 🙂

Vielleicht hilft euch ja diese Art der neuen Ernährung auch? Ich wünsche es euch. 🙂

Liebe Grüße

Conny

 

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Kommentare zu: "Die Idee von “connys low carb”" (1)

  1. Liebe Conny, 💞 dank für die vielen Infos. Ich werde mich da auch mal rein lesen. „Connys Low Carb“ wird nicht unbedingt „Claudis Low Carb“ sein. Etwas abweichen wird es bestimmt von Deinem. Die ersten zwei Tage nur Eiweiß-Shakes….. 😕 oops…Das muss ich noch überlegen. Ich brauche erst mal eine vernünftige Basis, das heißt, erst mal zu vernünftigen Zeiten essen. Nicht den halben Tag ohne Essen verbringen.
    Danke für deine Mühe.
    💋 Claudi

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