Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Archiv für die Kategorie ‘Lustiges und Nachdenkliches’

Gute Laune beim Händewaschen


Meine herzallerliebste Tochter hat mich gerade so sehr zum Lachen gebracht. Sie hat für mich etwas erstellt, was dafür sorgt, dass ich beim Händewaschen jetzt immer lächeln werde. 😉

Das möchte ich jetzt gerne mit euch teilen (ihre Erlaubnis habe ich) 🙂

Hand washing technic with soap and water zur Musik von JOHNNY LOGAN – Hold me now

Ist das nicht absolut klasse?

Danke Angie

#coronavirus #seife #händewaschen #washyourlyrics #holdmenow #johnnylogan


Da will ich nur mal schnell mitten in der Nacht den Mülleimerbeutel wechseln und mache dann eine Entdeckung, die mich schockt: der Sack ist sehr viel schwerer, als er sein sollte. Außerdem ist er nass und steht in einer Pfütze. Der Mülleimer steht bei uns unter der Spüle. Zuerst glauben wir, dass der Syphon undicht geworden ist, weil auch dieser nass ist. Aber meine Tochter findet schnell die wirkliche Ursache:

Zwe kleine Löcher direkt neben dem Abfluss.

Mist!

Da brauchen wir wohl jetzt auch noch eine neue Spüle… und die passend ausgesägte Arbeitsplatte.

Ein neuer Herd wäre auch nicht schlecht, weil ich seit Monaten nur noch mit den zwei kleinen Platten kochen kann. Die Spülmaschine ist auch schon seit Jahren kaputt, ebenso wie die Abzugshaube und unser Trockner und einige Teile unserer Küche. Aber das ist eben so bei einer Küche, die 1979 gekauft wurde und schon umgezogen ist. Die Elektrogeräte wurden fast alle schon mal ausgetauscht, aber das ist auch schon 20 bis 30 Jahre her.

Nun, der erneute Austausch muss jetzt erstmal warten. Bis dahin stelle ich mir eine Spülschüssel in die Spüle. 😅 Wie gut, dass ich so flexibel bin. 😉

Gute Nacht. 😘

Goodbye Pommes


Nach einer längeren Pause ist es heute wieder wichtig für mich, meine Gedanken und Emotionen in Worte zu fassen. Traurige Worte. Worte, für die man eigentlich keine Worte finden kann. Letzte Worte.  Die Person, für die sie bestimmt sind, kann sie nicht mehr lesen. Aber vielleicht kommen sie ja trotzdem an. Irgendwie. Irgendwo. Auf jeden Fall müssen sie raus aus mir und gesagt werden. Oder geschrieben.

Ich bin traurig. Sehr traurig. Schon die ganze Woche lang kreisen meine Gedanken darüber nach, was ich empfinde. Was ich ihm noch sagen möchte.

Es geht um Pommes. Er ist nicht mehr da. Irgendwas in mir kann das gar nicht glauben. Er ist ein Teil meiner Familie. Meiner „alten“ Familie, vor der Scheidung.  Danach hatte ich nicht mehr viel mit ihnen zu tun. Ich habe anfangs oft versucht, den Kontakt aufrecht zu erhalten, aber wenn keine Gegenbewegung erfolgt, verläuft sowas im Sande. Schade. Für uns alle. Aber nicht zu ändern.

Pommes! Mit diesem Namen kannte ihn früher jeder. Eigentlich heißt er Frank. Wir kannten uns schon ewig. Meine Schwester hat seinen Onkel geheiratet, als wir noch Kinder waren. Wir wohnten in der gleichen Siedlung, nur wenige Häuser entfernt. Ich erinnere mich daran, dass wir oft miteinander gespielt haben. Wir haben oft getobt wie die Wilden. Er hatte vor Nichts Angst.  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Oft die tollen Spaghetti bei seiner Mutter gegessen oder am Samstag Nachmittag in seinem Wohnzimmer ein bisschen ferngesehen.  Mit seinen Brüdern Achim und Thorsten kam ich auch sehr gut klar.  Mit dem Rest der Familie auch. Ich gehörte schon als Kind dazu.

Hochzeit Ulla Kindertisch

(2. v.l. Frank, 4. v.l. ich – 1973 Kindertisch auf der Hochzeit meiner Schwester)

Dann wurden wir älter. Wir haben gemeinsam Musik gemacht im Fanfaren-Corps Schwarz-Weiß Rheinhausen 1963.  Auch hier konnte er einfach alles. Pommes war ein Sonnenschein. Er brachte überall gute Laune mit. Er war unglaublich talentiert, was das Musikmachen angeht. Ich glaube, es gibt nichts, was er nicht spielen konnte. Es war unglaublich. Und toll. In diesem Verein fand sich ebenfalls seine ganze, große Familie wieder.  Und wieder war ich ein Teil davon und habe viel mit ihm erlebt. Er hat mir vor ewigen Zeiten mein erstes Bier ausgegeben und mir ab und zu mal eine Zigarette geschenkt, obwohl ich das offiziell gar nicht durfte. Immerhin war ich 1 1/2 Jahre jünger als er. Aber er hat nur gezwinkert und uns Frischlinge  unter die Fittiche genommen. Das war eine richtig schöne Zeit.

Frank tanzt mit mir

(16.12.1988 – ein Tänzchen in Ehren auf einem Geburtstag bei uns zuhause)

 

Wenn ich mir die alten Bilder anschaue, erfüllt mich eine Wärme und ein dankbares Lächeln schleicht auf meine Lippen. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Ich hätte nie gedacht, dass das irgendwann mal vorbei sein könnte.

Um 5.10 Uhr am 28.10.2017 verließ Pommes diese Welt. Sein Sonnenschein, den er immer verbreitet hat, bleibt hier. In unseren Erinnerungen.  Da gibt es keinen Krebs und keine Notoperationen. Da gibt es keine Trennung. Da gibt es nur gemeinsames Lachen. Viele tolle Erlebnisse. Der Gedanke an tiefe Gespräche bei Sonnenuntergang draußen am Sandkasten hinter seinem Haus. Die Erinnerung an unzählige gemeinsame Reisen nach Bayern zu unseren damaligen Partnern. Er hat seine Frau dort gefunden in einem anderen, befreundeten Musikverein in Bad Windsheim. Ich hatte mich damals auch in einen Musiker von dort verliebt, aber das hat nicht auf Dauer gehalten. Unzählige Stunden haben wir auf der Fahrt hin und zurück Michael Jackson gehört und mitgesungen. Und alles andere, was damals IN war. Und wie oft war er hier bei uns zuhause? Wie oft haben wir uns die CDs von James Last angehört und daraus unsere Notenbücher für den Musikverein geschrieben? Ich habe ja da meistens nur zugehört, aber Frank und mein Ex und auch Achim haben für alle Stimmen die Griffblätter aufgeschrieben. Das war ganz klar Männersache damals.  Aber auch hier war ich wieder ein Teil davon.

Als am Samstag der Anruf von meinem Ex kam, dass Frank gestorben ist, wusste ich erst eine Woche davor, dass er krank war. Da hat mein Ex mit unserer Tochter telefoniert und es ihr ganz kurz und knapp gesagt. Sie könnte es mir „ja auch sagen, weil wir ja mal zusammen Musik gemacht haben“. Hinfahren sollte sie nicht, weil sie im Krankenhaus sowieso nicht auf Intensiv dürfte.  Bei den gemeinsamen Familienberatungen, die in solchen Fällen stattfinden, war sie auch nicht involviert. Ich denke mir meinen Teil dazu – mal wieder.  Sonst wären die kommenden Worte sehr böse. Also verkneife ich sie mir.

So gab es jetzt keinen richtigen Abschied.

Morgen ist die Trauerfeier. Dann kann jeder Abschied nehmen. Niemand kann das verwehren. Sollen sie sich doch zurückziehen, wenn sie wollen und uns mit Missachtung strafen wollen. Wir wissen noch nicht, ob wir hingehen werden. Ich weiß nicht, ob ich dafür stark genug bin.  Mein Ex hat vor ein paar Tagen im Garten in Richtung meiner Tochter gesagt, er würde sie mitnehmen, wenn sie wollte. Zu mir hat er gesagt, sie könnten es mir ja nicht verbieten und wenn ich kommen wollen würde, dann sollte ich kommen.  Ich müsste dann nur selbst zum Friedhof kommen. Die richtige Urnenbeisetzung findet dann im „kleinen Kreis“ statt.  Trennung pur.

Mir geht das alles sehr nahe. Die Tochter von Frank ist 9 Tage älter als meine. Wir waren gemeinsam schwanger, haben jede Schwangerschaftswoche miteinander geteilt und gefiebert. In den ersten Wochen, als unsere Kinder noch ganz klein waren, hatten wir auch noch viel Kontakt. Dann wurde es weniger. Eine Spaltung entstand. Lange Geschichte – traurig – zu lang für diesen Beitrag.

Meine Gedanken sind bei seiner Frau und seiner Tochter – und natürlich auch sehr bei seinen Brüdern Achim und Thorsten mit Moni und Claudia und deren Kindern.  Sie alle brauchen jetzt viel Kraft. Es ist hart, wenn jemand so aus der Mitte gerissen wird.

Danke für die gemeinsame, wunderschöne Zeit, lieber Frank. Ich hoffe, wir werden irgendwann woanders wieder tanzen und feiern. Beat it!

Frank S.

07.12.1963 – 28.10.2017

 

Dieser Song lief vor ein paar Tagen im Radio, als ich an dich dachte. Ich weiß noch, wie wir den zusammen gesungen haben.

Und am Abend, nachdem ich die traurige Nachricht über dich bekam, ging mein Herd kaputt, nachdem ich die letzten Pommes gebacken hatte und oben auf dem Herd noch eine Kleinigkeit braten wollte. Und so war ich die ganze letzte Woche in Gedanken an dich – und ohne Herd. Aber das macht nichts. Mir ist der Hunger vergangen.

Niemals geht man so ganz – und ein Teil von dir bleibt hier.

In tiefer Verbundenheit

Conny

 

11. Juli 1992 – Eröffnung der Stadtbahn Duisburg mit JOHNNY LOGAN – und ich war schwanger dabei ;-)


Auf den Tag genau vor 25 Jahren (11.07.1992) wurde in Duisburg die Stadtbahn eröffnet. An diesem denkwürdigen Tag habe ich JOHNNY LOGAN zum ersten Mal in Duisburg gesehen. Ich war damals schwanger und schon relativ kurze Zeit später – Anfang September – wurde meine allerliebste Tochter geboren. JOHNNY LOGAN-verrückt war ich ja schon seit 1980, als ich ihn mit „What’s another year“ beim Grand Prix erlebt habe. Und das hat ja bis heute auch nicht wirklich aufgehört: sobald ich seine Stimme höre oder nur seinen Namen lese, fängt mein ganzer Körper an zu prickeln und ich kriege das Strahlen nicht mehr aus dem Gesicht. So ist das – und so wird das vermutlich auch immer bleiben. 🙂

An diesem denkwürdigen Tag (für Duisburg und für mich) habe ich also schon am frühen Morgen (soweit mir das unter diesen Umständen möglich war) in Duisburg auf die Ankunft meines Lieblingsstars gewartet. Mein Ex war von der ganzen Aktion nicht so begeistert. Er konnte nie wirklich nachvollziehen, wie jemand von irgendetwas „Fan“ sein kann und hat viele Jahre mit verschiedenen, z.T. drastischen Methoden versucht, mir das auszutreiben. Ich muss sagen: Es ist ihm NICHT gelungen! 😉 Und er ist jetzt mein EX *pffh*.  Ich war furchtbar nervös an diesem Tag, weil ich unbedingt ganz nah  bei Johnny stehen  und deshalb auch so früh schon in der Innenstadt sein wollte. Und als wir dort ankamen, war es auch noch sehr leer. Und so habe ich geduldig Stunde um Stunde ganz nah an der Bühne gewartet. Natürlich habe ich immer darauf geachtet, ob es mir und dem Baby dabei auch immer gut geht. Und uns ging es gut – so gut wie selten zuvor. Glücksgefühle pur für beide. 🙂

Mein Ex ist in der Zwischenzeit spazieren gegangen oder was auch immer. Er ist zwischendurch immer wieder mal aufgetaucht, hat nach dem Rechten gesehen und bliebt, als es voller wurde, in meiner Nähe. Als es seiner Ansicht nach zu voll wurde (ich habe das gar nicht so empfunden, weil ich ja ganz vorne stand und mich sicher gefühlt habe), hat er mich vom Platz geholt und ganz hinten irgendwo an einer ruhigen Stelle geparkt. Ich vergesse nie, wie tief erschüttert und aufgebracht ich innerlich davon war.  Aber Argumente und Diskussionen waren zwecklos. Natürlich kann ich verstehen, dass er sich Sorgen gemacht hat. Er hat die ganze Situation ganz anders empfunden als ich. Aber für mich ist fast eine Welt zusammengebrochen in diesem Moment, denn ich konnte Johnny, den ich zum ersten Mal live erlebt habe, nur noch ganz winzig hinter Hunderten von fremden Köpfen erahnen.  😦 Schwer enttäuscht und richtig traurig ging der Rest des Auftritts mehr oder weniger an mir vorbei. Die lauten Leute um mich herum, der Mann, dem das alles keinen Spaß gemacht hat und meine erste große, verpasste Chance, Johnny mal aus der Nähe zu sehen.

Beziehungsmäßig ist an diesem Tag etwas bei mir zerbrochen. Er hat mich nie ernst genommen, was diesen Spleen von mir angeht und immer versucht, es unmöglich zu machen. Er hat meinen Traum und meine Leidenschaft für Johnnys Stimme und Auftreten immer wieder versucht, zu unterbinden und mich lächerlich zu machen. Und je mehr er das versucht hat, umso sturer wurde ich. Nachdem ich Johnny dann ein paar Jahre später in Rotterdam – SUPER CHOIR S(WING) ALONG IN AHOY‘ ROTTERDAM (13.09.1998) auf einem Konzert besucht habe und danach lange in seine Kabine durfte, bekam ich eine Autogrammkarte von ihm geschenkt.

JOHNNY LOGAN ROTTERDAM 1998-13-09 fuer wordpress

Diese Reise hat mein Ex auch massiv versucht zu verhindern, aber ich hatte eine wunderbare, damals schon weit über 70jährige Nachbarin, die Familie in Rotterdam hat und sich angeboten hat, mich und meine Tochter dorthin zu begleiten und Kindermädchen zu sein. Danke in den Himmel, liebe Leni. Das – und vieles andere – vergesse ich dir nie! ❤

https://connysblog.wordpress.com/2015/07/15/r-i-p-liebste-leni-liebe-freundin/

Die Autogrammkarte von Johnny, die ich dort bekam (Reach out-Zeit – die schönste Autogrammkarte aller Zeiten) 😉 stand aus Trotz sogar jahrelang in meiner Küche auf der Fensterbank.  😉

Bianca in meiner Küche mit johnny auf der fensterbank

 

Ja, so war das mit den Anfängen, Johnny live zu erleben. Und auch heute noch versuche ich immer, bei seinen Konzerten (wenn ich denn ganz selten mal hingehen kann) ganz vorne zu stehen und gehe dafür viele, viele Stunden vorher zu den Konzerten, warte bei Eis und Schnee und Hitze – und keine 10 Pferde kriegen mich mehr von der Bühne weg. Sowas passiert mir nie wieder (solange ich das verhindern kann). 😉

Meine Tochter kann natürlich auch alle Songs auswendig *lacht*. Als sie kleiner war, haben wir auch immer „Reunited“ und „Another lover“ zusammen gesungen, obwohl sie noch kein Englisch konnte *grins*. Er hat auch am 2. September 2006 auf einem Brauereifest in Issum für sie „Happy Birthday“ gesungen. 🙂 Dort war er zur Diebels-Frische-WM mit Kathrina von Kathrina and the Waves und Paul Young auf der Bühne.

http://www.litelife-eventagentur.de/projekte-und-kunden/diebels-frische-wm

Und in diesem Jahr wollte wir ja eigentlich im September nach Dublin zu seinem Jubiläums-Konzert. Aber im Moment sieht es noch nicht danach aus, als ob wir das finanziell auf die Reihe kriegen könnten. It is, what it is!

Hach ja – eigentlich sollte das ja jetzt mein Gedächtnis-Bericht von der U-Bahn-Eröffnung in Duisburg werden – und es ist doch wieder ein JOHNNY LOGAN-Fanbericht geworden. *lacht*. Ich kann nicht anders, ihr Lieben. 🙂

Hier ist der Bericht der WAZ, der mich gerade spontan an dieses Ereignis erinnert hat:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/vor-25-jahren-kam-in-duisburg-die-u-bahn-ganz-gross-raus-id211200069.html#

Wie sieht das denn bei euch aus? Habt ihr auch solche Erinnerungen an verrückte Erlebnisse? Vielleicht sogar als Fans? Würde mich sehr interessieren, wie das bei euch so ist. 🙂

Liebe Grüße

Conny

 

 

 

 

 

Niemals geht man so ganz – R.I.P. liebe minibares


 

Niemals geht man so ganz
irgendwas von dir bleibt hier.
Es hat seinen Platz immer bei mir.

– Trude Herr –

Eine liebe Bloggerin (minibares), mit der ich seit etwa 4 Jahren in lockerem Austausch stand, hat heute leider den schweren Kampf gegen ALS verloren. In der letzten Zeit habe ich ihre Einträge vermisst und mir schon Sorgen gemacht. Heute kam dann leider die Gewissheit. 😦

Ich bin sehr traurig! 😦

 
Liebe Bärbel,

obwohl wir uns leider nie persönlich kennengelernt haben, hatte ich immer einen guten „Draht“ zur dir und umgekehrt. Wir pflegten keinen großen, aber dennoch persönlichen Austausch miteinander und kommentierten immer mal wieder beim Anderen die Einträge. Ich habe deinen Blog sehr gerne verfolgt. Zu sehen, wie du mit den Freuden und Schwierigkeiten des Lebens umgehst, hat mich sehr oft zum Innehalten und Nachdenken gebracht. Dein sonniges Gemüt erhellte so manches Mal meinen Tag. Umso schwerer war es,  zu sehen, wie ALS dein Leben und deinen Alltag verändert hat. Auch wenn dein Optimismus ungebrochenen schien, war es doch ersichtlich, wie sehr du und deine Familie gekämpft haben.

Jetzt ist dieser Kampf für dich beendet, liebe Bärbel.

Ruhe in Frieden! (… und etwas von dir bleibt hier ❤ )

Alles Gute!

Conny

 

 

Ich liebe Tee :-)


Für mich ist es immer schön, wenn ich viel Auswahl habe. Geht es euch auch so oder habt ihr lieber eine kleine, begrenzte Auswahlmöglichkeit, bei der ihr nicht lange überlegen müsst? Ich kenne einige Leute, die immer gerne nur EINE Möglichkeit haben – sei es bei Duschzeug/Shampoo, Tees, Gemüse oder Obst, Käse usw.. Bei mir ist das nicht so, weil ich an einem Tag lieber diese Sorte benutze und an einem anderen Tag oder ein paar Stunden später lieber etwas anderes. Für mich ist das ein kleines Stückchen Freiheit.

Und so ist es auch bei meinem Tee. Daher ist es wohl auch kaum verwunderlich, dass ich gerne VIELE Teesorten zur Auswahl habe. Je nach Stimmung und Tagesform wähle ich dann meinen momentanen Tee aus.

Ich liebe Tee - connysblog.wordpress.com photo Tee_zpsnuvehxdk.jpg

Natürlich habe ich, obwohl die Auswahl meiner Möglichkeiten momentan nicht besonders groß ist, auch meine Lieblingssorten, die ich immer dann trinke, wenn es mir nicht so gut geht, ich Trost oder Unterstützung brauche oder wenn ich mit meinen Träumen auf die Reise gehen möchte Zu meinen Lieblingstees gehören auf jeden Fall: Orientalischer Gewürztee, Grüner Tee mit Jasmin, Cream of Ireland, Ostfriesentee und japanische Kirschblüte. Eine Tee-Sorte, die ich auch fast täglich trinke (außer Grüntee mit Jasmin) ist mein selbstgemachter Tee aus frischem Ingwer, frischer Zitrone und etwas Honig. Dieser Tee stärkt die Abwehrkräfte, ist gut für’s Immunsystem, ohne künstliche Zusatz- und Aromastoffe und hilft auch noch beim Abnehmen, hab ich mir mal sagen lassen

Ingwer-Zitronen-Tee mit Honig - connys low carb photo Ingwer-Zitrone_zps5elbhi2v.jpg

Davon bereite ich mir fast jeden Abend eine ganze Kanne zu.

Die Schalen der Zitrone werfe ich auch nicht sofort weg, sondern lege sie erstmal eine Nacht auf meinen Nachttisch. Ich liebe den Duft von Zitronen. Außerdem soll dieser Duft beim Einschlafen helfen, bei Atemwegserkrankungen hilfreich sein, Mücken vertreiben, den Serotoninspiegel heben und für gute Träume sorgen. Außerdem soll das Aufstehen dadurch erleichtert werden – man fühlt sich morgens frischer und fitter (Infos habe ich auf diversen Seiten im Internet gefunden).

Nachdem die Zitronenschale eine Nacht an meinem Bett verbracht hat, wandert sie in die Küche. Dort verhilft sie meinem Spülwasser zu mehr Fettlösekraft. Probiert es aus – es funktioniert wirklich. Man kann es an den Händen spüren, dass es hilft.

Spülwasser mit Zitrone - connys low carb photo Spuumllwasser Zitrone_zpsv1pcud4w.jpg

Ich habe auch schon Zitronen und Orangen/Mandarinen für eine Weile in normalem Essig eingelegt und dadurch einen wunderbaren Essigreiniger geschaffen. Diesen benutze ich immer noch, da er sehr kraftvoll ist – ganz besonders bei Kalkrändern (z. B. an den Glas-Wassernäpfen der Katzen).

Wie sieht es denn bei euch aus? Benutzt ihr solche Haushaltstipps auch oder verlasst ihr euch auf fertige Mittel und habt ihr gerne viele oder wenige Auswahlmöglichkeiten?

Liebe Grüße

Conny

500 Beiträge – das hier ist 501 ;-)


Ja hallo, was ist das denn? Da schicke ich gerade meinen letzten Blog-Beitrag los und schon ploppt ein PopUp auf:

500-beitrage

Na sowas 🙂

Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich schon sooooooo viel geschrieben bzw. gepostet habe. 🙂

Herzlichen Dank an meine treuen und neuen Follower. Ohne euren ständigen Support und eure netten Kommentare hätte ich vermutlich schon längst die Lust daran verloren.

DANKE! 🙂

 

Happy Birthday, liebe Angie <3


In letzter Zeit habe ich es einfach nicht geschafft, hier Mahlzeiten und Alltägliches zu dokumentieren. Das Wetter war so schön und so haben wir das Beste daraus gemacht und sind fast jeden Tag schwimmen gegangen. Als Snack haben wir oft Obst und Würstchen mitgenommen, am Abend gab es dann Geflügel und Gemüse. Außerdem waren wir mit der Geburtstagsplanung für meine Tochter beschäftigt. 🙂

Und so hat meine Waage dann am letzten Donnerstag, dem 1. September 2016 – 300 g = 121,5 kg angezeigt. 🙂

Und heute, am 2. September 2016,
hat meine allerbeste Tochter Geburtstag
und ist 24 Jahre alt geworden.

Happy Birthday, liebe Angie ❤

Wir hatten einen ganz tollen Tag. 🙂 Zuerst haben wir den Tag bei strahlendem Sonnenschein ganz gemütlich anfangen lassen, dann sind wir zum Lunch nach Moers zum japanischen Restaurant gefahren und haben leckeres Sushi und andere japanische Köstlichkeiten gegessen.

Gyoza connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-7_zpsotyojosk.jpeg

Sushi connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-8_zpsl3yw6ttj.jpeg

Gebackene Banane connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-6_zpsihcqhtsd.jpeg

Matcha- und Mango-Eis connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-4_zpsxhbigt9g.jpeg

Mochi - connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-1_zpswtepake0.jpeg

Das war soooooo lecker! 🙂 Hmmmm 🙂

Vor lauter Geburtstag war uns gar nicht mehr bewusst, dass an diesem Wochenende die Moerser Kirmes stattfindet und so waren wir ganz überrascht, dass diese am Nachmittag eröffnet wurde. Diese Gelegenheit haben wir genutzt und uns den weiteren Nachmittag ganz gemütlich in der Stadt aufgehalten, sind da und dort eingekehrt, haben uns kleine Ewigkeiten in Bücherläden verbuddelt und leckeren Kaffee getrunken, erfolgreich Schuhgeschäfte durchstöbert, uns in einem schönen Teeladen mit frischem Tee eingedeckt, den man sogar essen kann. Überall waren die Leute super freundlich zu uns und haben meiner Tochter z.T. kleine Geschenke überreicht, als sie mitbekommen haben, dass sie Geburtstag hat. Das hat uns sehr gefreut. 🙂

Zwischendurch haben wir uns an einem kleinen See in der strahlenden und noch richtig warmen Sonne ausgeruht und uns an den neugierigen Enten erfreut. Und die ganze Zeit ganz viel gequatscht und gelacht und den Tag genossen. ❤

Angies 24. Geburtstag in Moers - connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-2_zpsstkdw3x4.jpeg

Ententeich in Moers connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-12_zps3atmg2uq.jpeg

Enten in Moers connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-13_zpsnoiw3y2y.jpeg

Enten in Moers connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-15_zpsgsvmvqzu.jpeg

Neugierige Ente in Moers connysblog.wordpress.com photo Angies Geburtstag-16_zpsm5jehh9m.jpeg

Erst am späten Abend sind wir wieder zuhause gewesen, weil wir auf dem Heimweg noch in einer tollen, großen Gärtnerei waren und auch noch ein paar Teile eingekauft haben. ❤

Und morgen wird im kleinen Kreis mit ihren Freunden hier bei uns gefeiert. 🙂

Kalorien zählen fällt daher heute und morgen einfach aus. Am Montag machen wir dann weiter. 🙂

Das war einfach ein ganz toller Tag! Danke! ❤

„No Prblem“ – wie ein Buch den Weg zu mir findet


Prolog

Der Spielmeister und der Adept standen vor dem Gang des
Vergessens. Dahinter, verborgen im Zwielicht, wartete die
Pforte:

der Eingang zum Spiel.

Der Spielmeister spürte die drängende, unschuldige Neugier der
jungen Seele. Sie wusste nicht.

Der Alte lächelte still, milde. Nur wer genau hinsah, bemerkte
in der dunklen Tiefe seiner Augen einen mitfühlenden Schmerz.
Denn er wusste.

Alles musste so sein.

Leise sprach er zu seinem Schüler:
„Es ist deine Wahl. Du musst das Spiel nicht spielen.“

„Ich weiß. Ich will es aber spielen. Was werde ich erleben?
Werde ich eine Frau sein oder ein Mann? Wo wird das Spiel
stattfinden? Wie lange wird es dauern?“

„Lass dich überraschen. Mach dir nun noch einmal die wichtigste
Regel des Spiels bewusst: Sobald du den Gang des Vergessens
durchschritten hast, wirst du nicht mehr wissen, dass es ein
Spiel ist. Du wirst dich an unser Gespräch nicht mehr erinnern.
Alles, was du träumst, wird dir vollkommen real erscheinen.
Du wirst suchen, leiden und kämpfen, als gäbe es nichts außer
deinem Traum.“

Das junge Wesen antwortete schnell und altklug: „Ja, ja, ich weiß.
Darin liegt ja gerade der Spaß. Kann ich jetzt los?“ Der Spielmeister
nickte ruhig und liebevoll: „Ja, du kannst jederzeit gehen.“

Mit federnden Schritten begab sich die junge Seele in den Gang
des Vergessens. Nach einigen Metern aber drehte sie sich noch einmal
um und kam zurück. Ihre Stimme klang jetzt etwas nachdenklicher:
„Aber was ist, wenn ich mich nie wieder erinnere?“

Der Spielmeister schmunzelte gutmütig und sagte: „Ich dachte
schon, du würdest nie fragen. Wir haben diese Gefahr natürlich
bedacht. Wenn du dich zu tief in deinem Traum verirrst, schicken
wir dir drei Weckrufe.“

„Welche sind das?“

„Zuerst senden wir dir ein Problem.“
„Was ist ein Problem?“
„Ein Problem ist ein Ereignis, das dein Spiel zum Stolpern bringt,
weil du es nicht kontrollieren kannst.“

„Aha. Und was ist der zweite Weckruf?“
„Wenn der Kontrollverlust noch nicht ausreicht, um dich zu
wecken, schicken wir Schmerz. Dann wirst du intensiver unter
deinem Problem leiden.“

„Und was ist, wenn Problem und Schmerz nicht ausreichen? Was,
wenn ich immer noch weiterträume?“
„Für diesen Fall haben wir ein Buch in deinem Spiel deponiert. Es
wird dir zum perfekten Zeitpunkt in die Hände fallen. Es heißt:

NO PRBLEM

Wahrscheinlich wirst du dich über den Titel wundern und es
deshalb in die Hand nehmen. Vielleicht bekommst du es auch
empfohlen. Wie auch immer, es wird dich zur rechten Zeit finden.
Wenn du bereit bist, wirst du es lesen und dich erinnern.“

„Woran merke ich, dass ich bereit bin?“
„Wenn du nicht mehr recht haben musst.“
„Dann ist mein Erwachen also gewiss?“

„Ja, das ist es. Und jetzt geh!“ 

 

(Zitat: Prolog aus „No Prblem“ von Veit Lindau – mit freundlicher Genehmigung von http://www.lifetrust.info)

 ————————————————————————————–

Es ist Zeit für dieses Buch! Jetzt!

Denn dieses Buch hat mich gefunden. Vor ein paar Tagen. Einfach so. So einfach.

Ich war gerade mit facebook beschäftigt und habe nochmals nach einer Nachricht von meiner Tochter geschaut, die ich vor einer Weile bekommen hatte. Dabei ist mir aufgefallen, dass es jetzt bei facebook die Spalte “Nachrichtenanfragen” gibt. Das ist mir vorher noch nie aufgefallen. Und als ich in diesen Ordner geschaut habe, sind mir unzählige Anfragen und Nachrichten entgegengekommen, die ich vorher noch nie gesehen habe. Hauptsächlich waren es Chatanfragen wildfremder Männer oder sonstiger Blödsinn. Aber eine ganz besondere Anfrage ist mir dann doch noch aufgefallen:

Hi liebe Conny. 🙂

Du hast Veit’s neues Buch „NO Prblem. Wie du dein Problem löst.“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

…”

Yeah! Toll! Super! Ich finde Veit Lindau einfach klasse! Schon lange folge ich ihm auf facebook und habe auch seinen tollen Newsletter von lifetrust abonniert. Mein Herz hüpfte vor Freude! Klasse!

Dann kam der Schock: Die Nachricht war vom 25.11.2013! Uff 2013!

In mir war nun der Drang, der Schreiberin kurz mitzuteilen, dass ich das einfach nicht gesehen habe und es keine Absicht von mir war, das Buch nicht zu bekommen. Und so schrieb ich ihr wahrheitsgemäß und ganz spontan, dass ich die Nachricht gerade erst gesehen habe. Daraufhin folgte ein kleiner, sehr sehr netter Schriftwechsel – auch mit einer anderen, sehr netten Dame von lifetrust. Das Team ist wirklich unglaublich nett und super freundlich und herzlich. Ich bin noch völlig überwältigt von diesen netten Mails. Mit so einer herzlichen Gesprächsführung habe ich überhaupt nicht gerechnet und das hat mich ziemlich tief berührt nach dem ganzen Mist, den ich in den letzten Jahren mitgemacht habe.

Und am Wochenende hatte ich dann Post im Briefkasten:

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Das Buch mit Lesezeichen 🙂

Und als ich dann noch den Prolog gelesen hatte, war mir klar, dass ich das unbedingt mit euch teilen muss. 🙂

Ist das nicht “wunder”voll und irgendwie magisch? 🙂

1000 Dank nochmal an das super nette Team von Lifetrust! 🙂

Conny

P.S.: Für alle, die neugierig auf das Buch geworden sind, habe ich hier die passenden links:
http://veitlindau.com/
https://shop.lifetrust.info/

Vielleicht ist es ja bei euch auch jetzt Zeit für dieses Buch 😉 Lasst euch einfach von der Seite anregen. Ich kann es nur empfehlen! 🙂

 

Mediengeil


In weiten Teilen des Landes tobte heute Morgen ein Unwetter. Zum Teil gab es schlimme Folgen 😦 . Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.

Die „sozialen Netzwerke“ sind voll von Videos der Überschwemmungen. Oft von der Presse gedreht und dann veröffentlicht. Ja, es sind nicht immer nur Gaffer unterwegs, die NICHT von der Presse bezahlt werden.

Gerade ist mir ein Video vor Augen gekommen, bei dem ich 2 x hinschauen musste. Ist es wirklich war, dass ein Mitarbeiter von Radio k.w. sich selbst und die Straße filmt, während er selbst fährt? Er zeigt sich sogar und nennt seinen Namen. Er zögert nicht, uns überschwemmte Unterführungen zu zeigen und DAFÜR über Geh- und Radwege zu fahren. Wie unter den Kommentaren zu lesen war, ist der Nähe sogar eine Grundschule.

Ich frage mich: WAS HAT DER TYP SICH DABEI GEDACHT?

Das ist doch nicht mehr normal, oder?
Was sagt ihr dazu?

https://www.facebook.com/radiokw/videos/10153043401862325/

Ich kann da nur noch den Kopf schütteln!

Der Typ hat doch echt einen Wasser-Schaden, oder?

 

Zukunftswunsch für Möbel für dicke Leute


Ich habe gerade auf Facebook eine Umfrage gesehen, wo es darum ging, wie Möbel für uns dickere Menschen gemacht sein sollten. Da ich seit einer Weile einen neuen, stabilen, bezahlbaren Bürostuhl suche, habe ich mir darüber schon so einige Gedanken gemacht und erzähle euch von meinen Wünschen dazu und plaudere aus dem Nähkästchen, wie es bei uns momentan aussieht.

Der Stuhl sollte natürlich gut aussehen (und nicht unförmig, wie so viele Dinge, die für Dicke gemacht werden), stabil sein, eine hohe Lehne haben, damit ich auch mal meinen Kopf nach hinten legen kann und nicht unterhalb meiner Schulter der Stuhl schon zu Ende ist. Ich möchte auch gerne mal meine Massagematte auflegen können – auch dafür muss er eine hohe Lehne haben. Außerdem möchte ich keinen Stuhl, durch den man durchschauen kann – also keine Netzstrukturen oder sowas. Das gefällt mir einfach nicht. Gut wäre auch, wenn der Bezug stabil und haltbar wäre und nicht direkt immer am unteren Rand einreißt, wie es bei einigen unserer Stühle ist (Dehnbarkeit muss gegeben sein).

Die Funktionshebel müssen gut erreichbar sein (der Bauch stört nun mal beim Vornüberbeugen ein wenig), sollten aber nicht so weit abstehen, dass man daran hängen bleibt. Er sollte auch in hoch ausgefahrener Position stabil sein (und nicht nur den Eindruck machen!). Die Rollen sollten stabil sein, sich aber nicht in den Boden drücken. Irgendwas wird da sicher machbar sein. Von einem Fünfer-Drehkreuz als Fuß gehe ich einfach mal aus – der Sicherheit wegen. Ich mag es auch, wenn er ein bisschen wippen kann. So kann ich immer mal ein bisschen Streß abbauen. Meine Tochter hasst das, sie hat lieber einen unwippenden Stuhl. Vielleicht liegt es daran, dass ein früherer Drehstuhl beim Kippeln mal nach hinten umgefallen ist. Das darf NIE passieren! Optimalerweise wäre so ein Stuhl auch noch Katzenkrallenfest. So einen Stuhl habe ich bereits. Er ist schon fast 30 Jahre alt (da war ich noch gertenschlank). Der Bezug hat noch keine Löcher! Es geht also!
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 Das ist der uralte Stuhl, der katzenkrallenfest ist.  Die Lehne ist kürzlich abgefallen, weil die Schraube gebrochen war. Das wurde notdürftig repariert. Jetzt ist die Lehne fest, aber total fixiert und das Sitzen darauf tut nur noch weh. Schade drum. Er steht im Wohnzimmer und wird zum Zuschneiden, Bügeln oder als Esstischstuhl benutzt.

Meine jüngeren Stühle haben alle einen kaputten Bezug. Leider!
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Der schwarze Stuhl ist mein Lieblingsstuhl. Er ist stabil, hat eine leicht kippelnde Lehne zum Entspannen, ist eigentlich auch von der Lehne her hoch genug und von der Sitzfläche breit genug, so dass die Armlehnen nicht drücken. Leider ist der Bezug kaputt. Daher liegt meistens eine Decke oder ein Kissen drauf. Auf diesem Stuhl sitze ich zum Nähen. Das ist bequem, weil ich ihn in der Höhe verstellen kann und somit keine Probleme mit dem Tischbein oder dem Fußpedal habe.

 

 

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Diesmal mit Massagematte – nur aufgelegt, nicht fixiert.

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Oben ist ein Stuhl, der noch aus „Kinderzimmerzeiten“ übrig geblieben ist. „König der Löwen“ ist und bleibt einfach klasse. 🙂  Dieser Stuhl steht in der Küche. Er sieht klein und harmlos aus, ist aber sehr stabil und knarrt nicht mal.  Das Kissen darauf liegt eigentlich weiter vorne, dann sieht man das Eingerissene nicht mehr so. Ich  habe das nur zum Fotografieren nach hinten geschoben. Auf ihm sitze ich, wenn ich in der Küche arbeite, Essen schnipple, koche und beim Spülen. Lange stehen kann ich immer noch nicht seit dem Bandscheibenschaden. Ich bin heilfroh, dass die Küche so klein ist und ich mich mit dem kleinen Drehstuhl so gut bewegen kann. Eine Drehung vom Tisch zum Ofen, zur Spüle, zum Kühlschrank, zu den Unterschränken. Ich sitze zwar nicht nur, aber manchmal kann ich kaum stehen bleiben – und schon gar nicht krumm, weil die Arbeitsfläche/Spülfläche zu tief für mich ist.

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Das ist ein Stuhl, den ich geschenkt bekommen habe. Leider ist auch hier die Sitzfläche kaputt und insgesamt ist er ziemlich steif. Lange sitzen kann ich hier nicht, denn dann tut mir sofort der Rücken weh.

 

Für alle Stühle habe ich schon Stoff zum Beziehen gekauft, bin aber noch nicht zum Nähen gekommen.

 

Mir ist noch etwas eingefallen/aufgefallen, was ich gerne verändert und an mich dicke Person angepasst hätte: In Möbelhäusern bzw. generell außerhalb meiner Wohnung (auch nicht in Eisdielen, Cafes, ect.) setze ich mich nicht nur nicht mehr auf die Stühle und Drehstühle, weil ich mir Sorgen machen, ob sie mich aushalten. Ich vermeide mittlerweile auch die schönste Couch, wenn sie zu tief (Bodenhöhe) ist oder die Sitzfläche nach hinten hin zu schmal ist. Auch wenn die Seitenteile instabil aussehen, würde ich sie nicht benutzen, da ich Angst hätte, dass sie beim Aufstützen abbrechen. Auch schmale Füsse von Couchen machen mir mittlerweile Sorgen, weil ich mich ja manchmal mehr oder weniger plumpsend in die Kissen fallen lasse, weil der Rücken durch Bandscheibenprobleme nicht so stark ist, wie er sein sollte. Dann bete ich jedes Mal inständig, dass die Füsschen nicht abnicken. Ganz besonders auch, wenn ich bei anderen zu Besuch bin. In der Familie/Freundeskreis darf ich bei einigen Leuten nicht mehr mit am Tisch sitzen, weil sie Angst um ihre leichten Alustühle haben. Da bekomme ich immer vom Speicher so einen alten Holzstuhl runtergebracht. Der ist potthässlich, aber ich nehme es hin, weil ich nichts kaputtmachen will. Aber es ist trotzdem irgendwie eine Ausgrenzung und ich muss immer ein ernstes Wort mit meinem Selbstwertgefühl reden.  Aber lieber auf einem alten, stabilen Stuhl sitzen als auf einem Designerteil zusammenklappen. Alternativ zu diesem Stuhl „darf“ ich auf der Couch sitzen. Ich habe so um die 120 kg. Das ist mein absolutes Höchstgewicht. (vor 10/12 Jahren war ich noch bei 75 kg, davor hatte ich immer so um die 60 kg. Vor 10 Jahren wurde die Depression diagnostiziert, danach kamen Bandscheibenvorfälle, Meniskusschaden, Fersensporne und  ich habe durch die Tabletten und Unbeweglichkeit so zugenommen.) Zuhause habe ich noch aus längst vergangenen Zeiten Eichenmöbel und mittlerweile bin ich froh darum, weil sie so stabil sind. Auch die Schranktüren halten es aus, dass ich mich daran abstütze, wenn ich aus dem untersten Schrank etwas rausholen muss und kaum leicht hoch komme. Meine Tische sind stabil und sicher – und so fühle ich mich wohl. Klapperzeug – und sei es noch so schön – kommt mir nicht mehr in die Wohnung!
 photo DSC_0409_zpsmwblaxnt.jpgUnd das ist die Lehne (mal wieder besetzt) von meiner schönen orientalischen Couch. Sie ist hoch genug, stabil, nicht wackelig. Man kann sich super anlehnen – das ist wirklich ultrabequem. Die Polster der Couch sehen gut aus, das Material ist super und auch kratzfest. Aber sie rutschen beim Draufsitzen immer nach vorne. Hinten im Rückenbereich ist immer ein mehr oder weniger großer Spalt.  Die Couch selbst ist leider schon sehr zusammengesackt und durchgesessen (nicht vom Stoff, nur von der Bequemlichkeit). Mir tut das Sitzen darauf schon weh und ich komme durch die geringe Bodenhöhe ganz schwer und mit Schmerzen hoch. Eigentlich gehören ringsrum alle hohen Kissen, die dabei sind, aber für den Alltag ist das zu unbequem. Da ist vor lauter Kissen kein Platz mehr zum Sitzen. Oder man sitzt so, wie man sitzt, wenn Besuch da ist – gerade und aufrecht. Aber wenn wir alleine sind, lümmeln wir uns gerne auf der Couch rum. Da werden die Beine ausgestreckt (dafür müssen die Kissen weggelegt werden). So ist das nun mal. Ich wohne nicht in einem Möbelhaus. Hier liegt auch mal was rum. Wenn jemand zu Besuch kommt, wird alles wieder ordentlich hingelegt, aber sobald er die Tür raus ist, wird es wieder „bequem“ gemacht. Und bequem ist die Couch, wenn die Kissen runter sind. Dann ist die Liegefläche super breit und schön.

So – jetzt habe ich für heute genug von meiner Wohnung erzählt. Eigentlich wollte ich sowas gar nicht öffentlich zeigen, aber dann dachte ich mir spontan: „Warum eigentlich nicht?“ Nur weil es mir in jungen Jahren immer wieder eingebläut wurde, dass man nichts von der Familie bzw. Zuhause erzählt? Wer uns kennt, kennt das hier und er kommt nicht wegen meiner Möbel, sondern zu uns. Wen das stört und wer meint, lästern zu müssen (aus das kam schon öfter vor), der kann uns gerne neue kaufen oder weg bleiben.  Alle anderen kochen auch nur mit Wasser. Könnte ich noch arbeiten, würde es hier auch anders aussehen. Aber es geht ja mit diesem Bericht darum, wie ich neue Möbel für dicke Menschen machen würde bzw. was man dabei beachten sollte.

Da ich auch die meiste Zeit meines Lebens zu den „Dünnen“ gehörte, kenne ich auch diese Seite. Und auch da könnte man noch einiges verbessern. Darüber habe ich auch vorhin lange nachgedacht.

Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

Conny

Hausbesuche? Ach, rufen Sie doch den Notarzt


Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Osterfest.

Bei uns ist das einfach ausgefallen. Meine Tochter und ich haben seit Donnerstag Fieber – immer zwischen 38,6 und 39,9. Wir haben kaum gegessen, dafür viel ausgeruht, viel gehustet, Unmengen Taschentücher und Tee gebraucht.

Natürlich hat uns jeder nahegelegt, den Notarzt anzurufen, weil es immer leicht ist, sowas zu sagen, wenn man nicht selbst krank ist. Geht mir ja auch nicht anders. Aber wenn ich vor dieser Entscheidung stehe und ich komme noch „irgendwie“ selbst klar, dann rufe ich keinen. Notärzte ruft man nicht einfach so, denke ich. Da muss man schon in Lebensgefahr sein oder sich nicht mehr bewegen können oder sowas. Aber für eine Erkältung mit Fieber? Nein, das konnten wir beide nicht mit uns ausmachen.  Glücklicherweise habe ich genug Ibu und Paracetamol im Haus gehabt (weil ich so oft Rückenschmerzen habe), Hustensaft, Salzwasser-Nasenspray, Salben zum Einreiben ect. hab ich auch im Haus.

Und so haben wir uns über Ostern immer wieder Fieber gemessen, wieder runtergekühlt, Wadenwickel gemacht, Tabletten gekommen und versucht, uns gesund zu schlafen. Mit trockenem Reizhusten und anschließendem Schnupfen nicht so einfach.

Wir haben uns daran festgehalten, dass wir heute ja zum Arzt gehen können, wenn es nicht besser ist.

Leider ist es aber so, dass der Kreislauf auch heute einfach im Keller ist. So schwindelig, wie uns ist, kann keiner Auto fahren oder zum Arzt laufen oder Stunden im Wartezimmer verbringen (vermutlich eher stehend als sitzend, weil zu wenig Stühle da sind). Absolut unmöglich für uns, da heute heute hinzugehen. Also habe ich um 8 Uhr beim Doc angerufen. Die Arzthelferin pampte mich direkt an, dass das der erste Tag nach dem Urlaub ist und das Wartezimmer voll ist und wir kommen müssten, natürlich Wartezeit einrechnen. Ich hab ihr gesagt, dass das nicht geht und gefragt, ob der Doc (zu dem ich mit einer Unterbrechung seit 35 Jahren gehe) heute noch rauskommen könnte.

„Das geht nicht. Der Doktor kommt nicht raus, sie müssen schon selbst kommen. Glauben Sie, Sie könnten so einfach einen HAUSBESUCH EINFORDERN?“ zickte sie mich mit extrem vorwurftsvoller Stimme an. Mir war, als hätte ich den Kaiser von China um eine Audienz gebeten, und das mit dreckigen Füßen.  Ich hab überhaupt nichts eingefordert, sondern einfach nur nachgefragt, ob das möglich wäre.  Dann hat sie mich 10 Minuten in der Warteschleife gehalten, um mir dann pampig und kurz mitzuteilen: „Der Doktor ist im Sprechzimmer, da kann ich jetzt nicht rein. Rufen Sie um 11 Uhr nochmal an. Ich lasse ihr Karteikarten hier draußen liegen.“

Zack – da hatte ich die erste Watschen weg. Wie konnte ich nur nachfragen? Wie konnte ich nur krank sein? Wo sie doch gerade Urlaub hatten? Und heute den ersten Tag wieder arbeiten müssen. Da muss ich doch Verständnis haben, wenn sie morgens um 8 Uhr schlechte Laune hat, oder? grmpf

Also hab ich um kurz nach 11 Uhr nochmal angerufen. Diesmal war eine nette, junge Arzthelferin am Telefon. Im Hintergrund waren ziemlich viele Stimmen zu hören. Offensichtlich war die Praxis voll. Die Arzthelferin wusste von nichts, die Kollegin von morgens war schon wieder im Feierabend, die Karten waren nicht auffindbar. So habe ich dann nochmal 10 Minuten in der Warteschleife verbracht und hatte dann den ziemlich gestressten Arzt am Telefon: „Setzen Sie sich in ein Taxi und kommen Sie her. Ich bin doch kein Roboter, nur ein Mensch. Die Praxis ist voll. Heute kann ich gar nicht kommen. Wieso haben Sie keinen Notarzt gerufen? Ich könnte frühestens morgen oder übermogen.“ Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass er im Streß ist, wenn er nach dem Urlaub auf ein volles Wartezimmer trifft. Ich kann auch verstehen, dass ihm das alles zuviel ist. Das hab ich ihm auch gesagt. Aber ich fühle mich einfach nicht in der Lage, in die Praxis zu kommen. Und ich habe mich schon mit sehr schlimmen Krankheiten in die Praxis geschleppt. Habe so dicke Mandeln gehabt, dass ich selbst Spucke nicht mehr schlucken konnte. Er dachte, das wäre Diphterie, so dicht war ich. Ich habe so oft mit hohem Fieber da gesessen. Im letzten Jahr bin ich mit dem Bandscheibenvorfall noch selbst in die Praxis gefahren, weil er nicht rausgekommen ist. Es ist ein Wunder, dass ich das unfallfrei hingekriegt habe mit dem tauben Bein und dem Schalten. Einfach unverantwortlich von mir, so noch zu fahren. Aber ich hatte keine Wahl. Aber heute? Wenn ich so benebelt fahre würde? Mit meiner kranken Tochter an Board? Nein! Es geht ja nicht nur um  mich. Für ein Taxi habe ich kein Geld und es ist niemand da, der uns fahren könnte. Laufen geht gar nicht. Das schaffe ich nicht mal bis zum Mülleimer draußen.  Nach 5 Tagen Fieber ist mein Körper völlig neben der Spur. Und meiner Tochter geht es nicht besser.

Nachdem er noch mehrmals erwähnt hat, dass er kein Roboter ist, habe ich ihm gesagt, dass er nicht kommen muss, wenn es absolut nicht geht. Ich kann das verstehen. Wenn voll, dann voll. Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Dann würde ich halt den Notarzt anrufen (da der Arzt das ja jetzt selbst vorgeschlagen hat).  Das hat ihm aber auch nicht gefallen: „Der Notarzt kommt nicht raus, wenn Sprechzeiten sind. Der käme frühestens um 20.00 Uhr. Und wenn Sie dem sagen, dass sie bei uns nicht behandelt wurden, gibt es Ärger.  …. Ich komme entweder heute in der Mittagszeit oder Abends.“ Sprach’s und fertig.

Nach dem Telefonat war ich wie betäubt. Zuerst die Anfuhr heute Morgen am Telefon von der ersten Arzthelferin mit diesem Vorwurf, den Hausbesuch einzufordern. Dann jetzt diese Ansage vom Arzt. Ich schwanke zwischen „ich rufe da jetzt an und dann soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst“ und „es geht einfach nicht, wenn kein Arzt kommt“. Meine Tochter ist ebenfalls ziemlich angefressen über die Art und Weise, wie die uns abgefertigt haben. Wir sind auch keine Roboter, sondern Menschen – und dazu noch kranke. Ich würde nie nach einem Hausbesuch fragen, wenn ich einen anderen Weg sehen würde. Und jetzt versuchen die, uns ein schlechtes Gewissen zu machen deswegen? Kann ja wohl nicht wahr sein.  Das ist ja wohl eher kontraproduktiv, oder? Heilsam ist das auf keinen Fall. Ich bin gerade so wütend.

….

2 Stunden später. Der Arzt war hier. Er hat mehrmals betont, dass er nur rausgekommen ist, weil er mich so gut leiden kann, sonst wäre er nicht gekommen. Er hätte jetzt noch 20 Patienten in der Praxis sitzen. Er hat uns im Wohnzimmer untersucht. Meine Tochter zur Balkontür geschoben, damit er in ihren Hals schauen konnte. Als Licht hat er sein Handy vor ihren Mund gehalten. (so dunkel ist es doch bei uns gar nicht. Schon gar nicht, wenn wie heute die Sonne scheint und hier die gesamte Beleuchtung an ist). Mehr schwankend als laufend taumelte sie zur Tür, wo er ihr zuerst einen Holzspatel tief in den Hals schob, bis sie röchelte,  dann noch abgehört hat und das war es schon.

Bei mir lief es ähnlich ab, nur ohne Balkontür. Ich konnte auf dem Stuhl sitzen bleiben.  Den Spatel hat er sich auch geschenkt. Besser ist das! Ruppig und kurz gingen unsere Untersuchungen innerhalb von Minuten zuende. Ich bekam eine Spritze gegen Fieber und Schmerzen. Meine Tochter wollte keine und hat das auch klar und deutlich gesagt. Er hielt sich dann dran, dass sie auch eine kriegen sollte. Er würde ja dafür keinen Euro mehr kriegen. Es würde ihr nur besser gehen mit der Spritze. Da sie aber ebenso Angst vor Spritzen hat wie ich, wollte sie nicht. Und er hielt sich dran und hielt sich dran und bedrängte sie sogar körperlich, folgte ihr bis auf die Couch. Ich bin dazwischen gegangen. Er hat dann die Rezepte ausgeschrieben, hat zig mal nach Allergien gefragt, hat zig mal nach unseren Namen gefragt, nochmal nach Allergien. Und wieder erwähnt, dass er das nur ausnahmsweise gemacht hat, weil er mich so mag. Dann hat er noch irgendwas von mich heiraten gesagt, dass das aber zu spät wäre und dass er meine Tochter nicht heiraten würde (weil sie keine Spritze wollte) und dass wir uns aber so lange kennen und er nur deshalb gekommen wäre.  Das ging alles so schnell, ich konnte gar nicht so schnell denken. Dann schnappte er sich unsere Versicherungskarten, packte sie ein, bestellte uns für Freitag in die Praxis und dann war er wieder weg.

Mein Ex-Mann war gerade hier, er wird für uns die Rezepte einlösen gehen. Ich bin ganz froh drum und wundere mich ein bisschen darüber. Er erzählte, dass er heute morgen auch bei diesem Arzt war. Er hatte auch um 8 Uhr angerufen, war 15 Minuten in der Warteschleife und hatte dann aufgelegt. Um Viertel nach 11 Uhr war er dann in der Praxis, um ein Rezept zu holen. Es war wohl sehr voll dort. Die Patienten haben bis draußen im Flur gestanden. Er hat mitgekriegt, als ich da angerufen habe, hat die Diskussion in der Praxis wegen „Hausbesuch“ mitgekriegt. Er hatte aber keine Ahnung, dass ich am Telefon war.  Ganz schön schräg, oder?

Jetzt warten wir auf die Medikamente (Penicillin und Ambroxol  – igitt). Kann ja nur aufwärts gehen, oder?

Jetzt, wo ich das alles aufschreibe und Revue passieren lasse, fällt mir auf, wie schrägt das alles war. Normal ist das nicht, oder? Ich habe überhaupt keine Lust mehr, da jemals wieder hinzugehen. Der ist her voll über Grenzen gegangen und hatte gar keinen Plan, wer wir sind oder wer was hat oder Allergien oder so.  Ich könnte fast vermuten, dass er wie im Burnout arbeitet. Fast so war es bei mir damals auch. Ich hab zwar alles gehört, aber nichts verstanden. Geht mir heute noch oft so.

 

Was denkt ihr darüber? Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Was macht ihr wirklich in so einer Situation? Holt ihr sofort einen Notarzt? Wartet ihr auch viel zu lange mit dem Arztbesuch? Oder bin ich mit diesem „ach, das wird schon nicht so schlimm sein“ alleine? Ich denke immer „andere sind kranker als ich und brauchen den Arzt eher“ und „denen darf ich die Zeit nicht nehmen“. Gut ist das nicht, wenn ich mich mental so runtermache.  Ich lerne doch gerade in der Therapie, dass ich für mich und meine Bedürfnisse einstehen soll und das auch deutlich machen soll. Und immer wieder üben, üben, üben.

Ich weiß nicht mal, was er mir da gespritzt hat. Und eine Diagnose gab es auch nicht – wie immer. Und ich fühle mich ganz knautschig im Kopf.

Dematerialisiert: Frau löst sich in Live-Sendung auf


Mysteriööös

Das Erwachen der Valkyrjar

Bei einer Live-Übertragung des dänischen Fernsehens passierte etwas Mysteriöses: Eine Frau im Hintergrund ist plötzlich einfach weg.

Das Video zeigt ein gewöhnliches Interview an der Gepäckausgabe eines Flughafens. Während der Reporter von TV2 den Frauen-Handball-Nationaltrainer Klaus Bruun am Kopenhagener Flughafen interviewt, sieht man im Hintergrund Flugpassagiere, die ihre Koffer vom Gepäckband abholen.Zwei Frauen unterhalten sich kurz. Eine der Frauen läuft mit ihrem Gepäckwagen durch den linken Teil des Bildes und verdeckt die andere. Dann ist die zweite Dame nicht mehr da.

Nun rätselt die Internetgemeinde, was da wirklich passiert ist? Ist es eine Entführung von Außerirdischen, ein Bildfehler oder oder oder?

http://de.sputniknews.com/videoklub/20160318/308527297/frau-verschwindet-live-sendung.html

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Gruß an „Verschwundene“

TA KI

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Natürliche Mittel gegen Altersflecken


Vera F. Birkenbihl über die Wa(h)re Liebe


MEGA-SKANDAL: Multiple Sklerose (MS) ist gar keine Krankheit!


Das Erwachen der Valkyrjar

Lyme-Multiple-sclerosis

Uns wurde ein englischsprachiger Fachartikel (“Multiple sclerosis is Lyme disease: Anatomy of a cover-up“) zugespielt, der an Brisanz kaum zu überbieten ist. Dieser Artikel erklärt, dass der wahre Grund für die Multiple Sklerose (MS) eine Infektion mit Borrelien-Erregern (Bb s.l., Borrelia burgdorferi) ist. Minutiös wird hier aufgelistet, dass diese Tatsache eigentlich schon seit 1911 bekannt ist und immer wieder von unabhängigen Studien weltweit bestätigt wurde. Aber diese Ergebnisse wurden scheinbar systematisch vom medizinisch-industriellen Komplex unterdrückt und stattdessen die Forschung in andere Richtungen gelenkt, wo sie bis heute ja keine Resultate zu verzeichnen hat. MS sei nur ein Symptom der Lyme Borreliose! Im Gehirn jedes MS-Patienten seien nämlich Lyme-Spirochäten Erreger gefunden worden.

Aber es kommt noch heftiger: “…Es gibt sehr harte Fakten, die belegen, dassFibromyalgie (Weichteilrheuma), Parkinson, chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), Lupus, Morbus Crohn, Front-Temporale Demenz (FTD), Alzheimer und Amyotrophic Lateral Sklerose (ALS) auch von…

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Krankes Tierfutter


Hilarions Wochenbotschaft – 13.bis 20.März 2016 –


* NEBADONIA *

hilarionaIhr Lieben: Während ihr euch durch die heftigen Energien dieser Zeiten bewegt, wisst, dass ihr niemals wirklich allein oder ‚vergessen‘ seid. Vieles in euch wird in eine höhere Version eures Selbst‘ transmutiert und transformiert. Das kann zuweilen unangenehm sein. Wir raten dazu, dass ihr euch in solchen Momenten ausruht und ‚gut zu euch seid‘. Denn da verlassen alle niederen Schwingungen euer menschliches Funktions-System, und es ist wichtig, dies als Bestandteil der Weiterentwicklung der Menschheit zu begreifen und diese Erfahrung einfach zuzulassen, bis sie abgeklungen ist. Stuft diese Erfahrung also nicht als „negativ“ ein. Es ist nichts „Falsches“ daran; „verneint“ euer Selbst also nicht dafür. Aus der höheren Perspektive gesehen setzt ihr in diesen Zeiten des Wandels neue Richtlinien für die höchste Vision von eurem eigenen Leben, um sie in eure persönlichen Erfahrungen hinein zu manifestieren. Ihr müsst dabei nicht Anderen „gefällig“ sein oder deren „Beifall“ suchen, denn ihr seid genau…

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Japanischer Schweinebauer zeigt der Welt, wie Schweine behandelt werden sollen


Tiere können Freunde sein

Das Erwachen der Valkyrjar

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Ein Schweinezüchter in Japan wärmt Herzen auf der ganzen Welt, dank seiner Fotosammlung, die sein Leben mit rund 1’200 Schweinen dokumentiert.

Ob es die Ferkel Pflege ist, ein Nickerchen mit den Sauen, oder ein Ständchen für seine Tiere mit der Gitarre, das ist ein Landwirt, der mit Herz und Seele dabei ist und es liebt, von seinen Tieren umgeben zu leben.

Die Fotosammlung wurde als Buch mit dem Titel ”Buta to Otchan”, oder ”Pigs and Papa” veröffentlicht.

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Diese Fotos sind entstanden, in einem Zeitraum von mehreren Jahren durch Yamaji Toshiteru, einem ehemaligen Stadtverwaltungs Mitarbeiter, welcher durch Eigenverlag des Buches, den 13. Japanischen Self-Puplishing Award gewann.

Toshiteru hält die Magie von Otchan’s langsamen und friedlichen Leben auf Fotos fest und zeigt uns das starke Band, dass sich zwischen Mensch und Tier entwickeln kann.

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Einen Haufen Zeit verbringt Otchan mit seinen Ferkeln, damit sie gesund und gut ernährt werden.

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Während anderen Zeiten…

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Die Angelegenheit mit den Gedanken!


Hinter dem Quantenspuk könnte sich eine geordnete Wirklichkeit verbergen!


DENKE ANDERS BLOG

Häufig beiseite geschoben, wie ein vergessenes Stiefkind, kann eine 64-jährige Theorie der Quantenmechanik jetzt die Bühne mit seinen besser angesehenen Geschwistern teilen. Wenn sich dies bewahrheitet, könnte dies zusätzliche Unterstützung zu der Idee verleihen, dass das Weltall über riesengroße Entfernungen „unwahrscheinlich“ miteinander verbunden ist.

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Die Theorie, die ursprünglich vom Physiker David Bohm (Foto) erstellt wurde, ist nun wieder in den Vordergrund gerückt, nach dem Forscher viele Experimente mit Photonen ausführten, die diese Theorie unterstützen.

Das Verhalten der Quantenwelt hat fast ein Jahrhundert lang Physiker weltweit verwirrt.

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„Wir haben Genies, die daran arbeiten, und trotzdem stehen wir immer wieder vor Problemen.“ – sagt Basil Hiley (Foto), ein Quantenphysiker am Birkbeck College der University of London, wo bis zum Tod im Jahr 1992 mit Bohm zusammen gearbeitet wurde.

Anders als bei der klassischen Welt, mit seiner Präzision eines Uhrwerks und erfreulicher Berechenbarkeit, ist die Quantenwelt noch mit Zufälligkeiten weit verbreitet.

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Die berühmteste Abbildung…

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Warum Du nie das Buch geschrieben oder das Unternehmen gegründet hast, von dem Du schon so lange träumst


Träumst Du schon lange davon, ein Buch zu schreiben, Bilder zu malen, ein Musikstück zu komponieren oder Dein eigenes Unternehmen zu gründen? Und hast Du es immer wieder vor Dir hergeschoben? Oder mittendrin abgebrochen? Dann hast Du Bekanntschaft mit einer…

Quelle: Warum Du nie das Buch geschrieben oder das Unternehmen gegründet hast, von dem Du schon so lange träumst

Bist Du ein Unternehmer? (PS: Ja, ob Du willst oder nicht.)


Er hat die Ärmel hochgekrempelt, bis er ohne Hemd dastand. Und nach zwanzig Jahren stempeln gibt’s den Stempel auf dem Amt. – Max Herre Vorbei die Zeiten. Mit den sicheren Jobs. Mit den Konzernkarrieren zwischen Ausbildung und guter Rente.…

Quelle: Bist Du ein Unternehmer? (PS: Ja, ob Du willst oder nicht.)

D’r Zooch kütt ……. nicht! Straßenkarneval 2016 fällt aus.


Heute Morgen ist es bei uns noch ziemlich ruhig – aber wie es scheint, kommt da ein ganz schöner Sturm auf uns zu. „Ruzica“ wird sich austoben, heißt es. Böen bis Windstärke 10 könnten auf uns zukommen.

Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, haben viele Städte ihren traditionellen Rosenmontagszug vorsorglich abgesagt.

Abgesagt wurden die Züge in:

Duisburg, Krefeld, Düsseldorf, Essen-Kupferdreh, Recklinghausen, Dortmund, Gelsenkirchen, Mülheim/Ruhr, Viersen, Velbert, Solingen, Wesel, Kamp-Lintfort, Kaarst, Neukirchen-Vluyn, Ratingen, Kleve, Rees, Haffen-Mehr, Rüttenscheid,  Bochum Linden, Höntrop und Sevinghausen, Oberhausen Alstaden und Vonde, Bottrop, Hagen, Wenden, Münster, Mainz, Warendorf, Herne, Witten,  Euskirchen, Warstein, Belecke, Kempen, Grefrath, Siegen (Kinderumzug der Sparkasse), Velbert, Hattingen-Holthausen

 

Stattfinden werden voraussichtlich die Züge (z.T. mit wetterbedingten Einschränkungen) in

Köln , Bisllich, Dingden, Neuss-Holzheim, Dormagen, Nierst (Meerbusch), Goch, Uedem-Keppeln, Hamminkeln-Dingden, Alpen-Veen, Isselburg,

 

Ich wünsche trotz Sturmwarnung allen Karnevalisten, die sich das Feiern nicht vermiesen lassen, ein kräftiges  Helau und Alaaf.

Passt auf euch auf 🙂

 

Alle Angaben ohne Gewähr und Garantie.

Quellen und nähere Infos:

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/welche-rosenmontagszuege-sind-abgesagt-sturm-ruzica-tobt-an-karneval-aid-1.5745128

http://www.derwesten.de/thema/karneval/sturm-trifft-karneval-welche-nrw-staedte-betroffen-sind-id11542843.html

Die heilende Beziehung


Ja! So will ich das auch

„Tapetenkleister würde ich niemals essen!“ – Sind Sie sicher?


hmmm lecker *kotzwüg*

News Top-Aktuell

Tapetenkleister würde ich niemals essen - Sind Sie sicher

Dieser Artikel soll ein Mal mehr darauf aufmerksam machen, was in den „Lebensmitteln“, die Sie im Handel so völlig arglos und vertrauensvoll vor sich hin kaufen, so alles „LECKERES“ drin ist.

Schon die Überschrift des Artikels hat Sie womöglich gerade denken lassen: „…och neeeee…“.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen: Oh doch!

Zum Einstimmen haben wir hier zunächst ein Video für Sie, was ganz bestimmt für die eine oder andere Gesichtsentgleisung sorgen wird:

Kurze Frage: Wie Schaut ´s denn gerade so mit Ihrem Appetit aus?

Der kann einem wirklich komplett vergehen, wenn einem bekannt wird, was in den, wir nennen es noch mal „Lebensmitteln“, die man da immer so vertrauensvoll und gedankenlos gekauft und gefuttert hat, so alles an Ekligkeiten drin ist.

Kommen wir nun noch zu dem, was wir per Zufall entdeckt haben:

Tapetenkleister würde ich niemals essen - Sind Sie sicher

Das ist ein Gewürz. Um genau zu sein: eine Gewürzmischung, die gar nicht mal so billig und…

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So dringend benötigte Winterhilfe


Hier ist Unterstützung gerne gesehen und wird gebraucht. Ich kann leider im Moment nur durch „Teilen“ helfen. Vielleicht könnte ihr mehr?

Tierhilfe Miranda e.V.

Die Kosten für die Pferde steigen im Winter stark an. Wir ihr euch denken könnte, braucht ein Pferd alles im XXL-Format.

Da wäre das Grundfutter: Heu
Qualitativ hochwertiges Heu ist das wichtigste Futtermittel für Pferde und muss immer zur Verfügung stehen. Man kann Pferden aber nicht einfach irgendein Heu füttern. Es muss der 1. Schnitt, sauber und schimmelfrei sein. Nicht immer gelingt es den Bauern das Heu trocken in die Schneue zu bringen. Viele machen deswegen kein Heu mehr. Sie machen Silage oder Heulage, weil sie dann nicht vom Wetter abhängig sind.
Heu bekommen unsere Rentner auch in Form von „Horse Alpin Senior“. Das ist schon kleingeschnittenes Heu, in einer hochwertigen Käuter- und Gräserkombination, ergänzt mit aufgeschlossenen Getreideflocken. Das können unsere Senioren besser kauen und es versorgt die Pferde mit wichtigen Nährstoffen. Durch den Zusatz von kalt gepresstem Leinöl ist es verdauungsanregend. Horse Alpin Senior ist für die Pferde ein…

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12 spirituelle Hindernisse in unserem Leben!


Die Aufstellung ist super! Das kann man gar nicht oft genug sagen. Ich arbeite schon seit Jahren an der Umsetzung und brauche trotzdem noch die eine oder andere Erinnerung, damit ich bewußt bleibe. Probiert es aus! Es lohnt sich! 🙂

34 Lebensmittel die den gesamten Körper reinigen


eine gute Zusammenfassung 🙂

Der Dreizehnte Monat?


Interessante Gedanken

Heilung für uns und unsere Welt

Bald beginnt ein neues Jahr, und in mir sind gerade Gedanken rum um den Jahreszyklus. In einem Jahr umrundet die Erde einmal die Sonne, an einem Tag dreht sich die Erde einmal um sich selbst, in einem Monat umrundet der Mond einmal die Erde, ungefähr.. Dieses „ungefähr“ hat nun Fragen in mir entstehen lassen. Der genaue Mondzyklus dauert knapp 28 Tage? Warum ist dann ein Monat 30 oder 31 Tage lang? Würde ein Monat genau dem Mondzyklus entsprechen, hätten wir 13 Monate im Jahr. Was würde das für uns bedeuten?

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Prioritäten setzen


Zum Nachdenken:

Bildquelle: flickr: thy Krone 1

Bildquelle: flickr: thy
Krone 1

Während du Sie ignorierst, schenkt ein anderer ihr seine ganze Aufmerksamkeit.
Während du ihr Probleme machst, hört sich ein anderer ihre Probleme an.
Während du zu beschäftigt für sie bist, nimmt sich ein anderer Zeit für sie.
Während du sie zum Weinen bringst, versucht ein anderer, ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Während du dir nicht sicher bist, ob du sie noch willst, hat es ein anderer schon begriffen.
Während du mit anderen Frauen schreibst, ist sie bereits die Einzige für ihn.
Während du ihr das Gefühl gibst, dir egal zu sein, zeigt ein anderer ihr, dass sie das Wichtigste für ihn ist.
Während du sie schlecht behandelst, behandelt ein anderer sie wie eine Prinzessin.
Während du dich nach anderen Frauen umschaust, hat er nur Augen für sie.

(Verfasser unbekannt. Text findet sich leicht verändert überall im Netz)

Personenbeschreibungen im obigen Text sind selbstverständlich austauschbar.

Ich finde den Text ganz gut, weil er ansatzweise erklärt, warum (entstehende) Beziehungen auseinander gehen können, wenn man sich nicht entscheiden kann bzw. festlegen möchte.

Und niemals vergessen: Im Grunde sind alle Frauen zumindest Prinzessinen, wenn nicht gar schon Königinnen (auch die bösen) 😉

Wahlweise darf die Krone auch durch einen Heiligenschein ersetzt werden 😉Bildquelle: Flickr: kotofoto Mit Heiligenschein

Bildquelle: Flickr: kotofoto
Mit Heiligenschein

Lass mal stecken ;-)


Manchmal kann man das durchaus wörtlich nehmen *lächel*

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Und ich stecke, stecke und stecke …. und nähe, nähe und nähe 🙂

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herbstliche Übergardinen 🙂

Netter Brief an die hellsichtige Dame vom Wohngeldamt


Wie ich schon erwähnt habe, läuft es bei unserem Wohngeldamt nicht immer so glatt, wie es sein sollte. Ich habe vor einem Jahr den ersten Antrag gestellt, erlebe Wartezeiten bis zum endgültigen Bescheid von bis zu 6 Monaten. Außerdem wird bei uns immer ein begrenzter Leistungszeitraum festgestellt. Mir ist das nicht ganz klar, da meine Tochter noch mindestens 1 weiteres Jahr studieren wird und ich seit Jahren Rentnerin bin. Außerdem kommen Briefe beim Wohngeldamt nicht an, dauert der Postweg zwei Wochen oder Anlagen fallen auf dem Weg heraus.

Jetzt habe ich mir für den DRITTEN Antrag innerhalb EINES Jahres einen netten Brief ausgedacht:

 

Sehr geehrte Frau XPunkt,

vielen Dank für Ihre freundiche Anregung aus Ihrem Brief vom 06.08.2014, in dem Sie mir nach 6 Monaten die Genehmigung für meinen Wohngeldantrag von Mitte Februar, der merkwürdigerweise erst am 05.03. bei Ihnen eintraf und Sie somit natürlich sofort mein Februargeld gestrichen haben, obwohl ich Sie bereits schriftlich darauf hingewiesen habe, mitgeteilt haben, dass ich bereits 2 Monate vor Ablauf des Antrags (September) einen Weiterführungantrag stellen muss, um eine reibungslose Weiterführung der Auszahlung zu gewährleisten.

Für Sie, die Sie die Gabe der Hellsichtigkeit haben (was sich nachweislich in Ihren Briefen vom …. und …. nachlesen lässt, worin sie unsere Leistungen gekürzt haben, da sich unsere Lebensweise in Kürze drastisch ändern wird (ich weiß nicht, warum, da meine Tochter weiterhin wie geplant studiert und ich ledig und in Rente bin), wir dadurch unseren Anspruch verlieren und Sie wiederholt eine verkürzte Auszahlungsdauer festgelegt haben) ist es sicherlich ein ganz einfaches Unterfangen, bereits im Juli einen Antrag zu stellen, von dem Sie erst im August erfahren. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diese besondere Gabe nicht habe. Dank Ihrer freundlichen Warnung mache ich mich jedoch jetzt schon innerlich darauf gefasst, zum 3. Male erst eine Zusicherung der Auszahlung frühstens 6 Monate nach Antragstellung zu bekommen (also im März nächsten Jahres). Das passt ja prima, da ich im April Geburtstag habe. Ich danke Ihnen für Ihre freundliche Unterstützung eines halbjährlichen Auszahlungsmodells, bei dem voraussichtlich sogar noch im Dezember eine „Weihnachtsauszahlung“ auf uns fallen wird, da meine Tochter ernsthaft plant, noch weitere 3 Jahre zu studieren. Das können Sie aber jetzt noch nicht wissen, und schon gar nicht einplanen. Dafür habe ich Verständnis. Durch unsere schriftverkehrsreiche Zusammenarbeit konnte ich dennoch ein kleines bisschen Hellsichtigkeit erlangen, denn ich weiß jetzt schon, dass die beigefügten Unterlagen aktuelle Mietbescheinigung (ich wohne schon 34 Jahre hier und bin immer noch nicht umgezogen und es gab in den letzten 3 Monaten auch keine Mieterhöhung), aktuelle Studienbescheinigung (ebenfalls keine Änderung der Daten) und aktueller Rentenbescheid (auch hier keine Änderung) bei Ihnen nicht ankommen werden. Daher habe ich in weiser Voraussicht 5 weitere Kopien anfertigen lassen und werde sie Ihnen in gewohntem monatlichen Nachfrageintervall zukommen lassen, bis sie tatsächlich nach mindestens zweiwöchiger Reise durch unseren Ort bei Ihnen auf dem Schreibtisch landen.

Ich sehe Ihrem weiteren Schriftverkehr gelassen entgegen und erwarte bereits die gewohnte Formulierung „sollten Sie nicht innerhalb von 14 Tagen auf dieses Schreiben reagieren und uns die Unterlagen zusenden, unterstellen wir Ihnen grobe Fahrlässigkeit und streichen Ihren Anspruch“. Kein Problem, liebe Frau XPunkt. Ich habe genügend Kopien, Briefumschläge und Einschreibeanträge in meiner Wiedervorlagemappe.

Bis dann grüßt Sie ergebens

Ihre „Briefreundin“

 

Ich überlege ernsthaft, diesen Brief jetzt abzuschicken. Was meint ihr?

Schlüssel-Dienst


Gestern schellte ein junger Mann bei uns und erzählte, dass wir heute neue Schlüssel für die untere Haustüre bekämen und unsere Kellertüren zu den Kellergängen ab morgen abschließbar wären. Wir nahmen das zur Kenntnis (mich wundert ja längst nichts mehr und das ist bestimmt jetzt die Reaktion auf die Kellereinbrüche im letzten Jahr) und so blieb ich heute zuhause, um auf den Schlüsseldienst zu warten. Zur Info hing noch ein Zettel im Hausflur, der über die Neuigkeiten informierte. Leider mit sehr dürftigen Termininformationen.

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(da der Zettel öffentlich im Flur hängt, zeige ich ihn einfach hier mal)

Am frühen Vormittag waren die Handwerker dann im Haus. Es schellte und  ich bekam meine Hochsicherheits-Schlüssel gegen Unterschrift. Danach hörte ich im Keller für ca. 1 Stunde Hämmern, Bohren und Handwerkerlärm.

Vor ein paar Minuten schellte es dann wieder (ich sollte mir vielleicht doch mal eine Drehtüre einbauen lassen. Memo an mich: bei der nächsten Wohnung nicht mehr Erdgeschoss, sondern nach ganz oben ziehen!). Meine Nachbarin (die mit dem Paketproblem) beschwerte sich verzweifelt, dass sie nicht mehr ins Haus käme. Sie war den ganzen Morgen unterwegs und wusste nicht, dass der Schlüsseldienst kommt. Danach verschwand sie schimpfend in  ihre Wohnung und schellte ein paar Minuten später noch einmal (wie war das mit der Drehtüre?). Ihr Sohn war den ganzen Morgen zuhause, hat aber durch Musik-hören und weiß der Geier was nicht gemerkt, dass die Handwerker im Haus waren und auch kein Schellen bemerkt (das kommt öfter vor – siehe Paketdienst). Komisch nur, dass ich Schellen und Handwerker (und telefonierenden Nachbars-Sohn) gehört habe, obwohl meine Waschmaschine und der Trockner lief und draußen die Gärtner gehobelt haben. Ich wusste gar nicht, dass ich so feinsinnige Ohren habe *Ironie off*

Jetzt hat sie mich nach einem unsere Zweitschlüssel gefragt, damit sie überhaupt ins Haus kommt. Natürlich habe ich ihr ausgeholfen. Leider habe ich jetzt für die anderen, befreundeten Mieter (über mir ist niemand zu Hause gewesen) keinen Schlüssel mehr. Und die Mieter ganz oben *räusper* – die mit dem Schaden – muss ich leider ignorieren, da ich ihnen üüüüberhaupt nicht helfen kann. – wenn sie denn jemals wieder aus ihrer Sommerfrische erscheinen.

Das ist aber jetzt noch nicht das Ende der kleinen Geschichte.  Wirklich in den Keller kommt man jetzt immer noch nicht – auch nicht mit Schlüssel. Es sei denn, man ist sehr schmal und ohne Zubehör/Fahrrad/Kisten usw.. Der Grund: die Tür auf unserer Seite ist nicht richtig zusammengebaut *Augenroll*

 

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So ist die Türe geschlossen. Der Schließer oben ist neu.

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Tja – weiter geht die Türe nicht auf. Die Handwerker müssen das gesehen haben, denn in der Wand ist an der Stelle schon ein kleines Loch.

…..

puuuhhhhh – ich kann nicht mehr. Meine Haut ist im Moment einfach zu dünn für solche Aktionen und ich möchte nur noch schreien – oder irgendwohin verschwinden. Das ist doch alles nicht mehr normal, oder?

Wann kommen die Männer mit den weißen Kuscheljacken?

Habe ich schon erwähnt, dass ich auch noch die Baustelle „Wohngeldamt Duisburg  hat eine seeeeehr lange Leitung“ habe, die sich nicht bewegt, mich nicht mehr schlafen lässt und laufend zum Heulen bringt? Aber das ist einen weiteren blog wert, wenn ich wieder durchatmen kann.

Eine Energietankstelle wäre nicht schlecht.

Mich halten gerade noch die Aussicht auf meinen Termin morgen beim besten Psychotherapeuten des Universums, auf das Konzert mit JOHNNY und meiner Freundin Petra aufrecht sowie die wundervolle Einladung meiner anderen Seelen- Freundin, von der ich  zu meinem 50. Geburtstag im nächsten Jahr versprochen bekommen habe, dass wir einen gemeinsamen Kurztrip nach Irland machen. Ein TRAUM, den ich mir leider nicht selbst erfüllen könnte.  Hoffentlich klappt das.

DANKE FÜR EURE FREUNDSCHAFT!

…..

sooo –  Update nach einer weiteren Stunde

Es hat gerade nochmal geschellt, ich bekam meinen Schlüssel zurück und die Handwerker waren nochmal da, um den Schaden zu beheben.  Nun weiß ich auch, dass man Schlüssel nachmachen lassen kann (wenn man eine Familie mit mehr als 3 Personen ist), diese dann je  23 Euro kosten und am anderen Ende von Duisburg abzuholen wären.  Da kann ich mich nur an den Kopf packen. 23 Euro????? Für einen Außen-Haustürschlüssel??? Wo unsere Haustüre seit Jahren Tag und Nacht offen steht, weil immer irgendwelche Leute vergessen, sie zuzuziehen??? 23 Euro für einen Schlüssel für Feuerschutztüren zu Kellergängen (nicht zu unseren Kellern, nur zu den Gängen)?? Die Kellergänge waren noch NIE abzuschließen, so lange ich hier wohne (seit 1981) und standen bis vor einem Jahr ständig offen. Sie werden erst seit dem Kellereinbruch zugezogen, sind aber ohne Schlüssel zu öffnen gewesen.

Ja, ich weiß, für viele, die das jetzt lesen, sind das nur kleine Probleme und 23 Euro ist Killefit und  kein Geld und völlig normal. Aber ich kann echt nur den Kopf schütteln. Das ist hier keine reiche Siedlung. Hier wohnen hauptsächlich alte Kruppianer in ehemaligen Krupp-Wohnungen, die fast alle nicht viel Geld haben. Die Wohnungen sind sozial gefördert.

Muss ich nicht verstehen, oder????

 

Einkaufserlebnis pur


Wie schön, dass in meinem häuslichen Umfeld alles so schön „fußläufig“ erreichbar ist. Mit dem Auto ist man in ca. 2 Minuten bei Edeka, in 5 Minuten bei Netto, in 8 Minuten bei Aldi, in 11 Minuten bei Lidl und in 15 Minuten bei Penny (rote Ampeln und Stau eingerechnet). Real und Rewe sind im Normalfall in 20 Minuten zu erreichen. Alles ganz gut und schön. Wurde auch alles rege von mir genutzt, um die günstigsten Angebote zu nutzen. Lidl und Penny waren meine Haupteinkaufsziele, weil das Katzenstreu von dort für uns am Besten ist und es gutes und günstiges Obst und Gemüse gibt.  In den anderen Läden gibt es das natürlich auch, nur leider oft nicht so günstig.

Aber jetzt ist gerade Schluss mit dem Einkaufsgenuss. Seit einer Woche ist ja jetzt schon mein kleines Auto kaputt. So bin ich gerade bei 35 °C zu Fuß mit meinem braven Rollboy durch die Gegend gezogen. Eines steht nach diesem Einkaufserlebnis fest: Erreichbar für mich ist jetzt nur noch Edeka und notfalls Netto, denn ich habe gerade für die Strecke von hier bis Netto eine Dreiviertelstunde  für den Hinweg und 1 Stunde für den Rückweg gebraucht, weil der Rücken kaputt ist und der Wagen so schwer war. Dazu kommt natürlich noch mein allgemeiner Gemütszustand im Moment.  Jetzt bin ich erstmal platt und muss mich ausruhen.“ Belastbar“ geht anders.

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– mein alter Rollboy, den ich vor knapp 20 Jahren zu Weihnachten bekam, als meine Tochter keinen Kinderwagen mehr brauchte, damit ich keine schweren Tüten schleppen muss. Ein unverzichtbarer Begleiter in meinem Leben! –

 

Ich hatte ganz vergessen, wie es ist, wenn man den Einkauf nicht nur nach Inhalt der Geldbörse, sondern auch nach Heimtransportmöglichkeit aufschlüsseln muss. Dabei musst ich ja bevor ich mein Auto hatte, auch alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen. Damals konnte ich aber noch Fahrrad fahren und hab es auch sehr geliebt, was jetzt 1. wegen Rückenschmerzen nicht mehr geht und 2. mein Fahrrad kaputt im Keller steht. Da die Reparatur meinen momentanen Rahmen sprengt, da ich das nicht selbst erledigen kann, bleibt das auch noch eine Weile da stehen.  Den Fahrrad-Transportanhänger, den ich mal hatte und der das Transportieren leichter machte, habe ich auch längst wieder verkaufen müssen. Also nützt mir eigentlich auch das Fahrrad nicht mehr.

Ganz schöner Mist, wenn man krank ist und die ganz normalen Sachen nicht mehr so einfach machen kann. Das ist im Haushalt und auch draußen ein Problem. Jeder sagt zu mir: „Ach, du hast es gut; du bist in Frührente. Hast den ganzen Tag Zeit für Nix.“ Die Leute wissen nicht, wie verdammt hart das ist, wenn man sich nicht mehr so bewegen kann, weil alles weh tut, man durch die Antidepressiva und anderen Tabletten immer dicker wird (und das auch nicht aufhört, wenn man sie abgesetzt hat)  oder der Kopf nicht mitmacht – und dazu die Frührente sehr knapp ist und man jonglieren muss, um irgendwie über den Monat zu kommen.. DAS sucht sich niemand freiwillig aus! Wollte ich nur mal loswerden an die „alten Freunde aus dem Kleingartenverein“, die ich gerade beim Einkaufen getroffen haben und die mich so lieb daran erinnert haben, dass sie mich fast nicht erkannt hätten, weil ich so moppelig geworden bin. Als Frührentner hat man ja auch nichts zu tun.

 

So, jetzt hab ich erstmal Dampf abgelassen und bin wieder etwas runtergekühlt. Positiv denken: Alles ist gut!.

 

In diesem Sinne: Macht das Beste aus eurem Tag und lasst euch nicht unterkriegen. Es gibt trotz allem Mist immer etwas Gutes: So habe ich heute auf dem Weg durch das langsame Laufen ganz viele schöne Blumen bewundert, fröhliche Kinder und spielende Hunde gesehen. Das ist doch schon mal was.

 

Päckchen für die Nachbarn


Vor ein paar Minuten hat der Postbote wieder mal bei uns geschnellt und gefragt (oder mehr oder weniger aufgefordert), ob wir ein Päckchen für die Nachbarn annehmen können.

Da ich nicht so schnell zur Tür kam, sagte meine Tochter, die Sekunden vorher nach Hause gekommen ist, zu.

Was dann folgte, ist fast ein Witz, nur nicht lustig.

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Hoffentlich wird das bald abgeholt.

Connys neue Diät


Ich habe mich entschieden, eine neue Spezialdiät anzufangen: MEINE Diät.

 

Ab sofort  trenne mich von:

– dämlichen und niedermachenden Kommentaren, Mails, Antworten, Sprüchen,  wie z.B. das ist doch total besch… en da, wo du gerade bist (hinwillst); du bist so fett (doof, schlecht gekleidet, blöd geschminkt, furchtbare Frisur),  du träumst zuviel, bist zu naiv, zu gutgläubig, zu trottelig oder zu intelligent, allwissend, hast einen abartigen Wohngeschmack, deine Möbel sind Gelsenkirchener Spätbarock, wie kann man nur seine Möbel selbst streichen, kauf dir doch mal nen neuen Teppich, Auto, Küche, die Couch ist zu tief und zu rot, die Türen zu dunkel, der Kuchen ist hart/weich/trocken/saftig, blöde Ex-Raucherin – sowas von extrem, reiß dich zusammen und geh arbeiten, du bist nur faul und dick, Depressionen gibt es nicht, Burnout auch nicht, such dir nen Mann, der dich ernährt oder geh zur Tafel, nimm nicht immer deine Familie in Schutz, Psychotherapie ist für Idioten,  mach doch – tu doch – hör auf …. (alles mögliche wahlweise einzusetzen), wie läufst du wieder rum, kauf dir mal Klamotten, du magst Camping – würde ich niiie machen, …. also ICH hätte das alles ganz anders gemacht als du, du musst dies und das und den Leuten auf  den Nerv gehen, ausziehen, ich hab’s auch im Kreuz und in den Knien und mache trotzdem noch alles, nimm erst mal ab – du fette Kuh – dich will so keiner, so wie du will ich auch nicht aussehen, mir würde das nie passieren,  …. usw.

 

Bei solchen Sprüche bekomme ich ab sofort mentalen Durchfall und es flutscht durch mich durch bis ins imaginäre Klo.  Meine gute Erziehung und meine Rücksichtnahme stelle ich ab und lasse euch stehen bzw. nicht mehr so mit mir umgehen. Es gibt kein freundlich, verlegenes Lächeln mehr, damit ihr euch gut fühlt und keine sanften Nachfragen oder Unsichtbarkeit meinerseits.  Eure Probleme mit meinem Leben könnt ihr behalten und wer  meint, etwas ändern zu müssen/können, darf mir gerne Hilfe (keine Pseudo-Hilfe oder dumme Sprüche) anbieten –  wobei nur ich entscheide, ob ich sie annehme oder nicht.

Geht erst mal in meinen Mokkassins, bevor ihr mich verurteilt – und selbst dann steht euch das nicht zu!

Ich bin erwachsen – und alles ist gut! Das ist MEIN Leben! Ich lade dich ein, bei mir zu sein, mit zu gehen, mit zu träumen, mit zu lieben und mit zu lachen, verrückte Dinge zu tun, spontan zu sein, glücklich zu sein, mit dem, was ist. Dinge wertzuschätzen, die für viele alltäglich sind und kaum wahrgenommen werden, über den Tellerrand zu schauen und zu spüren, wenn sich etwas gut anfühlt. Das kann eine gute Tasse Tee oder Kaffee sein – oder der Sonnenaufgang – oder unsere Katzen, meine Tochter, meine  Freunde – frisch bezogene Betten – Gänseblümchen – Enten und Schwäne im Teich – Füsse in den See tauchen – Sterne schauen –  Pferde – Hunde und ihre Aufmerksamkeit – Schmetterlinge – Blätterdächer – ein Zelt, wenn es regnet – den Wind am Meer  – Urlaubsgefühle – Konzerte – die Stimme von Johnny Logan –  gutes Essen – und noch Millionen Dinge mehr. Da geht mein Herz auf 🙂

 

 

 

 

 

Galerie

Von falschen Spießen und keinen Nüssen


Heute ist Altweiber.  Meine Freundin Petra ist hier und wir machen gleich noch zu dritt den Schampus auf. Hihihi. Wir haben heute schon schön gefeiert. Zuerst gab es leckersten Schokokuchen, viel Spaß und soeben sind wir vom Essen beim Jugoslawen zurück gekommen.  Hihihi. Und jetzt kommt das mit den Spießen und den Nüssen:

Der Kellner (beim Scheiben giggeln die Beiden sich über den Kellner weg) …. also … der Kellner . .. dauerflirtend … Wir: „können Sie den Spieß vom Grillteller bitte einpacken?“ Er: „Sie können alles von mir haben.“ So ging das die ganze Zeit. Zuletzt haben wir für alle Nusseis bestellt. Er flachste über die Nüsse, bekam wohl Angst vor uns, verschwand und machte Feierabend.  Der zweite Kellner brachte Cup Dänemark 😉 … also nichts mit Nüssen.

Wir stellen gerade fest, dass dieser Post überhaupt keinen Sinn macht. Hihihi. Das liegt aber noch nicht am Champagner.  Hihihi.

Auch wenn … ihr .. das nicht versteht,  das musste jetzt raus … hihihi

Helau

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Kuchen

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Kuchen essen
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Fröhliche Weihnachten für alle :-)


Afrikaans: Geseende Kerfees!
Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!
Apache: Gozhqq Keshmish!
Arabisch: I’D Miilad Said!
Aragonese: Nabidà!
Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!
Asturisch: Bones Navidaes!
Bandang: Mbung Mbung Krismie!
Bengalisch: Shuvo Baro Din!
Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Vasel Koleda!
Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!
Cherokee: Danistayohihv!
Cheyenne: Hoesenestotse!
Dänisch: Glædelig Jul!
Deutsch: Fröhliche Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Eskimo: Jutdlime pivdluarit!
Esperanto: Gajan Kristnaskon!
Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!
Faroer: Gledhilig jól
Finnisch: Hyvää Joulua!
Flämisch: Zalig Kerstfeest!
Französisch: Joyeux Noël!
Friaulisch: Bon Nadâl!
Friesisch: Noflike Krystdagen!
Georgisch: Gilotsavt Krist’es Shobas!
Griechisch: Kala Christougenna!
Hausa: Barka da Kirsimatikuma!
Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!
Hebräisch: Mo’adim Lesimkha!
Herero: Okresmesa ombwa!
Hindi: Shubh Naya Baras!
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!
Indonesian: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig Shona Dhuit!
Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!
Italienisch: Buon Natale!
Japanisch: Shinnen omedeto!
Javanesisch: Sugeng Natal!
Jiddisch: Gute Vaynakhtn!
Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!
Katalonisch: Bon nadal!
Kirundi: Noeli Nziza!
Kom (Kamerun): Isangle Krismen!
Korsisch: Bon Natale!
Krio: Appi Krismes!
Kroatisch: Sretan Bozic!
Kurdisch: Seva piroz sahibe!
Ladinisch: Bon Nadel!
Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!
Lettisch: Prieci’gus Ziemsve’tkus!
Littauisch: Linksmu Kaledu!
Luganda: Amazalibwa Agesanyu!
Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!
Malaysisch: Selamat Hari Natal!
Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!
Makassar: Salama‘ Natal!
Mandarin: Kung His Hsin Nien!
Manx: Nollick ghennal!
Maori: Kia orana e kia manuia rava!
Mazedonisch: Streken Bozhik!
Monégasque: Festusu Natale!
Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!
Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!
Norwegisch: God Jul!
Palauanisch: Ungil Kurismas!
Polnisch: Wesolych Swiat!
Portugiesisch: Boas Festas!
Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch’sisipi !
Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!
Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!
Roma: Bachtalo krecunu Thaj!
Rumänisch: Craciun fericit!
Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Sámi: Buorit Juovllat!
Sardinisch: Bonu nadale!
Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!
Schwarzfuß: I’Taamomohkatoyiiksistsikomi!
Schwedisch: God Jul!
Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!
Serbisch: Sretam Bozic!
Sizilianisch: Bon Natali!
Slowakisch: Vesele Vianoce!
Slowenisch: Vesele bozicne praznike!
Sotho: Matswalo a Morena a Mabotse!
Spanisch: Feliz Navidad!
Suaheli: Krismas Njema Na Heri!
Swazi: Sinifisela Khisimusi Lomuhle!
Tagalog: Maligayang Pasko!
Tahitisch: Ia ora i te Noera!
Thai: Suksan Wan Christmas!
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!
Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!
Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!
Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!
Walisisch: Nadolig LLawen!
Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!
Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!
Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

Quelle: unbekannt

(irgendwann irgendwo im Internet gefunden)

Die Bahn macht mobil …… oder so :-/


Die Bahn macht mobil …. . Nicht unbedingt die Bahnfahrer. Und nicht unbedingt dadurch, dass sie ihre Kunden von A nach B oder C fährt (wenn sie denn fährt).

Heute ist wieder so eine Nacht, wo sie nicht mehr fährt. Zum einen ist in dem Zug, der Angie und ihre Freundin mitten in der Nacht von der gamescom aus  nach Hause bingen sollte, die Lok defekt. Einfach so – mitten auf der Strecke – irgendwo im Nirwana zwischen Düsseldorf und Duisburg.  Nach einer guten Stunde Wartezeit im Zug gibt es eine Durchsage des Zugführer just in dem Moment, wo wir miteinander telefonieren, weil sie mir mitteilt, dass ich noch nicht zum Bahnhof kommen soll, weil sie feststeckt. Ich bekomme etwas mit, wie: „Der Zug kommt nicht mehr weiter. Entweder schickt man einen Ersatzzug oder dieser Zug wird evakuiert. Näheres erfahren Sie später. Außerdem haben ein paar Idioten die Türen geöffnet und sind auf die Gleise gesprungen. Somit ist nun der komplette Bahnverkehr auf der Strecke gesperrt. Steigen Sie alle wieder ein und lassen die Türen geschlossen. Wir melden uns wieder.“

Nach einer weiteren Stunde kommt ein Ersatzzug, hält auf dem Gleis nebenan, alle müssen von einer Tür zur anderen rüberspringen und dann fährt er die Fahrgäste zurück nach Düsseldorf zum Flughafen. Dort werden alle in eine S-Bahn umgepackt und nach Duisburg verfrachtet. Wie es von dort weitergeht, muss man selbst schauen. Nach Rheinhausen geht jedenfalls seit 1 1/2 Stunden nichts mehr.  Sie informiert mich über den Zwischenstand. Ich bin in Warteposition, um beide abzuholen und die Freundin noch nach Krefeld zu fahren, wo ihr Auto am Bahnhof steht. Als wir vereinbaren, dass sie sich meldet, wenn sie in Duisburg eingetroffen ist, durchfährt es mich wie ein Blitz: Ich KANN sie gar nicht abholen. Mein Auto ist voller Trödel von letztem Donnerstag, als ich mich von meiner Schwester spontan zum Trödeln habe verleiten lassen. Die Rückbank ist umgeklappt und ich hab nur noch einen Sitzplatz außer meinem frei. Na super! Und diese Erkenntnis kommt mir natürlich mitten in der Nacht gegen 1 Uhr. 😦  Taxi können wir ausschließen. Eine Lösung muss her.

Zum Glück hat eine andere Freundin auf facebook erkannt, dass beide in Duisburg steckenbleiben werden und bietet spontan ihre Hilfe an. Sie wird beide gleich zuerst hierhin und dann die Freundin nach Krefeld weiterbringen – oder so. Mal sehen.

Die Bahn macht mobil – und macht Chaos im Kopf. Nein danke 😦

Banken – von Kundenfreundlichkeit keine Spur


Mir ist gerade eine nette kleine Geschichte passiert, als ich Änderungen an meinem Konto vornehmen wollte. In der Hauptstelle meiner Bank empfing mich an einem Schalter eine Mitarbeiterin mit den Worten: „Kasse ist hier nicht“. Ich schaute sie nur fragend an und antwortete, dass ich nicht an die Kasse wollte, sondern wegen Service hier wäre. Sie schaute mich sehr …. ähm … (harmlos ausgedrückt) genervt und verärgert an, bat mich zu warten, ging wieder fort und kam nach einigen Minuten zurück. Auf meine Änderungswünsche an meinem bestehenden Konto bekam ich ein „dazu brauchen Sie einen Termin für ein neues Konto“ zu hören. Ich erwiderte freundlich, dass ich bereits ein Konto habe und das nur ändern lassen möchte. So gingen wir (sie widerwillig, ich immer noch freundlich) dann an einen anderen Schalter. Ich gab ihr meine Unterlagen, sie machte sich Notizen, tippte in ihren Computer, machte ihre Kopien und sprach noch mit anderen Mitarbeitern. Zwischendurch versuchte ich, sie nach einigen Dingen zu fragen, die ich gerne geklärt haben wollte (z.B. warum ich 7,90 Euro für eine Kreditkarte bezahlen muss, die ich nie erhalten habe). Sie unterbrach mich mehrmals,  ignorierte meine Fragen, murmelte dann irgendwas unter den Schreibtisch, während sie unten irgendwas erledigte. Ich bat sie freundlich, das nochmal zu wiederholen, weil ich sie nicht verstanden habe. Als Antwort bekam ich dann die patzige Information, dass ich mein Konto auch gerne woanders eröffnen könnte. ………….. ähm???? ………………….. ach ja??  ……. (soll ich SOFORT nach dem Chef fragen oder das später schriftlich erledigen? Das kann doch wohl nicht wahr sein).

Ich: „Wie bitte?“

Sie (lenkt ab und zickt mich an): „Das sind die ganz normalen Gebühren für ihr Konto.“

Ich: „Aber ich habe von Ihnen im letzten Jahr einen Brief bekommen, dass die Kosten erhöht werden, jeder Kunde dafür aber eine Kreditkarte erhält.“

Sie: „Nein. Darauf haben Sie keinen Anspruch. Das sind die ganz normalen Kosten für ein Konto, wie Sie es haben. Sie haben es ja jetzt geändert“.

Ich: „Das Konto HABE ich schon EIN PAAR JAHRE in dieser Form. Die Erhöhung vom letzten Jahr kann also vermutlich nicht daher kommen, dass ich JETZT so ein Konto bekomme, oder?“

Sie: „Doch. Das sind die Kosten für so ein Konto!!“

Ich  (verblüfft, aber immer noch freundlich): „Ich bin sicher, dass in Ihrem Brief etwas anderes stand. Warum muss ich jeden Monat für eine Leistung 7,90 Euro bezahlen, die ich nicht bekomme? Sollte ich nicht weniger bezahlen bzw. meine ursprünglichen Kontoführungsgebühren zahlen?“

Sie murmelt irgendwas von „was glauben Sie eigentlich, wie teuer so ein Konto wie Ihres ist?“ (blitzt mich dabei wütend an).

Oh – sorry. Ich wusste ja nicht, dass SIE so viel Arbeit mit MEINEM Konto haben  (…..)

Ich: „Das ist mir zwar nicht ganz klar, weil ich alle Buchungen alleine vornehme und auch den Schalterservice so gut wie nie nutze.“

Ich (immer noch freundlich, aber forme in Gedanken schon die Frage nach dem Vorgesetzten.): „Könnten Sie mir das bitte erkären?

Sie: „Sie haben darauf keinen Anspruch!!! Ich schicke Ihre Unterlagen mit der Änderung morgen weg.“ (stempelt und hantiert und ist sehr beschäftigt)

Ich: „Gilt meine Änderung denn dann ab morgen oder ab wann?

Sie: „Ich schicke das morgen raus“

Ich: „und wann gelten die Änderungen ungefähr?

Sie: „Ab morgen“ – nimmt die Unterlagen, richtet sie in ihren Händen aus, schaut mich verabschiedend an, dreht mir dann den Rücken zu und entschwindet ohne einen Gruß in die hinteren Gefilde. Ich schaue ihr noch ein paar Minuten nach. Sie bleibt weg. Für mich ein deutliches „Stehenlassen“.

Ich: „Na danke! Auf Wiedersehen“

Meine Güte, was für eine Aktion.

Ich verlasse die Bank ziemlich sauer  und frage mich, warum diese Frau immer so unfreundlich zu mir ist.

Als ich zuhause ankomme, ruft sie mich an.

Sie: „Waren Sie gerade hier?“

Ich: „Ja“

Sie: „Sie haben vergessen zu unterschreiben. Da müssen Sie nochmal wiederkommen. Ich bin noch hinter ihnen hergelaufen, aber Sie waren schon weg.“

(ICH habe vergessen zu unterschreiben?? SIE hat mir nichts vorgelegt. Woher soll ich wissen, dass ich noch irgendwas unterschreiben muss, wenn sie einfach verschwindet? Konversation wäre da sehr hilfreich gewesen, hm?)

Ich wundere mich nun gar nicht mehr. Als ich gegangen bin, war sie längst mit anderen Sachen beschäftigt und ich kann mit meinen Fersenspornen und dem schmerzenden Rücken nun wirklich nicht sehr schnell laufen.

Wie – um alles in der Welt – konnte Sie mich nicht einholen und warum habe ich ihr angebliches Rufen nicht gehört?

Dinge, die ich nicht verstehe (die mir aber wieder mal Kraft und Zeit rauben, weil es für mich immer eine große Überwindung und Kraftanstrengung ist, sowas in die Wege zu leiten bzw. durchzustehen). Ich weiß, für andere ist es eine Lapalie oder Normalität, aber ich kann das einfach nicht mehr so wie früher und brauche eine riesige Anlaufzeit und Mut.

Mir ist klar, dass sie einfach nur genervt war und vermutlich mal wieder einen schlechten Tag hatte. Meine Tochter erklärte mir gerade am vergangenen Wochenende erst , dass solche Gesellen vermutlich morgens keinen „Erfolg“ im Bad hatten. (mit etwas klareren Worten ;-))

Es liegt nicht an mir! (Mantra an)

Dafür bin ich nicht zuständig …. weitere Arztgeschichten


Ich muss jetzt was loswerden. Bin gerade etwas neben der Spur. Zum Glück hat meine Tochter mir ihren Laptop dagelassen. So kann ich meine Erlebnisse, die mich total durch den Wind schicken, mal eben aufschreiben.

Bin gerade mal wieder vom Orthopäden zurück – frustriert – durcheinander – enttäuscht – und mit unverminderten Rücken- und Fußschmerzen.  2 Stunden war ich jetzt da. Es ist heiß – fast 30 °C. Ich hab Migräne und Rückenschmerzen und mir ist schlecht.  Zuerst die Wartezeit von 1 1/2 Stunden trotz Termin (und ich habe die 15 Minuten, die ich  aus Höflichkeit zu früh gekommen bin, nicht dazugerechnet.) Es ist nicht so, als wäre es voll gewesen in der Gemeinschaftspaxis mit 4 Ärzten. Nein – vor mir war noch 1 Frau im Wartezimmer, nach mir kamen noch 8 Personen dazu, davon sind 6 vor mir dran gekommen.  Ich bin NICHT als Notfall gekommen (wo man immer mit sehr langen Wartezeiten rechnen muss, aber nur morgens kommen darf), sondern hatte einen anständigen Termin wegen meiner Rückenschmerzen.  Wenn ich nicht nach 1 1/4 Stunden gefragt hätte, ob sie mich vergessen haben, würde ich vermutlich jetzt noch da sitzen. Zumindest hatte ich flüchtig den Eindruck. Ich schaue auf meinen Terminzettel. Da steht fett obendrüber: „Bei Terminen mit einem X müssen Sie mit längerer Wartezeit rechnen“ – mein Zettel hat kein X.

Dann war ich endlich dran. Naja, so ganz dran noch nicht. Im Sprechzimmer habe ich nochmal 15 Minuten bei geschlossenen Fenstern und Türen gewartet, bis  endlich jemand kam. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen. Dann kam Dr. H (den ich heute zum 2. Mal sehe, nachdem er vor 2 Wochen notfallmäßig auf meinen eingeklemmten Meniskus geschaut hat),  begrüßte mich, fragte nach dem Knie und ob die Bestrahlung geholfen hätte.  Ich bejahte und sagte ihm, dass ich immer noch die schlimmen Rückenschmerzen und  die Fußschmerzen wegen des Fersensporn  hätte und das kaum aushalten würde. Wegen des Knies wäre ich jetzt nicht hier. Dafür soll ich ja noch das MRT abwarten, was ich irgendwo außerhalb machen lassen soll, nachdem die Bestrahlung fertig ist  (gestern hatte ich letzte).

Mein Rücken und der Fuß haben ihn aber nicht interessiert. Er hat an meinem Knie gedreht, geschoben, gedrückt und meinte, das wäre zwar schon deutlich besser, aber dass ich das nächsten Dienstag operieren lassen sollte. Hä?? Ja – der dann zuständige Arzt Dr. D wäre zwar jetzt im Urlaub, er könnte ihn aber anrufen  und dann könnte der mich nächsten Dienstag operieren.  Auf das MRT bräuchten wir dann nicht warten.  Operiert werden müsste ich sowieso, auch wenn das jetzt deutlich besser wäre als noch vor 2 Wochen. Weggehen würde das nicht von alleine.

Nein, das will ich nicht. 1. will ich eine OP vermeiden, wenn das möglich ist. Aber OK, wenn es nicht anders geht, muss ich das ja machen. Aber auf keinen Fall schon nächste Woche!  2. kenne ich Dr. D gar nicht und er hat nicht mal draufgeschaut und soll direkt schneiden? und 3. bin ich wegen der nicht auszuhaltenden Rückenschmerzen und dem furchtbar schmerzenden Fersensporn heute hier.  Ich habe genug Schmerzen ausgehalten in den letzten Jahren und bin mutig genug, zum Arzt zu gehen und bereit, mich behandeln zu lassen.  Wie soll ich denn nach einer Knie-OP laufen, wenn ich rechts operiert werde und links den FS habe – dazu noch die verschobene Bandscheibe? Bilde ich mir die Probleme nur ein oder läuft hier irgend was falsch? Ich fühle mich total überfordert und überrumpelt und halte das alles für ziemlich spontan und unüberlegt. Außerdem bringen meine Migräne und mein Rücken mich gerade um.

Dr. H meint, ich sollte mir das überlegen und vorne an der Anmeldung die Termine machen und will gehen. Ich frage ihn, was jetzt mit meinem Rücken und dem FS ist und dass ich starke Schmerzen habe. Er meint, dafür wäre er nicht zuständig, er hätte mich nur 2 x als Notfall zwischen Tür und Angel gesehen und ich sollte meinen Arzt darauf ansprechen. Ich: „Meinen Arzt? Welchen Arzt denn jetzt? Den Hausarzt oder Dr. St., bei dem ich sonst hier immer bin?“ Er schaut kurz in den PC, meint dann, dass Dr. D (der operieren soll) mein Arzt wäre. Wie jetzt? Dr. D. kenne gar nicht. Das muss der gewesen sein, der vor Jahren mal 1 x hallo zu mir gesagt hat und mich dann wieder zu Dr. St. geschickt hat. Er hat mich nie untersucht oder irgendein Gespräch mit mir geführt. Und jetzt ist er im PC als mein Arzt registiert? Wie geht das denn? In den letzten 15 oder mehr Jahren, in denen ich jetzt alle paar Jahre mal in diese Praxis gehe, war immer nur Dr. St. für mich zuständig (das ist der, der beim letzten Mal gefragt hat, wer denn mein Arzt wäre).

Das habe ich Dr. H auch gesagt. Er meinte nur, dass ich bei Dr. St. kaum einen Termin kriegen würde und wenn, dann erst in ein paar Monaten.  Hallo??? Ich habe JETZT Schmerzen – und schon lange.  Soll ich jetzt wieder gehen? Wozu hab ich dann für heute einen Termin gemacht wegen des Rückens? Konnte man mir an der Anmeldung nicht sagen, dass ich sowieso nicht behandelt werde – und wenn überhaupt, dann nur das Knie? Ich habe ausdrücklich bei der Terminabsprache gesagt, dass ich die Rückenschmerzen nicht aushalte. Und jetzt soll ich gehen. Und am besten nächste Woche mein Knie operieren lassen. Mein Knie interessiert mich gerade überhaupt nicht. Das heilt. Zumindest tut es nicht mehr so weh und ich kann sogar wieder schlafen.

Dr. H meint, dass ich wegen des FS und Rückens nochmal kommen soll. Ich hätte den FS ja auch schon lange. Ich hab ihm erklärt, dass ich vor 1 1/2 Jahren auf beiden Seiten einen FS bekommen habe, weil ich schlechte Schuhe getragen habe über den Sommer. Der rechte FS ist jetzt abgeheilt – nach 1 1/2 Jahren Dauerschmerz, aber jetzt dreht der linke völlig auf.  Was kann ich tun? Er meinte, ich hätte ja sicher schon Einlagen bekommen. Nein, habe ich nicht. Ich hab gar nichts bekommen außer einer Diagnose. Keine Hilfe, keine Heilung. Ich wurde weggeschickt -so wie jetzt.  Er meinte, den FS könnte man super mit Stoßwellentherapie heilen. Das müsste ich aber selbst bezahlen. Kosten: 90 Euro pro Sitzung – mindestens 3 müsste ich haben. Erfolgsquote liegt bei 90 %. Na super – wie soll ich das denn machen? Ich hab keine 90 Euro/Woche zum Leben für uns beide – da soll ich die Behandlung selbst bezahlen? Er zuckt mit den Schultern,schreibt mir noch 4 Bestrahlungen für mein Knie auf,  meint, ich soll das mit meinem Arzt klären, sagt tschüss und geht.

…. ich bleibe sitzen … wie betäubt … ungläubig …. gedankenleer … mein Körper tut weh. Ich kann kaum meine Schuhe wieder anziehen.

Die Sprechstundenhilfe, die noch im Zimmer ist, erklärt mir, dass Dr. St. keine Zulassung oder so für das Röntgen hat und deshalb hallo gesagt und mich zu Dr. St geschickt hat. Dr. St wäre mein Arzt.  Aber ich könnte auch zu Dr. D gehen, der dan die OP macht, der könnte auch FS und Rücken.

Vorne an der Anmeldung bekomme ich neue Termine, nachdem ich ihr die Geschichte erzählt und um Hilfe gebeten habe: einen für Dr. St. – im August. Einen Ende des Monats bei Dr. Dr. mit der Option auf eine OP am 30. Juli, nachdem sie ebenfalls mit Dr. H gesprochen hat und gefragt hat, ob ich nächsten Dienstag operiert werden kann. Dann müsste sie mir JETZT Blut abnehmen wegen der OP.

????

Bahnhof!!!!

Ich bin zwar immer noch nüchtern (habe nur einen Schluck Wasser getrunken) wegen der Migräne, aber JETZT Blut abnehmen wegen der OP NÄCHSTE WOCHE? Heute ist Dienstag, oder? Eine Woche im voraus? Macht man das so? Ich komme aus meiner Verwirrung gar nicht mehr raus.

Er meint, das ist mir überlassen, ob ich nächste Woche oder beim nächsten Termin operiert werde.

Sie macht mir also die Termine für die Ärzte und 4 Termine für die Bestrahlung, gibt mir 2 Zettel, auf denen die stehen.

Als ich wieder im Auto sitze und versuche, meine Gedanken wieder zu sammeln, fällt mir auf, dass der Zettel für die Bestrahlungstermine nur meinen Namen, aber keine Termine enthält.  Seufzend schleppe ich mich nochmal in die Praxis, bekomme 3 Termine. Für den 4. gäbe es noch keinen Kalender im PC, das soll ich dann abkären, wenn es soweit ist.

???

Jetzt bin ich zuhause. Mein Kopf platzt immer noch. Mein Rücken tut weh, Mein Fuß auch. Mein Knie weniger. Mir ist schlecht. Gegessen habe ich immer noch nicht. Es ist halb 6. Meine Tochter hat angerufen, dass sie später kommt, also brauche ich noch nicht kochen. Könnte ich jetzt auch gar nicht.

Am liebsten würde ich alles absagen, gar nicht mehr hingehen. Das überfordert mich alles. Ich verstehe überhaupt nichts mehr und beim nächsten Mal, wenn ich hingehe, weiß ich immer noch nicht mehr. Und ich gehe dann wieder ohne Behandlung und Linderung nach Hause? Wozu das Ganze? Wozu?

Ich bin kein Arztgänger, gehe nur, wenn ich den Kopf schon unterm Arm habe und wirklich überhaupt nichts  mehr geht,  fühle mich aber jetzt einfach nur wie eine unfähige Patientin, die nichts mehr blickt. Die Depri ist nah …

Wer ist denn ihr Arzt?


Letzte Woche beim Orthopäden:

Doc schaut kurz rein, während ich Bestrahlung bekomme.

Doc: „Hallo. Alles klar bei Ihnen?“

Ich (kann vor Schmerzen kaum liegen): „Knie ist besser geworden, aber mein Rücken bringt mich um.“

Doc: „Wollen Sie lieber sitzen?“

Ich: „Nein, sitzen ohne Lehne tut auch so weh.“

Doc: „Wer ist denn Ihr Arzt?“

Ich (schaue ihn entgeistert und fragend an. Das kann er nicht im Ernst meinen, oder?): „SIE! Sie sind normalerweise mein Arzt.“ (hätte ich das nicht sagen sollen, weil er normalerweise nur Privatpatienten nimmt? Ich kann doch nichts dafür, dass er derjenige war, der mir immer alles wieder gerichtet hat)

Doc: „Ähm? Ja? Aber damit (er deutet auf das Knie) habe ich nichts zu tun. Wer hat sie da behandelt?“

Ich: (überlege fieberhaft, wie der gerade behandelnde Arzt heißt. Das ist gar nicht so einfach. Es hat sie noch nie jemand in der Gemeinschaftspraxis vorgestellt. Die gehen einfach davon aus, dass man weiß, wie sie heißen. Hätte ich im Anschluß nicht auf der Homepage nachgesehen, wüsste ich es immer noch nicht.) „Dr. XXX“

Doc: „Ah ja. Der ist heute nicht da“

 

Sprach’s und verschwand!

Johnny Logan Partyservice ;-)


Vor 2 Minuten bekam ich einen Anruf von meiner Tochter, die gerade bei ihrem Vater auf dem Gartenfest ist. Sie bat mich, einfach nur zuzuhören …. ich hörte eine Menge Leute quatschen und dann…. im Hintergrund …. JOHNNY LOGAN mit „no one makes love like you“. *grins*

Das lief wohl gerade auf einer gemischten CD – und sie konnte nicht umhin, mich anzurufen und daran teilhaben zu lassen. Ich grinse gerade wie ein Honigkuchenpferd und freue mich riesig. Muss wohl auch ein bisschen komisch ausgesehen haben mitten in der Gartengesellschaft meines Ex, als meine Tochter „einfach so“ den Arm in die Luft und in Richtung Lautsprecher gehalten hat *grins noch mehr*.

Das war jetzt genau das, was mich wieder rausgeholt hat nach der Aktion mit dem Nachbarn! Das muss wohl an der gemeinsamen Wellenlinie liegen oder so.

Auf jeden Fall schicke ich ein dickes DANKE SCHÖN an meine unglaubliche Tochter und nach oben! 😉

Werkstattgeschichten


Heute hatte ich endlich einen Termin in einer großen Autowerkstatt. Seit fast 2 Jahren wollte ich das schon erledigen. Der TÜV meinte damals, meine Bremsklötze müssten mal ausgetauscht werden. Irgendwie hat das aber in keinem Monat gepasst und ich bin jetzt fast 2 Jahre mit einem sehr bekommenen Gefühl gefahren. Bevor der Wagen beim TÜV vorgestellt wurde, hatte ich ihn zum Durchsehen in eine Werkstatt gebracht, die mir von einem Nachbarn empfohlen wurde. Die Werkstattleute meinten, die Stoßdämpfer müssten dringend ausgetauscht werden. Kostenvoranschlag ca. 200 Euro. Sollte in der nächsten Zeit dringend gemacht werden. Der TÜV hat das anschließend allerdings nicht bemängelt. Trotzdem war in mir jetzt auch noch das Gefühl, mit kaputten Stoßdämpfern durch die Gegend zu fahren. Aufgrund äußerer Umstände konnte ich allerdings auch das nicht sofort machen lassen, bin stattdessen nur noch sehr wenig mit dem Auto gefahren.

Nun steht in der nächsten Woche eine längere Fahrt nach Ludwigshafen an.  Meine Tochter möchte mit ihrer Freundin zur Hanami und ich nutze die Gelegenheit, endlich wieder meine beste Freundin zu besuchen, bei der wir drei an dem Wochenende auch „wohnen“ dürfen.  Herzlichen Danke dafür, liebe Petra und Josh.  🙂 Damit ich mit einem sicheren Gefühl fahren kann, habe ich also vor 3 Wochen einen Termin in der Werkstatt vereinbart, der heute fällig wurde. Vor lauter Aufregung konnte ich in den letzten Tagen kaum schlafen. Was würde mich erwarten? Was könnten sie noch finden? Wie teuer wird das alles? Schaffen wir das bis Anfang Mai? Also ging der Wagen mit dem Ziel, vorne neue Bremsklötze zu bekommen, in die Werkstatt. Ich frage auch gleich nach, ob sie mal nach dem Öl sehen könnten, weil der Ölstand so niedrig ist.

Eine gute Stunde, nachdem ich den Wagen abgegeben hatte, bekam ich einen Anruf von der Werkstatt: Meister: „Wir haben gerade Ihr Auto nachgesehen. Ihre Bremsen sind in Ordnung. Locker 50 % sind noch drauf. Die können Sie noch abfahren und dann direkt die Bremsscheiben mit austauschen. Vorher lohnt sich das nicht. Warum wollten Sie denn die Bremsbeläge ausgetauscht haben?“ Ich: „Der TÜV wollte das – vor knapp 2 Jahren schon“ Meister: „Nein, die sind noch gut in Ordnung. Nur Öl müssen wir nachfüllen und die Bremsflüssigkeit austauschen.“  Ich: „Na, wenn das so ist. Das sind ja gute Nachrichten.  Was kostet das?“ Meister: „ca. 50 Euro.“ Alles klar.

Als ich dann mein Auto abholen will,  kommt der nächste Schock.  Die Kassiererin schickt mich zum Meister, der mir eröffnet, dass mein Querlenker rechts ausgeschlagen ist. Na super! Auf meinen verständnislosen Blick hin zeichnet er mir das freundlerweise auf (nicht, dass ich das danach verstanden hätte), aber irgendwie ist da wohl ein Gummi z.T.  rausgerutscht, versprungen oder was auch immer. Kostenpunkt vermutlich so um die 300 Euro – demnächst zu erledigen.  Zum Glück kann ich damit auf jeden Fall nach LU und noch weiter fahren, sollte es aber dann „demnächst“ machen lassen. Nach meiner Berechnung wird das allerdings noch ein bisschen länger dauern. Jetzt habe ich schon wieder so ein „unbearbeitetes DING“  auf der Seele, was wie ein Damokles Schwert über mir schwebt. Hört das auch mal auf?? Und was ist, wenn der TÜV jetzt fragt, was mit den Bremsen ist? Und warum sagt keiner mehr was von den Stoßdämpfern? Was stimmt denn jetzt eigentlich?

Ich blicke nicht mehr durch. 3 „Meister“ – 3 Meinungen. Ist das immer so?

Werkstattkauderwelsch – ich verstehe dich nicht!

Ach ja – am Innenspiegel klebte noch ein Zettelchen, dass ich nach 50 oder 60 km die Radbolzen nachziehen lassen muss —> ab auf die Liste der unerledigten Dinge. Wie gut, dass ich nicht sofort auf die Autobahn fahre. Wo sollte ich denn da nach 50 km eine passende Werkstatt finden? Also werde ich sehen, dass ich bis zur Abfahrt hier noch 50 km hinter mich bringe. „Gedankenkarussel Ende“

Eigentlich ist so ein Autokram doch Männersache, oder? Meldet sich jemand freiwillig?

Zeitumstellung März 2013


Zeitumstellung März 2013

Überall lese ich seit einigen Tagen, dass am Samstag wieder die Zeit umgestellt wird. Wir bekämen um 2 Uhr in der Nacht eine Stunde genommen und im Herbst wieder zurück.

Zum Thema ZEITUMSTELLUNG gibt es bei google ungefähr 978.000 Ergebnisse. Es gibt sogar eine Seite http://www.zeitumstellung.de/, die erklärt: „Hier präsentieren wir Ihnen eine kleine Informationsseite über die Zeitumstellung.“ Es gibt dort sogar Regeln für die Zeitumstellung, die in Deutschland durch Gesetze und Verordnungen festgeschrieben sind.

Wikipedia schreibt zum Thema Zeitumstellung (Weiterleitung auf Sommerzeit):

„Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März um 02:00 Uhr MEZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr vorgestellt wird. Sie endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 03:00 Uhr MESZ, indem die Stundenzählung um eine Stunde von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt wird. Die Stunde von 02:00 Uhr bis 03:00 Uhr erscheint im Herbst also zweimal. Die erste Stunde (von 02:00 Uhr bis 03:00 Uhr MESZ) wird mit „2A“ und die zweite Stunde (von 02:00 Uhr bis 03:00 Uhr MEZ) mit „2B“ bezeichnet.[2] Damit ist in der Nacht der Umstellung im Frühling beispielsweise der Zeitpunkt „06:00 Uhr“ schon fünf Stunden nach Mitternacht erreicht, in derjenigen im Herbst hingegen erst sieben Stunden nach Mitternacht. Es wird gewissermaßen die im Frühjahr „eingesparte“ Stunde im Herbst „zurückgegeben“.“

Quelle und weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit

Viele Jahre haben mir diese kleinen Nachrichten ein Gefühl des Ausgeliefert-Seins an die Politiker, die diese Zeitumstellung mehrmals vor vielen Jahren eingeführt haben, vermittelt. Ich fand das immer schon ziemlich bescheuert, die „Zeit“ so zu verändern, war in den ersten Tagen nach der Umstellung immer völlig neben der Spur. Vielen Tieren soll diese „Zeitumstellung“ ja auch sehr zu schaffen machen.

Zeitumstellung.de schreibt dazu ganz aktuell: „24% der Befragten der Zeitumstellungs-Studie hatten schon einmal irgendwie geartete Probleme mit der Zeitumstellung. Dabei waren mehr Frauen (30%) als Männer (18%) betroffen. Die meisten die mit Problemen zu kämpfen hatten, klagten über Müdigkeit/ fühlten sich schlapp (79% der Betroffenen) oder hatten Einschlafprobleme bzw. Schlafstörungen (59%), manche konnten sich z.B. schlechter konzentrieren (36%). Quelle: Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit, März 2013″

Mir wird immer ein bisschen schlecht, wenn ich diese Sachen lesen – und deswegen:

Ab heute lasse ich dieses beklommene Gefühl nicht mehr zu und sage:  So ein BLÖDSINN!

Die ZEIT wird doch gar nicht umgestellt. Es sind einfach nur die UHREN, die umgestellt werden.  Diese – eigentlich völlig banale – Erkenntnis nimmt dieser „Zeitumstellung“ von jetzt auf gleich ihren Schrecken.  Wenn ich genau nachdenke, ist es mir doch völlig egal, ob alle exakt die gleiche Uhrzeit haben. Meine Uhren ticken auch in jedem Zimmer anders:  die eine geht regelmäßig 10 – 15 Minuten vor, die andere irgendwann eine halbe Stunde nach. Auf einer anderen Uhr sind das nur Minuten. Und wie oft ist schon eine stehengeblieben? Na und? Macht mich das so verrückt wie die 1 Stunde „Zeitumstellung“? Nö! Das nehme ich zur Kenntnis, lebe damit oder ändere es und gut ist! Eine Armbanduhr habe ich schon seit Anfang 2006 nicht mehr. Am Tag vor meinem großen Zusammenbruch bin ich im Büro gegen den Schrank gefallen. Die Uhr hat das nicht überlebt. Ich habe nie wieder eine neue gekauft, obwohl ich vorher von Kind an nie ohne Armbanduhr gewesen bin.

Damit komme ich gut klar, denn in der Wohnung habe ich Uhren, im Auto ist eine Uhr, draußen sind fast an oder in jedem Geschäft Uhren, die Nachrichten im Radio kommen halbstündlich (inkl. Zeitansage). Überall werde ich auf die aktuelle Zeit hingewiesen.

Aber wozu sollte ich eine Sommer- und WinterZEIT brauchen? Und wenn, warum dann keine Herbst- oder FrühlingsZEIT? Ach ja, eine „fröhliche“ WeihnachtsZEIT und frohe“ OsterZEIT gibt es ja auch noch.

Wie praktisch, dass meine LEBENSZEIT in so viele für die Konsumwelt gewinnbringende ZEITEN eingeteilt wird. Da rutscht man fast übergangslos von einer Zeit in die nächste. Da wird eingekauft, dekoriert, Geschenke besorgt, für die „ÜbergangsZEIT“ gibt es „Übergangsmäntel“, usw.

ICH alleine bestimme darüber, wie ich meine LEBENSZEIT einsetze. Ich weiß nicht, wie lange sie sein wird, aber ich weiß und bestimme selbst, wie ich sie fülle und wahrnehme! Ob ich glücklich oder deprimiert bin – ob ich alleine oder mit Freunden oder Familie zusammen bin, ob ich in der Natur oder im Großstadttrubel bin – ich entscheide über meine Gefühle bezüglich LEBENSZEIT.

Alle anderen Zeiten kommen nur von draußen.

just my 2 cents

Die Anfänge der „organisierten Kriminalität“ – oder „Erinnerungen an Gestern“?


Nächste Woche habe ich Geburtstag. Natürlich muss die Wohnung vorher nochmal in Schuß gebracht werden. Das dauert erfahrungsgemäß immer länger als geplant. Natürlich soll dann auch kein Bügelkorb herumstehen. Das Wetter war herrlich, es war zwar eiskalt draußen, aber die Sonne schien wunderbar. Ich öffnete die Balkontür und richtete es mir gemütlich am Bügelbrett ein.

Durch die offene Balkontüre bekam ich mit, wie plötzlich 7 oder 8 Kinder im Alter von ca. 4 – 8/9 Jahren auf die durch hohe Büsche geschützte Wiese vor meiner Tür kamen. Als ich registrierte, dass sie einen von ihnen ärgerten und schikanierten, hörte ich genauer hin und konnte sie dann auch sehen. Da ich am anderen Ende des Wohnzimmers vor dem Bügelbrett gesessen habe, haben sie mich nicht wahrgenommen. Der Größte von Ihnen bot den anderen Kindern zuerst 1, dann 5 Euro an (er hielt dabei ein 2-Euro-Stück hoch), wenn sie den zweitkleinsten auf den Boden schubsen und dann auch noch richtig nachtreten würden. Ich hab‘ gedacht, ich hör‘ nicht richtig und bin sofort zur Balkontür gegangen und hab‘ ein spontanes Donnerwetter losgelassen. Völlig überrascht schauen alle mich an und hörten quasi just inmitten der Bewegung auf. Auf dem Boden lag der gemobbte Junge – über ihm stand einer mit einem dicken Knüppel, den er noch in der hoch erhobenen Hand hatte. Ich habe mir die Jungs dann der Reihe nach ziemlich wütend vorgenommen und sie gefragt, ob sie das in Ordnung finden, wenn alle sich auf einen stürzen, der dazu noch so klein ist? Der mit dem Knüppel blaffte mich an, dass der Kleine ihn beschimpft hätte. Ich hab ihn sofort angefunkelt und gefragt, ob das ein ausreichender Grund für Prügel wäre. Er bejahte und einer der kleineren stimmte zu. Die beiden hab ich mir nochmal vorgenommen und ihnen erzählt, ich würde ihre Mütter kennen und sie heute Abend mal fragen, ob die das auch so sehen würden. Die beiden wurden blass und spielten die Sache runter: „das war doch alles nur Spaß“. Den auf dem Boden liegenden fragte ich, ob er das auch so sehen würde. Er schaute auf den Boden und nuschelte irgendwas Unverständliches. Den zweiten Ja-Sager (einen kleinen Ausländer) habe ich dann direkt gefragt, was wohl sein Vater oder die anderen Männer in seiner Familie von seinem Verhalten halten würden, wenn sie erführen, dass er für Geld Kleinere auf den Boden schmeißen und noch nachtreten würde. Er wurde erst blass und dann knallrot und schaute verschämt zu Boden. Die anderen (Deutsche und Ausländer) wirkten plötzlich auch etwas stiller. Sie haben sich dann vom Platz zurückgezogen. Kaum waren sie außer Sichtweite, hörte ich, wie es weiterging. Pffffff ….. 😦

Das ist jetzt ein paar Stunden her und geht mir immer noch nicht aus dem Kopf. Vielleicht liegt es daran, dass ich – wie bereits berichtet – als Kind auch oft in der Situation des Kleinen war und immer verzweifelt gewesen bin, wenn alle (auch Erwachsene) weggesehen oder es für „nicht so schlimm“ gehalten haben. So hatten meine Märtyrer immer wieder leichtes Spiel. Selbst Vertrauenslehrer, die ich mal eingeschaltet hatte, haben nichts gemacht. Kaum waren wir aus der Tür raus, lag ich schon wieder im Dreck oder wurde die Schultreppe runtergeschubst – von der 3. Etage bis ins Erdgeschoss. Ich „sollte mich alleine wehren“, sagten alle aus der Familie. Das ist schön gesagt – aber WIE wehrt man sich als Kind gegen eine Gruppe anderer Kinder, die sich aufstacheln lassen?

So kann es doch nicht weitergehen! NEIN!

Ich bin damit noch nicht durch, muss mir da noch einige Male selbst vergeben. Heute lasse ich mir nichts mehr gefallen! Ich weiß, was ich will und habe auch genug Mut, das durch Arbeit an mir anzusehen, zu erkennen und entsprechend auszudrücken und durchzusetzen – auch gegen Widerstände. Das muss ich nicht ständig austesten und hab das zur Genüge geübt. Das geht auch heute noch nicht immer vollkommen schmerzlos ab, aber ich bin jetzt erwachsen.

Und nächste Woche bin ich 48! (sGw)

Der 100. Artikel


Kaum zu glauben, aber wahr! Das ist schon mein 100. Blogartikel.

Als ich mit diesem Blog angefangen habe, sollte es nur ein paar kleine Infos über Johnny Logan geben. Mittlerweile ist diese Webseite meine ganz persönliche Homepage geworden, die euch in 100 Beiträgen schon so einiges von mir und meinen Gedanken gezeigt hat.

Ich merke, dass mir das Schreiben sehr gut tut. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Sehr lange hatte ich viel Angst davor, meine Gedanken aus mir heraus zu lassen. Meine Finger haben sich einfach geweigert, etwas aufzuschreiben – am PC ebenso wie mit Stift und Block.  Diese Blockade hatte ich schon in der Jugend und während meiner Ausbildung (ich bin wegen dieser Blockade 5 x durch die Stenoprüfung gefallen, weil ich nicht mal mehr meinen Namen schreiben konnte und habe sie dann, als ich aufgegeben habe und ein LMAA-Gefühl hatte, mit 1 geschafft). Ich hatte oft Angst vor dem, was ich lese und erkenne, wenn ich Problemlisten schreibe. Ich hatte Angst davor, Schwäche zu erkennen und zu zeigen und dadurch böse verletzt zu werden.  Die Angst ist noch nicht verschwunden und taucht oft ohne Vorwarnung wieder auf und lässt mich geistig und körperlich völlig unbeweglich  versteinern. Das Einzige, was sich dann in mir noch bewegt, ist das Herzrasen bis zur Schädeldecke.

Vielleicht hilft mir das Schreiben irgendwann, auch in anderen Bereichen offener zu werden. Manchmal würde ich so gerne etwas sagen, aber dann verlässt mich der Mut, weil ich nicht aufdringlich sein will. Manchmal drängt mein Herz und mein Gefühl sehr intensiv und schmerzhaft danach, mein Türen weit zu öffnen und Einladungen auszusprechen (und seien sie noch so harmlos), aber im Alltag ist immer noch eine hohe Mauer da, die zwar bereits einige Fenster hat, aber noch so gut wie undurchdringlich ist. Ich komme leicht mit Menschen ins Gespräch und alles läuft gut, solange diese Gespräche VOR der Mauer ablaufen.

Meine sehr gut funktionierende Maske der immer starken, immer belastbaren und fröhlichen Frau sollte lange Zeit unangetastet bleiben. Nur ganz wenigen Vertrauten habe ich ein wenig Einblick gewährt.  Alle anderen sehen ein Lächeln und hören ein „Es geht mir gut.“

Das Aufschreiben meiner Gedanken, Ängste, Glücksmomente, Lösungsversuche und Verwirrungen aller Art ist ein guter Weg geworden, meine Gedankenkreisel loszulassen. Das klappt nicht immer, aber doch oft sehr gut. Ich habe nicht angefangen zu schreiben, damit ihr etwas zum Lesen habt, sondern um den Druck aus meinem Kopf und meinen Gefühlen zu lassen. Mittlerweile ist mir der Austausch mit euch sehr wichtig geworden, um die eigene Einseitigkeit zu überwinden und über meinen eigenen Tellerrand zu schauen. Ich lerne immer noch sehr gerne dazu und bekomme davon im Moment einfach nicht genug. Jeder Kommentar von euch und jede Meinung öffnet mir neue Einsichten und lässt mich auch immer mehr von mir erkennen.

Herzlichen Dank für euer Folgen, eure Ermutigungen, Beiträge, eMails, Kommentare (auch auf Facebook) und Anregungen zum Umdenken und Blickrichtung-Ändern.

Ohne euch wäre ich nie so weit gekommen!

Und es geht weiter! 😉

Danke.

 

Öfter mal was Neues


Öfter mal was Neues – und nicht alles ist gut

Da ich mir seit über einer Woche wieder ganz arg Rücken und Leiste eingeklemmt und verdreht habe und im normalen Alltag wegen heftiger Dauerschmerzen, die auch durch starke Tabletten, Wärme usw. nicht weggehen, fast nichts machen kann, kaum schlafen kann und nicht darüber nachdenken möchte, dass ich dagegen was unternehmen muss, habe ich in der letzten Nacht ein bisschen an meiner Homepage gebastelt. Ok – es war ein bisschen mehr als ein bisschen – hab erst gegen 6 Uhr das Licht ausgemacht. Dafür war ich um halb 8 wieder wach vor Schmerzen, weil sich der Kater quer über meine Füsse und die Katze wie immer locker-fluffig auf meine Brust geschmiegt hat. Wie zuverlässig die beiden doch bei ihrem Weckdienst am Wochenende sind. Normalerweise machen die das wochentags nämlich schon gegen 5 Uhr. 🙂

Zu den ganzen Artikeln, die ich veröffentliche, sind im Kopfbereich noch einige SEITEN gekommen, auf denen ich ein wenig über mich und neue Aktionen (z. B. über Erfolge und Probleme beim Abnehmen) berichten möchte. Außerdem befindet sich dort jetzt eine sidemap für alle, die sich mit wordpress noch nicht so gut auskennen.  Da ich mich auch nicht so wirklich gut damit auskenne, kann sich das eine oder andere da auch noch ändern. Allerdings bekommt ihr bei Neuigkeiten auf den SEITEN keine Nachricht, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wurde (weil es ja keiner ist). So wirklich gut gefällt mir das daher noch nicht, aber ich möchte auch nicht alles im Blogmodus, d.h. das Neueste steht ganz oben, gestalten. Ganz besonders gilt das natürlich bei den Seiten über mich und die Diät. Mal sehen, welche Möglichkeiten ich da noch finde – oder auch nicht. WordPress ist ja schließlich auch keine eierlegende Wollmilchsau! 😉

Was wollte ich noch sagen? Ach ja – auch ich wurde getagged und mit 11 Fragen und Aufgaben versehen. Das ist nicht weiter schlimm und kann auch ganz lustig sein, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Aber generell habe ich was gegen Kettenbriefe oder andere, endlose Aktionen. Dieses Taggen ist auch so eine Aktion. Da ich keine 11 Follower habe, denen ich das schicken könnte oder möchte, würde es nach meiner Bearbeitung einfach auslaufen. Andererseits könnte ich es auch an den Sender zurückschicken und ich/er/sie könnte nach einer Weile der Ping-Pong-Antworten einen Blog nur für dieses Spiel öffnen. Wir würden eine Menge voneinander erfahren, sofern die Antworten ehrlich sind. Aber ich würde mich auch ein bisschen wie bei einem Verhör fühlen. Das kann ich im Moment überhaupt nicht ertragen. Daher lasse ich dieses „getagged“ erstmal auf Eis liegen, sorry.

Spontan geht anders


Vorhin hat meine älteste Schwester angerufen und mich gefragt, ob ich morgen früh spontan Zeit hätte. Ich habe mich gefreut, weil ich dachte, dass sie mich besuchen kommen möchte. Ihr fällt im Moment zuhause  die Decke auf den Kopf und sie möchte einfach eine schöne Zeit mit mir haben, sagt sie. Aber sie möchte, dass wir uns in Krefeld treffen. Ups? Das hatten wir noch nie. Ich bin im ersten Moment total erschrocken, meine Gedanken rasen. Aber ich sage, dass ich mich auf morgen freue. Frage sie, wo wir uns treffen und wo sie parken will. Sie erklärt mir groß und breit,  wo sie immer parkt und dass sie zwischendurch immer das Parkhaus verlässt und wieder reinfährt, um Kosten zu sparen. Das verwirrt mich alles total und ich blicke schon nach kurzer Zeit nicht mehr durch.  Ich habe keine Ahnung, WO das Parkhaus ist und fühle mich in einer größeren Stadt sowieso schnell verloren, wenn ich alleine hinfahren muss.  Ich weiß, das ist total bescheuert und früher hatte ich mit solchen Sachen überhaupt keine Probleme. Aber seit ein paar Jahren überfordern mich solche einfache Dinge total. Ich erzähle ihr, wo ich sonst in Krefeld parke und sie meint, ihr Parkhaus wäre besser. Na super! Weil ich überhaupt keinen Plan habe, wie das alles laufen soll, sage ich nach 15 Minuten erstmal zu und wir vereinbaren einen Treffpunkt außerhalb der Parkplätze.
Warum kommt sie nicht her? Wie komme ich nach Krefeld? Meine Gedanken kreisen um alle möglichen Punkte. Jetzt sitze ich seit Stunden vor dem PC, schaue mir den Stadtplan an, schaue mir die Parkplätze an, finde Berichte über Drogenkonsum und gebrauchte Spritzen in den Parkhäusern und von fehlenden Parkwächtern. Meine Angst wird immer größer.  Wo soll ich hin? Und wie? Ich fahre normalerweise nur ganz selten alleine mit meinem Auto. Und wenn, dann möglichst nur bekannte Strecken. Ich bin ein Angsthase geworden. Mein Forscherdrang und Mut von früher ist einfach weg, wenn es um solche Touren geht. Ich mache mich total nervös. Eigentlich wollte ich schon seit Stunden im Bett liegen und schlafen, aber es geht nicht. Ich weiß ja immer noch nicht, was ich morgen früh machen soll. Dazu kommt, dass hier wirklich viel Schnee liegt. Na gut, die Hauptstraßen sind geräumt. Aber unsere Straße und die Nebenstraßen sind echt extrem glatt. Gestern hing ein Krankenwagen hier bei uns im Wendekreis fest, weil unter der aufgefahrenen Schneedecke alles vereist ist und er musste angeschoben werden.  Und ich soll da fahren? Ja okay – es sind nur ein paar Minuten und ich wäre auf der Hauptstraße. Von da an geht das ja bestimmt wieder. Aber trotzdem. Ich weiß ja nicht, was mich auf dem Weg erwartet.

Mit dem Bus oder Zug fahren kann ich auch nicht. Dafür reicht mein Budget nicht mehr. Die Fahrten sind einfach zu teuer. Und zum Bahnhof müsste ich dann auch mit dem Auto oder mind. 20 Minuten laufen, weil ich ja nicht mehr so schnell bin. Ich hoffe, dass mein Sprit noch bis Ende des Monats reicht. Ich muss ja auch noch 2 x mit dem Auto zum Doc und jeden Tag 2 x zum Bahnhof.  Wie soll ich das nur machen? Parkgebühren kommen ja morgen auch noch. Dann bleibt für den Rest des Monats nichts mehr. So ist das, wenn man in Frührente ist und mit Tochter alleine wohnt. Da ist alles nicht so einfach.

Meine Schwester will morgen mit mir frühstücken gehen. Ich habe ihr schon gesagt, dass ich zuhause frühstücken werde, weil ich mich in kein Cafe setzen kann. Sie meinte nur, das würden wir dann morgen sehen, was wir machen. Ich weiß nur, dass ich unglaublich aufpassen muss, damit ich mein Auto nachher noch (aus welchem Parkhaus auch immer) wieder rausholen kann.  Am liebsten würde ich einfach absagen, aber das würde sie nicht verstehen. Ich will auch nicht jammern. Das will sie ja auch nicht hören. Sie hat ihre eigenen Probleme. Und eigentlich hält sie mich für stark, weil ich in ihren Augen schon so viel geschafft und durchgestanden habe. Dabei bin ich das gar nicht.  Hoffentlich habe ich morgen genug Kraft, um vernünftig neben ihr herzulaufen und nicht wieder mit dem blöden Hexenschuss und Fersensporn gebückt wie eine alte Frau durch die Gegend zu humpeln. Ich werde mich zusammenreißen. Wenigstens für 1 Stunde oder 2. Und ich weiß jetzt schon, dass mich das wieder so viel Kraft kosten wird, dass ich danach ein paar Tage nicht mehr richtig hochkommen. Aber egal – ich will mit ihr etwas unternehmen. Wir haben so wenig Zeit miteinander und das kann immer alles ganz schnell vorbei sein. Das habe ich ja oft genug erlebt. Also werde ich auch morgen wieder stark sein. Sie wird mit mir durch die Geschäfte gehen – ich werde lächeln und mich mit ihr freuen, wenn sie etwas Schönes findet.  Aber ich werde nichts kaufen. Nicht nur, weil ich in meiner Größe nichts Gescheites oder Günstiges finde. Meine Schwester hat ganz fürchterlich viel abgenommen und ist nur noch ein Strich in der Landschaft. Ich habe ganz fürchterlich viel zugenommen, passe nirgendwo mehr richtig rein und schöne Sachen habe ich auch nicht. Vor dem Zusammenbruch war ich genauso schlank wie sie mal war. Die Tabletten und die Depressionen haben mich dick werden lassen. Aber Neid empfinde ich nicht. Es geht mir ja eigentlich noch gut. Ich habe alles, was ich brauche und anderen geht es viel schlechter. Sie sitzen in der Kälte im Schnee und werden uns Pappbecher entgegenhalten. Ich kann kaum an diesen Menschen vorbeigehen. Das zerreisst mich immer. Am liebsten würde ich ihnen noch meinen Mantel geben.  Meist bleibt es aber dann bei meinem letzten Euro, der in diese Büchse wandert. Ich kann noch geben! Und das ist gut so! Irgendwie kommen wir schon durch. Das haben wir immer irgendwie geschafft. Aber es ist extrem hart.

Werde ich morgen eine gute Gesellschaft für meine Schwester sein? Ich möchte, dass es ihr gut geht, wenn wir zusammen sind. Ich möchte, dass sie lächelt. Sie hat es auch nicht leicht. Also werde ich irgendwie morgen nach Krefeld fahren, irgendwie parken und irgendwie den Morgen überstehen und eine schöne Zeit mit ihr haben. ich hab solche Angst vor dem Fahren. Aber irgendwie werde ich mit Hilfe des Navis ankommen. Egal, wie lange es dauert. Ich fahre einfach sehr viel früher los, dann passt das schon irgendwie.. Hoffentlich finde ich mein Auto wieder. Sonst passt meine Tochter mit auf, wenn wir wegfahren und bringt mich wieder zum Auto zurück.   Ich verliere seit dem Zusammenbruch so leicht die Orientierung. 😦

Und noch etwas Schreckliches fällt mir ein. Was mache ich nur, wenn sie in ein Einkaufzentrum will und Rolltreppe fahren will?? Oh hilfe, das kann ich nicht mehr. Ich kriege schlimmste Panikattacken auf Rolltreppen und manchmal sogar auf einfachen langen Treppen. Daher nehmen meine Tochter und ich beim Shoppen normalerweise vorhandene Aufzüge – oder ich warte vor den Geschäften, wenn es keine gibt und das nicht möglich ist. Das habe ich meiner Schwester auch irgendwann mal gesagt, aber ich bin sicher, dass sie das gar nicht wahrgenommen hat. Also wird sie morgen irgendwo hoch- oder runterfahren wollen und mich wieder zusammenfalten und auslachen, wenn ich ihr sage, dass ich das nicht kann.  😦 ….. Ich glaube, ich sage doch morgen früh noch spontan ab. Sie wird eine andere finden, die mit ihr geht – vielleicht eine Freundin? Mit der kann sie dann Rolltreppen fahren, so viel sie will. Und die parkt mit ihr dann vielleicht auch im Seidenweberhaus und fährt zwischendurch auch wieder raus und rein.  Ich bin keine gute Gesellschaft mehr für sowas.  Aber wenn ich jetzt kneife, ist das auch nicht gut. Nicht gut für mich.  Ich hasse es, feige zu sein. Aber ich könnte jetzt schon heulen, wenn ich an die Rolltreppen und das Fahren und die Parkhäuser und das Frühstück denke.  Also schiebe ich die Gedanken einfach weg und denke nur an meine Schwester. Ich schaff das schon. Irgendwie? Gleich werde ich erstmal ins Bett gehen – vermutlich noch die halbe Nacht nachdenken und Lösungen suchen. Und je nachdem, wie es mir morgen geht, werde ich fahren oder nicht.

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