Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Archiv für die Kategorie ‘Wasserschaden’


Da will ich nur mal schnell mitten in der Nacht den Mülleimerbeutel wechseln und mache dann eine Entdeckung, die mich schockt: der Sack ist sehr viel schwerer, als er sein sollte. Außerdem ist er nass und steht in einer Pfütze. Der Mülleimer steht bei uns unter der Spüle. Zuerst glauben wir, dass der Syphon undicht geworden ist, weil auch dieser nass ist. Aber meine Tochter findet schnell die wirkliche Ursache:

Zwe kleine Löcher direkt neben dem Abfluss.

Mist!

Da brauchen wir wohl jetzt auch noch eine neue Spüle… und die passend ausgesägte Arbeitsplatte.

Ein neuer Herd wäre auch nicht schlecht, weil ich seit Monaten nur noch mit den zwei kleinen Platten kochen kann. Die Spülmaschine ist auch schon seit Jahren kaputt, ebenso wie die Abzugshaube und unser Trockner und einige Teile unserer Küche. Aber das ist eben so bei einer Küche, die 1979 gekauft wurde und schon umgezogen ist. Die Elektrogeräte wurden fast alle schon mal ausgetauscht, aber das ist auch schon 20 bis 30 Jahre her.

Nun, der erneute Austausch muss jetzt erstmal warten. Bis dahin stelle ich mir eine Spülschüssel in die Spüle. 😅 Wie gut, dass ich so flexibel bin. 😉

Gute Nacht. 😘

brrrr – mit ist kalt und die Heizung ist kaputt


Von gestern Abend bis heute Nachmittag hörten wir ein sehr lautes und monotones Brummen im ganzen Haus, dass wir nicht zuordnen konnten. Danach war es still.

Und es wurde kalt.

Und noch kälter.

Die neue Heizungsanlage im Keller, die erst im letzten Sommer eingebaut wurde, scheint kaputt zu sein. Und so sitzen wir hier bei 5 °C Außentemperatur und die Wohnung wird immer kälter.

Ich werde mich jetzt unter meine dicke Bettdecke verkriechen und noch ein bisschen lesen und dann schlafen – und morgen erstmal die Wohnungsgesellschaft anrufen. Hoffentlich kriegen die das schnell wieder in den Griff.

Bibbernde Grüße und eine gute Nacht euch

Conny

Mediengeil


In weiten Teilen des Landes tobte heute Morgen ein Unwetter. Zum Teil gab es schlimme Folgen 😦 . Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.

Die „sozialen Netzwerke“ sind voll von Videos der Überschwemmungen. Oft von der Presse gedreht und dann veröffentlicht. Ja, es sind nicht immer nur Gaffer unterwegs, die NICHT von der Presse bezahlt werden.

Gerade ist mir ein Video vor Augen gekommen, bei dem ich 2 x hinschauen musste. Ist es wirklich war, dass ein Mitarbeiter von Radio k.w. sich selbst und die Straße filmt, während er selbst fährt? Er zeigt sich sogar und nennt seinen Namen. Er zögert nicht, uns überschwemmte Unterführungen zu zeigen und DAFÜR über Geh- und Radwege zu fahren. Wie unter den Kommentaren zu lesen war, ist der Nähe sogar eine Grundschule.

Ich frage mich: WAS HAT DER TYP SICH DABEI GEDACHT?

Das ist doch nicht mehr normal, oder?
Was sagt ihr dazu?

https://www.facebook.com/radiokw/videos/10153043401862325/

Ich kann da nur noch den Kopf schütteln!

Der Typ hat doch echt einen Wasser-Schaden, oder?

 

Wasserschaden 2015 – 6. Tag Küche


Irgendwann heute Mittag wurde für die Küche still und heimlich das Wasser wieder angestellt. Heute Morgen waren für eine Stunde die Handwerker im Haus. Ich hörte sie hämmern, dann waren sie wieder verschwunden. Wasser lief zu der Zeit noch nicht. Aber am Nachmittag habe ich dann versucht, ob Wasser kommt – und es kam. Oh Wunder!
Aber leider gibt es nur kaltes Wasser heute. Aus dem heißen Hahn kommt nur ein müdes Zischeln. Und die Heizung ist immer noch nur lauwarm. Im Keller ist auch noch nichts isoliert und daher ist es dort richtig schön muckelig warm. Vielleicht sollte ich meine Couch in den Wäschekeller schieben? Ich könnte dann noch die restlichen hier wohnenden Nachbarn einladen und wir könnten Party machen. Es gab Zeiten, da haben wir da unten gemeinsam gefeiert. Das ist aber schon ……… ähm ………. so um die 20 Jahre her. Himmel, wie die Zeit vergeht.

Aber ich bin wirklich schon ganz demütig und dankbar, dass wir wenigstens wieder KALTES Wasser in der Küche haben. So müssen wir nur noch Eimer mit HEISSEM Wasser aus dem Bad in die Küche schleppen. Das ist doch schon eine enorme Erleichterung. 😉

Mal sehen, was morgen kommt. Anrufen kann ich den Hauswart morgen leider nicht, da ich zu seiner Sprechzeitenzeit in Terminen sitzen werde.

Wasserschaden 2015 Küche und Heizung


Es ist jetzt früher Nachmittag am 5. Tag, an dem wir kein Wasser in der Küche haben. Handwerker waren bisher nicht zu sehen. Der Hausmeister … ähm Instandhaltungs-Beauftragter (mein spezieller Freund *augenroll) hat täglich von 8 – 10 Uhr Sprechstunde und ist während der Zeit mal wieder nicht erreichbar gewesen. Nach 10 braucht man gar nicht mehr anrufen, da geht nur das Band an.

Vorhin kam ein Handwerker, der allerdings weder unseren Wasserzulauf reparieren wollte, noch für eine warme Heizung sorgen wollte. Er wollte sich nur die Isolierung unserer neuen Heizungsanlage ansehen. Also habe ich ihm den Heizungskeller aufgeschlossen … naja, eigentlich ist das unser Wäschekeller, der aber jetzt nicht mehr als Wäschekeller nutzbar ist, weil er total heruntergekommen ist und der Putz von den  Wänden fällt .

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Der Putz fällt von den Wänden und die alte Heizung liegt auch noch da.

Ich bin vor Hitze fast hintenüber geschlagen. Die Rohre sind überhaupt nicht isoliert. Der ganze riesige Wäschekeller ist heiß, obwohl alle Fenster sperrangelweit offen sind.  Das gibt’s doch wohl nicht, oder? Der Handwerker meint, dass ein paar andere Häuser unserer Siedlung, die jetzt alle dieses Monster im Keller haben, ebenfalls keine warme Heizung hätten. Da müssten dann die Heizkörper in der Wohnung entlüftet werden (Komisch, das mussten wir noch nie machen, solange ich hier wohne). Er will nur den jetzigen Zustand im  Keller aufnehmen und danach dafür sorgen, dass unsere nackten Rohre im Keller eine Isolierung bekämen.

Ich überlege gerade, ob ich meinen Wäscheständer in den Keller schleppen soll. Da wäre bei dieser Hitze die Wäsche bestimmt in einer Stunde trocken. (Witz komm raus. Den kann ich gar nicht tragen!)

Unfassbar!

Und wir müssen das alles bezahlen …… . Bis jetzt kam die Heizungswärme/Fernwärme aus der Großanlage am Anfang der Straße. Jetzt hat jedes Haus ein eigenes Heizmonster im Keller.

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Unser neues Heizmonster. Alle Rohre sind unisoliert. Die Wärme geht zum Fenster raus.

Ach ja – was das nicht vorhandene Wasser in der Küche angeht: Mir war ja gar nicht klar, WIE OFT ich in der Küche Wasser brauche … z.B. um mal eben Lebensmittel abzuwaschen, die Hände zu waschen, Wischlappen nassmachen und auswaschen, Wasser für Lebensmittel oder für die Katzen, mal eben hier und da einen Fleck wegmachen, dann Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis abwaschen. Ich überlege mittlerweile, was ich kochen kann und was nicht groß abgewaschen werden muss, weil das echt ein großer Aufwand ist, jedes Mal ein paar Eimer Wasser aus dem Bad zu holen. Mal heiß genug zum Spülen – mal im Messbecher für Lebensmittel.

Ich hab da sowas von keinen Bock mehr drauf. Kann ich auswandern???

…. oder vielleicht einen anderen Vermieter als diese städtische Wohnungsgesellschaft? Das lief das noch gut, als es Kruppsche Wohnungen waren.

 

Wasserschäden Auflistung


In diesem Monat (September 2015)  hatten wir am 4. kein heißes Wasser. Am 12. war der Rohrbruch auf dem Parkplatz (der immer noch abgesperrt ist, weil der Pflasterer noch nicht da war), auch hier hatten wir den ganzen Nachmittag kein Wasser. Vom 28. – 31. August (4 Tage) hatten wir gar kein heißes Wasser (Küche und Bad), weil der Rohrbruch im Keller war. Am 5. August wurde auch den ganzen Tag das Wasser komplett abgestellt. Im Mai hatten wir mehr als 3 Wochen die Arbeiter im Keller, die die neue Heizungsanlage eingebaut haben, die immer noch nicht funktioniert. Auch da wurde ab und an für Stunden das Wasser abgestellt (ohne Ankündigung). Bis zum 31. Juli waren die Arbeiter immer noch fast täglich im Keller, um da zu arbeiten. Ihre Werkbank stand noch Wochen später da.

Und Ende März war erst der Wasserschaden von 2014 behoben (bis auf die Belüftung im Kämmerchen, die immer noch nicht erledigt ist).

Ich hab nochmal nachgedacht, wie oft wir hier schon einen Wassserschaden hatten seit 1981.  Bis auf die letzten Jahre, nachdem eine neue Pumpe im Keller installiert wurde, hatten wir bei fast jedem starken Sturm  das Wasser aus dem Klo und auch aus dem Badewannenabfluss   = ca. 70 Mal. Einmal ist das Klowasser durch den ganzen Flur sogar bis ins Kinderzimmer und Schlafzimmer gelaufen (Pfingsten, wir waren gerade im Kurzurlaub). Ersetzt bekommen haben wir nie etwas, weil das „Regenwasser-Rückfluss“ ist und von keiner Versicherung ersetzt wurde. Wir mussten damals alle Teppiche entfernen, weil die völlig verdorben waren.

Aus der Küchenspüle kam das Wasser wegen Rohrverstopfungen unter uns (nicht durch uns verursacht) ca. 10 Mal, davon 1 Mal sogar am Tag vor Weihnachten. Damals wollten ich nach dem Schmücken des Tannenbaums etwas aus der Küche holen und stand schon im Flur im Wasser. Nachts kamen noch die Handwerker und haben das Rohr freigemacht.

Durch einen Rohrbruch bei den Nachbarn, von denen wir nichts wussten, hatten wir im Kinderzimmer hinter dem Schrank die Wand nass, die uns erst aufgefallen ist, als der Schimmelgeruch kam. Wir haben die Ursache überall gesucht, aber nicht gefunden, bis uns irgendwann der Nachbar über uns von seinem Schaden erzählt hat.  Da war die Wand schon schwarz.

Ach ja: Für die ersten 10 Jahre hatten wir kein heißes Wasser in der Küche, weil die Anlage das nicht hergab. Es sollten Untertischgeräte eingebaut werden, wogegen sich aber die oberen Nachbarn gewehrt haben und die uns dadurch auch verwehrt wurden.

Im Kämmerchen hatten wir auch schon mehrmals einen Wasserschaden. Jedes Mal wurde die Wand aufgehauen. In den ersten Jahren habe ich im Kämmerchen meinen Lagerraum für Lebensmittel gehabt, die ich nach den Rohrbrüchen entsorgen musste.  Dummerweise bin ich jedes Mal nach dem Reparieren der Rohre davon ausgegangen, dass jetzt endlich Ruhe sei damit. In den letzten Jahren habe ich dann keine  verderblichen Sachen mehr dort gelagert, sondern nur noch normales Zeug. Aber auch das musste ich ja im letzten Jahr fast komplett entsorgen, weil es durch den Schimmel nicht mehr benutzbar war.

Außerdem kommt bei Starkregen der Regen durch die Balkontüre, weil das Holz nicht ganz dicht ist. Wir haben das vor 2 Jahren schon gemeldet, es kam auch jemand von der Verwaltung raus und hat sich das morsche Holz angeschaut. Der  beauftragte Zimmermann-Meister hat gesagt, das müsste komplett ausgetauscht werden. Darüber wurden wir informiert und hatten schon einen Termin dafür. An dem Tag ist der Zimmermann aber nicht gekommen. Auf meine Nachfrage habe ich dann erfahren, dass der Austausch durch die Verwaltung abgesagt wurde, weil mein Fenster 1 cm zu groß oder zu klein ist und nicht dem Standard entspricht. Daher würde das zu teuer werden. Uns wurde dann als Alternative eine Fenster-Streich-Azubine geschickt, die das Fenster gestrichen hat. Beim nächsten Regen habe ich dann wieder einen Schaden gemeldet. Daraufhin wurde mir gesagt, ich sollte bei Starkregen einfach das Holzrollo runtermachen. Jetzt wäre kein Geld da, um das Fenster auszutauschen. Irgendwann würden wir ja sowieso grundrenoviert werden und Balkons bekommen. Das erzählt man uns aber schon seit 15 Jahren mindestens.

Im Badezimmer wurde im letzten Jahr „vorsorglich“ die Holzdecke durch die Vermieter entfernt, um zu schauen, ob dahinter Wasser wäre (Kämmerchenschaden). Dadurch entstanden Schäden an der Dusche, Toilette und am Waschbecken, die ausgetauscht werden mussten.  Vor einigen Jahren waren mehrere Rohrbruch in der oberen Etage, infolge derer zwei Mal meine Badezimmerfliesen abgehauen werden mussten, um an die Rohre zu kommen. Die oberen Nachbarn haben keine Handwerker reingelassen, daher wurde das von der untersten Etage aus durchgeführt.  Bei diesen Arbeiten zerstörten die Handwerker meine Badewanne, die auch ausgetauscht werden musste.

Tja – und jetzt wieder 5 Tage kein Wasser in der Küche.

Wenn ich das so sehe, bin ich selbst geschockt darüber, wie oft das schon vorgekommen ist. Aber jetzt hab ich es einmal aufgeschrieben/ausgesprochen und hoffe, es drückt mir nicht mehr auf der Seele. Das musste jetzt einfach dringend raus.  Puh! Und ich finde, das reicht jetzt wirklich mal!

 

Wasserschaden 2015 – wieder 5 Tage kein Wasser


Heute war leider kein Handwerker im Haus, um das defekte Rohr zu reparieren. Seit gestern ist das komplette Wasser für die Küche abgesperrt. Falls am Montag jemand kommt, wird wohl auch für diesen Tag das Wasser abgesperrt bleiben, damit die Leute arbeiten können.

Das heißt, dass wir jetzt wieder für 5 Tage kein Wasser in der Küche haben. pfffh

 

Wasserschaden 2015 – Küche – Handwerker sichten Schaden


Gegen Mittag schellten die Wasserleute bei mir, damit sie Zugang zu den Kellergängen bekämen. Es war schon eine Erleichterung, zu wissen, dass die Nachbarn es tatsächlich geschafft haben, nach meiner Ansage gestern auf dem Parkplatz heute Morgen die Verwaltung zu informieren.

Nach Aussage der Handwerker befindet sich das schadhafte Rohr in der obersten Etage, deren Mieter natürlich nicht Zuhause sind. Allerdings mussten sie in den Keller meiner Nachbarn, die den Wasserfleck in der Küche haben. Das zuführende Wasserrohr führt durch ihren Keller. Dummerweise war der Keller abgeschlossen. Und der Schlüssel? Den hat der Bruder, der auf Frühschicht ist. Also kann frühestens am späten Nachmittag jemand in den Keller.  So blieb den Handwerkern nichts anderes übrig, als uns mal wieder das Wasser abzustellen auf unbestimmte Zeit.  Glücklicherweise diesmal aber nur für die Küchenseite. Das Badezimmer bleibt davon unberührt. Gott sei Dank! So kann ich wenigstens die Eimer mit dem Spülwasser vom Bad in die Küche schleppen. Mehr als einen halben Eimer kann ich ja nicht mehr tragen, das macht mein Rücken schon lange nicht mehr mit.   Und der Ischias quält mich immer noch – schon seit 7 Wochen. Aber man wird ja genügsam mit der Zeit.

Ich fragte den Handwerker, ob der Schaden in der Wohnung über mir sehr schlimm wäre. Er rollte mit den Augen und zeigte mir ein Handyfoto von dem Schaden. Der Fleck an der Decke sieht gruselig aus. Er ist fast so groß wie der Riesenschreibtisch meiner Tochter. Die halbe Decke von denen ist feucht und schon dunkel. Mir gefriert fast das Blut in den Adern. Der Handwerker meinte, dass das wahrscheinlich nicht in ein paar Tagen entstanden wäre. Mir ist das schon klar – schließlich habe ich im letzten Jahr gesehen, wie Wasser wirkt. Im Kämmerchen hat sich auch im Laufe der Zeit so ein Riesenfleck gebildet, weil niemand das Rohr repariert hat.  Er fragte, ob ich auch schon einen Schaden bemerkt hätte. Bei mir ist nichts – bis auf den beißenden Schimmelgeruch, der immer rauskommt, wenn ich die Tür zum Mülleimer unter der Spüle öffne. Er meinte, das wäre nur eine Frage der Zeit, bis bei mir das Wasser ankommen würde. Es käme aber auf jeden Fall. Darauf sollte ich mich schon mal einstellen.

……… heul

…..

Nach 16.00 Uhr habe mich mich dann mit der Tochter der Nachbarin unterhalten. Sie meint, der Schaden wäre erst seit 2 Tagen da …. oder sie hätte ihn nicht vorher bemerkt. (???)  Ich habe ihr gesagt, dass ich den Schimmel schon letzte Woche gerochen habe, aber sie besteht darauf, dass der Schaden erst 2 Tage alt ist. Gestern hörte sich das noch ganz anders an. Tja. Sie hat die Handwerker wohl doch schon um 14.30 Uhr in den Keller gelassen, da sie den Zweitschlüssel für den Keller gefunden hat. Aha.  Und sie ist sauer auf die Nachbarn von ganz oben, die ja im Garten Urlaub machen. Ihrer Meinung nach sind sie schuld und sowieso nie erreichbar. Ich habe ihr gesagt, dass bis heute Morgen noch niemand ihnen Bescheid gesagt hat, dass ein Wasserschaden da ist und das sie bei der Verwaltung eine Handynummer für diesen Fall hinterlegt haben. Wir hatten ja das Problem schon im letzten Jahr mit dem Schimmel im Kämmerchen und die Klärungsgespräche mit der Verwaltung. Sie können natürlich nicht reagieren, wenn sie nichts vom Schaden wissen. Außerdem wird das Rohr unter ihrer Wohnung gerissen sein. Ob es da hilfreich ist, ob sie da sind oder nicht, wage ich zu bezweifeln. Der Handwerker hat jedenfalls deutlich gesagt, dass sie auf jeden Fall von unten durch den Keller ans Rohr gehen. Und dieser Keller war nicht zugänglich und außerdem sehr zugestellt. Mich wundert nicht, dass sie da spontan niemanden reinlassen wollen/können. Aber das ist ja jetzt wohl geschehen.

Da die Handwerker gerade greifbar waren heute Morgen habe ich sie darauf angesprochen, dass der ganze alte Mist vom letzten Rohrbruch noch in den Gängen liegt. Das wäre doch Handwerkeraufgabe, die ganze Verpackung und das Gerümpel nach dem Rohrbruch zu entsorgen, oder? Ja, das ist so – aber sie wären das nicht gewesen. Der Chef wäre aber informiert.

Außerdem habe ich nachgefragt, warum die nagelneue Heizungsanlage im Keller nicht heizt. Wir haben monatelange die Handwerker im  Keller gehabt, ewig Wasser abgestellt gehabt und die ganze Straße wurde aufgerissen, weil wir eine neue Anlage bekommen haben. Und jetzt werden die Heizungen in der Wohnung nicht warm. Und es ist schon richtig kalt abends. Der Handwerker hat mir aber auch mal wieder gesagt, dass sie dafür nicht zuständig wären. Ich kann diesen Satz nicht mehr hören! Eine andere Firma hätte die Heizung eingebaut und sie würden da nicht drangehen. Komischerweise haben die andere Firma und diese Firma zusammen im Haus gearbeitet. Der eine an den einen Rohren und der andere an den anderen. Verstehe das einer, der will. Ich blicke nicht mehr durch, wer was gemacht hat.

Nun beobachte ich mit Argusaugen die Decke in meiner Küche und warte auf den Fleck, der ja wohl oder übel erscheinen wird. Ich bin völlig ausgelaugt, wenn ich daran denke, was mich da alles noch erwartet. Lieber Himmel! *seufz*

Mal sehen, wie es weitergeht.

Schimmelgeruch in der Küche / neuer Wasserschaden 2015?


Seit ein paar Tagen bemerke ich im Bereich der Küchenspüle Schimmelgeruch. Ich habe in den letzten 2 Tagen bereits mehrmals den Mülleimer geleert, weil ich dachte, da könnte das entstanden sein. Der Geruch ist manchmal schwächer, manchmal stärker. Ich habe auch die Spülmaschine, die daneben steht, komplett ausgeräumt, weil ich dachte, das da möglicherweise ein Spüllappen, der nicht ganz durchgetrocknet sein könnte, stockig geworden sein könnte. Da sie schon seit Jahren defekt ist, habe ich dort meine frischen Spül- und Geschirrtücher gelagert. Meine Tücher waren aber allesamt tadellos in Ordnung. Daran hat es also auch nicht gelegen. Heute morgen habe ich dann meine kleine Kartoffelkiste nach einer möglicherweise schimmeligen Kartoffel durchgesehen, aber auch da habe ich nichts gefunden.

Vor einer Stunde habe ich auf unserem Parkplatz Sohn und Tochter meiner Nachbarn, die über mir wohnen, angetroffen. Nach ein bisschen Smalltalk erwähnte die Tochter, dass sie in ihrer Küche „alles nass und schimmelig haben und evtl. sogar die Einbauküche wegwerfen müssen“. Mein erschrockenes Gesicht daraufhin war sicherlich Gold wert. Ich dachte, mir zieht jemand den Boden unter den Füßen weg. Sie schimpften über den Vermieter und wie schlecht die Wohnung mittlerweile wäre. Auf meine Frage, ob sie denn den Schaden gemeldet hätten, verneinten sie. Ihre Eltern wären jetzt schon 3 Wochen im Urlaub in der Heimat und sie hätten auch „keine Zeit“ gehabt.

Ich bin ein bisschen ausgerastet. Habe nochmal nachdrücklich klargestellt, dass ich jetzt gerade erst den Wasserschaden im Kämmerchen ersetzt bekommen habe und dieser nicht entstanden wäre, wenn die beiden Mieter über mir aktiv geworden wären. Und jetzt haben sie über mir die Decke nass und alles voller Schimmel und melden das nicht? Wollen sie warten, bis der Schimmel und das Wasser wieder bei mir angekommen ist? Das hab ich auch so klar gesagt. Sie wollen sich morgen darum kümmern und die Verwaltung informieren.

Ich bin sprachlos und total geschockt. Enttäuscht, Verwundert. Wütend. Sauer. Und irgendwie extrem taub innerlich. Ich sehe mich schon wieder mit Handwerkern in der Küche, die die Wand aufreißen, die Küchenschränke abgehängt, Chaos in der ganzen Wohnung, Dreck, Lärm, Ärger – und das wieder über lange Zeit. Die ganzen alten Bilder von letztem und diesem Jahr kommen wieder hoch. Ich bin wie gelähmt.

Heute kann ich keinen mehr erreichen im Mieterservice, aber morgen früh rufe ich da an. Ich glaube nicht, dass die Nachbarn das machen werden. Und die Nachbarn über den Nachbarn über mir sind ja – wie jedes Jahr – von April bis Oktober im Gartenurlaub und immer nur zum Waschen ab und zu mal da. Ich hoffe nur, dass der Verwalter diesmal ans Telefon geht, wenn er meine Nummer sieht. Das ist ja in der letzten Zeit nicht mehr der Fall gewesen. Notfalls muss ich halt wieder über die Zentrale gehen und mich durchschalten lass. Ich hasse das!

 

Ich krieg‘ die Krise! Hiiilfe!

 

 

Noch ein Rohrbruch


Es nimmt kein Ende.

Gerade hat jemand von den Stadtwerken geklingelt und mich gebeten, mein Auto wegzustellen, weil neben meinem Auto ein Rohrbruch wäre und gleich der Bagger käme.

Mittlerweile finde ich das ja fast schon lustig mit den Rohrbrüchen. Die Reste vom letzten Rohrbruch im Keller liegen immer noch in den Kellergängen und wurden trotz mehrfacher Aufforderung von den Handwerkern nicht weggeräumt. Die Handwerker sind schon eine Woche aus dem Haus.

So habe ich dann gerade mein Auto an die Seite gestellt und eine knappe halbe Stunde später waren die fleißigen Arbeiter am Werk.

 

 photo Rohrbruch Strasse_zpscgopzyyi.jpg

Und wir haben mal wieder für die nächsten ca. 3 Stunden kein Wasser. Langsam gewöhne ich mich an diesen Zustand. Muss ja wohl sowas wie Karma sein, oder? 😉

 

Neuer Wasserschaden – 2015 – Keller nass und kein heißes Wasser


Das ist doch echt alles nicht mehr normal.

Als ich heute Morgen in den Keller ging, wunderte ich mich bereits auf der Treppe darüber, dass die schwere Hauptkeller-Türe sperrangelweit aufsteht. Auf dem letzten Treppenabsatz sehe ich dann auch, warum: Wir haben schon wieder Wasser im Keller. Die Nachbarn waren wohl schon irgendwann vor mir unten und haben Eimer unter an mehreren Stellen tropfende Stellen gestellt. Aus dem Keller des über mir wohnenden Nachbarn höre ich es auch kontinuierlich heftig tropfen.

Später am Vormittag kamen dann die Handwerker ins Haus. Ich sah sie nicht, hörte sie nur draußen reden. Kurze Zeit später stellte ich fest, dass wir wieder kein heißes Wasser haben. Das ist in den letzten 3 Monaten schon bestimmt 6 – 8 x vorgekommen (2 x davon hing ein Zettel draußen am Haus, dass die Fernwärme abgestellt wird). Alle anderen Male war einfach das Wasser weg. Meistens den ganzen Tag. Abends gab es dann ganz viel braune Brühe aus dem Wasserhahn. Echt toll. Im Keller wurde in den letzten Monaten eine neue Heizunganlage eingebaut. Die hat jetzt jedes Haus in unserer Straße. Vermutlich wollen die Vermieter Herr über die Legionellen werden. Das Wasser ist auf jeden Fall jetzt (wenn es denn läuft) brütend heiß.  Dafür musste eine ganze Wand im Wäschekeller mit der Anlage zugepflastert werden. Unzählige Rohre laufen an den Wänden entlang und ragen einen guten Meter in den Keller. Der Wäschekeller sieht ganz furchtbar aus, kaputte Scheiben, Dreck, Putz, der tonnenweise von den Wänden fällt. Als Wäschekeller ist der schon lange nicht mehr nutzbar. Hinterm Haus und auf der Straße wurde alles aufgerissen, Bäume wurden gefällt, Schächte ausgehoben, neue Rohre verlegt. Wir sitzen jetzt schon monatelang wieder in Dreck und Modder und Lärm – und immer wieder abgestelltem Wasser. Und bei dem Gewitter in der letzten Woche haben wir im Badezimmer vor dem Klo aufgepasst, dass das aufsteigende Wasser nicht wieder über den Rand läuft. Das ist auch schon „normal“ hier seit zig Jahren und niemand kriegt das in den Griff. Es wurde schon eine Pumpe eingebaut, aber die versagt bei Starkregen. Sogar bei meiner Nachbarin kam diesmal das Wasser hoch. Und sie erzählte gerade, dass sie jetzt die Kämmerchenwand nass hat und die neuen Mieter, die über ihr einziehen wollen, auch. Ebenso ist die ganz obere Wohnung auch im Kämmerchen betroffen. Anfang der Woche müssen wohl schon Handwerker aufs Dach gestiegen sein und irgendwas abgedeckt haben. Behoben ist aber bis jetzt weder die Ursache, noch der Schaden. Und jetzt ist auch noch der Keller wieder nass. Hätten sie die Eimer nicht drunter gestellt, wäre das alles wieder in meinen Keller gelaufen.

Sorry, aber meine Laune ist gerade sowas von im Keller. Ich bin innerlich fast ausgebrannt vor Wut und Hilflosigkeit und ich weiß nicht was.

Kurz nach 14 Uhr schellten dann die Handwerker und teilten uns Mietern mit, dass wir bis mindestens Montag kein heißes Wasser mehr haben würden. Die Rohre hätten sich schon durchgebogen, sie hätten ein Stahlrohr eingelegt, um sie zu stabilisieren, mehr könnten sie nicht tun. Würden aber am Montag großzügigerweise daran weiterarbeiten. Eigentlich wäre eine andere Firma dafür zuständig, aber die  hätten wohl zu viel zu tun. Oh sorry, meine Dankbarkeit hält sich in Grenzen. Ich finde das ja ganz toll, dass sie das am Montag machen, aber 4 Tage ohne heißes Wasser? Wieder Wasser abkochen zum Waschen und Spülen? Schon wieder? Und immer wieder? Und Duschen? Haarewaschen? Schmerzenden Rücken entspannen im heißem Badewasser? Der ätere Handwerker grinst und meint, dass kalte Duschen gesund wären. Mir gruselt es bei dem Gedanken daran, mit meinem schmerzenden Ischias unter eine kalte Dusche zu steigen. Das ist einfach ein No-Go. Geht nicht. Auf keinen Fall. Verzweifelt ironisch bemerke ich an, dass ich dann zum Duschen 40 km zu meiner Schwester fahren muss und das nicht so lustig finde, dass wir jetzt so lange ohne Wasser auskommen müssen. Die Handwerker berichten, dass bei der Vermieterstelle jetzt niemand mehr erreichbar ist und sie nichts tun können. Na super. 😦

Ich hoffe, sie kriegen das wirklich am Montag hin. Am Mittwoch hat meine Tochter Geburtstag. Im letzten Jahr mussten wir schon den Geburtstag von Zuhause weg verlegen, weil wir hier wegen Wasserschadens die Handwerker in der Wohnung hatten. Sollte das dieses Jahr wieder ausfallen, weil kein Wasser da ist? In meinem Kopf tobt gerade das Chaos und mein Adrenalin pumpt mein Blut so hoch, dass es mir fast aus den Augen kommt.

Könnte ich umziehen, würde ich das sofort tun. Ich hab sowas von die Schnauze voll von Wasserschäden. Das ist nicht mehr in Worte zu fassen.

Und zu guter Letzt ruft auch noch meine Schwester an und erklärt mir, dass sie jetzt bei mir Dampf ablassen muss, weil sie immer noch Probleme mit Unitymedia hat (und das ja eigentlich meine Schuld wäre, weil ich sie ja dazu „überredet“ hätte). Außerdem läge das mit Sicherheit ihrer Meinung nach an ihrem ausländischen Namen seit 34 Jahren und das kotzt sie an. Sie hat jetzt 1 1/2 Jahre um ihr Recht bei einer Airline gekämpft, die eine Maus oder ein Insekt im Flieger hatte und nicht starten konnte. Ihre Freundin hätte das sofort ersetzt gekriegt und sie nicht, obwohl beide Reisen von der Freundin gebucht wurden Und jetzt hab ich Unity gemacht und das hat sofort geklappt und bei ihr wieder nicht. Und kurz darauf ging es um das „Flüchtlingsproblem“. Sorry, aber da bin ich raus. Bei dieser Hetzkampagne mache ich nicht mit. Habe auf Facebook schon ganz viele „Freunde“ kommentarlos gelöscht, die menschenfeindliche Ansichten haben. Eine „Freundin“ kenne ich real seit fast 35 Jahren. Auch sie ist von meiner Liste geflogen. Damit will ich nichts zu tun haben. Für mich sind das Menschen, die nicht mehr in ihrer Heimat bleiben können (Gründe tun jetzt erstmal nichts zur Sache). Sie sind nicht für unsere Politik verantwortlich oder für die Verteilung der Gelder. Und ich kann mir vorstellen (wenn ich selbst fliehen müsste), dass sie vermutlich lieber zuhause bleiben würden, wo ihre Heimat ist und sie sich auskennen und ihre Wurzeln haben. Außerdem wären viele Leute, die ich kennen, heute nicht, wo sie sind, wenn damals nicht die ganzen Menschen aus Ostpreußen geflohen wären. Meine Schwiegermutter samt Familie gehörte auch dazu.  Und viele meiner Freunde sind Ausländer: Türken, Belgier, Dänen, Franzosen, Schweden, Finnen, Iren, Amerikaner, Briten usw. und ich finde das gut. Aber über Politik, Religion und XXX möchte ich weder hier auf dem Blog noch woanders  reden. ….. Ach ja – und duschen könnte ich bei ihr auch nicht weil sie morgen Abend auf eine Feier geht. Da kann sie vorher nicht noch die Wohnung fit machen. Und außerdem hätte sie jetzt keine Zeit, sich anzuhören, dass ich wieder ein Wasserproblem habe, denn sie müsse noch ihre Tabletten nehmen und hätte noch nichts gegessen (15.45 Uhr). Sie musste leider ganz schnell auflegen. Nur ganz kurz noch. Ob Tochter am Mittwoch feiert, da könnte sie nicht, aber am Samstag oder Sonntag könnte sie das mit einem Besuch hier am Ort verbinden. Toll oder? „Wir telefonieren noch“ Sprachs und legte auf: Conny-Mülleimer zu.

Ganz nebenbei sind hier noch die eine oder andere Baustellen und Problemzonen, wo ich mir den ganzen Frust und Probleme anhöre.

Fühle mich platt wie eine Flunder und bin jetzt erstmal leer.

Bitte vor dem nächsten Einfüllen von Wut und Frust abwarten, bis ich wieder auf den Beinen bin.

Momentan wegen Überfüllung geschlossen!

und oh – der Kater kotzt auch gerade.

 

pfffffffffffffffffffhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh……………………….

Wasserschaden 2014/2015 – ich kriege die Krise


Wer dachte, dass das mit dem Wasserschaden, der im letzten April aufgetreten ist und bis März 2015 gedauert hat, erledigt ist, irrt gewaltig.

Nach der großen Besprechung mit dem Vorgesetzten am 03.03.15 habe ich am 20.05.15 Bescheid bekommen, dass jetzt alles vom Tisch wäre und auch die finanziellen Schäden ausgeglichen würden. Das sah auch erst so aus und ich habe einen dicken Strich unter den Vorgang gemacht (obwohl ich bis heute immer noch keinen neuen Blenden für meine Türe bekommen habe).

Am Samstag hatte ich dann eine fette Mahnung im Briefkasten, die am 19.06.2015 geschrieben wurde, eine Fristsetzung innerhalb von 7 Tagen angab und durch den Poststreik erst am 11.07.15 hier angekommen ist.

Ich bin wie vom Donner gerührt. Was soll das denn jetzt schon wieder? Meine Nerven sind mal wieder blank.

Gestern habe ich den ganzen Tag versucht, die zuständige Person zu erreichen, die mir am 20. Mai gesagt hat, „es wäre alles vom Tisch“. Da das nicht gelungen ist, habe ich mit der Rechnungsstelle telefoniert, den Fall nochmal geschildert und erklärt, dass ich weder die Mahnung noch die doppelten Mahngebühren bezahlen werde, da meiner Meinung nach alles geklärt wäre. Sie wollte das mit der zuständigen Frau abklären und sich wieder melden.

Da mir das keine Ruhe gelassen hat, versuche ich heute den ganzen Tag, einen von beiden zu erreichen. Leider ertönt auch heute wieder nur immer das Freizeichen.

Vorhin hatte ich dann endlich das Glück, dass ein AB eingeschaltet wurde, wo ich mein Anliegen mit der dringenden Bitte um Rückruf aufgesprochen habe.

Jetzt muss ich wieder warten. Und die Nerven ………….. pffffhhh.

Wasserschaden 2014 – Elektriker im Bad (mal wieder) – Glosse?


Am 12. März war der Elektriker hier, hat sich die ständig flackernde und immer wieder ausgehende Badezimmerlampe angesehen. Seiner Meinung nach lag der Fehler im Lichtschalter, den er sofort ausgetauscht hat.

Am gleichen Abend ging das Licht wieder von selbst aus und auch in den Folgetagen wurde es immer wieder spontan kurzzeitig dunkel im Bad. Am folgenden Dienstag (17.03.) sprach ich der Elektrikerfirma aufs Band, schilderte das Problem und bat um Rückruf. Dieser war leider bis heute noch nicht erfolgt und im Zuge meiner Vorbereitungen und Termine bin ich auch nicht dazu gekommen, nochmal nachzufragen. Heute morgen habe ich dort nochmal angerufen und gefragt, warum sie bisher nicht zurückgerufen haben. Die Antwort der Sekretärin hat mich doch sehr überrascht: „Unser Anrufbeantworter geht doch gar nicht.“ Ich: „Aber ich habe draufgesprochen und mein Problem geschildert.“ Sie (stockend): „Ja, das kann sein. Draufsprechen geht, aber Abhören können wir ihn nicht mehr … .“ Ich: „Ähm …..? Wieso schließen Sie ihn dann an und lassen ihn nicht einfach weg. Dann wüsste man, dass die Nachricht nicht ankommt und könnte nochmals anrufen?“ Sie: „Weiß ich auch nicht!“  *schnaub* Ist doch alles nicht wahr, oder? Sie fragt, ob ich eine Lampe hätte, die aussieht wie eine Salatschüssel. Ich hab dann geantwortet, dass ich eine Kuppellampe habe, die tatsächlich etwas wie eine Salatschüssel aussieht. Irgendwie komme ich mir heute vor wie im falschen Film.

Sie versprach, dem Chef auszurichten, dass ich angerufen habe. Er würde sich dann melden. Hat er auch ein paar Stunden später gemacht und mir kurz darauf 2 Elektriker geschickt (1 davon vermutlich Lehrling). Dieser hat es nur mit Mühe und vielen Warnungen von Seiten seines Kollegen geschafft, die Leiter durch meine Wohnung zu bugsieren, ohne irgendwas umzuschmeißen.  Der andere Elektriker schaltet heftigst am Lichtschalter hin und her, zuckte dann die Schulter und bemerkte trocken: „Ich kann jetzt nicht sehen, dass Sie einen Schaden haben. Das Licht geht doch gar nicht von alleine aus.“ Ähm …… (ich versuche mühsam, eine einigermaßen verständliche Antwort zu geben): „Tja, so ist das mit dem Vorführeffekt. Das ist ja auch nicht planbar, wann das Licht ausgeht. Mal, wenn die Lampe länger leuchtet und mal direkt nach einer Minute. Einfach nicht planbar.“ Er (denkt und denkt und denkt und antwortet dann): „Ist das Licht dann eingeschaltet, wenn es ausgeht?“ Ich (suche meinen Atem, der gerade abhanden gekommen ist): „Ähm – ja. Normalerweise ist das Licht SELBSTVERSTÄNDLICH erst an, bevor es AUS geht. Anders wäre ja auch schlecht möglich.“ Ich mache eine kleine Pause, während er weiterdenkt, dann führe ich fort: „Ich habe noch NIE erlebt, dass das Licht ausgegangen ist, als es AUSGESCHALTET war.“ *innerlich abgrundtief seufz und mich frage, ob irgendwo eine versteckte Kamera steht*.

Er überlegt weiter, klopft ein bisschen an der Wand über dem Lichtschalter herum, den er dann herausgeschraubt hat: „Könnte sein, dass in der Verteilerdose Kabel verschmort sind. Der Lichtschalter ist in Ordnung.“  Mir kriecht es eiskalt den Rücken hoch. Will er jetzt ernsthaft die Wand aufhauen und den Reibeputz abschlagen? Auf KEINEN FALL! NICHT HEUTE! Ich frage vorsichtig nach, ob es nicht auch an der Lampe selbst liegen kann? Ob man da nicht mal prüfen könnte, ob da vielleicht ein Blech oder Kabel verbogen sein kann, was die Schwankungen verursacht? Er schüttelt den Kopf: „Nein, die Lampe ist in Ordnung. Die gleiche haben wir Ihnen auch gerade mitgebracht, die liegt im Auto.“ . Ich bin über diese männliche Logik wieder geplättet, bitte aber dann doch darum, dass er mal die Glaskuppel abmacht und mal reinschaut. Glücklicherweise macht er das dann auch und stellt erstaunt fest, dass eine LED-Leuchte eingebaut ist. „Ach soooooooo ist das,“ meint er erleichtert „das liegt eindeutig an der LED. LED dürfen da nicht rein.“ Okay, aber der Kollege hat die LED eingebaut bzw. die erste LED eingebaut, damit mein Bad nicht so dunkel wird. Wir erinnern uns: ich hatte vorher eine 4-strahlige Leuchte im Bad. Das ist schon ein übler Schritt in die Dunkelheit mit dieser Flurlampe. Die erste LED ist allerdings schon nach kurzer Zeit durchgeknallt und musste ausgetauscht werden. Der Elektriker erklärt mir, dass LED über einen Akku verfügen, der immer irgendwie unter Strom steht und es dadurch auch mal dunkel werden kann. Ganz besonders oft kommt das vor, wenn mit Wechselschaltern geschaltet wird. Ich zeige auf den einzigen Lichtschalter und versichere entschieden, dass es hier nirgendwo einen weiteren Schalter gibt. Es gibt für mein Mini-Badezimmer auch nur EINE Türe und kein Fenster, wo noch zusätzlich Licht einfallen könnte. Er lässt vom Lehrling eine 60-W-Birne aus dem Auto holen. Damit soll ich es jetzt versuchen und mich ansonsten nochmal melden. Dann hält er mir ein Blanko-Auftrags-Exemplar unter die Nase, dass ich doch mal eben unterschreiben soll.  Ja, sorry, aber das mache ich auf keinen Fall. Ich kann verstehen, dass er das lieber im Auto oder sonstwo ausfüllen würde – natürlich dann auch noch mit den entsprechenden Kreuzchen bei der Beurteilung – aaaber, leider muss er das jetzt hier ausfüllen und dann unterschreibe ich mit dem Vermerk, dass der Auftrag noch nicht abgeschlossen ist. Irgendwie muss ich mich ja absichern – und außerdem war das als Ankreuzfeld vorgegeben.

Jetzt hab ich den Glasdeckel wieder auf der Lampe und es ist NOCH dunkler im Bad geworden. Ich kriege die Krise. Und ich HASSE so ein funzeliges Licht im Bad. Ich brauche es HELL. Da kriegt man ja noch mehr Depressionen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der Dusche hinter dem Vorhang stehe (der auch nochmal Licht wegnimmt)?? *gruuusel*

Also – sollte ich irgendwann vor Dreck stehen …. ich seh es einfach nicht *Ironie off*

Handwerker …….. *abgrundtief seufz*

 

 

Wasserschaden 2014 – Maler im Bad, die Zweite


Für die nächsten 3 Tage habe ich wieder die Maler im Haus. Da nach dem prophylaktischen Entfernen meiner Holzdecke im Bad auf Anordnung des technischen Leiters (tL) im letzten Jahr wurde meine Badezimmerdecke von einem Malerbetrieb mit Rauhfaser beklebt und gestrichen. Leider hat  diese Decke vom Anfang an nach dem Duschen oder Baden Blasen geworfen, die oft nach Stunden erst wieder verschwunden sind. Nachdem der tL  sich den Schaden vor Monaten schon einmal angeschaut und für nicht beachtenswert befunden hat, habe ich das Thema beim Vorgesetzten-Gespräch angesprochen. Es wurde vereinbart, dass sich der tL den Schaden noch einmal anschaut. Obwohl der Vorgesetzte mehrmals ausdrücklich betont hat, dass der tL den Maler bei der erneuten Besichtigung  nicht anfordert (Kostenfaktor), gestaltete sich der Besichtigungstermin sehr merkwürdig. Um 14.30 Uhr kam der tL, besah sich den Schaden, der deutlich sichtbar war, weil wir wie verabredet vorab warmes Wasser haben laufen lassen. Er fotografierte alles ausgiebig und schien sonderbarerweise viel Zeit zu schinden. Der Grund dafür wurde mir kurz darauf klar, als er zu seinem Telefon griff und den Malermeister anrief. Er beschwerte sich lauthals darüber, dass dieser nicht um 14.30 Uhr hier anzutreffen war. Es war herauszuhören, dass der Maler 15.00 Uhr auf seinem Kalender stehen hatte. Wer auch immer das vermasselt hat, bleibt offen. Offen bleibt auch, warum der Maler kommen sollte, obwohl der Chef dieses ausdrücklich untersagt hat.

Wie auch immer, für heute wurde ein Termin zur Behebung des Schadens vereinbart. Der Maler kam heute morgen gegen 8 Uhr (vereinbart war halb 8), bespritzte die Decke mit einem Sprühgerät, besah sich die blühende Blasenbildung und verkündete, dass er 3 Tage brauchen würde, bis er fertig wäre. Heute würde die Tapete entfernt und es müsste grundiert werden. Morgen käme er wieder, um die neue Tapete anzubringen und übermorgen würde er mal schauen, ob sie trocken wäre und dann könnte sie  gestrichen werden.

Also heißt das für uns, dass wir für die nächsten 3 Tage das Bad kaum richtig benutzen können. Die Deckenlampe hängt an einem Kabel von der Decke (ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass die Tapete beim letzten Mal UM die Lampe herum geklebt wurde. Der Vorgesetzte hat mich entsetzt angesehen, als ich das erwähnt habe). Der Duschvorhang sowie die Stange sind natürlich von uns abgenommen worden. Alle herumstehenden Utensilien wurden wieder einmal in einem Wäschekorb verstaut und warten im Schlafzimmer darauf, dass das Bad wieder fertig wird. Das Katzenklo samt Zubehör haben wir der Einfachheit halber heute morgen wieder mal ins Wohnzimmer gestellt und da wird das jetzt für 3 Tage stehen bleiben. Die Katzen müssen sowieso im Wohnzimmer bleiben, wenn der Handwerker im Haus ist, weil dieser ständig hin und her zum Auto und wieder rein muss.

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich sowas von die Schnauze voll hab von Handwerkern in der Wohnung? *seufz*

Aber es gibt auch Positives zu vermelden: Ich bekomme meine verschimmelten und vom Bauservice entsorgten  Sachen ersetzt! Das hat zwar einen unangenehmen verbalen Kampf darum  gegeben, weil ich aus seiner Sicht angeblich alle Rechnung vorlegen müsste, aber ich habe mich durchgesetzt, dass eine von mir aufgestellte Liste von allen Dingen inkl. Preisangabe reichen wird. Gut, dass ich mich vorher rechtlich abgesichert habe.

Außerdem habe ich doch tatsächlich jetzt endlich eine neue Toilette bekommen. Die war mir ja schon im Oktober gesagt worden, dann auf Januar verschoben und danach von tL abgelehnt worden. Der Vorgesetzte hat allerdings beschlossen, dass ich eine bekomme. Geht doch! Über dieses „interessante Vorgesetzten-Gespräch“ kann ich einen Extra-Artikel schreiben. Vielleicht unter dem ironischen Untertitel „Glosse des Jahres“? Mal sehen.

Ich halte euch auf dem Laufenden und danke euch für die Ermutigungen! 😉

Wasserschaden 2014 – Termin beim Vorgesetzten und Mail an Verwaltung


Für die kommende Woche habe ich einen Termin mit A und seinem Vorgesetzten als Antwort auf meinen Beschwerdebrief. Der Vorgesetzte hat mir am Telefon deutlich zu verstehen gegeben, dass A den Sachverhalt völlig anders darstellt und dokumentiert hat als ich und dass er A als „kompetenten und fähigen Mitarbeiter“ kennt und nicht nachvollziehen kann, warum ich mich beschwere.

Ich habe ihm gesagt, dass er möglicherweise in seinem Fach kompetent wäre, ich (und andere Geschädigte) ihn allerdings  mittlerweile ganz anders wahrnehme und auch nicht mehr bereit bin, einen Termin mit ihm zu machen, wenn nicht eine männliche Vertrauensperson meinerseits dabei ist. Er sagt, das wäre ja wohl nicht möglich, da A immer ganz spontane Termine macht, weil es schnell gehen muss. Ich sage, dass er weitere Termine mit mir machen kann, diese allerdings nicht unbedingt „spontan“ sein müssen, da kein akuter Notfall vorliegt. Und für diese Termine werde ich mir eine männliche Person dazu nehmen. Erst da geht auf die „männliche Person“ ein und bemerkt mit einem spöttischen Unterton, dass A ja wohl kaum handgreiflich werden würde oder ob ich das etwa annehmen würde. Ich sage: „nein, es geht nicht darum, dass er handgreiflich wird, sondern dass er 1. alles abstreitet, was wir besprochen bzw. vereinbart haben (unter Zeugen) und 2. er uns behandelt, als wären WIR FRAUEN unwichtige und lästige Mücken auf seinem Arm, die man abklatschen müsste und dass das kein Zustand wäre. Das ist mittlerweile sehr stark zu erkennen und für mich nicht mehr tragbar und zumutbar.“

Jetzt warte ich auf das gemeinsame Gespräch und bin gespannt auf das Ergebnis.

Außerdem habe ich gerade eine Mail an die Verwaltung abgesetzt, da ich mittlerweile seit FÜNF MONATEN auf die Regulierung meines Schadens warte und bei den  unzähligen Anrufen immer nur die Zusagen erhalten, „bis Ende der Woche“ Bescheid zu bekommen und dieses nicht eingehalten wird.  Sollte ich bis zum nächsten Monat keine Rückmeldung erhalten, halte ich die Miete komplett zurück und werde weitere Schritte einleiten. Jetzt hab ich endgültig die Nase voll von den Hinhaltetaktiken und werde mich an obere Stellen wenden. Das geht mir langsam wirklich an die Substanz.

 

 

Wasserschaden 2014 – 2015 / Beschwerde


Momentan bin ich extrem aufgebracht und habe etwas getan, was ich vorher noch nie gemacht habe. Ich  musste mir in einem Beschwerdebrief Luft machen.

Zum besseren Verständnis:

26. JANUAR 2015

Anruf bei Frau Z mit Nachfrage, wann ich mit der Regulierung meines Schadens und Fertigstellung des Kämmerchens rechnen kann. Sollte ja schon im Dezember erfolgen. Frau Z sagt mir finanz. Klärung und Post bis Ende dieser Woche zu.

28. Januar 2015

Heute Morgen hat sich die Situation dann zugespitzt. Nachdem ich mehrmals versucht hatte, Herrn A zu erreichen und sein Tonband ohne Sprechmöglichkeit trotz Sprechstunde (von 8 – 10 Uhr)  eingeschaltet war, habe ich ihn erst gegen  9.30 Uhr endlich erreicht. Ich fragte ihn kurz, ob und wann er jemanden herausschickt, der die Feuchtigkeit in meinem Kämmerchen messen soll und erwähnte, dass er mir schon für Anfang Dezember jemanden schicken wollte. Er meinte nur knapp, „das Regal muss rein“. Ich fragte, ob ICH den Schreiner anrufen soll oder er das macht und fragte nochmal nach, weil Herr A die Feuchtigkeit vor dem Einbau prüfen wollte. Er blaffte mich an, ich solle den Schreiner bestellen und ihm nicht die Zeit stehlen, da wollte noch jemand anderes mit ihm sprechen. Daraufhin bemerkte ich, dass er gerade mit jemandem spricht, nämlich mit mir und dass ich auch schon mehrmals versucht habe, ihn anzurufen, aber nur der AB eingeschaltet war und fügte kurz an, dass ich ebenfalls ein Anrecht darauf habe, die Sache zu klären. Herr A wurde ausfallend und meckerte mich an, dass mein Fall abgeschlossen werden muss. Ich fragte ihn, woher er wisse, dass meine Wand trocken ist. Er sagte, er hätte das IM KELLER gemessen. Ich wollte dann wissen, wann und warum er mich nicht darüber informiert hat – mit der Erklärung, dass ich dann schon längst die Schreinerei hätte anrufen können. Er wurde immer pampiger, schaltete dann um auf ein süßliches „dann stehlen SIE eben anderen die Zeit.“ Daraufhin habe ich ihn darauf hingewiesen, dass ich sein Verhalten unangemessen finde und mich nicht von ihm beleidigen lasse.

Ich bin sehr aufgebracht über dieses Verhalten, zumal das gesamte Telefonat kaum mehr als  30 Sekunden gedauert hat.  Seit langen Jahren bin ich immer pünktlich zahlender Mieter der X und ich muss mich nicht so behandeln lassen.  Ich kann verstehen, dass Herr A viel Arbeit hat und ständig im Stress ist, aber es kann nicht sein, dass so unverschämt mit freundlichen und bisher immer geduldigen Mietern umgegangen wird.

 

Daher habe ich heute einen Beschwerdebrief an seinen Vorgesetzten abgeschickt.

Ich bin nicht bereit, mir diese Unverschämtheiten und Abwertungen länger gefallen zu lassen. Wenn er ein Problem mit seinem Minderwertigkeitsgefühl hat, kann er das gerne behalten und selbst bearbeiten, aber nicht mehr auf meine Knochen.

Mir reicht es!

Und es ist wieder einmal Zeit, Grenzen zu setzen und mich um meine Psyche zu kümmern. „Ich bin okay!“

Wasserschaden 2014 – Kommunikationsprobleme


Freitag, 21. November
Es ist immer noch nichts passiert. Niemand war hier und hat Feuchtigkeit gemessen.
Auf dem Parkplatz habe ich Herrn A. getroffen, der gerade aus unserem Haus kam. Er schaute mich wie immer die ganze Zeit nicht an. Ich habe ihn angesprochen und gefragt, warum ich fast 3 Wochen nichts mehr von ihm gehört habe und warum noch keiner rauskam. Es wäre immer noch feucht im Kämmerchen. Er meinte, wir hätten uns „darauf geeinigt, dass die Feuchtigkeit aus dem Holz käme“. Das ist aber nicht wahr. Als ich ihm damals gesagt habe, dass das Holz noch riecht, sagte er, das könnte nicht sein, das käme aus der Wand und hat mir nach einer langen Weile einen Maler geschickt, der die Wand nochmal neugemacht hat. Der Geruch kommt meiner Meinung nach aber wieder aus der noch  feuchten Wand und es riecht nach feuchtem Stein und muffig. Das sagte ich ihm auch heute nochmal. Er sagte, wir hätten uns auf die Türen geeinigt und das wäre jetzt so. Basta. Über diese Ignoranz rege ich mich schon auf – auch darüber, dass er die ganze Zeit auf den Boden schaut und mich nicht ansehen kann, als würde er mich gar nicht sehen. Er sagt, er kümmert sich (fragt sich nur, wann) und geht einfach und lässt mich stehen. So kann man es sich leicht machen!
Ich rufe Fr. Z von der Verwaltung an, um nachzufragen, wie es jetzt vorangehen soll und was der Schadensausgleich macht. Sie geht nicht ran, ich erreiche nur den AB. Werde am Montag nochmal versuchen, sie telefonisch zu erreichen.

 

Samstag, 22. November
Ich habe eine Mahnung mit Mahngebühren im Briefkasten, weil ich nur einen Teil der Miete überwiesen habe. Datiert am 20. November mit einem Zeitrahmen von 7 Tagen. Was soll das denn jetzt werden?

 

Montag, 24. November
Ich rufe Fr. Z. nochmal an. Sie wollte den Brief an ihren Chef weiterleiten und die Sache zur Klärung bringen. Ich erzähle ihr von der Mahnung und frage, was das soll. Sie meint, sie hätte vergessen, Fr. G von der Buchhaltung zu informieren, würde das aber nachholen, weil sie das auch „vom Tisch haben will“. Auf meine Nachfrage zur Schadensregulierung sagt sie mir zu, das in dieser bis spätestens nächster Woche zu klären.

 

Dienstag Spätnachmittag, 25. November

Ich rufe Fr. G von der Buchhaltung an, weil ich sichergehen will, dass die Informationen weitergegeben wurden, erzähle von ihrer Mahnung und erkläre, dass die Angelegenheit schon seit vielen Wochen schriftlich bei der Verwaltung vorliegt und ich wegen des Schadens die Miete gemindert habe (in Absprache). Sie wurde von Fr. Z noch immer nicht informiert, will sich jetzt aber selbst erkundigen. Das Schreiben kann ich erstmal als gegenstandslos betrachten.
Es geht doch nichts über reibungslose und verlässliche Kommunikation, oder? *Augen roll*

Ich fühle mich langsam nicht mehr ernstgenommen und es regt mich auf, dass ich Sachen nachfragen muss, die selbstverständlich sein sollten. Seit April ist der Schaden im Haus bekannt, seit Juni sind sie von meinem Schaden informiert (der nicht aufgetreten wäre, wenn sich sich nicht ewig mit der Beseitigung Zeit gelassen hätten.) Seit September habe ich keine Abstellkammer mehr, die Handwerker im Haus, bin ständig auf Abruf zuhause und telefoniere mir die Ohren heiß. Am Sonntag ist der 1. Advent, ich habe immer noch Chaos und bei all dem Mist überhaupt keine Lust auf Weihnachten. Davon abgesehen kann ich nicht mal Deko kaufen, weil der Schaden noch nicht reguliert ist. Mir ist angeboten worden, alte Sachen von anderen zu bekommen, aber das fange ich gar nicht erst an. Damit würde ich mich nicht wohl fühlen, sondern mein Selbstwertgefühl restlos in den Keller schicken. Lieb gemeint von euch, aber ich will das nicht. Danke.

 

Wasserschaden 2014 – Begehung durch Bereichsleiter


Donnerstag, 06.11.2014

Herr A  schellt unangekündigt gegen 10.30 Uhr (wir waren unterwegs und noch keine 5 Minuten zuhause), schaut sich das Kämmerchen an. Wir erklären ihm, dass der Maler das gestrichen hat und dass die Wand hinten gelb war. Er riecht den Schimmel auch, meint jedoch, dass das aus dem Holz der Türen  käme. Seiner Meinung nach ist die Wand trocken. Es riecht feucht-muffig im Kämmerchen (unserer Meinung nach durch die feuchten Steine). Er schaut sich die neuen Blasen an,  piekst sie mit einem Schlüssel auf, verlangt einen Schraubenzieher, den wir ihm nicht anbieten können, weil alles weggeworfen wurde, was in Kartons war. Wir gehen noch in den betroffenen Keller, um zu schauen, ob es dort nass ist. Ist es nicht!

Er beschließt, in der nächsten Woche jemanden kommen zu lassen, der die Feuchtigkeit im Kämmerchen misst (ER kümmert sich darum!!  Ich habe extra nochmal nachgefragt).  Er mokiert,  dass die Mini-Lüftungsschlitze in der Tür nicht durchgestoßen worden sind. Ich habe ihm erklärt, dass ja noch kein Schreiner da war, der das hätte machen können *Augenroll* Jedenfalls wird in der nächsten Woche die Feuchtigkeit gemessen, dann muss das durchtrocknen, danach kann dann der Schreiner kommen, die Lüftungsschlitze machen und Regal und Zwischendecke einbauen. Entweder wird dann ein Trockner aufgestellt oder das muss so trocken. Die verzogenen Türen müssen neu gerichtet werden. Wenn das nicht geht, müssen neue Türen eingebaut werden, meint er. (Ich frage mich, wie die regulären weißen Türen zu den restlichen Holztüren passen sollen?)

Ich habe ganz beiläufig fallenlassen, dass in 2 ½ Wochen der Advent anfängt und ich keine Lust habe, diesen mit diesem Mist zu verbringen, sondern dann wieder eine vernünftig bewohnbare Wohnung haben möchte. Er zuckte die Schultern und meinte nur, das wäre ja NUR EIN KÄMMERCHEN. Ja, das ist es, aber die restlichen Sachen aus dem Kämmerchen sind SEIT 6 MONATEN in meiner Wohnung und im Keller verteilt, ich bin ständig auf dem Sprung wegen der Handwerker, es stinkt durchgehend nach Schimmel und mir fehlen meine Sachen. Das ist kein Zustand, finde ich. Auf meine Nachfrage, was die Schadensregulierung angeht, meint er, dass ich Fr. Z. anrufen muss und dass das – wenn überhaupt – mit der Miete verrechnet würde.

 

Es bleibt spannend und ich habe keine Lust mehr drauf!

 

Wasserschaden 2014 – Malerrrrrrrrrr, Katzenklo und Eimer


Um 12.30 Uhr war der Maler dann wieder hier, hat den neuen Putz aufgespachtelt. Nach einer Weile ging er seinen Pinsel in meinem Waschbecken im Bad auswaschen, sah sich dabei ausgiebig in meinem Badezimmer um. Ich folgte ihm, schaute ihm aufmerksam und etwas besorgt zu (schließlich ist das Waschbecken neu und ich bin bei Handwerkern vorsichtig geworden). Dann sagte er etwas, was mich ziemlich aufgeregt hat: „SIE riechen Schimmel, ICH rieche hier nur Katzenkot.“ Ich war dezent sprachlos, antwortete aber dann: „So ist das eben, wenn der Kater vor 5 Minuten sein Geschäft erledigt hat und das nicht richtig zuscharren konnte.“

Wir haben oft Besuch, NIEMAND hat sich bisher über Katzengeruch beschwert. Wir sind sehr pingelig, was das Katzenklo angeht, haben immer ausreichend frisches Streu drin und es wird zigmal am Tag saubergemacht. Außerdem haben wir einen Litter Locker, der benutztes Streu geruchsdicht einschließt und Duftsprays an der Wand. Ich habe gerade nochmal eine Freundin gefragt, ob es hier nach Katze riecht und sie hat bestätigt und betont, dass wir eines der saubersten Katzenklos haben, die sie je gesehen hat.

Der Maler war auf jeden Fall dadurch bei mir in tiefste Ungnade gefallen. Innerlich grummelnd zog ich mich in die Küche zurück und überließ ihn seiner Arbeit. Als ich nach ein paar Minuten wieder in den Flur blickte, hat mich fast der Schlag getroffen.

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Da stellt der seinen dreckigen Baueimer auf meinen Raststuhl im Flur???? Bin ich die Einzige, der bei diesem Anblick der Mund offen stehen bleibt?

Ich ging bewusst ruhig in den Flur, fragte ihn, ob der Eimer sauber wäre (es war Spachtelzeug drin). Er meinte, der Eimer wäre sauber. Ich hob ihn hoch und das ganze Kissen war versaut. Da konnte ich mich nicht mehr beherrschen und fragte ihn ziemlich ruppig, warum er nicht gefragt hat, ob ich ein Tischchen zum Abstellen anbieten kann oder zumindest nach einem Tuch zu fragen, dass man hätte unterlegen können.
Er hat sich entschuldigt, ich hab den Eimer auf den Boden geknallt und bin wieder in die Küche gedampft. Der Rest der Arbeitszeit verlief schweigend. Um 13.15 Uhr ist er wieder abgerauscht, will in einer halben Stunde wieder hier sein (muss noch zu einer anderen Stelle) und um 14.15 Uhr will er (auf meine Nachfrage hin) hier komplett fertig sein. Wir werden sehen.

Da Herr A noch nicht angerufen bzw. sich angekündigt hat, wegen es Trocknungsgerätes, gehe ich davon aus, dass das heute nichts mehr wird.

Wasserschaden 2014 – Maler, Trocknungsgeräte und Schuldzuweisungen


Es ist ein bisschen was passiert, seit ich zuletzt hier über den Wasserschaden geschrieben habe. Allerdings habe ich das bisher nur als Gesprächsnotizen notiert und noch nicht für den Blog freigegeben. Mein Bad ist soweit fertig, d.h. die Decke ist jetzt geklebt und gestrichen, wirft aber bei jedem Duschen Blasen, die nach Stunden wieder wegtrocknen (Maler wurde von mir heute darüber informiert).Ich soll mich bei der Firma melden, falls die Blasen sich irgendwann nicht mehr zurückziehen (es wäre ungewöhnlich, dass sie es immer noch tun).

Hier mal eine kurze Zusammenfassung der letzen 2 Wochen (aus Gesprächsnotizen, für den Blog entschärft)

Am Donnerstag, 23. Oktober 2014, bin ich mit meiner Tochter zur Sprechstunde der Verwaltung gegangen (vormittags) und habe Unterlagen und Briefe zur Schadensregulierung abgegeben. Fr. Z.  hat kurz drüber geschaut und klärt das ab. Wir haben vernünftig darüber geredet und ich bekomme Bescheid über die Entscheidung des Chefs. Da Herr A. (Haustechnik) nicht da war, hab ich sie darüber informiert, dass mein Kämmerchen immer noch nicht fertig ist, die Zwischendecke fehlt und das Regal ist noch nicht drin, wurde bereits vor ca. 2 Wochen ausgemessen. Bitte um Nachfrage bei Herrn A. bzw. der Firma.  Hab sie informiert, dass ich mit der Baufirma gar nicht zufrieden war (neuer Schaden an der Tür nach dem Hochtragen, der vorher im Keller beim Abwaschen nicht da war, war er nicht, Türgriffe haben keine Farbe mehr nach Abwaschen  Chef spricht über meine Sachen durchgehend als„alter Kram“, wo ich dabei stehe und trotz Zurechtweisung durch mich usw.).  Als wir fertig waren, kam H. A.. Bin zu ihm ins Nebenzimmer gegangen, hab das Ganze nochmal erzählt und auch nochmal daran erinnert, dass im Anschluss an die Einbauten Licht im Kämmerchen eingebaut werden muss. Er war sauer, wusste angeblich mal wieder nichts davon. Hab ihn aber mit Sicherheit am Anfang der Bauarbeiten darüber mehrmals informiert. Zuerst wollte er gar keine neue Lampe einbauen lassen, hab ihn aber davon überzeugt, dass eine drin war und auch erklärt, dass es eine Arbeitslampe (mit Gitter) war und der Kabel sogar noch lose herumbaumelt. Da hat er eingesehen, dass ich Licht im Kämmerchen hatte.  Er wollte den Elektriker sofort bestellen, ich habe gesagt, dass es wenig Sinn macht, ihn kommen zu lassen, BEVOR die Decke eingebaut wurde, da die baumelnde Lampe ja sicher nur stören wurde. Das musste ich 3 x erklären, bis er es verstanden hat. Er hat mir „angedroht“ (durch Drohgebärden und Stimme – völlig unnötig), nächste Woche vorbeizukommen und sich selbst ein Bild zu machen. Kann er gerne machen, umso eher ist endlich Ruhe.  Hab jetzt die Telefonnummer vom Schreiner bekommen, werde morgen nachfragen, wann die Regale und die Zwischendecke eingebaut werden. Hab auch die Nummer vom Elektriker bekommen, den ich NACH Einbau anrufen werde. Hab Herrn A. das Schloss mit Schlüssel vom Keller zurückgegeben. Als ich H. A. darüber informiert habe, dass die Baufirma (bzw. der Chef) sehr unfreundlich war und Schäden abgestritten hat, die ich gesehen habe, als er sie gemacht hat (was ich Frau Z. vorher auch schon gesagt habe), grummelte er mich an, dass es nicht so einfach wäre, jemanden zu finden, der die Sachen abwäscht (hab ich das verlangt?) und ICH die Einzige wäre, die mit denen Probleme hatte. (Das wage ich SEHR zu bezweifeln).

12.50 Uhr – Anruf vom Elektriker kommt (ich bin sehr erstaunt, da ich ihn doch anrufen sollte)

Er will morgen früh kommen und Licht einbauen. Ich sage ihm , dass ich gar keine Zwischendecke habe und wie das im Moment aussieht (Kabel baumelt herum mit einem Nachttischlampenschalter“ und blanken Enden;  Info, welche Lampe drin war) Er schickt morgen (Freitag, 24. Oktober) jemanden, der sich das ansieht. Evtl. wird dann die Lampe an die Wand gebohrt anstelle an die Zwischendecke geschraubt zu werden. Der Arbeiter  bringt Leitung und Lampe und Schalter mit.

14.45 Uhr – Anruf Elektriker

Ein Arbeiter ist gerade auf H…str. 15, könnte gleich vorbeikommen und sich das ansehen. Ich bin einverstanden.

15.00 Uhr – Elektriker  kommt (Herr K – hat auch die Deckenlampe im Bad gemacht)

Er schließt Lampe und Schalter an. Ich muss ihn mehrmals darauf hinweisen, dass noch eine Zwischendecke eingebaut wird, damit er die Lampe nicht zu hoch ansetzt. Außerdem muss ich ihn mehrmals davon halten, die Lampe auf der falschen Seite anzubringen (da dahinter die Wasserrohre laufen und ich keine Lust auf einen weiteren Rohrbruch habe). Mein Angebot, ihm meine Leiter zu geben, lehnt er ab, stellt sich stattdessen beim Bohren (ganz knapp unter der vermuteten neuen Decke) auf seine Arbeitstasche und erzählt mir grinsend, dass sein Chef sehr wütend auf ihn ist, weil er sich immer auf die Tasche stellt. Der Tasche sieht man die Aktionen bereits deutlich an. Nach einer Stunde ist er fertig und geht.  Den ganzen Dreck vom Bohren und Reste der alten Kabel und Schalter lässt er liegen!

 

Dienstag, 28.10.2014

13.00 Uhr – Anruf von mir beim Schreiner. Nach 2 vergeblichen Versuchen spreche ich gegen 13.00 Uhr auf den AB und frage nach, wann die Regale und die Zwischenwand eingebaut werden. Merke an, dass das Ausmessen bereits am 10. Oktober stattgefunden hat.

Ein Rückruf seitens des Schreiners erfolgte heute nicht mehr.

 

Mittwoch, 29.10.2014

09.35 Uhr – Rückruf der Schreinerei  (Sekretärin?). Termin vereinbart für nächste Woche Donnerstag, 6. November zwischen 8 und 10 Uhr.

 

Donnerstag, 30.10.2014

Kommt H. A. heute noch? Er wollte in dieser Woche kommen (hat er am letzten Donnerstag gesagt) und sich ansehen, warum der Raum noch nach Schimmel riecht. Er hat es „angedroht“ (Stimme, Mimik, Gestik). Bis jetzt war er noch nicht hier. Es gibt „Blasen“ an der Wand, wo die Farbe aufspringt.

 

Dienstag, 04. November 2014

Da H. A. immer noch nicht hier war, habe ich um 9.30 Uhr angerufen. Er maulte mich an, wusste von nichts und er hätte NIE gesagt, dass er kommen wollte. Ich müsste das falsch verstanden haben! Ich hab gesagt, dass meine Tochter und ich das von ihm gehört haben. Er hat es vehement abgestritten. Er hätte gesagt, wir wollten abwarten und ich sollte mich melden. DAS IST NICHT WAHR!!!!!  Ich hab ihm gesagt, dass ich durchgehend gelbe Flecken an der Wand habe und die Farbe sich ablöst und sich Blasen gebildet haben. Außerdem habe ich ihn gefragt, ob ich dem Schreiner, der am Donnerstag kommen will, um die Zwischendecke und die Regale einzubauen, absagen soll, damit Herr A. oder der Maler sich das nochmal ansehen und den Schaden beheben können. H. A. forderte mich auf, den Maler selbst anzurufen. Außerdem sagte er, dass er ihn auch anrufen wird. (Warum auch immer das doppelt passieren soll?) Der Schreinerei  soll ich absagen und den Termin erstmal verschieben. Langsam überlege ich, Anweisungen von H. A. nur noch schriftlich anzunehmen, da er alle seine Aussagen immer wieder abstreitet (Badezimmer Schrank, Dusche, Maler Kämmerchen usw.)

Habe der Schreinerei auf den AB gesprochen, weil niemand ans Telefon gegangen ist (09.40 Uhr). Termin für Donnerstag zwischen 8 und 10 Uhr  abgesagt, weil die Wand noch nass ist und es nach Schimmel riecht (es geht um die Zwischenwand und die Regale.  Außerdem soll eine Lüftung in die Türen gebaut werden. Ich melde mich für einen neuen Termin, wenn alles okay ist.

Malerfirma angerufen und dem Chef gesagt,  dass im Kämmchen nachgearbeitet werden muss, weil die Farbe auf die nasse Wand aufgetragen wurde, gelbe Flecken durchkommen und die Farbe Blasen wirft. Wollte Termin vereinbaren, Chef sagte mir, dass „am Mittag“ jemand hier im Haus arbeiten muss und der würde dann hier mal reinschauen.

10.10 Uhr Rückruf von der Schreinerei (Sekretärin?)

Bestätigt meinen Anruf. Termin unbestimmt verschoben.  Ich rufe an, sobald die Sachen eingebaut werden können.

 

10.30 – Handwerker (Maler M. ) schellt

Schaut sich das Kämmerchen an. Farbe muss abgekratzt werden, danach neu verspachtelt und neue Farbe drauf. Ich habe ihm gesagt, dass ich dem Schreiner abgesagt habe, der am Donnerstag kommen wollte. Er sagte, der Schreiner könnte ruhig kommen, morgen wäre das trocken. (Ich rufe aber noch nicht an, warte erstmal ab).

10.50 Maler hat der Maler mit seinem Chef telefoniert, der wohl schon mit H. A. gesprochen hat. Hier kommt ein Trocknungsgerät rein. (ohne das mit mir abgesprochen zu haben. Anfang der Arbeiten war die Rede von einem Trocknungsgerät – Infrarotgerät oder Schlitztrockner – danach aber nicht mehr, die Wand wäre ja trocken lt. Maler). Der Maler kratzt Mengen von alter Farbe von der Wand, dichter Nebel von feinem Staub zieht mal wieder durch meine Wohnung (ich habe gerade erst alles fertig gehabt am Wochenende nach der letzten Maleraktion im Bad – grrr), dann geht er ungefragt ins Bad, reißt sich eine halbe Rolle Klopapier ab und putzt sich damit die Nase. Als ich ihm folge und ihm freundlichst anbiete, ihm ein Taschentuch oder ein Stück Küchenrolle zu geben, lehnt er schnäuzend ab, das würde „schon so“ gehen. Ich glaub, ich steh im Wald. *kopfschüttel*. Geht man neuerdings einfach in andere, bewohne Zimmer und bedient sich so einfach? DAS HIER ist KEINE LEERWOHNUNG!!!!!!!!

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11.15 Maler geht und kommt in 1 oder 1 ½ Stunden wieder. Er muss in der 2. Etage noch streichen. Vielleicht kommt H. A. ja noch vorbei? (DAS hoffe ich, so geht das nicht) Maler hat Grundierung aufgetragen, spachtet gleich zu und macht neue Farbe drauf.

(Denken die eigentlich alle, ich bin ohne Termin mal eben den ganzen Tag zuhause?Eigentlich hatte ich den Tag anders verplant)

 

… to be continued …. ich musste das jetzt einfach mal rauslassen – bin sooooooooo wütend über den ganzen Ablauf und schwanke wirklich zwischen Wut und hilfloser Verzweiflung

Wasserschaden 2014: Licht kommt – TV geht


Nach 5 Monaten im Chaos wegen des Wasserschadens habe ich jetzt mein Badezimmer soweit wieder in Ordnung. Meine Holzdecke wurde entfernt, eine Raufasertapete wurde in dieser Woche geklebt und tapeziert. Eine einfache Deckenlampe habe ich auch angeschlossen bekommen.

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Die aufgesprungenen Schäden wurden mittlerweile auch beseitigt.

Ein neues Waschbecken wurde eingebaut. Leider passte der neue Wasserhahn nicht so ganz drauf, der Handwerker hat heftig geflucht und der ganze Hahn dreht sich beim Zudrehen immer noch mit.
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Auch mit dem Anschluss des Syphons hatte er heftige Probleme. Weil nichts passte, wurde es halt mit etwas Gewebeband passend gemacht.

Vorhin war dieser aufgrund meiner heutigen Meldung bei der Gesellschaft, dass ich immer noch im Chaos sitze, mein Kämmerchen noch keine neue Zwischendecke und kein Regal  hat und immer noch nach Schimmel riecht (ich vermute, das ist ins Holz der Tür und des Rahmens gezogen)  nochmal hier, um Licht in mein entkerntes Kämmerchen zu bringen. Er hat eine neue Lampe angeschlossen, Kabel verlegt und einen neuen Lichtschalter eingebaut.
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Der Dreck bleib liegen – und ich dachte, Handwerker sollten ihren Arbeitsort zumindest besenrein verlassen?

Für den Einbau  musste natürlich Strom abgestellt werden (alle Sicherungen raus). Leider habe ich nicht bedacht, dass mein Fernseher noch lief.

Jetzt wollte ich ihn gerade anmachen – und er ist kaputt. Zeigt alle Bilder nur noch in Grünstich an.

*heul*

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Wasserschaden 2014 – Elektriker-Termin steht


Nach mehr als 4 Stunden Wartens auf einen Rückruf hatte ich keine Geduld mehr und hab nochmal beim Elektriker angerufen. Die freundliche Frau sagte mir, dass das sooooo schnell nicht ginge und der Chef noch nicht im Hause wäre. Ich habe ihr meine Handynummer gegeben, damit ich endlich mal das Haus verlassen kann.

Und plötzlich gab sie mir einen Termin: Mittwoch früh zwischen 8 und 10 Uhr. Das ist doch mal eine Aussage!

Mal sehen, wann er wirklich kommt *flöt*

Wasserschaden 2014 – Maler und Elektriker


Es ist Montag, der 15. September 2014. Um halb 8 wollte der Maler kommen, daher bin ich um 6 Uhr aufgestanden, um noch in Ruhe zu frühstücken und das Bad wieder leerzuräumen. Er hatte mir am Freitag gesagt, dass er das Kämmerchen ein 2. Mal streichen und im Bad den alten Putz an der Decke entfernen wollte. Dafür sollte ich alles, was noch herumsteht (Seife, Duschzeug, Zahnpasta, Kosmetik, Handtücher) aus dem Bad räumen. Das hatte ich nach dem Entfernen der Holzdecke wieder reingeholt, weil wir das ja täglich brauchen. Jetzt hab ich also alles wieder weggepackt und das Bad leer gelassen.

Kann sich eigentlich jemand vorstellen, wie wir im Moment hausen? Das ganze Zeug aus dem Bad, was man so herumstehen hat, wenn 2 Frauen und 2 Katzen in einer Wohnung wohnen und im Bad auch noch gewaschen wird, ist enorm.  Jetzt ist alles auf die restlichen Räume verteilt und wir „klettern“ und so durch abgehängte Spiegel, Stapeln von Handtüchern, Klopapiert-Reserverollen, Katzenklo und Zubehör, Waschpulver und Weichspüler, Dusch- und Badezeug, Kosmetik- und Hygienartikel, Duschstange mit Vorhang, usw. .  Dazu kommen ja noch die Sachen aus dem Kämmerchen, die nicht im Keller liegen oder weggeworfen wurden, z.B. Staubsauger, div. Besen und Schrubber, HARA-Wischer, Eimer und ein kümmerlicher Rest Lappen,  Handfeger, Kehrblech und die Sachen aus dem Flur, den wir für die Handwerker freiräumen mussten, z.B. Schirmständer mit Schirmen, Schuhständer, Deko, Spiegel usw..  Dazu kommt der Wäschepuff, Bügelwäsche mit Bügelbrett (muss ja alles weiterlaufen), Trockenständer usw.. Das ist schon fast ein kleiner Abenteuerurlaub mit Hinderniss-Parcour hier.  Gut für die Nerven ist das auf jeden Fall nicht. Und es lässt mich auch nicht mehr ruhig schlafen.

Um halb 8 war ich fertig mit den Vorbereitungen und habe auf den Maler gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Und er kam nicht. Um 9 Uhr habe ich den Bezirksverwalter angerufen und darüber informiert, dass der Maler nicht gekommen ist. Antwort war: „Der Maler sitzt hier. Er kommt gleich.“ Na suuper!  Da kann ich ja lange warten. Ich fragte direkt nach, ob die Badezimmerdecke denn heute auch gemacht würde und wann der Elektriker käme, damit ich wieder Licht im Bad habe. Herr A teilte mir mit, dass der Elektriker sowie der Maler erst kommen würden, wenn der Rohrbruch beseitigt wäre, wegen der Versicherung. Ich wurde etwas ungehalten und hab ihn gefragt, wie er sich das denkt und ob ich die nächsten Wochen ohne Licht im Bad und mit dieser kaputten Decke bleiben soll. Daraufhin gab er mit die Telefonnummer des Elektrikers mit der Vorgabe, da in einer Stunde mal anzurufen.

Um 20 nach 9 kam der Maler dann, malte ein bisschen an der Wand rum, ließ sich von mir einen frischen Kaffee geben, um nach 15 Minuten in die Pause zu gehen. Danach malte er noch ein bisschen weiter, nachdem er sich ausgiebig meinen Flur angesehen und kommentiert hatte und war um 10 Uhr schon wieder verschwunden. So schnell kann das gehen …..  *staun*

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Um kurz nach 10 Uhr habe ich den Elektriker angerufen. Die Sekretärin wusste von nichts und konnte auch keinen Termin machen. Da muss ich jetzt warten, bis der Chef wieder im Haus ist, der sich dann wegen Terminabstimmung bei mir meldet.

Ich glaube, ich koche mir jetzt erstmal noch einen Kaffee ….. *Wartemodus on* … und räume nochmal auf.

 

 

 

Wasserschaden 2014 – Bilder nach dem 1. Tag


Der erste ,Handwerker ist am Mittwoch fertig geworden.. Mein Kämmerchen ist leer – und damit meine ich RICHTIG LEER. Es ist nichts mehr drin. Das meiste wurde weggeworfen, der kümmerliche Rest wartet im Keller auf jemanden, der das reinigen soll.

Am Mittwoch Nachmittag habe ich noch mit dem Malerbetrieb telefoniert, um abzuklären, wann sie kommen würden.  Antwort war, dass sie gerne schon Donnerstag Vormittag kämen, andernfalls am Freitag. Das müsste aber noch von ihnen mit der Baufirma, die das Kämmerchen geleert hat, geklärt werden (wegen Nässe und so). Er würde mich dann später darüber informieren.  Bis Donnerstag Morgen habe ich nichts gehört, bin vorsichtishalber sehr früh aufgestanden, weil ich nicht wusste, ob sie nicht doch ganz früh schon auf der Matte stehen. Als um halb 10 noch niemand hier war, hab ich beim Maler angerufen. Mir wurde mitgeteilt, dass sie erst später am Abend die Termine geklärt hätten und es jetzt feststehen würde, dass sie am Freitag morgen um halb 8 kommen könnten.  So konnte ich zumindest den gestrigen Tag noch anders nutzen – dachte ich zumindest … bis um 11  Uhr der  Bereichsleiter (BL – vormals Hausmeister) schellte, um sich den Stand der Lage anzusehen. Ich habe ihm das ausgeräumte Kämmerchen und das Bad mit der herausgerissenen Decke gezeigt und gleich auf Schäden im Bad, die mir trotz Funzellicht durch die kleine Nachttischlampe aufgefallen sind, aufmerksam gemacht (Waschbecken hat einen Sprung, Oberschrank hat eine Macke und die Duschstange einen Schlag abbekommen, bei dem die Farbe abgeplatzt ist, kein Licht mehr im Bad, Lampe kaputt).  Er sagte zu, dass ich ein neues Waschbecken bekäme, der Elektriker bestellt würde, um einen Schlitz in die Decke zu machen und Kabel in die Mitte zu verlegen, damit eine einfache Deckenlampe, die sie bereitstellen würden, angebracht werden würde (vom Elektriker). Außerdem muss die alte Farbe an der Decke entfernt werden (macht der Maler, der morgen kommt), gestrichen werden kann aber erst, wenn das kaputte Rohr hinter der Kämmerchenwand repariert und dicht ist. ). Außerdem informierte ich ihn über den großen Verlust meiner Sachen aus dem Kämmerchen. Er war ziemlich sauer, dass so viel weggeschmissen wurde. Man hätte doch alles abwaschen können. Da hat er gut reden. Er hat nicht gesehen, dass die Sachen in Brack- und Schimmelwasser standen und nicht mehr zu retten waren. Und das sagte ich ihm auch. Das meiste war grundlegend beschädigt und wurde entsorgt. Der Rest steht im Keller. Er war ziemlich sauer, wollte sich das ansehen. Klar doch – ich hab ihm den Keller aufgeschlossen und ihm die wenigen Tüten gezeigt, die übriggeblieben sind. Als ich sie öffnen wollte, wiegelte er sofort ab, ich sollte die Säcke bloß nicht anfassen (hmm? Sooo giftig ist der Schimmel? Dass meine Tochter und ich nur noch husten, Hals- und Kopfschmerzen haben und auch die Haut verrückt spielt, ist ja schon länger so durch den Dreck, aber nicht mal die Tüte öffnen dürfen?) Er  sagte, dass er Fotos davon machen wollte, wenn die Sachen gereinigt wären und wir verließen den Keller wieder.

Als ich ihn fragte, wie das mit der Schadensliste ist, meinte er trocken, dass ich alles aufschreiben sollte, dürfte aber mit nicht mehr als 100 Euro rechnen. Maximal wären 200 Euro drin. Ich habe ihn entsetzt angeschaut und erklärt, dass er damit nicht auskommen würde, weil so viel weggeworfen würde. Er meinte, dass ab 400 Euro die Stadt Duisburg eingeschaltet würde, das eine Menge Probleme geben würde und das gar nicht möglich wäre.  Ich hab ihm gesagt, dass ich das jetzt noch nicht genau ausgerechnet habe und noch nicht abschätzen kann, wieviel es sein wird – aber auf jeden Fall mehr als 200 Euro (das war alle die Deko schon wert), da ich keine Ahnung habe, WAS im Keller in den Tüten liegt und was davon nach der Reinigung überhaupt noch brauchbar ist. Da sind ja auch meine Elektrogeeräte, Bohrmaschine usw. bei, die nass geworden sind. Ob die noch funktionieren, weiß ich doch jetzt noch gar nicht und kann das auch nicht testen, weil ich es nicht anfassen darf.  Er war auf jeden Fall ziemlich sauer über meine Aussage und fing an, darüber zu schimpfen, dass die Glühbirnen aus dem matschigen, klatschnassen, sich wie Pudding anfühlenden Karton,  weggeworfen worden wären. Die hätte man auch reinigen können, Ebenso wie die Nägel usw. in den verschimmelten Pappkisten. (*ich schüttle mich immer noch bei dem Gedanken*) Ich habe ihm gesagt, dass die Birnen kaputt, nass und rostig und nicht mehr zu gebrauchen waren und dass ich , um eine Birne in die Nachttischlampe, die jetzt als Licht im Bad fungiert, zu schrauben eine Birne aus meiner Flurlampe schrauben musste.  Er hat nur verständnislos den Kopf geschüttelt, aber ich bin nicht bereit, meine Elektrogeräte aufs Spiel zu setzen, indem ich schadhafte Birnen einsetze, die im Schimmelwasser gelegen haben. Er hat gemeint, die würde ich nicht ersetzt kriegen, er könnte mir nur 5 Glühbirnen anbieten, die könnte ich mir abholen? Halloooo??? Auf gar keinen Fall. Habe ihn aufgeklärt ,dass ich mindestens 30, wenn nicht noch mehr diverse Sorten an Leuchtmitteln, normalen Glühbirnen, Energiesparlampen, Strahlern, Reflektoren, Nähmaschninenlampen, Spots usw. in meiner Kiste hatte. Schließlich habe ich viele Lampen in jeder Größe und für jede Gelegenheit und Stimmung in meiner Wohnung (ich glaube, es sind im Moment bei uns so um die 44 Birnchen irgendwo eingeschraubt), wobei ich natürlich immer darauf geachtet habe, für jede Lampe auch gute Reserve im Haus zu haben. Bei uns ist das eben so! Punkt! Er ist dann nach ner halben Stunde mit gegenseitigem Standpunkten erklären wieder gegangen.  Als er weg war, kam meine Verzweiflung und Wut durch, und dann die Kraftlosigkeit, Übelkeit und heftige Kopfschmerzen.  Das kann doch wohl alles nicht wahr sein? Muss ich jetzt um die Sachen kämpfen, die offensichtlich durch die Vermieter an meinem Hab und Gut beschädigt wurden? Ich werde das nicht mehr mit dem BL besprechen, der ja hier die Macht zu haben scheint, da er mir erklärt hat, dass ich mich NICHT  an die Verwaltung zu wenden habe, wenn ich einen Schaden habe (15.07. Schaden bei der Vermieterin gemeldet, die ihn sich sofort angesehen hat. Ich hätte das direkt bei IHM melden müssen, dann hätte ich jetzt keinen Schaden, weil ER es sofort reparieren lassen hätte. Ach soooooooooooooooooo ist das – Der BL steht ÜBER der Chefin. Das konnte ich doch nicht ahnen *Ironie off*.) Grrrrrrrrr. Diese Arroganz ist unerträglich. Aber egal – soll er sein, wie er will. Geht mich nichts an und ich nehme das jetzt NICHT persönlich *Therapiemodus on*. Ich werde die Liste erstellen und sobald mir alle Schäden bekannt sind, werde ich sie weiterleiten. Wer das bezahlt (die Gebäudeversicherung oder die Stadt) ist mir fürchterlich egal, solange ich meinen Schaden ersetzt bekomme. Andernfalls werde ich wirklich Möglichkeiten suchen, die Sache einem Anwalt zu übergeben.  Mietminderung  steht ja auch noch im Raum – für Legionellen seit Juni und Schimmel und Nässe seit Juli. Meine Geduld ist jetzt wirklich am Ende!

 

Und so sieht es im Moment bei mir aus:

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Und morgen geht es – hoffentlich – weiter ….

Wasserschaden 2014 – der erste Handwerker kommt


Heute morgen um Viertel vor 9 sollten die Handwerker kommen, evtl. sogar etwas früher. So war das gestern Abend mit dem Chef telefonisch vereinbart. Gegen halb 10 kamen sie dann endlich: 1 Chef und 1 Mitarbeiter einer Baufirma. Ohne Anruf oder kurz Bescheid zu sagen, dass es später wird. Bin ich die Einzige, die das unhöflich findet?

In der Zwischenzeit habe ich  versucht, den Hausmeister zu erreichen, der gestern, direkt nachdem er gegangen ist, nicht mehr telefonisch erreichbar war. Den Herrn, der für die gesamten Technikprobleme zuständig ist, habe ich dann gefragt, wann denn die Leute kommen, die sich um das Herausreißen der Badezimmerdecke kümmern sollen. Er wollte das gestern klären und mich zurückrufen, hat das aber vergessen.  Er sagte heute, er würde die Maler informieren. Okay soweit.

Die Männer der Baufirma besprachen die Einzelheiten der Entrümpelung, Entsorgung und Aufbewahrung meiner Sachen. Der Durchgang zum Flur wurde mit Plane abgeklebt, der Boden durch Folie geschützt. Alle Türen sollte ich möglichst geschlossen halten. Meine Haustür bleib sperrangelweit offen den ganzen Tag.

Unsere beiden Katzen haben wir ins Wohnzimmer ausquartiert – samt Katzenklo und Futter –  für die Zeit, in der hier Handwerker rumspringen. Wenn die Handwerker weg sind und keine Gefahr für die Katzen besteht, dürfen sie abends wieder raus und sich in der Wohnung umschauen.

Nachdem die beiden Männer alles geklärt hatten, verschwand der Chef wieder. Plan war, dass er in 2 Stunden zurückkommen würde, weil dann zumindest das Kämmerchen fertig wäre. Als Anweisung gab es von seiten der Verwaltung die Vorgabe, dass alles Plastik und Metall abgewaschen werden und alles Textile, Schimmelige, Holz und Unrettbares in den Müll kommen sollte. Zudem muss die Zwischendecke entfernt werden, da sie auch aus Holz, klatschnass und schimmelig ist. Die Türe würden später mit Spezialreinigern abgewaschen.

Der Handwerker fing an, füllte viele große Kübel und Tüten mit Müll, andere Tüten mit Sachen, die im feuchten Ex-Keller meiner Nachbarin gelagert werden sollen, bis eine Reinigungsfirma kommt und alles abwaschen wird. Von mir aus hätte er ALLES wegwerfen können.Es stinkt und das Reinigen wird teurer als etwas neu zu kaufen. Außerdem bin ich nicht sicher, ob wirklich alles richtig sauber wird.  Er sollte sogar meine große Kiste mit Leuchtmitteln, Glühbirnen, Halogenlampen usw. zu den zu reinigenden Sachen stellen. Das ging aber nicht, da der Karton im Wasser stand, völlig durchweicht und verschimmelt war, die Kartons der Glühbirnen verschimmelt und die Fassungen z.T. schon rostig waren. Da war nichts mehr zu retten.

ALLES aus dem oberen Kämmerchenbereich musste entsorgt werden, weil alles patschnass war und getropft hat und verdorben war. Meine GESAMTE Weihnachtsdeko, meine Herbst- und Frühlingsdeko, Partydeko – alles weg. Lichterketten für Tannenbaum und Fenster – alles weg. Kunsttanne für Türrahmen, Ton- und Stoffdeko für Ostern und Herbst – alles weg. Tür – und Fensterhänger für alle Jahreszeiten – weg. Es wird nichtmal mehr selbstgemachtes Spritzgebäck bei uns geben in diesem Jahr, weil die Verpackung vom Fleischwolf völlig nass und schimmelig war und der Wolf selbst ganz feucht und rostig.  Ein paar Tannenbaumkugeln, die ich neu gekauft hatte und die noch in Plastik geschweißt waren und meinen neuen Tannenbaumständer konnte ich behalten. Na super! Von den anderen Sachen, die weggeschmissen werden mussten, habe ich eine Liste erstellt, die 4 handschriftliche Seiten und jetzt schon abzusehen ist, dass sie mehrere 100 Euro Schaden umfasst. Ich bin gespannt, ob und was ich davon ersetzt bekomme, oder ob ich wieder einmal auf dem Schaden sitzen bleibe – wie schon so oft.

Als nach 2 1/2 Stunden der Chef zurückkam, war das Kämmerchen noch nicht leer. Wie sollte 1 Mann alleine das unter den engen Bedingungen und Schimmel auch schaffen? Das war gar nicht möglich. Der Chef gab mir ein Schloß für die Sachen, die im Keller zwischengelagert werden und verschwand wieder.

Am Nachmittag war der Arbeiter fertig mit dem Kämmerchen, hatte noch die Regale, die Zwischendecke und den Boden entfernt und die Kammer komplett entkernt. In der Zwischenzeit mussten wir das Badezimmer leerräumen, damit er die Holzdecke entfernen konnte.  Zum Glück habe ich 5 Wäschekörbe, die ich für diesen Zwecke einsetzen konnte. Wir haben das ganze Zeug, inkl. Waschpulver, alle Handtücher, Duschstange und Vorhang und allem, was dazugehört, auf Kinderzimmer und Schlafzimmer verteilt. Schlafen kann ich da heute nicht, da dort auch noch die Sachen aus dem Flur stehen müssen (Schuhregal, Schirmständer usw.) So werde ich wahrscheinlich die Nacht auf der Couch verbringen müssen.

Um halb 4 war dann alles fertig. In der Zwischenzeit hat die Malerfirma angerufen und nachgefragt, wann sie kommen könnten. Na, von mir aus immer. Je eher, desto besser. Der Meister fragt, ob die Decke im Bad nass wäre. Da der Handwerker mir gesagt hat, dass sie trocken wäre, gab ich das so weiter – allerdings sagte ich dazu, dass ich das nicht genau wüsste. Er bat mich, dem Chef der Baufirma auszurichten, ihn zurückzurufen, falls er wieder hier wäre, damit er wüsste, ob er morgen oder erst übermorgen kommen sollte. Das hinge wohl mit dem Feuchtigkeitszustand der Wände bzw. Decke ab.

Als der Chef der Baufirma kam, gab ich die Infos weiter. Er sagte, ich bekäme Bescheid, wann die Maler kommen würden. Im Anschluß erfuhr ich vom Handwerker, dass die Decke im Bad wohl doch nass wäre – so hätte es sein Chef gesagt. Das wäre daran zu erkennen, dass Schimmel auf der Rückseite der Paneele wäre. Ich hab das nicht gesehen, weil das Holz sofort entsorgt wurde. Was ich allerdings gesehen habe, als ich ins Bad ging, war eine völlig ruiniert, verschrappte Decke, auf der wohl mal irgendwann blaue Latexfarbe war, die nicht ganz abgegangen ist ….. und ……. es gibt keinen Anschluss für meine Lampe, die im übrigen auch soweit defekt ist, dass nur noch 2 von 4 Birnen leuchten, auch wenn sie frisch eingeschraubt werden. Das muss wohl ein Feuchtigkeitsschaden sein. Aus der Wand über dem Waschbecken blickt mich ein nacktes Kabel an, das unter dem Holz bis zur Mitte des Raumes gelegt worden sein muss. Daran war die Lampe angebracht – über und unter der Holzdecke. Diese Badezimmerlampe kann ich nicht mehr nutzen.  Ich habe jetzt provisorisch meine Nachttischlampe ins Bad gestellt, damit wir nicht im Dunkeln aufs Klo müssen.  Eine Glühbirne für die Lampe hatte ich jetzt natürlich nicht mehr, weil meine Glühbirnenkiste weggeworfen wurde, aber ich habe aus den vorhandenen Lampen eine Birne rausgeschraubt. Das habe ich auch für das Flurlicht machen müssen, damit der Handwerker etwas sehen kann. Arrrgh.

Jetzt brauche ich auf noch eine neue Lampe fürs Bad. Da muss ich morgen Nachmittag zur Verwaltung, damit sie mir einen Gutschein oder sonstwas geben. Wovon soll ich sonst eine neue Lampe kaufen? Ich hoffe, das klappt. Außerdem muss noch ein Elektriker bestellt werden – zum einen für das neue Licht, was irgendwann mal wieder im Kämmerchen leuchten soll (die Lampe ist auch Schrott gewesen) – und für einen Unterputzkabel samt Schlitz mit Dose für die Lampe im Bad. Das kann ja nicht so bleiben.  Außerdem wollte ich die Liste mit den entsorgten Sachen abgeben – unter Vorbehalt, weil ich erstmal sehen muss, was von den Sachen im Keller noch gesäubert werden kann.  Ob meine ganzen Elektrogeräte die Feuchtigkeit überstanden haben, ist auch noch nicht geprüft.

Jetzt ist es halb 6 – es hat noch niemand angerufen, um einen Termin für morgen oder übermorgen zu machen. Also muss ich wohl erstmal alles absagen, zuhause bleiben und warten.

Ach – das ist noch nicht alles: Meine Nachbarin (mit dem Ex-nassen-Keller) hat mich im Hausflur angesprochen, damit ich darauf achte, bei Regen in den Keller zu gehen und Wasser zu schaufeln bzw. den großen Kübel mit Wasser zu entleeren, da das sonst bis zum Fenster laufen würde. Sie käme ja jetzt nicht mehr in den Keller, weil ich es mit einem Schloß abgeschlossen habe *vorwurfsvoller Blick und Ton* Das dürfte ich auf keinen Fall vergessen, weil ich sonst meine anderen Sachen wieder im Wasser stehen habe. Aber es wäre ihr ja egal, da es nicht mehr ihr Keller wäre. Aha – na gut, ich nehme es zur Kenntnis.

Aaaber – wie soll ich mit meinem Rückenschaden denn den großen Kübel leeren oder auf dem Boden rumkriechen und Wasser schöppen???? Lieber Gott – lass es bitte trocken bleiben, bis ich alles wieder in trockenen Räumen habe.

Ich kann jetzt schon nicht mehr, hab Angst vor dem, was mich noch erwartet und frage mich, wie ich das alles schaffen soll. Kann nicht ein Wunder geschehen und man mir eine neue, immer trockene Wohnung mit Balkon geben, den Umzug und die neuen Teppiche bezahlen und mich dann endlich ein trockenes Zuhause schaffen lassen? Ich glaube, diese Wohnung hatte seit 1981 schon 10 – 15 Wasserschäden. Ich hab die Schnauze sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo voll davon.

Ich musste mir das jetzt einfach von der Seele schreiben – auch als Dokumentation und hab nicht auf Form und Fehler geachtet. Das ist mir gerade auch völlig egal. Mein Kopf ist leer und tut weh, der Rücken auch, Husten, Halsschmerzen vom Stehen im Schimmel den ganzen Tag.

Und morgen geht es weiter….

Wasserschaden 2014 – es tut sich was


Gestern war nach fast 2 Monaten (Feuchtigkeit am 15.07.14 der Hausverwaltung gemeldet, Rohrbruch war im April und ist noch nicht behoben) endlich der Hausmeister da, um sich den Schaden anzusehen. Und er war – gelinde gesagt – geschockt und konnte nach dem Öffnen der Abstellkammer aufgrund der feuchten Schimmelluft kaum atmen, sagte allerdings, dass er das gewohnt wäre. Nach einigen klärenden Telefonaten mit Handwerkern u.a. machte er mit einem Mitarbeiter vom Aufräumservice einen Termin für heute morgen aus.

Um Viertel vor 12 waren sie dann heute morgen hier. Der Hausmeister, der diesmal in Kenntnis der Sachlage einen Atemschutz mitgebracht hatte, besprach mit dem Bauservice und mir den weiteren Vorgang. Heute Nachmittag oder morgen früh werden meine Sachen aus den nassen Schränken in den Keller gebracht, dort gereinigt bzw. alles Textile, Holz und Unputzbare wird entsorgt – anschließend wird der Rest entweder in dem leeren Keller (der mit dem Wasserschaden) gelagert oder (so ist mein Wunsch) wieder in die Wohnung gebracht und im Wohnzimmer zwischengelagert. Der Wasserschadenkeller kann nicht abgeschlossen werden, bis die Handwerker die Rohre abgedichtet haben. Alternativ wird die Kellertüre abgeschlossen und sie holen sich den Schlüssel bei mir. Das ist noch offen. Ich habe allerdings erklärt, dass ich nicht bereit bin, meine Sachen zwei Wochen in einem offenen Keller liegen zu lassen, da hier schon einiges geklaut wurde.

Nach dem Ausräumen der Kammer (incl. aller Regale, die entsorgt werden müssen) wird der Maler kommen, den schimmeligen Putz abschlagen und dann eine erste Schimmelfarbe aufbringen. Danach wird die Holzdecke entfernt und andere Arbeiten gemacht. Vermutlich wird ein Trocknungsgerät aufgestellt.  Im Anschluss daran wird dann nochmal gestrichen und neue Regale eingebaut und Lüftungen in die Türen geschnitten. Zu dem Trocknungsgerät habe ich sofort gesagt, dass ich nicht nochmal so ein extrem lautes Gerät über Wochen Tag und Nacht aushalten kann, da ich krank bin. Das halte ich wirklich nicht aus. Er sagte daraufhin, dass es nur diese lauten Geräte gäbe.  Ich habe ihm dann erklärt, dass es leise Alternativen gibt (Mikrowelle, Infrarot, usw.) – anderfalls sollte bitte ein Spezialist prüfen, ob das Gerät evtl. im Keller stehen kann und durch einen Schlauch die Wand von innen trocknet.  Daraufhin sah er mich ganz erstaunt an und fragte, woher ich von den Alternativen wüsste. Ich habe ihm erklärt, dass einige meiner Freundinnen schon gebaut haben und mit solchen Alternativen ihre Häuser getrocknet haben.  Seinem verblüfften Gesichtsausdruck nach hat er mir das nicht zugetraut.

Da nach Aussage des Hausmeisters wohl doch nicht ganz klar ist, woher die Ursache des Wassers kommt, wird auch noch meine Badezimmer-Holzdecke rausgerissen. Anschließend wird dann die Decke tapeziert werden. Als mögliche Ursache kommt einerseits eine Verschiebung der Rohre in der 2. Etage (wie seit April bekannt) in Frage; zum anderen wird möglicherweise in der Wohnung direkt über mir ein Abwasserrohr im Badezimmer kaputt  und die Feuchtigkeit langsam nach unten gesickert sein. Dafür spricht, dass in der Wohnung über mir nur die untere Hälfte der Kämmerchenwand nass ist. Wenn es in den nächsten Tagen stark regnen sollte, wird vermutlich die Wand noch weiter nass werden durch den Rohrbruch in der 2. Etage.

Alles in allem wird es noch mindestens 2 Wochen dauern, bis alle Handwerker angerückt  sind.

Ich bin froh, wenn diese Zumutung und der Gestank endlich vorbei sind und ich meine Sachen sauber, sicher und ordentlich wieder im Kämmerchen lagern kann.  Und ich bin froh, dass ich nach dem ersten Rohrbruch vor ein paar Jahren meine Lebensmittel aus dem Kämmerchen ausgelagert habe, die allesamt völlig verdorben waren. Eine Entschädigung gab es damals dafür nicht – nur ein müdes Schulterzucken. Nun habe ich in der sowieso schon winzigen Küche durch einen weiteren Unterschrank noch weniger Platz zum Sitzen, aber die Sachen liegen zumindest trocken.

Hoffentlich vergehen der Dauerhusten, die tränenden Augen und die Hautprobleme nach dem Sanieren wieder.

Drückt bitte die Daumen! Danke!

Wasserschaden 2014 – das Grauen geht weiter


Es stinkt zum Himmel. Jeden Tag mehr.

Mir ist nur noch kotzübel von dem Schimmelgestank in der Wohnung, obwohl ich bereits seit langem Dauer-Durchzug habe, damit etwas Sauerstoff durchzieht. Aber es hilft fast überhaupt nicht.  Eigentlich ist der Gestank im ganzen Haus und knallt Bewohnern und Besuchern schon unten an der Haustüre ins Gesicht. Das ganze Haus riecht schon muffig. Aber in meiner Wohnung hat sich das in den letzten 2 Wochen extrem verschlechtert, was mich auch nicht besonders wundert, da die „Nachbarn mit dem Schaden“ den Handwerkern immer noch keinen Zugang gewähren, wie ich hörte.

So sieht es mittlerweile bei uns aus. Wie das stinkt, kann man sich ja denken. 😦

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 Der obere Teil des Kämmerchens ist nass.

Der Schimmel sitzt auch schon auf dem Holz.

 

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Nasse Decke oben

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Schimmel an der Decke

Es wird höchste Zeit, dass da Abhilfe geschaffen wird. Eigentlich sollten die Handwerker ja schon längst hier sein, aber bis jetzt herrscht noch Funkstille.

Habe heute nochmal die Hausverwaltung informiert (mit Fotos) und um dringende Abhilfe gebeten.

Schließlich kommt am nächsten Wochenende meine Freundin für ein paar Tage her, damit wir zusammen in Mülheim zum JOHNNY LOGAN-Konzert gehen können.

Bis dahin muss auf jeden Fall etwas passiert sein, denn zusätzlich zum schlimmen Gestank steht noch die Hälfte des Inhalts meines Kämmerchens in der Wohnung verteilt (bereits gereinigt und Verdorbenes/Verschimmeltes entsorgt).

*seufz*

Wasserschaden zum x-ten


Es hat uns mal wieder erwischt:

Vorhin kam meine Nachbarin, holte ihr „Päckchen“ ab und erzähle beiläufig, dass gleich die Hausverwalterin käme, um sich den Wasserschaden in ihrem Keller anzusehen. Sie erzählte, dass immer, wenn es regnet, ihr Keller (der unter meiner Wohnung liegt) unter Wasser steht, weil das Wasser an der Innenwand herunterläuft. Vor einigen Monaten hatte sie mir schon einmal davon erzählt, danach waren Handwerker im Haus und ich dachte, der Schaden wäre längst behoben. Damals habe ich natürlich sofort in meinem Kämmerchen nachgesehen, ob ich ebenfalls einen Wasserschaden hätte. Dem war aber nicht so. Nur ein Restfleckchen alten Schimmels vom Wasserschaden davor war noch sichtbar. Deshalb nutze ich mein Kämmerchen auch wirklich nur als Abstellkammer für Dinge, die ich nur 2 x im Jahr oder weniger brauche und lasse ansonsten die Türe immer geschlossen. Ich bin ziemlich geruchsempfindlich und alleine nur der Hauch von Schimmelgestank verursacht in mir höchste Übelkeit.

Höchst alarmiert habe ich vorhin mit den schlimmsten Befürchtungen meine Kämmerchentüre geöffnet. Auf den ersten Blick war nichts zu sehen, aber als ich die Wand freigeräumt hatte, hat mich fast der Schlag getroffen. Die Wand ist nass. Es stinkt wie die Pest nach Schimmel.

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Als die Hausverwalterin kam, hab ich ihr den Schaden gezeigt. Sie ist immer sehr freundlich und verständnisvoll und hat mitgekriegt, wie mich dieser erneute Wasserschaden in meiner Wohnung aus der Bahn wirft. Wie oft schon hatte ich mit den Wasserproblemen anderer zu kämpfen? Wie oft schon wurde meine Wohnung aufgehauen, die Badezimmerwand zertrümmert, die Küche demoliert und die Kinderzimmerwand aufgestemmt, ganz zu schweigen von den Aufrissarbeiten im Kämmerchen – immer, wenn jemand über mir einen Rohrbruch hatte. IMMER hatte ich den Schaden. Beim letzten Aufhauen des Kämmerchens habe ich schon nachgefragt, ob sie nicht einen Versorgungsschacht legen könnten, damit nichit immer die Wand aufgehauen werden muss, aber das haben sie nicht gemacht.

Und jetzt ist es wieder soweit. Der Handwerker wird von der Verwaltung informiert und mir stehen wieder diese Drecksarbeiten ins Haus. Ich habe allerdings sofort gesagt, dass ich diesmal nicht mehr bereit bin, die Stromkosten für die Trocknungsgeräte zu übernehmen. Beim letzten Mal wurde mir vorab zugesagt, dass ich die Kosten zurück bekäme, aber letztendlich habe ich nur ca. 1/3 des Geldes zurückbekommen, während bei meiner Nachbarin mit Hausstrom getrocknet wurde und sie nicht einen Cent bezahlen musste. Mir ist egal, wie sie es anstellen, aber ich bin nicht bereit, wieder für anderen Mist zu zahlen.

 

Das Heftigste an dem Schaden diesmal ist, wie ich heute erfahren habe, dass der Rohrbruch in der 2. Etage über meiner Wohnung liegt. Die sehr elitären Bewohner dieser Wohnung verbringen den Sommer hauptsächlich im Kleingarten. Sie wurden – wie man mir erzählte – schon vor Monaten angeschrieben, damit sie sich mit den Handwerkern in Verbindung setzen und den Schaden beheben lassen. Dazu sind sie nicht bereit, weil sie den Sommer im Garten verbringen wollen (keine 10 Minuten mit dem Fahrrad von hier aus). Sie kommen nur ein paar Mal in der Woche, um die Post zu holen. Handwerker dürften, wie ich heute erfuhr, erst Ende September in ihre Wohnung, weil sie erst im Oktober die Saison im Garten beenden würden. Nett, oder?

Bin gespannt, ob oder was jetzt passiert. Ich hoffe und bete nur, dass sie nicht (weil sie oben in die Elitewohnung nicht reinkommen), meine Wand aufhauen und von hier aus das neue Stück einsetzen. Denn eigentlich würde es völlig reichen (wie der Handwerker vor Monaten meiner Nachbarin erzählte), wenn die oberste Wohnung, in der der Schaden entstanden ist, aufgehauen würde. Aber in diesen Haus haben schon Pferde vor die Apotheke gekotzt. Hier ist alles möglich und jeder macht, was er will.

Am Liebsten würde ich einfach ausziehen. In eine Wohnung mit Balkon, frischer Luft und ohne ewige Wasserschäden. Geht aber leider aus vielen Gründen nicht. Ich habe weder die Manpower, noch das Geld für einen Umzug, die Renovierung der alten Wohnung und der Einrichtung der neuen. Meine Freunde wohnen Hunderte Kilometer entfernt und hier ist Ort ist niemand, der mir helfen könnte, seit ich keine Kontakte mehr zum Kleingartenverein oder meinem alten Musikverein habe. (Schon komisch, wenn man bedenkt, dass ich früher überall im Vorstand war und ich da sehr viele „Freunde“ hatte, die bei der Scheidung abgesprungen sind).

Und eigentlich liebe ich diese Wohnung, weil sie prima aufgeteilt ist und Ost- und Westfenster hat. Ich liebe Sonnenauf- und untergänge und könnte mir nicht vorstellen, in einer anders ausgerichteten Wohnung zu wohnen. Da würde mir wirklich etwas fehlen. Morgens werde ich von der Sonne geweckt und abends kann den Sonnenuntergang sehen. Außerdem sind mein Wohnzimmer und das Schlafzimmer schön groß. Das brauche ich, weil ich ja auch viel nähe und mein Zeug unterbringen muss. Das Kinderzimmer ist auch groß genug. Das Badezimmer ist winzig, ebenso wie die Küche. Dabei finde ich eine große Wohnküche, wie wir sie in Altroggenrahmede hatten, viel schöner. Aber sie reicht für 2 Personen.

Meine Gedanken und Sorgen kreisen gerade mal wieder. Das hört einfach nicht auf. Ich bin fix und fertig, verzweifelt, hoffnungslos und kraftlos. Dazu kommt, dass am Freitag mein Auto kaputtgegangen ist, ich nicht weiß, was mir da bevorsteht und sich heute wieder gezeigt hat, dass dringend neue Anziehsachen gebraucht werden, weil die alten sich auflösen. Wie soll ich das nur alles schafffen? Ich kann gerade nicht mehr. Hilfe ist nicht zu erwarten, ich weiß, aber das musste ich jetzt einfach mal rausschreiben, sonst platze ich vor lauter innerer Tränen.

 

 

Warmduscher


Ich habe es getan!
Vor 10 Minuten!
Es war nicht mehr aufzuhalten!
Trotz aller Bedenken musste ich diesem unwiderstehlichen Drang nachgeben!
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Ich habe warm geduscht – richtig warm. Zum ersten Mal seit 2 Wochen habe ich mal nicht nur eiskaltes Wasser an meinen Körper gelassen.

… und ich habe es genossen :-

Hintergrund der Aktion ist, dass wir seit 2 Wochen (11.06.2014) einen Aushang im Hausflur haben, dass in den Häusern unserer Straße eine erhöhte Anzahl Legionellen gefunden wurden. Da der Aushang öffentlich im Flur hängt, gehe ich davon aus, dass ich daraus zitieren darf.

Auszug:

„… Eine Erkrankung aufgrund von Legionellen kann sich nur ergeben, wenn Legionellen in sehr hohen Konzentrationen über Wassernebe. z.B. beim Duschen eingeatmet werden.

… Die Trinkwasserinstallation für Warmwasser wurde am 22.05.2014 beprobt.

… Der Maßnahmenwert der Trinkwasserverordnung wurde in verschiedenen Proben überschritten. Das Gesundheitsamt ist darüber bereits informiert.“

…Innerhalb der gemessenen Konzentrationen besteht grundsätzlich keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung. Erst bei starken Überschreitungen ab 10.000 KBE pro 100 ml Wasser wird von einer möglichen Gesundheitsgefahr ausgegangen. Allerdings ist ein erhöhter Handlungsbedarf  zur Überprüfung der Anlage angezeigt. …“

 

Da ich generell auf solche Nachrichten (besteht GRUNDSÄTZLICH keine UNMITTELBARE Gesundheitsgefährdung. Erst bei Überschreitung wird von einer MÖGLICHEN Gefahr ausgegangen – solche Aussagen versetzen mich sofort in den Flucht- und Schutzmodus)  erstmal mit leichter Panik reagiere, habe ich am gleichen Tag mit einem Bekannten geredet, der Arzt ist und ihn um Rat gefragt, was ich zum Schutz meiner Familie tun kann. Er wohnt zwar einige Hundert Kilometer entfernt, hat mir aber sofort erzählt, dass er ebenfalls bereits seit mehr als 6 Wochen eine ähnliche Information über die Wasserqualität in seinem Haus bekommen hat und momentan mit einem Wert von 31.000 KBE leben muss.  Er hat mir davon abgeraten, Wasserdampf von heißem Wasser einzuatmen, heiß zu duschen und Warmwasser für die Essenszubereitung zu benutzen. Ebenso sollte ich aus Gründen der Vorsicht auch das kalte Wasser abkochen (z.B. am Abend vorher für den Kaffee am nächsten Tag). Ebenso sollte ich für die Katzen stilles Wasser besorgen.

 

Das alles habe ich gemacht. Die Katzen sind nicht begeistert davon, Flaschenwasser zu trinken, da sie es lieben, bei jeder Gelegenheit das sprudelnde Nass aus dem Wasserhahn zu trinken. Im Badezimmer steht jetzt eine Karaffe Wasser zum Zähneputzen und die tägliche Dusche ist vorerst einem Waschen aus dem Waschbecken mit einer abgekochten Warmwassermischung bzw. Duschen und Haare waschen mit kaltem Wasser gewichen. Ich fühlte mich schon beim ersten Versuch in meine Kindheit zurückversetzt. Damals haben wir als Grundschüler im Schullandheim im Gruppenwaschraum unter Aufsicht des Lehrers gelernt, uns mit kaltem Wasser und 2 Waschlappen fachgerecht zu reinigen. Brrrrrrrr. Nur meine damalige Motivation, dass mein Held  Winnetou sich auch mit kalten Wasser waschen würde, hat mich dazu gebracht, das durchzustehen. 😉 Nur die Harten kommen durch *grins*.

Ebenso gab es auch während der Zeit, als ich als Jugendliche im Sauerland gewohnt habe, einige Heizungsausfälle in unserem Haus – mit der Folge, dass wir uns mit eiskaltem Brunnenwasser begnügen mussten. Brrrrrrr. In heißen Sommern war sogar der Brunnen ausgetrocknet und wir wurden von der Feuerwehr  mit Wasser versorgt, welches wir in allen möglichen Behältern gesammelt haben, damit wir bis zur nächsten Lieferung damit auskommen. Ich bin also irgendwie entsprechend abgehärtet gewesen – damals.

 

Aber heute – mit fast 50 Jahren –  muss ich mir eingestehen, dass ich absoluter Warmduscher, wenn nicht sogar Heißduscher bin. Ich liebe es, wenn das sehr warme Wasser an mir herunterrieselt und meine verspannten Muskeln lockert. Ebenso liebe ich es, sehr warm zu baden. Entspannen in der fast heißen Badewanne ist eines meiner kleinen Glücksmomente. Und wie ich das jetzt vermisse ….. *seufz*.

 

Naja, zumindest habe ich gerade einfach mal relativ warm geduscht. Vorsichtig wie ich bin, natürlich mit halb geöffnetem Duschvorhang und offener Badezimmertüre, damit der entstehende Dampf sich im Durchzug der Wohnung verflüchtigt.

Und eines steht ohne Zweifel fest:

ICH BIN WARMDUSCHER!!!!

und ich stehe dazu.

 

Hoffentlich ist der Spuk bald vorbei!

 

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