Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Depression’

103 Tage in Japan


Hallo ihr Lieben,

langsam wird es Zeit für einen neuen, eigenen Blogeintrag. Den habe ich schon lange vor mir hergeschoben, weil ich es einfach nicht aufschreiben wollte. Denn immer, wenn irgendwas aufgeschrieben wird, ist es wahr – zumindest im Bewusstsein.  Dazu komme ich später nochmal …

103 Tage! 

Seit 103 Tagen ist meine Tochter jetzt schon in Japan! Es ist kaum zu fassen! Sie hatte sich genau vor einem Jahr für ein Auslandsjahr im Rahmen ihres Masterstudiums in Japan an ihrer Uni beworben und die Zusage bekommen. Dann ging alles ganz schnell! Es musste soooo viel erledigt werden: Reisepass mit Fotos, Visum, Reiseplanung und alles, was dazu gehört. Das letzte Jahr ist durch die ganze Planung einfach so vorbeigeflogen. Wir haben aber dennoch jeden gemeinsamen Tag sehr genossen, weil nach der Zusage absehbar war, dass sie spätestens Ende März 2019 für ein Jahr nach Yokohama ziehen wird. Das war ganz schon hart, muss ich sagen. Wir waren ja vorher maximal mal 14 Tage voneinander getrennt. Natürlich ist mir klar, dass das der normale Lauf der Dinge ist, dass Kinder ausziehen, aber trotzdem ist es nicht leicht. Das ist ja auch jetzt kein wirklicher Auszug, sondern nur ein Jahr. Was danach kommt, werden wir sehen. Sie kommt auf jeden Fall im nächsten Frühjahr erstmal wieder zurück. Ich kann es jetzt schon kaum noch erwarten. Unsere beiden Katzen vermissen sie natürlich auch. Ich versuche, hier alles im Lot zu halten und das Beste draus zu machen. Die Sehnsucht ist natürlich auf allen Seiten da – auch von ihrer Seite. Aber glücklicherweise hat sie es super in Shonandai (so heißt der Ort) in ihrem Wohnheim angetroffen. Es ist war alles ungewohnt, aber die Leute sind super nett und sie hat auch schnell Anschluss und neue Freundinnen gefunden. Das beruhigt mich sehr und darüber freue ich mich. Glücklicherweise können wir guten Kontakt halten – WhatsApp und Skype sei Dank! 😉 Wenn ich mir vorstelle, das Ganze wäre zig Jahre vorher passiert, wo es diese Möglichkeiten noch nicht gegeben hat und man auf Briefe angewiesen wäre, die wochenlang unterwegs sind ….. unerträglich. Ich bin sehr froh und glücklich, dass wir durch die neuen Medien die Möglichkeit haben, zeitnah Bilder und Informationen auszutauschen. So ist das alles halb so schlimm. 🙂

Um nochmal auf die Sache mit dem Bewusstsein zurückzukommen. Ja, mir ist klar, dass alles einen ganz normalen Weg läuft. Sie ist ja auch erwachsen und das weiß ich schon ewig. Nur ist es halt nicht einfach, wenn man sie nicht mal eben schnell durchknuddeln kann – oder trösten mit Umarmung oder so. Dass muss alles jetzt ohne Körperkontakt sein.  Auch jetzt, wo wieder ein Todesfall in der Familie eingetreten ist. Das sind natürlich dann Momente, wo es wirklich nicht einfach ist – ganz besonders für sie – denn eine ihrer Tanten ist in der letzten Woche gestorben. (Mach’s gut, liebe Siggi).  Aber es ist, wie es ist! It ist, what it is – singt auch Johnny Logan – und wie schon so oft, haben seine Texte wieder tiefe Bedeutung in meinem Leben.  Wenn ich daran denke, dass sie noch 9 Monate lang ca. 10.000 km Luftlinie von hier weg ist – puh – da krieg ich Schnappatmung. Also stelle ich mir einfach vor, sie wäre im Urlaub. Fast so wie bei Momo

Und so denke ich immer nur an den nächsten Tag, den kommenden Abend, das kommende Wochenende und stelle mir vor, dass das einfach ein ganz normaler Urlaub wäre – und kein ganzes Jahr. Schritt für Schritt – Laufen – Atmen – Lächeln – weiter. So geht das! Es funktioniert! Und ich freue mich, wenn ich von ihr höre, lese oder Bilder und Videos von dieser wundervollen Zeit in Japan bekomme. So bin ich ganz nah bei ihr und an ihrem Leben. Es fühlt sich gut an! Es macht mich glücklich, wenn ich sehen kann, dass es ihr gut geht und sie ganz viele tolle Dinge erlebt, nette Leute kennengelernt, neue Kulturen hautnah erleben kann.

Natürlich mach ich mir auch Sorgen. Denn in Japan gibt es Erdbeben (3 hat sie schon mitgemacht – und auch das entsprechende Überlebenstraining bei Stufe 7 an der Uni), Taifune (auch den hatte sie schon), Starkregen und Überschwemmungen und was weiß ich noch alles. Sie hat in den vergangenen 3 Monaten schon sehr viel erlebt. Sogar den Kaiserwechsel und die neue „Reiwa“-Ära! Wahnsinn, oder? 🙂

Ich bin so stolz auf sie! 

Und da ich Japan ebenso liebe wie Irland, freue ich mich riesig mit ihr –

Abflug nach Japan – ein harter Tag und ein großer Schritt!

ihr neues Reich – 9 Quadratmeter im Wohnheim

die unglaublich tollen Toiletten in Japan mit Spülung, Bidetfunktion, Anwärmen, Musik und was weiß ich noch für Gedöns  (ich bin total begeistert davon und möchte auch so ein Wunderwerk der Toilettenkultur) 😉

 die wunderschöne, aber kurze Kirschblütenzeit

das Penisfestival Kanamara-Matsuri (japanisch かなまら祭) 😉 ,

die immens prächtige und überall gegenwärtige Blütenpracht

Tempel- und Schreinbesuche

Pokemon-Cafe, Square Enix Event, Kingdom Hearts Event, Okami/Amatarasu, Detective Conan, die überall aufgestellten Automaten mit allem möglichen Zeug drin und Kawaii-Sachen 😉

Neue Freunde, mit denen sie feiern, lachen, essen, kochen, auf dem deutschen Frühlingsfest Bier trinken und singen kann – natürlich alles auf japanisch 🙂

den mächtigen Mt. Fuji, den sie von ihrer Uni aus sehen kann und fast von ihrem Wohnheim aus auch

das gestrige Shonan Hiratsuka Tanabata Festival

Tanabata (Hoshimatsuri (“Sternenfest”) oder Sasa no sekku (“Jahresfest des Bambuszweigs”) genannt – hier sollen die Wünsche, die auf kleine Papierstreifen geschrieben und an Bambus gehängt werden, wahr werden.)

die wundervollen Stadt- und Landschaftsbilder, gepflegte Orte, Blumen überall, eine andere Welt  (und Treppen, Treppen, Treppen)

und sooo vieles mehr. 🙂  Ich glühe mit ihr vor Freude, wenn sie voller Leidenschaft davon erzählt.

Erwähnte ich schon, dass ich mega-mega-mega-stolz auf sie bin? 😉  Und total verliebt in Japan :-)  Das war ich schon damals in den 1980ern, als ich als Sekretärin bei Dr. Bebber in der Krupp Industrietechnik, Abt. Plasmatechnik, gearbeitet habe. Das war mein erster Job als Sekretärin, und hier hat mich der Japan-Virus infiziert, weil wir viel mit Japan zu tun hatten. 🙂

Und so freue ich mich einfach jedes Mal über neue Bilder (und wenn es nur die der beiden täglichen Mahlzeiten im Mädchenwohnheim sind, die Bestandteil der Unterbringung sind).

Das hier ist z.B. ein Beispiel für ein Frühstück. hmmmmm lecker 🙂

Und das ist ein Abendessen 🙂 hmmmmm auch sehr lecker 🙂

Und was ist mir mir? Neben der ganzen Planung und Organisation, die diese neue Aufgabe JAPAN mit sich bringt?

Wie gehe ich mit dieser großen Lücke um, die hier in meinem Leben, in meinem Alltag entstanden ist? Wie mit dem brennenden Gefühl der Leere tief in mir? Wie mit der Angst?

Ich übe mich im Loslassen! Das scheint ja jetzt meine Aufgabe zu sein.

Also lasse ich los – Verantwortung – Planung für zwei – Organisation für zwei. Ich lerne – langsam – für eine Person zu kochen (falls ich denn mal koche). Das lohnt sich einfach nicht und ich hab auch keinen großen Hunger mehr. Manchmal falle ich in alte Muster zurück und koche für eine ganze Kompanie. Alles schon passiert! 😉

Ich plane meinen Alltag. Langeweile gibt es nicht und gab es auch noch nie in meinem Leben. Ich miste meine Wohnung aus und leere meine Schränke meinen Keller und meinen ganzen Mist, der sich seit 1980 hier im Haus angesammelt hat.  Stück für Stück – Schritt für Schritt. Ich erkunde beim Nordic Walking neue Gegenden – gehe neue Wege – erforsche. Manchmal will ich einfach nicht vor die Tür gehen. Manchmal komme ich nicht hoch, weil ich einfach total erschöpft bin. Manchmal will ich einfach nur schlafen und manchmal kann ich es tagelang (nächtelang) nicht. Ich bin dabei, mich selbst neu zu definieren, meinen eigenen Sinn zu finden. Und ich versuche, herauszufinden, was ICH eigentlich will.  Fast mein ganzes bisheriges Leben lang (bis auf die Zeit während meiner Ausbildung, als ich alleine gewohnt habe und die ich gehasst habe) war ich für jemanden mitverantwortlich, habe mit jemandem gewohnt. Als Kind im Sauerland im Alter von 10 Jahren für meine Mutter, weil mein Stiefvater den ganzen Tag als Fernfahrer unterwegs war und meine Mutter sehr krank war. Dann mit 14, als sie gestorben war, war ich für Haushalt und Essen im Haus verantwortlich. Danach ging es immer so weiter – bis heute. Jetzt bin ich nur noch für mich und die Katzen verantwortlich. Und ich bin natürlich dafür verantwortlich, dass ich fit bin, wenn meine Tochter im nächsten Jahr wiederkommt. Wie gerne würde ich im nächsten Frühjahr hinfliegen (vage geplant ist es, aber ob es finanziell machbar sein wird, steht noch in den Sternen). Aber bis dahin miste ich hier alles aus – Werte, die nicht mehr stimmig sind – Gedöns und Gerödel, was sich angesammelt hat (weil man es irgendwann vielleicht nochmal gebrauchen kann). Ich habe früh gelernt, Sachen zu behalten, weil man ja nie weiß, ob man es irgendwann noch braucht und ob man es dann wieder neu beschaffen kann.

Jetzt bin ich aber in meinem Bewusstsein so weit, dass ich mir sage, dass es egal ist, ob ich es nochmal brauche nach vielen Jahren. Wenn es weg ist, ist es weg. Aus den Augen, aus dem Sinn – und es belastet nicht mehr.  Es gibt immer noch eine andere Option! Es gibt immer noch andere Möglichkeiten!

Plunder belastet nur! Klamotten, in die nicht mehr reinpasse, belasten mich und machen ein schlechtes Gewissen. Diese Macht möchte ich meinen Altlasten nicht mehr geben! Raus damit! Das befreit und entlastet!

Loslassen! Auf allen Ebenen! Ist nicht einfach, aber wenn man einmal das befreiende Gefühl erlebt hat, erleichtert es das Durchatmen.  Es weht frischer Wind. Neues wird möglich. Das Leben ist ein steter Wandel – jede Minute – jede Sekunde ändert sich etwas. Mitgehen oder Aufgeben? Diese Frage hat sich schon millionenmal in meinem Leben gestellt und die Antwort war immer: Mitgehen und daran wachsen! Und so mache ich das auch jetzt! Mitgehen und wachsen! Neues lernen und sich entwickeln!

Ich habe mich sogar getraut und vor einiger Zeit zum ersten Mal im Leben meine Fahrradschläuche gewechselt. Da dachte ich auch, dass ich das nicht könnte! Aber ich konnte! Mit Hilfe von Youtube und seehr viel Geduld, Tee trinken und mehreren Versuchen habe ich es geschafft. Das war ein riesiger Schritt für mich, nicht mehr zu warten, bis es jemand macht (der es versprochen hatte, aber es aus Zeitnot immer wieder verschoben und verschoben hat). Ich hab es einfach in die eigenen Hände genommen – probiert – und es geschafft. 🙂

Auch darauf bin ich stolz! Es geht also immer weiter. Lernen – mitgehen – wachsen. Manchmal scheitere ich. Auch das kommt vor. Dann stagniert alles – so wie beim Aufräumen gerade. Es ging seit 3 Wochen nicht voran. Mir fehlte die Kraft. Ich habe halb angefangen und hatte keine Energie, weiterzumachen. So stand der ganze Mist einfach im Weg herum – schlechtes Gewissen inklusive. Bis am Wochenende plötzlich wieder etwas möglich war. Mit Kleinigkeiten habe ich angefangen und dann ging es wieder. Auch damit muss ich  klar kommen. Durch meine Depression und chronische Rücken- und Fußschmerzen geht nicht immer alles so, wie ich es gerne hätte.  Aber Aufgeben ist keine Option. Also wie bei Momo – anhalten, Luft holen, warten, bis es wieder möglich ist und dann weitermachen. Schritt für Schritt. Irgendwie. Das ist das Leben! So geht das! Immer wieder neu, immer wieder aufregend, entspannend, kreativ. Ich gestalte meine Welt! Nur ich alleine! So wie jeder von uns. Niemand sonst ist dafür verantwortlich. Wie ich die Dinge sehe und bewerte, gestaltet meine Welt. Es ging vieles daneben und das hat mich auch erschüttert und umgehauen. Aber ich habe meditiert, reflektiert, neu bewertet – und dann ging es wieder weiter. Mit neuem Mut.

So – dieser Text musste jetzt einfach mal schnell geschrieben werden.

Liebe Grüße nach Shonandai, liebe Angie! Genieße deine wunderbare Zeit im Land des Lächelns. 🙂

4 Erdbeben!

Während ich das schreibe, gibt es gerade wieder eins Stufe 3, schreibt sie mir gerade mitten in der Nacht – Mist! Erwähnte ich schon, dass ich Erdbeben hasse?

hadili

🙂

Zu dick? Was ist schön? Beurteilungen


Es nervt mich, wenn Leute, die dicker sind als andere, von Außenstehenden vorverurteilend und unüberlegt als fett, faul, dumm und gefräßig abgewertet werden. Ähnlich vorschnell bewertet werden Leute, die viel dünner sind als andere. Beides hat oft viele und tiefere Gründe.

Ich war immer sehr schlank, habe dann vor vielen Jahren aufgehört zu rauchen und im Laufe meines Lebens durch viele erschütternde und sehr belastende Situationen, Erkrankungen und diverse Medikamente sehr viel zugenommen. Oft war ich in vielerlei Hinsicht bewegungs- und handlungsunfähig Jetzt habe ich einen dickeren Körper, aber das habe ich in Kauf genommen und es war mir nicht so wichtig, wie langsam (und mit vielen Rückschlägen) wieder auf die Beine zu kommen.

Das kann jedem passieren! Ich komme damit klar, habe auch schon wieder einiges abgenommen und mache, was ich kann und was mir gut tut.

Wenn ich jemandem zu dick bin, ist mir das egal. Einige Personen diskriminieren mich! Nicht wenige finden mich schön oder sexy, trauen sich aber nicht, das vor ihrer Familie oder Freunden zuzugeben. Ich habe schon viele verbale Demütigungen hinnehmen müssen. Früher, als ich dünn war, fanden sie andere dumme Gründe (fremde Stadt, Waise, Intelligenz und so weiter), heute ist es mein „Fett“, meine Krankheit oder meine momentane finanzielle Situation.

Pah! Leute, die mich beurteilen wollen, sollten erstmal in meinen Schuhen laufen und selbst das gibt niemandem das Recht auf ein Urteil über mich . Ich stehe zu mir und bin stolz auf das, was ich schon alles im Leben geschafft habe und auf meine Familie .

Was macht schön? Was ist schön? Wer ist schön? Ist es nicht immer das gewisse „Etwas“? Das bedeutet für jeden etwas anderes.

Und irgendetwas an oder in jedem Menschen ist schön!

Man muss nur mal genauer hinschauen

Vielleicht bin ich dir „zu fett“, wahrscheinlich weißt du aber auch längst, dass du mir einfach zu blöd bist! Ich kann abnehmen – aber du?

Das musste jetzt mal raus, weil es gerade wieder aktuell ist.

Abnehm-Kurve, Stand 6.10.2016


Sie sieht’s im Moment aus. Es fällt und steigt wieder und fällt wieder – Tendenz jedoch weiterhin sinkend. 🙂

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Gegessen habe ich eigentlich fast alles, aber achtsamer, reduzierter und mit Blick auf fddb.info. Auf Weizenprodukte und Kartoffeln, Reis, Nudeln habe ich in der Regel verzichtet, aber ab und zu auch mal ein paar Plätzchen oder eine Kokosmakrone gegessen oder einen Löffel Mehl oder Paniermehl zum Kochen benutzt. Die Beilagen fehlen uns immer noch nicht. Das Kochen klappt weiterhin richtig gut. Wir waren im vergangenen Monat auch 1 x Köttbullar mit Pommes essen und 1 x hatten wir Döner (mit knackigem Brot) von unserem Lieblings-Dönermann.

Nerventechnisch waren die letzten Wochen auch wieder ziemlich hart. Wir hatten einiges durchzustehen und ich bin auch mit vielen Sachen noch nicht fertig. Leider bin ich immer sehr schnell erschöpft, kann aber trotzdem kaum schlafen. Mehr als 2 – 3 Stunden am Stück sind in pro Nacht nicht drin, wenn überhaupt. Dann bin ich wach und denke direkt wieder nach. Das kann dann schon mal wieder locker 1 – 2 Stunden oder mehr dauern, bis ich dann wieder zur Ruhe komme. Daher hat sich sportlich gesehen auch nicht sehr viel getan, weil einfach keine Zeit dafür bereit stand oder ich zu erschöpft war oder der Rücken/Kopf wieder zu sehr geschmerzt haben. Das ist ja bei mir immer so, wenn ich Sorgen habe.

Aber gestern haben wir unseren inneren Schweinehund überwunden und  waren mal wieder ganz spontan schwimmen. Wir haben zum ersten Mal das ungeliebte Hallenbad unseres Ortes ausprobiert. Ungeliebt ist es bei der Bevölkerung deshalb, weil dafür unser schönes Freibad mit Wellenbad und das alte Hallenbad, was zentral in der Innenstadt gelegen war, schließen musste. Das neue Bad ist außerhalb des Ortes am See, fast unerreichbar für Leute ohne PKW. Aber ich wollte gestern nicht so weit fahren, wie wir sonst gefahren sind. Hab momentan ein kleines Autofahren-Problem, was größere Strecken oder Autobahn angeht.

Hallenbad Toeppersee

Und daher haben wir das neue Hallenbad ausprobiert.  Das war echt schön und alles sauber. Allerdings gibt es in diesem Bad nur ein „Sportbecken“ (31 x 20 m), welches grundsätzlich nur für Vereine und Schulen geöffnet und für den Normalschwimmer gesperrt wird und ein kleineres „Bürgerbecken“ (gruseliger Name, finde ich). Das ist eher ein Planschbecken für Erwachsene, nur 15 x 20 m groß.  Es ist schon klein und ungewohnt, wenn man das große 50-m-Becken im Freibad gewohnt ist. Bahnenschwimmen in diesem „Pool“ fühlt sich da sehr komisch an. Was mich auch sehr gestört hat an diesem Bad ist die Tatsache, dass an fast allen Seitenwänden auffallend das Wort „Verboten“ steht. „Vom Beckenrand springen verboten“, „Auf die Mauer klettern verboten“ usw.. Das fand ich sehr bedrückend (kann aber auch an meiner Grundstimmung liegen). Auch die Wasserspielzeuge, die hinter Käfigen verschlossen, aber für alle gut sichtbar waren, haben mir nicht gefallen. Ich finde, da hätte man sie lieber ganz aus dem Sichtfeld nehmen sollen. Eine kleine Kiste mit Wasser-Spiel-Brettern stand allerdings auch offen zugänglich herum. So empfand ich die Grundstimmung im Hallenbad trotz roter Liegestühle und Schirmchen als ziemlich streng und nicht freundlich und gelöst. Vielleicht ist das auch der Grund, dass so wenig Leute schwimmen waren. Teilweise hatten wir das Bürgerbecken fast für uns alleine oder hatten Gesellschaft von nur  3 – 4 Personen . Aber wir haben es geschafft, fast 1,5 km zu schwimmen. Hat zwar ein paar Stunden und Beckenwechsel gedauert, aber wir waren wirklich gut und konsequent. 🙂

Mal sehen, wie es weitergeht.

Ich wünsche euch einen schönen Herbst.

Conny

Kein connys low carb heute, sondern Pizza, Schwimmen, Party und Gewitter


Wie ich bereits sagte, haben wir über’s Wochenende Besuch von einer Freundin meiner Tochter. Die beiden jungen Damen sind heute Abend bei einer anderen gemeinsamen Freundin groß Geburtstag und Abschied feiern. Da fällt low carb natürlich aus. Und aus diesem Grunde habe ich mich auf Wunsch solidarisch erklärt und heute ebenfalls low carb ausfallen lassen.

Zum Frühstück wäre es unpassend bzw. unhöflich gewesen, wenn wir einen Eiweiß-Shake getrunken hätten. Und so haben wir alle gemeinsam eine Portion Cini-Minis gegessen, die ich noch im Hause habe.

Gegen 9.30 Uhr sind wir zum Freibad gefahren, da die beiden Frauen schon am frühen Nachmittag wieder zuhause sein wollten, um sich für die abendliche Party fertig zu machen. Das Freibad war erst von wenigen Gästen besucht, als wir ankamen. Und so konnten wir uns fast alleine im Becken tummeln und unsere Bahnen ziehen. Im Schein der Morgensonne war das besonders schön. Müssen wir unbedingt wiederholen. 🙂 Wir sind mehrmals ziemlich lange im Wasser geblieben und hatten viel Spaß, haben dann auf der Decke Karten gespielt, Gurken und Weintrauben und eine Friko gegessen und sind gegen 15 Uhr wieder nach Hause gefahren. Dort haben wir wegen der Hitze (hier waren locker 38 °C) noch ein Sandwich-Eis gegessen und dann habe ich sie zum Bahnhof gebracht, da beide heute auf der Party nicht nüchtern bleiben und somit auch nicht mehr selbst fahren wollten. Sehr vernünftig!

Ein paar Stunden später war ich dann alleine und habe mir die versprochene Pizza bestellt. Dazu habe ich eine neue Pizzeria, die kürzlich in der Nähe eröffnet hat, ausprobiert. Sie haben ruckzuck geliefert und die Pizza war wirklich klasse. Die Lieferantin allerdings hatte ein paar Probleme: Zuerst hat sie unser Haus nicht gefunden, so sagte sie mir, obwohl an der Quer- und Frontseite die Hausnummer steht. Dann wusste sie nicht, was die Pizza kostet. Dann konnte sie das Geld nicht korrekt zählen, was ich ihr gegeben habe und sie wusste auch nicht, wie hoch das Rückgeld sein musste. Aber ich habe ihr gerne geholfen. 😉 Hat mich nur sehr verwundert, dass jemand, der solche Probleme mit dem Rechnen hat, zum Pizza-Austragen geschickt wird. Aber das kommt bei anderen Lieferdiensten auch sehr oft vor. Man muss immer aufpassen, sonst fällt das Rückgeld oft zu klein aus, obwohl ich immer Trinkgeld gebe. Besonders sicher im Kopfrechnen war schon lange niemand mehr.

Und es ist etwas passiert, was ich nicht für möglich gehalten habe, weil ich in der letzten Zeit eher kleinere Mahlzeiten gegessen habe: Ich habe die Pizza komplett verputzt! Direkt aus dem Karton. Mache ich sonst NIE. Ich hasse es, Pizza aus dem Karton zu essen und lege sie mir immer auf einen Teller, weil ich den Pappe-Geruch hasse. Konnte aber jetzt einfach nicht mehr aufhören. Das war wie eine Sucht, richtig gierig. Ich frage mich, wie die überhaupt in meinen Magen gepasst hat. Ich habe schon seit Jahren keine ganze Pizza mehr gegessen. Sehr merkwürdig! Und sie war soo lecker!

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Danach war ich platt! Habe den restlichen Tag nur noch Wasser getrunken und habe vom Essen erstmal genug.

Und passend zum Kalorien-Gewitter kam am Abend auch noch das richtige Gewitter. Wie gut, dass ich nicht nochmal ins Schwimmbad gefahren bin, obwohl ich darüber nachgedacht habe. Aber es zog sich irgendwie schon früher zu.

Ich ziehe mich jetzt für heute erstmal zurück. Mein Magen und mein Gehirn haben schon auf „Pause“ und „Gewitter“ geschaltet. Hier ist eine Glühbirne geplatzt, die Wohnungs-Sicherung ist durchgeknallt und bei mir irgendwie auch. Plötzlich stand ich im Dunkeln. Und so habe ich vorhin am Telefon einfach überreagiert, als ich um einen kleinen Gefallen gebeten wurde, der eigentlich für mich immer selbstverständlich ist. Damit muss ich jetzt erstmal fertig werden. Total doof gelaufen und war meine Schuld. 😦 Wir haben das aber inzwischen wieder geklärt.

 

 

Amoxillin-Allergie


Vorgestern fing es an. Als ich morgens wach wurde, hatte ich Hunderte von Pusteln auf der Brust. Im Laufe des Tages verteilten sie sich dann vom Oberkörper aus über die Arme bis über den gesamten Rücken. Und der Juckreiz wurde schlimmer und schlimmer. So bin ich gestern aufgrund einer Empfehlung zuerst im Nachbarort zu einem Allergologen gefahren, bei dem ich aber nicht an der Arzthelferin vorbei gekommen bin. Sie wären dafür nicht zuständig: Ich hätte erst zum Hausarzt, dann zum Hautarzt und danach zu ihm kommen müssen (Wartezeit je Arzt ab ca. 3 Stunden). Da mich dieser Ausschlag aber auch ziemlich schwächeln ließ und ich für so einen Wartezimmer-Marathon keinen Nerv hatte, habe ich es noch bei einem Hautarzt in unserem Ort versucht. Und ich hatte Glück. Am frühen Nachmittag konnte ich im Wartezimmer Platz nehmen und gegen 18.00 Uhr war ich als Letzte endlich dran. Der Arzt hat sich wirklich viel Zeit genommen und war sehr nett. Nachdem ich ihm von meiner langen Grippezeit und der dazugehörenden Behandlung erzählt habe und nach eingehender Untersuchung, war für ihn klar, dass ich an einer Amoxillin-Allergie leide. Zuerst wollte er eine Cortison-Kur aufschreiben, aber da ich immer noch mit Depressionen und Angstzuständen und Panikattacken zu tun habe, hat er davon abgeraten und mir alternative Tabletten aufgeschrieben. Cortison könnte evtl. die Depressionen und Angst verstärken. Dazu bekam ich ein Rezept für eine angemischte Salbe. Er entließ mich mit dem Hinweis, dass ich damit vermutlich eine Zeitlang zu tun hätte.

In der Apotheke habe ich dann aufs Anmischen der Salbe nochmal  30 Minuten gewartet, weil sie es zwischendurch vergessen hatten. Jetzt habe ich einen großen Tiegel Salbe mit Cortison (warum auch immer, konnte mir die Apothekerin nicht erklären). Sie meinte nur, es wäre nur eine geringe Menge Cortison enthalten und ich dürfte die Salbe nur zwei Mal am Tag sehr dünn auftragen und sollte zwischendurch mit duft- und farbstofffreier Salbe die Haut geschmeidig halten.

Es juckt wie verrückt und ich sehe aus wie jemand, der Masern, Windpocken und Röteln gleichzeitig hat – und das am ganzen Körper, sogar im Gesicht.

Diese Grippe mit ihren Folgeerkrankungen hatte es wirklich in sich. Sowas braucht doch kein Mensch. Zwei Mal zwei Wochen Grippe mit hohem Fieber über 39,5, anschließend zwei Wochen immer noch ständig krampfartige Hustenanfälle – und jetzt auch als juckender Streuselkuchen durch die Gegend laufen –  sowas hatte ich noch nie. Muss ich auch nie wieder haben – nein danke!

Hoffentlich geht das schnell wieder vorbei. Im Moment wird es einfach immer noch schlimmer.

Bleibt gesund, ihr Lieben!

Eure Conny

 

Zukunftswunsch für Möbel für dicke Leute


Ich habe gerade auf Facebook eine Umfrage gesehen, wo es darum ging, wie Möbel für uns dickere Menschen gemacht sein sollten. Da ich seit einer Weile einen neuen, stabilen, bezahlbaren Bürostuhl suche, habe ich mir darüber schon so einige Gedanken gemacht und erzähle euch von meinen Wünschen dazu und plaudere aus dem Nähkästchen, wie es bei uns momentan aussieht.

Der Stuhl sollte natürlich gut aussehen (und nicht unförmig, wie so viele Dinge, die für Dicke gemacht werden), stabil sein, eine hohe Lehne haben, damit ich auch mal meinen Kopf nach hinten legen kann und nicht unterhalb meiner Schulter der Stuhl schon zu Ende ist. Ich möchte auch gerne mal meine Massagematte auflegen können – auch dafür muss er eine hohe Lehne haben. Außerdem möchte ich keinen Stuhl, durch den man durchschauen kann – also keine Netzstrukturen oder sowas. Das gefällt mir einfach nicht. Gut wäre auch, wenn der Bezug stabil und haltbar wäre und nicht direkt immer am unteren Rand einreißt, wie es bei einigen unserer Stühle ist (Dehnbarkeit muss gegeben sein).

Die Funktionshebel müssen gut erreichbar sein (der Bauch stört nun mal beim Vornüberbeugen ein wenig), sollten aber nicht so weit abstehen, dass man daran hängen bleibt. Er sollte auch in hoch ausgefahrener Position stabil sein (und nicht nur den Eindruck machen!). Die Rollen sollten stabil sein, sich aber nicht in den Boden drücken. Irgendwas wird da sicher machbar sein. Von einem Fünfer-Drehkreuz als Fuß gehe ich einfach mal aus – der Sicherheit wegen. Ich mag es auch, wenn er ein bisschen wippen kann. So kann ich immer mal ein bisschen Streß abbauen. Meine Tochter hasst das, sie hat lieber einen unwippenden Stuhl. Vielleicht liegt es daran, dass ein früherer Drehstuhl beim Kippeln mal nach hinten umgefallen ist. Das darf NIE passieren! Optimalerweise wäre so ein Stuhl auch noch Katzenkrallenfest. So einen Stuhl habe ich bereits. Er ist schon fast 30 Jahre alt (da war ich noch gertenschlank). Der Bezug hat noch keine Löcher! Es geht also!
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 Das ist der uralte Stuhl, der katzenkrallenfest ist.  Die Lehne ist kürzlich abgefallen, weil die Schraube gebrochen war. Das wurde notdürftig repariert. Jetzt ist die Lehne fest, aber total fixiert und das Sitzen darauf tut nur noch weh. Schade drum. Er steht im Wohnzimmer und wird zum Zuschneiden, Bügeln oder als Esstischstuhl benutzt.

Meine jüngeren Stühle haben alle einen kaputten Bezug. Leider!
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Der schwarze Stuhl ist mein Lieblingsstuhl. Er ist stabil, hat eine leicht kippelnde Lehne zum Entspannen, ist eigentlich auch von der Lehne her hoch genug und von der Sitzfläche breit genug, so dass die Armlehnen nicht drücken. Leider ist der Bezug kaputt. Daher liegt meistens eine Decke oder ein Kissen drauf. Auf diesem Stuhl sitze ich zum Nähen. Das ist bequem, weil ich ihn in der Höhe verstellen kann und somit keine Probleme mit dem Tischbein oder dem Fußpedal habe.

 

 

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Diesmal mit Massagematte – nur aufgelegt, nicht fixiert.

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Oben ist ein Stuhl, der noch aus „Kinderzimmerzeiten“ übrig geblieben ist. „König der Löwen“ ist und bleibt einfach klasse. 🙂  Dieser Stuhl steht in der Küche. Er sieht klein und harmlos aus, ist aber sehr stabil und knarrt nicht mal.  Das Kissen darauf liegt eigentlich weiter vorne, dann sieht man das Eingerissene nicht mehr so. Ich  habe das nur zum Fotografieren nach hinten geschoben. Auf ihm sitze ich, wenn ich in der Küche arbeite, Essen schnipple, koche und beim Spülen. Lange stehen kann ich immer noch nicht seit dem Bandscheibenschaden. Ich bin heilfroh, dass die Küche so klein ist und ich mich mit dem kleinen Drehstuhl so gut bewegen kann. Eine Drehung vom Tisch zum Ofen, zur Spüle, zum Kühlschrank, zu den Unterschränken. Ich sitze zwar nicht nur, aber manchmal kann ich kaum stehen bleiben – und schon gar nicht krumm, weil die Arbeitsfläche/Spülfläche zu tief für mich ist.

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Das ist ein Stuhl, den ich geschenkt bekommen habe. Leider ist auch hier die Sitzfläche kaputt und insgesamt ist er ziemlich steif. Lange sitzen kann ich hier nicht, denn dann tut mir sofort der Rücken weh.

 

Für alle Stühle habe ich schon Stoff zum Beziehen gekauft, bin aber noch nicht zum Nähen gekommen.

 

Mir ist noch etwas eingefallen/aufgefallen, was ich gerne verändert und an mich dicke Person angepasst hätte: In Möbelhäusern bzw. generell außerhalb meiner Wohnung (auch nicht in Eisdielen, Cafes, ect.) setze ich mich nicht nur nicht mehr auf die Stühle und Drehstühle, weil ich mir Sorgen machen, ob sie mich aushalten. Ich vermeide mittlerweile auch die schönste Couch, wenn sie zu tief (Bodenhöhe) ist oder die Sitzfläche nach hinten hin zu schmal ist. Auch wenn die Seitenteile instabil aussehen, würde ich sie nicht benutzen, da ich Angst hätte, dass sie beim Aufstützen abbrechen. Auch schmale Füsse von Couchen machen mir mittlerweile Sorgen, weil ich mich ja manchmal mehr oder weniger plumpsend in die Kissen fallen lasse, weil der Rücken durch Bandscheibenprobleme nicht so stark ist, wie er sein sollte. Dann bete ich jedes Mal inständig, dass die Füsschen nicht abnicken. Ganz besonders auch, wenn ich bei anderen zu Besuch bin. In der Familie/Freundeskreis darf ich bei einigen Leuten nicht mehr mit am Tisch sitzen, weil sie Angst um ihre leichten Alustühle haben. Da bekomme ich immer vom Speicher so einen alten Holzstuhl runtergebracht. Der ist potthässlich, aber ich nehme es hin, weil ich nichts kaputtmachen will. Aber es ist trotzdem irgendwie eine Ausgrenzung und ich muss immer ein ernstes Wort mit meinem Selbstwertgefühl reden.  Aber lieber auf einem alten, stabilen Stuhl sitzen als auf einem Designerteil zusammenklappen. Alternativ zu diesem Stuhl „darf“ ich auf der Couch sitzen. Ich habe so um die 120 kg. Das ist mein absolutes Höchstgewicht. (vor 10/12 Jahren war ich noch bei 75 kg, davor hatte ich immer so um die 60 kg. Vor 10 Jahren wurde die Depression diagnostiziert, danach kamen Bandscheibenvorfälle, Meniskusschaden, Fersensporne und  ich habe durch die Tabletten und Unbeweglichkeit so zugenommen.) Zuhause habe ich noch aus längst vergangenen Zeiten Eichenmöbel und mittlerweile bin ich froh darum, weil sie so stabil sind. Auch die Schranktüren halten es aus, dass ich mich daran abstütze, wenn ich aus dem untersten Schrank etwas rausholen muss und kaum leicht hoch komme. Meine Tische sind stabil und sicher – und so fühle ich mich wohl. Klapperzeug – und sei es noch so schön – kommt mir nicht mehr in die Wohnung!
 photo DSC_0409_zpsmwblaxnt.jpgUnd das ist die Lehne (mal wieder besetzt) von meiner schönen orientalischen Couch. Sie ist hoch genug, stabil, nicht wackelig. Man kann sich super anlehnen – das ist wirklich ultrabequem. Die Polster der Couch sehen gut aus, das Material ist super und auch kratzfest. Aber sie rutschen beim Draufsitzen immer nach vorne. Hinten im Rückenbereich ist immer ein mehr oder weniger großer Spalt.  Die Couch selbst ist leider schon sehr zusammengesackt und durchgesessen (nicht vom Stoff, nur von der Bequemlichkeit). Mir tut das Sitzen darauf schon weh und ich komme durch die geringe Bodenhöhe ganz schwer und mit Schmerzen hoch. Eigentlich gehören ringsrum alle hohen Kissen, die dabei sind, aber für den Alltag ist das zu unbequem. Da ist vor lauter Kissen kein Platz mehr zum Sitzen. Oder man sitzt so, wie man sitzt, wenn Besuch da ist – gerade und aufrecht. Aber wenn wir alleine sind, lümmeln wir uns gerne auf der Couch rum. Da werden die Beine ausgestreckt (dafür müssen die Kissen weggelegt werden). So ist das nun mal. Ich wohne nicht in einem Möbelhaus. Hier liegt auch mal was rum. Wenn jemand zu Besuch kommt, wird alles wieder ordentlich hingelegt, aber sobald er die Tür raus ist, wird es wieder „bequem“ gemacht. Und bequem ist die Couch, wenn die Kissen runter sind. Dann ist die Liegefläche super breit und schön.

So – jetzt habe ich für heute genug von meiner Wohnung erzählt. Eigentlich wollte ich sowas gar nicht öffentlich zeigen, aber dann dachte ich mir spontan: „Warum eigentlich nicht?“ Nur weil es mir in jungen Jahren immer wieder eingebläut wurde, dass man nichts von der Familie bzw. Zuhause erzählt? Wer uns kennt, kennt das hier und er kommt nicht wegen meiner Möbel, sondern zu uns. Wen das stört und wer meint, lästern zu müssen (aus das kam schon öfter vor), der kann uns gerne neue kaufen oder weg bleiben.  Alle anderen kochen auch nur mit Wasser. Könnte ich noch arbeiten, würde es hier auch anders aussehen. Aber es geht ja mit diesem Bericht darum, wie ich neue Möbel für dicke Menschen machen würde bzw. was man dabei beachten sollte.

Da ich auch die meiste Zeit meines Lebens zu den „Dünnen“ gehörte, kenne ich auch diese Seite. Und auch da könnte man noch einiges verbessern. Darüber habe ich auch vorhin lange nachgedacht.

Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

Conny

Down


Ich kann gerade keinen richtigen Beitrag schreiben, weil ich mal wieder ziemlich down bin und sehr schnell ganz nah am Wasser gebaut habe. Das ist einfach zuviel in letzter Zeit, was hier an Problemen bei mir ankommt (Wasserschäden, Schimmel, großen Ärger mit Ämtern, Dauerschmerzen usw.)

Ich kann gerade nicht mehr. Sorry.

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Zuhause am Niederrhein, unterwegs zwischen Rhein und Ruhr. Gerne auch mal in Berlin, Hamburg oder Köln.

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