Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

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Abnehmen – leichter als gedacht


Abnehmen – leichter als gedacht

So Leute, es ist soweit! 🙂 Ich habe beschlossen, mein Leben “leichter” zu nehmen! Und ich möchte euch daran teilhaben lassen. Vielleicht motiviert es ja den einen oder anderen von euch, es auch nochmal zu versuchen.

Am 20. Juni 2016 hatte ich einen ganz normalen Termin bei meinem Psychotherapeuten. Im Laufe des Gesprächs habe ich mich entschlossen, mein Gewicht zu reduzieren. Er hat mit Mut gemacht und mir einige Optionen aufgezeigt, wie ich es angehen könnte. Schon auf dem Heimweg war mit dann klar, dass ich es mit LOW CARB (LC) angehen möchte.

Und so ist der 20. Juni 2016 mein Starttag für mein neues, leichtes Leben geworden.

Zuhause habe ich mich dann (wie schon so oft in den letzten Jahren) im Internet über die verschiedenen Formen von LC informiert. Die meisten Erfahrungsberichte lauteten derart, dass die Anwender eine ganze Woche sehr hart LC (oder LCHF = Low Carb High Fat) leben und höchstens mal an einem Tag der Woche einen “Cheat-Tag” machen. Das bedeutet, dass sie sich die ganze Woche alles außer LC verbieten und an einem Tag alles essen, was sonst “verboten” ist.

Ganz ehrlich? Das ist überhaupt nicht mein Fall! Ganz und gar nicht! Ich hasse das, wenn irgendwas “verboten” ist oder “Sünde” genannt wird. Das kann doch nicht euer Ernst sein? Essen ist in meinen Augen keine Sünde, sondern ganz normal. Ich kann mit “erlaubten” oder “verbotenen” Lebensmitteln gar nichts anfangen. Das ist einfach so. Wenn es verboten wird, reizt es mich umso mehr. Da müsste ich die ganze Woche darauf warten, dass ich irgendwas essen “darf”. Hey Leute, ich bin 51. Da blieben mir aber nicht mehr unzählige Tage, wo ich alles essen “darf”, oder? Neee, lass mal. Das ist nichts für mich.

Und da mir diese Art so sehr widerstrebt und ich damit gar nicht klarkomme, habe ich mir etwas anderes ausgedacht:

“Connys Low Carb” – frei nach Pippi Langstrumpf “Ich mache mir mein Essen so, wie es mir gefällt” 😉

Wir (meine Tochter und ich) verzichten weitgehend auf Kohlehydrate in Form von Weizenmehl, Kartoffeln, Reis, Brot. Weitgehend bedeutet, dass wir auch Ausnahmen machen, wenn wir einen Drang darauf haben. Allerdings viel gemäßigter als vorher. Und das stört nicht einmal, sondern fühlt sich ganz normal an. Außerdem achten wir darauf, dass wir im Normalfall nicht über 1000 kcal am Tag kommen. Das klappt sehr gut.

Bisher war Kalorienzählen für mich immer eine Strapaze. Diesmal ist es alles ganz leicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich beim Essen machen einfach auf mein Smartphone schauen kann und mir die Kalorienangaben ruckzuck im Internet anschauen kann. Ich habe einen kleinen Block in der Küche liegen, auf dem ich mir Notizen über das Tagesgericht mache, damit ich so ungefähr einen Überblick über die Tagesmenge habe. Keine Listen, kein langes Suchen. Klappt wunderbar. Da es im Internet je nach Webseite verschiedene Angaben über die Kalorienzahl gibt, habe ich mich auf http://fddb.info/ festgelegt. Angemeldet bin ich da nicht, aber vielleicht mache ich das noch irgendwann. Bisher schaue ich einfach nur nach den Kalorien auf dieser Seite.

Bevor ich jetzt groß über Tagespläne oder sowas schreibe, sage ich nur eins:

Jeden Donnerstag machen wir zum Wiegetag.

Und heute – 45 Tage nach Start dieser Ernährungsumstellung – zeigt die Waage:

Tataaaa ….. 7,7 kg weniger als beim Start!

Ist das was?? Ich freue mich wie ein Schneekönig! 🙂

Und dabei ist es wirklich ganz einfach:

Die ersten 3 Tage haben wir 3 x am Tag einen Eiweiß-Shake getrunken. In den nächsten 3 Tagen haben wir 2 Mahlzeiten durch Shake ersetzt. Danach gibt es Shake bei uns nur noch morgens.

Morgens: (ca. 200 kcal)

Wir lassen das Frühstück in Brotform weg. Keine Stunde mehr zusammensitzen und quatschen. Stattdessen etwas länger schlafen und nur eine halbe Stunde zusammensitzen. Dabei trinken wir einen Eiweiß-Drink, z.B. den “das gesunde Plus” von dm. Almased ist uns zu teuer. Die Hausmarke im Drogeriemarkt kostet nur unter 6 Euro pro Dose. Vanille-Geschmack ist sehr lecker und es ist uns bis jetzt noch nicht ekelig oder zuviel geworden. 200 ml kaltes Wasser (wir füllen immer Leitungswasser in eine Glasflasche und stellen die in den Kühlschrank) und 4 EL Pulver ergeben einen leckeren Drink. Manchmal geben wir Leinsamen oder Chiasamen dazu (für die Verdauung 😉 ). Mein Kaffee schmeckt mir aber nicht mehr dazu, deshalb lasse ich ihn einfach weg und trinke vielleicht am Nachmittag noch eine Tasse. So ist mein Kaffeeverbrauch (ich war vorher eine echte Kaffeenase und habe mehrere Kannen am Tag getrunken) fast gegen Null gesunken. Es schmeckt mir einfach nicht mehr so gut.

Das gesunde Plus photo DSC_0062_zpsxauykidj.jpgFrühstück

Mittags/Nachmittags (je nach Möglichkeiten – bis 400/500 kcal)

Jetzt im Sommer wird bei uns fast täglich der Teppan-Grill angemacht. Unser normaler Tischgrill mit Gitterrost eignet sich nicht mehr so gut, weil es unpraktisch ist, das Gemüse in einer Extrapfanne zuzubereiten. Beim Teppan-Grill kann alles auf einmal gegrillt werden. Das ist für mich einfacher so.

Unser Fleischkonsum hat sich sehr reduziert. Das ist gut so. Ich habe die Fleischportionen einfach mal heruntergeschraubt. Jetzt essen wir pro Person ca. 100 g Fleisch (Rind/Huhn/Pute), wenn überhaupt. Sehr oft wird es auch einfach vegetarisch, weil wir keine Lust auf Fleisch haben.

Zu dem Grillfleisch gibt es viel Gemüse. Das hat im Normalfall viel weniger Kalorien und Kohlehydrate. Tomaten, Champions, Paprika, Weißkohl, Pak-Choi, Lauchzwiebeln, Chinakohl, Spitzkohl, Mais usw. – das alles landet momentan auf unserem Grill. Oder gibt es einen großen, bunten Salat zum Fleisch.

Da es in diesem Sommer aber auch stellenweise sehr kalt war und wir manchmal keine Lust auf Grillen hatten, habe ich einfach zwischendurch mal einen Kohlpfanne mit Hackfleisch, Tomaten, Möhren gemacht. Oder eine Suppe aus frischem Gemüse gekocht.  Oder Chili con Carne gemacht. Oder Spinat mit Ei. Oder Fischstäbchen mit Gemüse. Das hat bisher nie länger gedauert als das, was ich in den Jahren vorher zubereitet habe. Die “Sättigungsbeilagen” Reis, Kartoffeln, Brot fehlen uns normalerweise nicht.

Burger Connys Low Carb photo DSC_0083_zpsmhbivemy.jpgBurger Connys Low Carb (ohne Brötchen)

Spitzkohl Connys Low Carb photo DSC_0085_zpshk5vhjfx.jpgSpitzkohl mit Rinderhack, Tomaten und Möhren

gefüllte Paprikaschoten photo DSC_0066_zps7phahisy.jpg

Gefüllte Paprikaschoten

Grillen Tomate Backcamembert photo DSC_0037_zpshfvyvsnr.jpgDer Bauch musste weg 😉 Hähnchen und Grilltomaten, dazu Backcamembert

Abends (bis 200 kcal)

Entweder gibt es Reste vom Mittagessen oder irgendwas Eiweißhaltiges, z.B. etwas Käse, Hüttenkäse, Quark. Manchmal essen wir ein wenig Obst. Ein anderes Mal gibt es einfach eine klare Suppe aus dem Glas oder einen großen Salatteller mit Käse. Oft brate ich auch einfach noch ein paar Tomaten mit Zwiebeln an, würze das pikant und fertig ist ein leckeres Essen. Das ist fast wie Urlaub.

🙂

Knabberstangen photo DSC_0044_zpsgyuro1b4.jpgGemüsesticks mit Kräuterbutter-Quark

Salat mit Fleisch photo DSC_0045_zpsbua8jo5d.jpgFleisch auf Salat

Zwischenmahlzeiten: (bis 200 kcal)

Wir haben bei uns in der Familie 2 Zwischenmahlzeiten eingeführt. Früher haben wir oft nur 2 x am Tag etwas gegessen: Morgens gefrühstückt (evtl. ein Schnittchen mitgenommen zur Uni) und dann erst wieder gegen Abend gemeinsam gegessen. Das war es dann. Jetzt gibt es als Zwischenmahlzeit irgendwas so um die 100 – 200 kcal. Das kann Obst sein, das kann ein Körnerriegel sein, das kann ein Hüttenkäse sein. Den kann man prima für unterwegs mitnehmen, wenn man ihn in ein leeres Glas umfüllt (z.B. von Nacho-Soße) und ihn einfach auf den jeweiligen Geschmack anpasst, z.B. mit Schnittlauch oder etwas Marmelade. Schmeckt super.

Hüttenkäse to go photo DSC_0042_zpsmnazytkq.jpgHüttenkäse pur To Go

Gläser für Hüttenkäse photo DSC_0038_zpsh4nzza2w.jpgGläschen passen perfekt für Hüttenkäse To Go

Ausnahmen

Mehrmals habe ich erwähnt, dass wir “im Normalfall” das und das essen. Ausnahmen bestätigen auch bei uns die Regel. 😉

Einmal waren wir gemeinsam sehr lange walken. Deshalb ist das Mittagessen und die Zwischenmahlzeiten ausgefallen. Und so haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein in einer Pommesbude an einen schönen See gesetzt und uns eine Schale Currywurst/Pommes geteilt. Dazu gab es eine Limo. Es war so heiß, dass wir einfach mal etwas anderes als Wasser brauchten. War kalorientechnisch auch kein Drama.

Ein anderes Mal sind wir bei der Sommerhitze in eine Eisdiele gegangen und haben einen Eisbecher gegessen. Ein weiteres Mal einen Eiskaffee getrunken. War auch kein Problem beim wöchentlichen Wiegen. Wir haben den restlichen Tag einfach kalorientechnisch angepasst oder auch mal knapp überschritten. Oder am nächsten Tag einfach ausgeglichen oder mehr Sport gemacht. Nordic Walking klappt bei mir mittlerweile ganz gut. 🙂

Es kommt auch schon mal vor, dass uns die Lust auf Nachos überfällt. Dann messen wir 1 Portion (meistens 30 g) davon ab, rechnen auch die entsprechende Soße dazu und das wird dann unsere Zwischenmahlzeit.

Oder wir essen als Zwischenmahlzeit ein Stück Schokolade. Oder ein paar Bonbons, wenn Zucker fehlt. Alles in Maßen. Alles okay.

Wir haben auch schon mal Pizza bestellt. Allerdings haben wir nach dem ersten Viertel der Pizza schon gestopft und waren fast satt. Da das aber irgendwie im Kopf noch nicht angekommen ist bzw. richtig umgesetzt werden konnte, haben wir bis zur Hälfte gegessen. Dann war endgültig Schluss – mehr ging nicht rein. Die andere Hälfte wurde eingefroren und an einem anderen Tag, als es draußen wieder so arg nach Pizza geduftet hat, frisch aufgebacken. Das war prima.

Auch Nudeln haben wir gestern ausprobiert. Ich habe ja noch den ganzen Schrank voll und schöner werden die nicht mehr. Für jeden gab es 85 g (das ist eine Portion). Eine Portion Spaghetti kann man ganz einfach abmessen, wenn man so eine Nudelkelle mit Loch hat, denn die passen ungekocht genau da durch. Wir haben es nachgewogen. Passt genau! Dazu gab es 100 g Rinderhack mit frischen Tomaten, Zwiebeln und Champions angebraten. Das war für jeden einen tiefen Teller voll und war völlig ausreichend. Aber jetzt haben wir auch keine Lust mehr auf Nudeln. Die ersetze ich neuerdings durch Zucchini-Nudeln. Dazu werden die Zucchini einfach mit einem Spiralschneider in lange Spaghetti geschnitten. Dann brate ich sie in der Pfanne etwas an und gebe eine Tüte vegetarisches Gehacktes dazu. Hätte nie gedacht, dass das so lecker ist. Man merkt den Unterschied kaum – außer bei den Kalorien. 😉

So sieht mein Abnehm-Erfolg bisher aus:

Start:

20.06.2016 = 132,0 kg

25.06.2016 = 131,0 kg

30.06.2016 = 128,5 kg

05.07.2016 = 128,7 kg

14.07.2016 = 128,2 kg

21.07.2016 = 126,4 kg

28.07.2016 = 125,3 kg

04.08.2016 = 124,3 kg

Gesamtzeit =                 45 Tage

Gewichtsdifferenz =    – 7,7 kg

Ich habe mir eine App fürs Handy runtergeladen. “Gewichtskontrolle”. Da kann ich das aktuelle Gewicht und das Wunschgewicht eintragen, sehe eine Verlaufskurve und habe einen Überblick über meine Erfolge.

…. Fortsetzung folgt 😉

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