Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

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103 Tage in Japan


Hallo ihr Lieben,

langsam wird es Zeit für einen neuen, eigenen Blogeintrag. Den habe ich schon lange vor mir hergeschoben, weil ich es einfach nicht aufschreiben wollte. Denn immer, wenn irgendwas aufgeschrieben wird, ist es wahr – zumindest im Bewusstsein.  Dazu komme ich später nochmal …

103 Tage! 

Seit 103 Tagen ist meine Tochter jetzt schon in Japan! Es ist kaum zu fassen! Sie hatte sich genau vor einem Jahr für ein Auslandsjahr im Rahmen ihres Masterstudiums in Japan an ihrer Uni beworben und die Zusage bekommen. Dann ging alles ganz schnell! Es musste soooo viel erledigt werden: Reisepass mit Fotos, Visum, Reiseplanung und alles, was dazu gehört. Das letzte Jahr ist durch die ganze Planung einfach so vorbeigeflogen. Wir haben aber dennoch jeden gemeinsamen Tag sehr genossen, weil nach der Zusage absehbar war, dass sie spätestens Ende März 2019 für ein Jahr nach Yokohama ziehen wird. Das war ganz schon hart, muss ich sagen. Wir waren ja vorher maximal mal 14 Tage voneinander getrennt. Natürlich ist mir klar, dass das der normale Lauf der Dinge ist, dass Kinder ausziehen, aber trotzdem ist es nicht leicht. Das ist ja auch jetzt kein wirklicher Auszug, sondern nur ein Jahr. Was danach kommt, werden wir sehen. Sie kommt auf jeden Fall im nächsten Frühjahr erstmal wieder zurück. Ich kann es jetzt schon kaum noch erwarten. Unsere beiden Katzen vermissen sie natürlich auch. Ich versuche, hier alles im Lot zu halten und das Beste draus zu machen. Die Sehnsucht ist natürlich auf allen Seiten da – auch von ihrer Seite. Aber glücklicherweise hat sie es super in Shonandai (so heißt der Ort) in ihrem Wohnheim angetroffen. Es ist war alles ungewohnt, aber die Leute sind super nett und sie hat auch schnell Anschluss und neue Freundinnen gefunden. Das beruhigt mich sehr und darüber freue ich mich. Glücklicherweise können wir guten Kontakt halten – WhatsApp und Skype sei Dank! 😉 Wenn ich mir vorstelle, das Ganze wäre zig Jahre vorher passiert, wo es diese Möglichkeiten noch nicht gegeben hat und man auf Briefe angewiesen wäre, die wochenlang unterwegs sind ….. unerträglich. Ich bin sehr froh und glücklich, dass wir durch die neuen Medien die Möglichkeit haben, zeitnah Bilder und Informationen auszutauschen. So ist das alles halb so schlimm. 🙂

Um nochmal auf die Sache mit dem Bewusstsein zurückzukommen. Ja, mir ist klar, dass alles einen ganz normalen Weg läuft. Sie ist ja auch erwachsen und das weiß ich schon ewig. Nur ist es halt nicht einfach, wenn man sie nicht mal eben schnell durchknuddeln kann – oder trösten mit Umarmung oder so. Dass muss alles jetzt ohne Körperkontakt sein.  Auch jetzt, wo wieder ein Todesfall in der Familie eingetreten ist. Das sind natürlich dann Momente, wo es wirklich nicht einfach ist – ganz besonders für sie – denn eine ihrer Tanten ist in der letzten Woche gestorben. (Mach’s gut, liebe Siggi).  Aber es ist, wie es ist! It ist, what it is – singt auch Johnny Logan – und wie schon so oft, haben seine Texte wieder tiefe Bedeutung in meinem Leben.  Wenn ich daran denke, dass sie noch 9 Monate lang ca. 10.000 km Luftlinie von hier weg ist – puh – da krieg ich Schnappatmung. Also stelle ich mir einfach vor, sie wäre im Urlaub. Fast so wie bei Momo

Und so denke ich immer nur an den nächsten Tag, den kommenden Abend, das kommende Wochenende und stelle mir vor, dass das einfach ein ganz normaler Urlaub wäre – und kein ganzes Jahr. Schritt für Schritt – Laufen – Atmen – Lächeln – weiter. So geht das! Es funktioniert! Und ich freue mich, wenn ich von ihr höre, lese oder Bilder und Videos von dieser wundervollen Zeit in Japan bekomme. So bin ich ganz nah bei ihr und an ihrem Leben. Es fühlt sich gut an! Es macht mich glücklich, wenn ich sehen kann, dass es ihr gut geht und sie ganz viele tolle Dinge erlebt, nette Leute kennengelernt, neue Kulturen hautnah erleben kann.

Natürlich mach ich mir auch Sorgen. Denn in Japan gibt es Erdbeben (3 hat sie schon mitgemacht – und auch das entsprechende Überlebenstraining bei Stufe 7 an der Uni), Taifune (auch den hatte sie schon), Starkregen und Überschwemmungen und was weiß ich noch alles. Sie hat in den vergangenen 3 Monaten schon sehr viel erlebt. Sogar den Kaiserwechsel und die neue „Reiwa“-Ära! Wahnsinn, oder? 🙂

Ich bin so stolz auf sie! 

Und da ich Japan ebenso liebe wie Irland, freue ich mich riesig mit ihr –

Abflug nach Japan – ein harter Tag und ein großer Schritt!

ihr neues Reich – 9 Quadratmeter im Wohnheim

die unglaublich tollen Toiletten in Japan mit Spülung, Bidetfunktion, Anwärmen, Musik und was weiß ich noch für Gedöns  (ich bin total begeistert davon und möchte auch so ein Wunderwerk der Toilettenkultur) 😉

 die wunderschöne, aber kurze Kirschblütenzeit

das Penisfestival Kanamara-Matsuri (japanisch かなまら祭) 😉 ,

die immens prächtige und überall gegenwärtige Blütenpracht

Tempel- und Schreinbesuche

Pokemon-Cafe, Square Enix Event, Kingdom Hearts Event, Okami/Amatarasu, Detective Conan, die überall aufgestellten Automaten mit allem möglichen Zeug drin und Kawaii-Sachen 😉

Neue Freunde, mit denen sie feiern, lachen, essen, kochen, auf dem deutschen Frühlingsfest Bier trinken und singen kann – natürlich alles auf japanisch 🙂

den mächtigen Mt. Fuji, den sie von ihrer Uni aus sehen kann und fast von ihrem Wohnheim aus auch

das gestrige Shonan Hiratsuka Tanabata Festival

Tanabata (Hoshimatsuri (“Sternenfest”) oder Sasa no sekku (“Jahresfest des Bambuszweigs”) genannt – hier sollen die Wünsche, die auf kleine Papierstreifen geschrieben und an Bambus gehängt werden, wahr werden.)

die wundervollen Stadt- und Landschaftsbilder, gepflegte Orte, Blumen überall, eine andere Welt  (und Treppen, Treppen, Treppen)

und sooo vieles mehr. 🙂  Ich glühe mit ihr vor Freude, wenn sie voller Leidenschaft davon erzählt.

Erwähnte ich schon, dass ich mega-mega-mega-stolz auf sie bin? 😉  Und total verliebt in Japan :-)  Das war ich schon damals in den 1980ern, als ich als Sekretärin bei Dr. Bebber in der Krupp Industrietechnik, Abt. Plasmatechnik, gearbeitet habe. Das war mein erster Job als Sekretärin, und hier hat mich der Japan-Virus infiziert, weil wir viel mit Japan zu tun hatten. 🙂

Und so freue ich mich einfach jedes Mal über neue Bilder (und wenn es nur die der beiden täglichen Mahlzeiten im Mädchenwohnheim sind, die Bestandteil der Unterbringung sind).

Das hier ist z.B. ein Beispiel für ein Frühstück. hmmmmm lecker 🙂

Und das ist ein Abendessen 🙂 hmmmmm auch sehr lecker 🙂

Und was ist mir mir? Neben der ganzen Planung und Organisation, die diese neue Aufgabe JAPAN mit sich bringt?

Wie gehe ich mit dieser großen Lücke um, die hier in meinem Leben, in meinem Alltag entstanden ist? Wie mit dem brennenden Gefühl der Leere tief in mir? Wie mit der Angst?

Ich übe mich im Loslassen! Das scheint ja jetzt meine Aufgabe zu sein.

Also lasse ich los – Verantwortung – Planung für zwei – Organisation für zwei. Ich lerne – langsam – für eine Person zu kochen (falls ich denn mal koche). Das lohnt sich einfach nicht und ich hab auch keinen großen Hunger mehr. Manchmal falle ich in alte Muster zurück und koche für eine ganze Kompanie. Alles schon passiert! 😉

Ich plane meinen Alltag. Langeweile gibt es nicht und gab es auch noch nie in meinem Leben. Ich miste meine Wohnung aus und leere meine Schränke meinen Keller und meinen ganzen Mist, der sich seit 1980 hier im Haus angesammelt hat.  Stück für Stück – Schritt für Schritt. Ich erkunde beim Nordic Walking neue Gegenden – gehe neue Wege – erforsche. Manchmal will ich einfach nicht vor die Tür gehen. Manchmal komme ich nicht hoch, weil ich einfach total erschöpft bin. Manchmal will ich einfach nur schlafen und manchmal kann ich es tagelang (nächtelang) nicht. Ich bin dabei, mich selbst neu zu definieren, meinen eigenen Sinn zu finden. Und ich versuche, herauszufinden, was ICH eigentlich will.  Fast mein ganzes bisheriges Leben lang (bis auf die Zeit während meiner Ausbildung, als ich alleine gewohnt habe und die ich gehasst habe) war ich für jemanden mitverantwortlich, habe mit jemandem gewohnt. Als Kind im Sauerland im Alter von 10 Jahren für meine Mutter, weil mein Stiefvater den ganzen Tag als Fernfahrer unterwegs war und meine Mutter sehr krank war. Dann mit 14, als sie gestorben war, war ich für Haushalt und Essen im Haus verantwortlich. Danach ging es immer so weiter – bis heute. Jetzt bin ich nur noch für mich und die Katzen verantwortlich. Und ich bin natürlich dafür verantwortlich, dass ich fit bin, wenn meine Tochter im nächsten Jahr wiederkommt. Wie gerne würde ich im nächsten Frühjahr hinfliegen (vage geplant ist es, aber ob es finanziell machbar sein wird, steht noch in den Sternen). Aber bis dahin miste ich hier alles aus – Werte, die nicht mehr stimmig sind – Gedöns und Gerödel, was sich angesammelt hat (weil man es irgendwann vielleicht nochmal gebrauchen kann). Ich habe früh gelernt, Sachen zu behalten, weil man ja nie weiß, ob man es irgendwann noch braucht und ob man es dann wieder neu beschaffen kann.

Jetzt bin ich aber in meinem Bewusstsein so weit, dass ich mir sage, dass es egal ist, ob ich es nochmal brauche nach vielen Jahren. Wenn es weg ist, ist es weg. Aus den Augen, aus dem Sinn – und es belastet nicht mehr.  Es gibt immer noch eine andere Option! Es gibt immer noch andere Möglichkeiten!

Plunder belastet nur! Klamotten, in die nicht mehr reinpasse, belasten mich und machen ein schlechtes Gewissen. Diese Macht möchte ich meinen Altlasten nicht mehr geben! Raus damit! Das befreit und entlastet!

Loslassen! Auf allen Ebenen! Ist nicht einfach, aber wenn man einmal das befreiende Gefühl erlebt hat, erleichtert es das Durchatmen.  Es weht frischer Wind. Neues wird möglich. Das Leben ist ein steter Wandel – jede Minute – jede Sekunde ändert sich etwas. Mitgehen oder Aufgeben? Diese Frage hat sich schon millionenmal in meinem Leben gestellt und die Antwort war immer: Mitgehen und daran wachsen! Und so mache ich das auch jetzt! Mitgehen und wachsen! Neues lernen und sich entwickeln!

Ich habe mich sogar getraut und vor einiger Zeit zum ersten Mal im Leben meine Fahrradschläuche gewechselt. Da dachte ich auch, dass ich das nicht könnte! Aber ich konnte! Mit Hilfe von Youtube und seehr viel Geduld, Tee trinken und mehreren Versuchen habe ich es geschafft. Das war ein riesiger Schritt für mich, nicht mehr zu warten, bis es jemand macht (der es versprochen hatte, aber es aus Zeitnot immer wieder verschoben und verschoben hat). Ich hab es einfach in die eigenen Hände genommen – probiert – und es geschafft. 🙂

Auch darauf bin ich stolz! Es geht also immer weiter. Lernen – mitgehen – wachsen. Manchmal scheitere ich. Auch das kommt vor. Dann stagniert alles – so wie beim Aufräumen gerade. Es ging seit 3 Wochen nicht voran. Mir fehlte die Kraft. Ich habe halb angefangen und hatte keine Energie, weiterzumachen. So stand der ganze Mist einfach im Weg herum – schlechtes Gewissen inklusive. Bis am Wochenende plötzlich wieder etwas möglich war. Mit Kleinigkeiten habe ich angefangen und dann ging es wieder. Auch damit muss ich  klar kommen. Durch meine Depression und chronische Rücken- und Fußschmerzen geht nicht immer alles so, wie ich es gerne hätte.  Aber Aufgeben ist keine Option. Also wie bei Momo – anhalten, Luft holen, warten, bis es wieder möglich ist und dann weitermachen. Schritt für Schritt. Irgendwie. Das ist das Leben! So geht das! Immer wieder neu, immer wieder aufregend, entspannend, kreativ. Ich gestalte meine Welt! Nur ich alleine! So wie jeder von uns. Niemand sonst ist dafür verantwortlich. Wie ich die Dinge sehe und bewerte, gestaltet meine Welt. Es ging vieles daneben und das hat mich auch erschüttert und umgehauen. Aber ich habe meditiert, reflektiert, neu bewertet – und dann ging es wieder weiter. Mit neuem Mut.

So – dieser Text musste jetzt einfach mal schnell geschrieben werden.

Liebe Grüße nach Shonandai, liebe Angie! Genieße deine wunderbare Zeit im Land des Lächelns. 🙂

4 Erdbeben!

Während ich das schreibe, gibt es gerade wieder eins Stufe 3, schreibt sie mir gerade mitten in der Nacht – Mist! Erwähnte ich schon, dass ich Erdbeben hasse?

hadili

🙂

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11. Juli 1992 – Eröffnung der Stadtbahn Duisburg mit JOHNNY LOGAN – und ich war schwanger dabei ;-)


Auf den Tag genau vor 25 Jahren (11.07.1992) wurde in Duisburg die Stadtbahn eröffnet. An diesem denkwürdigen Tag habe ich JOHNNY LOGAN zum ersten Mal in Duisburg gesehen. Ich war damals schwanger und schon relativ kurze Zeit später – Anfang September – wurde meine allerliebste Tochter geboren. JOHNNY LOGAN-verrückt war ich ja schon seit 1980, als ich ihn mit „What’s another year“ beim Grand Prix erlebt habe. Und das hat ja bis heute auch nicht wirklich aufgehört: sobald ich seine Stimme höre oder nur seinen Namen lese, fängt mein ganzer Körper an zu prickeln und ich kriege das Strahlen nicht mehr aus dem Gesicht. So ist das – und so wird das vermutlich auch immer bleiben. 🙂

An diesem denkwürdigen Tag (für Duisburg und für mich) habe ich also schon am frühen Morgen (soweit mir das unter diesen Umständen möglich war) in Duisburg auf die Ankunft meines Lieblingsstars gewartet. Mein Ex war von der ganzen Aktion nicht so begeistert. Er konnte nie wirklich nachvollziehen, wie jemand von irgendetwas „Fan“ sein kann und hat viele Jahre mit verschiedenen, z.T. drastischen Methoden versucht, mir das auszutreiben. Ich muss sagen: Es ist ihm NICHT gelungen! 😉 Und er ist jetzt mein EX *pffh*.  Ich war furchtbar nervös an diesem Tag, weil ich unbedingt ganz nah  bei Johnny stehen  und deshalb auch so früh schon in der Innenstadt sein wollte. Und als wir dort ankamen, war es auch noch sehr leer. Und so habe ich geduldig Stunde um Stunde ganz nah an der Bühne gewartet. Natürlich habe ich immer darauf geachtet, ob es mir und dem Baby dabei auch immer gut geht. Und uns ging es gut – so gut wie selten zuvor. Glücksgefühle pur für beide. 🙂

Mein Ex ist in der Zwischenzeit spazieren gegangen oder was auch immer. Er ist zwischendurch immer wieder mal aufgetaucht, hat nach dem Rechten gesehen und bliebt, als es voller wurde, in meiner Nähe. Als es seiner Ansicht nach zu voll wurde (ich habe das gar nicht so empfunden, weil ich ja ganz vorne stand und mich sicher gefühlt habe), hat er mich vom Platz geholt und ganz hinten irgendwo an einer ruhigen Stelle geparkt. Ich vergesse nie, wie tief erschüttert und aufgebracht ich innerlich davon war.  Aber Argumente und Diskussionen waren zwecklos. Natürlich kann ich verstehen, dass er sich Sorgen gemacht hat. Er hat die ganze Situation ganz anders empfunden als ich. Aber für mich ist fast eine Welt zusammengebrochen in diesem Moment, denn ich konnte Johnny, den ich zum ersten Mal live erlebt habe, nur noch ganz winzig hinter Hunderten von fremden Köpfen erahnen.  😦 Schwer enttäuscht und richtig traurig ging der Rest des Auftritts mehr oder weniger an mir vorbei. Die lauten Leute um mich herum, der Mann, dem das alles keinen Spaß gemacht hat und meine erste große, verpasste Chance, Johnny mal aus der Nähe zu sehen.

Beziehungsmäßig ist an diesem Tag etwas bei mir zerbrochen. Er hat mich nie ernst genommen, was diesen Spleen von mir angeht und immer versucht, es unmöglich zu machen. Er hat meinen Traum und meine Leidenschaft für Johnnys Stimme und Auftreten immer wieder versucht, zu unterbinden und mich lächerlich zu machen. Und je mehr er das versucht hat, umso sturer wurde ich. Nachdem ich Johnny dann ein paar Jahre später in Rotterdam – SUPER CHOIR S(WING) ALONG IN AHOY‘ ROTTERDAM (13.09.1998) auf einem Konzert besucht habe und danach lange in seine Kabine durfte, bekam ich eine Autogrammkarte von ihm geschenkt.

JOHNNY LOGAN ROTTERDAM 1998-13-09 fuer wordpress

Diese Reise hat mein Ex auch massiv versucht zu verhindern, aber ich hatte eine wunderbare, damals schon weit über 70jährige Nachbarin, die Familie in Rotterdam hat und sich angeboten hat, mich und meine Tochter dorthin zu begleiten und Kindermädchen zu sein. Danke in den Himmel, liebe Leni. Das – und vieles andere – vergesse ich dir nie! ❤

https://connysblog.wordpress.com/2015/07/15/r-i-p-liebste-leni-liebe-freundin/

Die Autogrammkarte von Johnny, die ich dort bekam (Reach out-Zeit – die schönste Autogrammkarte aller Zeiten) 😉 stand aus Trotz sogar jahrelang in meiner Küche auf der Fensterbank.  😉

Bianca in meiner Küche mit johnny auf der fensterbank

 

Ja, so war das mit den Anfängen, Johnny live zu erleben. Und auch heute noch versuche ich immer, bei seinen Konzerten (wenn ich denn ganz selten mal hingehen kann) ganz vorne zu stehen und gehe dafür viele, viele Stunden vorher zu den Konzerten, warte bei Eis und Schnee und Hitze – und keine 10 Pferde kriegen mich mehr von der Bühne weg. Sowas passiert mir nie wieder (solange ich das verhindern kann). 😉

Meine Tochter kann natürlich auch alle Songs auswendig *lacht*. Als sie kleiner war, haben wir auch immer „Reunited“ und „Another lover“ zusammen gesungen, obwohl sie noch kein Englisch konnte *grins*. Er hat auch am 2. September 2006 auf einem Brauereifest in Issum für sie „Happy Birthday“ gesungen. 🙂 Dort war er zur Diebels-Frische-WM mit Kathrina von Kathrina and the Waves und Paul Young auf der Bühne.

http://www.litelife-eventagentur.de/projekte-und-kunden/diebels-frische-wm

Und in diesem Jahr wollte wir ja eigentlich im September nach Dublin zu seinem Jubiläums-Konzert. Aber im Moment sieht es noch nicht danach aus, als ob wir das finanziell auf die Reihe kriegen könnten. It is, what it is!

Hach ja – eigentlich sollte das ja jetzt mein Gedächtnis-Bericht von der U-Bahn-Eröffnung in Duisburg werden – und es ist doch wieder ein JOHNNY LOGAN-Fanbericht geworden. *lacht*. Ich kann nicht anders, ihr Lieben. 🙂

Hier ist der Bericht der WAZ, der mich gerade spontan an dieses Ereignis erinnert hat:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/vor-25-jahren-kam-in-duisburg-die-u-bahn-ganz-gross-raus-id211200069.html#

Wie sieht das denn bei euch aus? Habt ihr auch solche Erinnerungen an verrückte Erlebnisse? Vielleicht sogar als Fans? Würde mich sehr interessieren, wie das bei euch so ist. 🙂

Liebe Grüße

Conny

 

 

 

 

 

JOHNNY LOGAN in Dublin im September – und was Freunde spontan arrangieren <3


Ich bin im Moment völlig von den Socken und irgendwie sprachlos über das, was meine Freunde (ihr wisst, wen ich meine ❤ ❤ ❤ ) versuchen, möglich zu machen. Es war eigentlich geplant, dass ich mit meinen beiden Freundinnen und meiner Tochter im September zusammen nach Irland reise, weil JOHNNY LOGAN dann sein 30-jähriges Hold-me-now-Jubiläum feiert. Es ist einer meiner größten und längsten Träume, ihn in seiner Heimat (speziell in Dublin) live zu erleben. Die Tickets für das Konzert am 1. September haben wir bereits im letzten Jahr gekauft. Und am 2. September wollten wir dann gemeinsam den 25. Geburtstag meiner Tochter in Irland gebührend feiern. Für alles andere (Anreise, Übernachtung, Verpflegung usw. ) – so dachte ich – würde sich irgendwie ein Weg finden.

Obwohl ich mich unglaublich bemüht habe, etwas zurückzulegen, hat das nicht geklappt. Es kam immer irgendwas dazwischen und fraß meine ohnehin knappen finanziellen Mittel wieder auf. Und so hatte ich mich damit abgefunden, dass ich diese Dublin-Reise für mich abhaken konnte. Es sollte wohl nicht sein und ich kann leider nicht über meinen Schatten springen. Was nicht geht, geht halt nicht.

Das musste ich leider vor einer Weile auch meinen Freudinnen gestehen. Aber anstatt sich damit abzufinden, hatten sie eine umwerfende Idee, die mich immer noch sprachlos macht. Zuerst habe ich das gar nicht haben wollen, habe mich dagegen gewehrt, weil mein kleines Ego sich nicht für wertvoll genug dafür gefunden hat. Aber mit Hilfe meines phantastischen und mich immer am richtigen Punkt erwischenden Therapeuten habe ich schnell ausgearbeitet, dass ich mich da nicht querstellen sollte, weil ich für andere ebenfalls so etwas machen würde.

Und so kam es dazu, dass meine Freundinnen dieses für mich in die Wege geleitet haben. Ich weiß nicht, ob es klappt – habe nicht ansatzweise eine Ahnung, ob irgendjemand da überhaupt mitmachen würde/wird. Aber ich lasse es jetzt auf mich zukommen. Vielleicht klappt es ja dann doch noch mit JOHNNY in Dublin …? Zumindest besteht jetzt für mich wieder Hoffnung. Und schon alleine DAFÜR danke ich euch. ❤

***

Und das schrieben sie in der vergangenen Woche für alle Johnny-Logan-Fans in unserer Gruppe auf facebook:

Liebe JL Fans,
wir wenden uns heute mit einem ganz besonderen Herzensanliegen an euch. Wie einige von euch wissen, geht es unserer lieben „Gruppenchefin“ Conny seit Längerem finanziell nicht sehr gut und ihr großer Traum, Seán einmal live in Dublin zu erleben, droht leider aus diesem Grund und wegen außerplanmäßiger Zwischenfälle zu zerplatzen. Unser liebes Gruppenmitglied Monika Burg hatte die fantastische Idee, eine Sammelaktion für Conny zu starten. Vielleicht sind ja einige von euch bereit, einen kleinen Beitrag zu spenden, um ihr die Kurzreise zu ermöglichen. Jeder Euro zählt! Wir hoffen, so ihre Flüge und Unterkunft finanzieren zu können. Über den folgenden Link gelangt ihr zur Spendenaktion:
https://www.leetchi.com/c/reise-von-conny-s-20786614
Die Verwaltung der Spenden übernimmt Bianca Strunk. Wer nicht über die Spendenseite gehen, sondern lieber mit PayPal zahlen möchte, kann dies bitte direkt an *** tun. Dort bitte bei der Zahlung „Geld an Familie und Freunde senden“ auswählen und eine kurze Notiz mit „Conny“ hinzufügen. Am Ende der Sammelzeit  wird Conny die Gesamtsumme beider Plattformen abzüglich der Gebühren zur Verfügung gestellt.
Wir bedanken uns schon einmal ganz herzlich im Voraus bei allen, die Conny unterstützen wollen. Wir wissen aus Erfahrung, wie mitfühlend und großzügig Fans sind, wenn es darum geht, anderen Fans aus der Not zu helfen und wir hoffen so sehr, dass durch diese Aktion für einen der treuesten Johnny Logan Fans ein ganz großer Wunsch in Erfüllung gehen kann.
Alles Liebe,
Euer JL 4ever Team 💚
🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀
Dear JL fans,
we’re reaching out to you all today with a matter very close to our hearts. As some of you know, our dear „head of fan group“ Conny has been really struggling financially for quite a while and it now seems that due to unforeseen circumstances her biggest dream to see Seán perform in Dublin can’t be realised as it’s just impossible for her to afford the trip. Our dear group member Monika Burg had the amazing idea to start a fundraising campaign for Conny. Maybe some of you are willing to support her and donate towards her trip. Every Euro counts! We’re hoping to be able to finance her flights and accommodation that way. The following link will take you to the donation site:
https://www.leetchi.com/c/reise-von-conny-s-20786614
Bianca Strunk will take care of money management. For those of you who don’t want to donate via the fundraising site but prefer PayPal can send their donations directly to ***.  Please choose „send money to family and friends“ and leave the note „Conny“ when making your payment. After the campaign has finished Conny will receive the complete amount from both platforms deducting fees.
Thank you so much in advance from the bottom of our hearts to everyone who wants to support Conny. We know from experience how caring and generous fans are when it comes to helping other fans in emergencies and we so hope this will help one of the most loyal Johnny Logan fans to make her dream come true!
All our love,
The JL 4ever Team

***

Den Link zu paypal habe ich für diesen WordPress-Beitrag auf Wunsch aus dem Text entfernt. Dieser kann aber per Privatnachricht nachgefragt werden.

 

 

Mein 51. Geburtstag


Jetzt ist es soweit. Wer hätte das gedacht?

Zack bumm – ist die 50 weg und die 51 da. Yeah 🙂
Die 50 war super, ich habe viel erlebt, gelernt, genossen und war sogar in Irland 🙂

Und die 51 fängt ganz toll an:

Meine Tochter hat  nun mit mir die letzten Sekunden gezählt und dann in meinen Geburtstag reingefeiert. Vorher haben wir uns noch in den letzten 5 Minuten gegenseitig in den April geschickt 😀

Dann habe ich das Päckchen von Bibi hervorgeholt, die tolle und herzliche Karte gelesen und dann ganz neugierig das Paket aufgemacht.

Und was war drin?

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHH

 

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Das ist ein ganz spezieller Duft. Erinnert mich ganz heftig an jemanden, der aus Irland kommt – ist also irgendwie ein ganz spezieller irischer Duft *lach*. Und Bibi hat mir diesen UMWERFENDEN Duft geschenkt.

Jetzt dürft ihr 3 x raten, wonach ich gerade dufte *strahl*

Ist das Wahnsinn!!!!!! Ich freu mich so!!! Danke, liebe Bibi!

 

Und von der lieben Marie-Theres habe vorab schon mal ein kleines Video von meiner Karte geschickt bekommen. Darüber freue ich mich auch sehr. 🙂 Danke, liebe Marie-Theres.

Geburtstagsüberraschungen


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Ein toller gelber Strauß von meiner allerbesten Tochter (Gelb ist meine Lieblingsfarbe!)

Eigentlich …

wollte ich morgen mit meiner Tochter und meiner Schwester schön lecker in einem kleinen, gemütlich Irish Pub essen gehen. Der Tisch war längst gebucht und soweit alles klar. Da habe ich mich schon seit Wochen drauf gefreut.

Leider hat diese blöde Grippe uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Fieber und der Husten halten sich hartnäckig. Daher blieb mir gestern nichts weiter übrig, als den Termin abzusagen und den Tisch freizugeben. Ich muss ja nicht noch weitere Leute anstecken. Und somit fällt unsere kleine Mini-Geburtstagsfeier erstmal ins Wasser. Wir werden das aber nachholen, sobald es möglich ist.

Heute morgen, nachdem ich beim Arzt unsere Versicherungskarten abgeholt habe, hat mich dann der Briefträger mit einigen Päckchen sehr überrascht.
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Ein grooooooßer Karton ….. verspricht einen lieben Geburtstagsgruß

 

 

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… von meiner lieben Freundin Petra 🙂 Ein wunderschönes Geburtstagsherz mit roten Rosen. Traumschön 🙂

 

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Auf der größten Rose steht in Goldschrift „Zum Geburststag“. Sowas hab ich vorher noch nie gesehen. Toll! 🙂

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Und leckere Pralinen sind auch dabei  🙂

 

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Und was ist das? Ich bin soooooo gespannt …. was meine liebe Freundin Bibi mir geschickt hat. 🙂 Aber das darf ich ja erst morgen aufmachen.

 

Ihr Lieben!

Ihr habt mich soooo überrascht mit euren Geschenken. Damit hab ich gar nicht gerechnet. Bin zwar ein wenig blass um die Nase, aber ich hoffe, dass ihr erkennen könnte, wie sehr ich mich darüber freue,  dass ihr an mich gedacht habt. (Vier Wochen Fieber in den letzten fünf Wochen sind nicht spurlos an mir vorbei gegangen.)

Ich hab euch so lieb! Danke für eure Freundschaft, die schon so lange hält und unkaputtbar ist! 🙂

Eure Conny

 

Japanischer Schweinebauer zeigt der Welt, wie Schweine behandelt werden sollen


Tiere können Freunde sein

Das Erwachen der Valkyrjar

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Ein Schweinezüchter in Japan wärmt Herzen auf der ganzen Welt, dank seiner Fotosammlung, die sein Leben mit rund 1’200 Schweinen dokumentiert.

Ob es die Ferkel Pflege ist, ein Nickerchen mit den Sauen, oder ein Ständchen für seine Tiere mit der Gitarre, das ist ein Landwirt, der mit Herz und Seele dabei ist und es liebt, von seinen Tieren umgeben zu leben.

Die Fotosammlung wurde als Buch mit dem Titel ”Buta to Otchan”, oder ”Pigs and Papa” veröffentlicht.

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Diese Fotos sind entstanden, in einem Zeitraum von mehreren Jahren durch Yamaji Toshiteru, einem ehemaligen Stadtverwaltungs Mitarbeiter, welcher durch Eigenverlag des Buches, den 13. Japanischen Self-Puplishing Award gewann.

Toshiteru hält die Magie von Otchan’s langsamen und friedlichen Leben auf Fotos fest und zeigt uns das starke Band, dass sich zwischen Mensch und Tier entwickeln kann.

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Einen Haufen Zeit verbringt Otchan mit seinen Ferkeln, damit sie gesund und gut ernährt werden.

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Während anderen Zeiten…

Ursprünglichen Post anzeigen 73 weitere Wörter

Rezept: Connys türkischer Schokokuchen


Auf besonderen Wunsch:

Mein Rezept für einen super leckeren türkischen Schokokuchen 🙂

4 Eier
1 Glas Milch
2 Gläser Zucker
2 Vanillezucker
1 Glas Sonnenblumen-Öl

mit dem Mixer verrühren. Ein Glas von dieser Mischung beiseite stellen. Dann

2 Gläser Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 EL Kakaopulver (das echte, dunkle – keine Getränkepulvermischung)

dazugeben und gut verrühren.

Den Teig (ohne das Extra-Glas) in eine viereckige Auflaufform geben (für ein Backblech ist es zu wenig Teig, das wird nichts).

Gute 45 Minuten bei 175 °C backen (die Zeit zählt erst, wenn der Backofen heiß ist). Sofort nach dem Backen das zur Seite gestellte Glas mit der 1. Mischung über den Teig gießen. Das wird die Schokoglasur. Sie zieht in den heißen Kuchen ein. Keine Angst, er wird nicht matschig davon.

Kuchen abkühlen lassen und dann aufschneiden.

Guten Appetit 🙂

P.S: Ich nehme immer die normalen Gläser, ca. 150 ml. Die Größe der Gläser spielt aber keine Rolle. Je größer die Gläser, umso mehr Teig wird es. Es muss jedoch für alle Zutaten dann ein gleich großes Glas sein.

 

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