Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Gedankenkarussel’

Werkstattgeschichten


Heute hatte ich endlich einen Termin in einer großen Autowerkstatt. Seit fast 2 Jahren wollte ich das schon erledigen. Der TÜV meinte damals, meine Bremsklötze müssten mal ausgetauscht werden. Irgendwie hat das aber in keinem Monat gepasst und ich bin jetzt fast 2 Jahre mit einem sehr bekommenen Gefühl gefahren. Bevor der Wagen beim TÜV vorgestellt wurde, hatte ich ihn zum Durchsehen in eine Werkstatt gebracht, die mir von einem Nachbarn empfohlen wurde. Die Werkstattleute meinten, die Stoßdämpfer müssten dringend ausgetauscht werden. Kostenvoranschlag ca. 200 Euro. Sollte in der nächsten Zeit dringend gemacht werden. Der TÜV hat das anschließend allerdings nicht bemängelt. Trotzdem war in mir jetzt auch noch das Gefühl, mit kaputten Stoßdämpfern durch die Gegend zu fahren. Aufgrund äußerer Umstände konnte ich allerdings auch das nicht sofort machen lassen, bin stattdessen nur noch sehr wenig mit dem Auto gefahren.

Nun steht in der nächsten Woche eine längere Fahrt nach Ludwigshafen an.  Meine Tochter möchte mit ihrer Freundin zur Hanami und ich nutze die Gelegenheit, endlich wieder meine beste Freundin zu besuchen, bei der wir drei an dem Wochenende auch „wohnen“ dürfen.  Herzlichen Danke dafür, liebe Petra und Josh.  🙂 Damit ich mit einem sicheren Gefühl fahren kann, habe ich also vor 3 Wochen einen Termin in der Werkstatt vereinbart, der heute fällig wurde. Vor lauter Aufregung konnte ich in den letzten Tagen kaum schlafen. Was würde mich erwarten? Was könnten sie noch finden? Wie teuer wird das alles? Schaffen wir das bis Anfang Mai? Also ging der Wagen mit dem Ziel, vorne neue Bremsklötze zu bekommen, in die Werkstatt. Ich frage auch gleich nach, ob sie mal nach dem Öl sehen könnten, weil der Ölstand so niedrig ist.

Eine gute Stunde, nachdem ich den Wagen abgegeben hatte, bekam ich einen Anruf von der Werkstatt: Meister: „Wir haben gerade Ihr Auto nachgesehen. Ihre Bremsen sind in Ordnung. Locker 50 % sind noch drauf. Die können Sie noch abfahren und dann direkt die Bremsscheiben mit austauschen. Vorher lohnt sich das nicht. Warum wollten Sie denn die Bremsbeläge ausgetauscht haben?“ Ich: „Der TÜV wollte das – vor knapp 2 Jahren schon“ Meister: „Nein, die sind noch gut in Ordnung. Nur Öl müssen wir nachfüllen und die Bremsflüssigkeit austauschen.“  Ich: „Na, wenn das so ist. Das sind ja gute Nachrichten.  Was kostet das?“ Meister: „ca. 50 Euro.“ Alles klar.

Als ich dann mein Auto abholen will,  kommt der nächste Schock.  Die Kassiererin schickt mich zum Meister, der mir eröffnet, dass mein Querlenker rechts ausgeschlagen ist. Na super! Auf meinen verständnislosen Blick hin zeichnet er mir das freundlerweise auf (nicht, dass ich das danach verstanden hätte), aber irgendwie ist da wohl ein Gummi z.T.  rausgerutscht, versprungen oder was auch immer. Kostenpunkt vermutlich so um die 300 Euro – demnächst zu erledigen.  Zum Glück kann ich damit auf jeden Fall nach LU und noch weiter fahren, sollte es aber dann „demnächst“ machen lassen. Nach meiner Berechnung wird das allerdings noch ein bisschen länger dauern. Jetzt habe ich schon wieder so ein „unbearbeitetes DING“  auf der Seele, was wie ein Damokles Schwert über mir schwebt. Hört das auch mal auf?? Und was ist, wenn der TÜV jetzt fragt, was mit den Bremsen ist? Und warum sagt keiner mehr was von den Stoßdämpfern? Was stimmt denn jetzt eigentlich?

Ich blicke nicht mehr durch. 3 „Meister“ – 3 Meinungen. Ist das immer so?

Werkstattkauderwelsch – ich verstehe dich nicht!

Ach ja – am Innenspiegel klebte noch ein Zettelchen, dass ich nach 50 oder 60 km die Radbolzen nachziehen lassen muss —> ab auf die Liste der unerledigten Dinge. Wie gut, dass ich nicht sofort auf die Autobahn fahre. Wo sollte ich denn da nach 50 km eine passende Werkstatt finden? Also werde ich sehen, dass ich bis zur Abfahrt hier noch 50 km hinter mich bringe. „Gedankenkarussel Ende“

Eigentlich ist so ein Autokram doch Männersache, oder? Meldet sich jemand freiwillig?

Gedankensalat


Mir geht es heute gar nicht gut. Ich weiß nicht genau, warum das so ist. Bin heute morgen schon mit üblen Gedanken aufgestanden und fühle mich heute total niedergedrückt. Irgendwie geht auch alles schief heute. Meine Schmerztabletten ware leer, obwohl ich gestern dachte, die würden noch bis heute reichen. War wohl nix.  Die letzte hab ich gestern Abend genommen.  So musste ich heute morgen ohne auskommen. Mittlerweisle habe ich aber wieder welche. Als nächstes hat die Apotheke eines der beiden Rezept, so wie es ausgestellt war, nicht angenommen, sondern wollte eine Alternative eintüten. Die Krankenkasse würde das Medikament nicht bezahlen, wenn kein Kreuzchen dahinter stehen würde, sagte man. Na super. Die Alternative, die ich in der letzten Woche bekommen habe, konnte ich nur unter Würgen einnehmen, weil die Ummantelung so gestunken hat. Das war jedes Mal eine Riesenüberwindung. Aber ohne diese Tabletten waren die Schmerzen noch zu schlimm, also hab ich das mal wieder ertragen.  Das hatte ich vor einer Weile mit einem anderen Medikament auch schon und hab das auch der Ärztin, mit der ich nicht klarkomme,  gesagt (weil mein Doc an dem Tag nicht da war). Sie hat nur abgewunken und gemeint, ich sollte das nehmen, das wäre DAS Medikament für meinen Fall. Ich konnte es aber nicht in den Mund nehmen, weil es einfach so furchtbar gestunken hat. Bis jetzt habe ich mich noch nicht entschieden, meinen Arzt anzurufen und eine Lösung zu finden oder es einfach wieder hinzunehmen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich das einlöse oder nicht. Da sie mir gestern für einen Rezeptwunsch zwei Rezepte ausgefüllt haben, werde ich ja wohl auch 2 x die blöden Gebühren bezahlen müssen. Und das dritte Medikament muss ich komplett selbst bezahlen, obwohl ich dieses gar nicht haben wollte und das auch nicht für passend halte.  Meine Güte, mache ich das alles wieder komplizierter als es ist. (Halt die Klappe, du Stänkerer in mir!)

Und wieder taucht bei mir das Gefühl auf,  ich wäre nicht okay und überempfindlich und überhaupt.  Den ganzen Morgen mache ich mir schon Gedanken über meine Gedanken und Einstellungen über die Dinge, die im Moment passieren. Ich versuche, die Gegebenheiten neutral und mit Abstand zu betrachten und da taucht auch die Unsinnigkeit meiner Gefühle auf. Es gibt keinen Grund, sauer und depri zu sein. Das ist nur meine Überempfindlichkeit und Unüberlegtheit. Ein Teil von mir würde am Liebsten alles hinschmeißen – und doch weiß ich, dasss das sowieso nicht geht und auch nicht gut für alle Beteiligen wäre. Irgendwann kommt dieser Punkt sowieso auf mich zu. Das ist die Natur der Dinge. Wie ich das packen soll, weiß ich nicht.  Im Moment raubt mir ja schon ein zu bearbeitender Brief alle Kraft und ich komme wieder nicht voran. Manchmal ist es so schwer, eine Entscheidung zu treffen, deren Folgen ich nicht absehen kann und wo ich nicht weiß, ob und wie ich das alles schaffen soll.

Obwohl ich optisch so ein dickes Fell habe, fühle ich mich äußerlich so verletzlich wie Seidenpapier und innerlich wie ausgebrannte, nur mit einem Rest glimmende Asche. Dafür gibt es überhaupt keine Rechtfertigung. Eigentlich ist alles normal und über manche Dinge müsste ich längst hinweg sein. Bin ich auch – dachte ich. Aber wahrscheinlich doch nicht, sonst würde mich das ja nicht umhauen.

Ich muss drüber nachdenken!

3 Uhr – die Nacht ist rum


Irgendetwas hat mich heute Nacht um Punkt 3 Uhr wieder geweckt. Das geht schon eine ganze Weile so – immer wieder. Warum muss es immer 3 Uhr sein? Ich muss doch erst um 6 Uhr aufstehen! Na gut – außer Dienstags, da ist es 4.30 Uhr, wenn der Wecker klingelt. Aber 3 Uhr??

So liege ich denn mal wieder mitten in der Nacht wach, mir ist heiß und mein ganzer Körper steht wieder unter Strom. Mein erster Gedanke kommt sofort hoch und erinnert mich daran, dass ich gestern auf irgendeiner Seite einen Countdown gesehen habe: noch 4 Tage bis zum Ende. Also heute noch 3. Was wäre, wenn am Freitag wirklich alles zuende wäre? Was wäre, wenn wir sicher wüssten, dass wir nur noch 3 Tage hätten? Würden wir uns anders verhalten, andere Wege gehen, andere Worte zu den Menschen sagen, mit denen wir es zu tun haben? Verlieren Ängste ihren Schrecken, wenn man nur noch 3 Tage hat? Was wäre noch zu erledigen? Was muss gesagt oder getan werden? Alles ist irgendwie unwichtig, weil nichts bleibt.

Mir geht es nicht gut bei dem Gedanken! Ich will weitermachen, weiterleben., glücklich sein. Und ich bin froh, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach auch so sein wird.

Nachdem ich diese Gedanken abgeschüttelt habe, standen schon die Nächsten auf der Matte:  Was mache ich mit dem Brief von der RV? Ich muss unter anderem eintragen, warum ich in den letzten zwei Jahren beim Arzt war. Als ob ich das alles noch wüsste, wo mein Kopf sowieso ganz oft wie ein Sieb ist. Ich weiß nur noch, dass ich eine OP hatte und ein paar andere Sachen. Aber was war da genau? Ich hab doch sicher wieder etwas vergessen. Also muss ich da wohl anrufen. Aber wann ist die beste Zeit? Wann störe ich am wenigsten? Was soll ich sagen? Ich komme mir blöd und unbeholfen vor und weiß jetzt schon, dass mich diese Überwindung wieder Stunden kosten wird, bis ich zum Telefon greifen werde. Vielleicht sogar Tage. Ich hasse das!

Um kurz nach 5 schlafe ich wieder ein. Eine halbe Stunde später weckt mich meine zärtliche Katze ganz lieb, legt sich auf mich und schnurrt mich an. Ich liebe sie dafür, dass sie so vorsichtig und voller Liebe ist. So werde ich gerne geweckt. Das ist eines der Highlights in meinem Leben  – auch wenn ich nach viel zu kurzer Nacht eigentlich noch soooooooo müde bin.

Jetzt brauche ich nur noch neue Kraft für die heutigen Aufgaben!

Skill up your Life

Fähigkeiten, Leben verbessern, Persönlichkeitsentwicklung, Optimierung

Gnubbels kleine Gedankenwelt

Wenn man niemanden zum Reden hat aber die Gedanken und Erlebnisse einfach raus müssen...

erstkontakt blog

Disclosure & ET-Contact now! - - - Infos der neuen Erde zum Aufstieg & Erwachen!!

Gedanken im Nebel

Gedichte und Geschichten

Michaels Erlebnisblog

Zuhause am Niederrhein, unterwegs zwischen Rhein und Ruhr. Gerne auch mal in Berlin, Hamburg oder Köln.

BMC

BlueMoonCaffee

Masturblogging

Ich komme auch alleine

Ermutigungen zum Leben!

... von Encourager68

benoni in eire

benoni in Éire- Abenteuer Irland

Gedankensprünge

Der Blog von Norbert Fiks

suessundselig

Wunderbares für Leib und Seele

Sind im Garten

Praktisches und Poesie aus dem Leben mit einem Garten

freud mich //

Alles, alles über Psychotherapie.

Seelenliebe

Körper, Geist und Seele im Einklang

Dr. Polytrauma

Privatsprechstunde

%d Bloggern gefällt das: