Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Hausmeister’

Wasserschaden 2015 Küche und Heizung


Es ist jetzt früher Nachmittag am 5. Tag, an dem wir kein Wasser in der Küche haben. Handwerker waren bisher nicht zu sehen. Der Hausmeister … ähm Instandhaltungs-Beauftragter (mein spezieller Freund *augenroll) hat täglich von 8 – 10 Uhr Sprechstunde und ist während der Zeit mal wieder nicht erreichbar gewesen. Nach 10 braucht man gar nicht mehr anrufen, da geht nur das Band an.

Vorhin kam ein Handwerker, der allerdings weder unseren Wasserzulauf reparieren wollte, noch für eine warme Heizung sorgen wollte. Er wollte sich nur die Isolierung unserer neuen Heizungsanlage ansehen. Also habe ich ihm den Heizungskeller aufgeschlossen … naja, eigentlich ist das unser Wäschekeller, der aber jetzt nicht mehr als Wäschekeller nutzbar ist, weil er total heruntergekommen ist und der Putz von den  Wänden fällt .

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Der Putz fällt von den Wänden und die alte Heizung liegt auch noch da.

Ich bin vor Hitze fast hintenüber geschlagen. Die Rohre sind überhaupt nicht isoliert. Der ganze riesige Wäschekeller ist heiß, obwohl alle Fenster sperrangelweit offen sind.  Das gibt’s doch wohl nicht, oder? Der Handwerker meint, dass ein paar andere Häuser unserer Siedlung, die jetzt alle dieses Monster im Keller haben, ebenfalls keine warme Heizung hätten. Da müssten dann die Heizkörper in der Wohnung entlüftet werden (Komisch, das mussten wir noch nie machen, solange ich hier wohne). Er will nur den jetzigen Zustand im  Keller aufnehmen und danach dafür sorgen, dass unsere nackten Rohre im Keller eine Isolierung bekämen.

Ich überlege gerade, ob ich meinen Wäscheständer in den Keller schleppen soll. Da wäre bei dieser Hitze die Wäsche bestimmt in einer Stunde trocken. (Witz komm raus. Den kann ich gar nicht tragen!)

Unfassbar!

Und wir müssen das alles bezahlen …… . Bis jetzt kam die Heizungswärme/Fernwärme aus der Großanlage am Anfang der Straße. Jetzt hat jedes Haus ein eigenes Heizmonster im Keller.

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Unser neues Heizmonster. Alle Rohre sind unisoliert. Die Wärme geht zum Fenster raus.

Ach ja – was das nicht vorhandene Wasser in der Küche angeht: Mir war ja gar nicht klar, WIE OFT ich in der Küche Wasser brauche … z.B. um mal eben Lebensmittel abzuwaschen, die Hände zu waschen, Wischlappen nassmachen und auswaschen, Wasser für Lebensmittel oder für die Katzen, mal eben hier und da einen Fleck wegmachen, dann Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Reis abwaschen. Ich überlege mittlerweile, was ich kochen kann und was nicht groß abgewaschen werden muss, weil das echt ein großer Aufwand ist, jedes Mal ein paar Eimer Wasser aus dem Bad zu holen. Mal heiß genug zum Spülen – mal im Messbecher für Lebensmittel.

Ich hab da sowas von keinen Bock mehr drauf. Kann ich auswandern???

…. oder vielleicht einen anderen Vermieter als diese städtische Wohnungsgesellschaft? Das lief das noch gut, als es Kruppsche Wohnungen waren.

 

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Wasserschaden 2014 – Maler und Elektriker


Es ist Montag, der 15. September 2014. Um halb 8 wollte der Maler kommen, daher bin ich um 6 Uhr aufgestanden, um noch in Ruhe zu frühstücken und das Bad wieder leerzuräumen. Er hatte mir am Freitag gesagt, dass er das Kämmerchen ein 2. Mal streichen und im Bad den alten Putz an der Decke entfernen wollte. Dafür sollte ich alles, was noch herumsteht (Seife, Duschzeug, Zahnpasta, Kosmetik, Handtücher) aus dem Bad räumen. Das hatte ich nach dem Entfernen der Holzdecke wieder reingeholt, weil wir das ja täglich brauchen. Jetzt hab ich also alles wieder weggepackt und das Bad leer gelassen.

Kann sich eigentlich jemand vorstellen, wie wir im Moment hausen? Das ganze Zeug aus dem Bad, was man so herumstehen hat, wenn 2 Frauen und 2 Katzen in einer Wohnung wohnen und im Bad auch noch gewaschen wird, ist enorm.  Jetzt ist alles auf die restlichen Räume verteilt und wir „klettern“ und so durch abgehängte Spiegel, Stapeln von Handtüchern, Klopapiert-Reserverollen, Katzenklo und Zubehör, Waschpulver und Weichspüler, Dusch- und Badezeug, Kosmetik- und Hygienartikel, Duschstange mit Vorhang, usw. .  Dazu kommen ja noch die Sachen aus dem Kämmerchen, die nicht im Keller liegen oder weggeworfen wurden, z.B. Staubsauger, div. Besen und Schrubber, HARA-Wischer, Eimer und ein kümmerlicher Rest Lappen,  Handfeger, Kehrblech und die Sachen aus dem Flur, den wir für die Handwerker freiräumen mussten, z.B. Schirmständer mit Schirmen, Schuhständer, Deko, Spiegel usw..  Dazu kommt der Wäschepuff, Bügelwäsche mit Bügelbrett (muss ja alles weiterlaufen), Trockenständer usw.. Das ist schon fast ein kleiner Abenteuerurlaub mit Hinderniss-Parcour hier.  Gut für die Nerven ist das auf jeden Fall nicht. Und es lässt mich auch nicht mehr ruhig schlafen.

Um halb 8 war ich fertig mit den Vorbereitungen und habe auf den Maler gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Und er kam nicht. Um 9 Uhr habe ich den Bezirksverwalter angerufen und darüber informiert, dass der Maler nicht gekommen ist. Antwort war: „Der Maler sitzt hier. Er kommt gleich.“ Na suuper!  Da kann ich ja lange warten. Ich fragte direkt nach, ob die Badezimmerdecke denn heute auch gemacht würde und wann der Elektriker käme, damit ich wieder Licht im Bad habe. Herr A teilte mir mit, dass der Elektriker sowie der Maler erst kommen würden, wenn der Rohrbruch beseitigt wäre, wegen der Versicherung. Ich wurde etwas ungehalten und hab ihn gefragt, wie er sich das denkt und ob ich die nächsten Wochen ohne Licht im Bad und mit dieser kaputten Decke bleiben soll. Daraufhin gab er mit die Telefonnummer des Elektrikers mit der Vorgabe, da in einer Stunde mal anzurufen.

Um 20 nach 9 kam der Maler dann, malte ein bisschen an der Wand rum, ließ sich von mir einen frischen Kaffee geben, um nach 15 Minuten in die Pause zu gehen. Danach malte er noch ein bisschen weiter, nachdem er sich ausgiebig meinen Flur angesehen und kommentiert hatte und war um 10 Uhr schon wieder verschwunden. So schnell kann das gehen …..  *staun*

Wasserschaden 2014 - Abstellkammer7-  15.09.14 photo 20140915_093510_zpsex1lzwtn.jpg                Wasserschaden 2014 - Abstellkammer2-  15.09.14 photo 20140915_093538_zpsngrvms1d.jpg

 

Um kurz nach 10 Uhr habe ich den Elektriker angerufen. Die Sekretärin wusste von nichts und konnte auch keinen Termin machen. Da muss ich jetzt warten, bis der Chef wieder im Haus ist, der sich dann wegen Terminabstimmung bei mir meldet.

Ich glaube, ich koche mir jetzt erstmal noch einen Kaffee ….. *Wartemodus on* … und räume nochmal auf.

 

 

 

Wasserschaden 2014 – es tut sich was


Gestern war nach fast 2 Monaten (Feuchtigkeit am 15.07.14 der Hausverwaltung gemeldet, Rohrbruch war im April und ist noch nicht behoben) endlich der Hausmeister da, um sich den Schaden anzusehen. Und er war – gelinde gesagt – geschockt und konnte nach dem Öffnen der Abstellkammer aufgrund der feuchten Schimmelluft kaum atmen, sagte allerdings, dass er das gewohnt wäre. Nach einigen klärenden Telefonaten mit Handwerkern u.a. machte er mit einem Mitarbeiter vom Aufräumservice einen Termin für heute morgen aus.

Um Viertel vor 12 waren sie dann heute morgen hier. Der Hausmeister, der diesmal in Kenntnis der Sachlage einen Atemschutz mitgebracht hatte, besprach mit dem Bauservice und mir den weiteren Vorgang. Heute Nachmittag oder morgen früh werden meine Sachen aus den nassen Schränken in den Keller gebracht, dort gereinigt bzw. alles Textile, Holz und Unputzbare wird entsorgt – anschließend wird der Rest entweder in dem leeren Keller (der mit dem Wasserschaden) gelagert oder (so ist mein Wunsch) wieder in die Wohnung gebracht und im Wohnzimmer zwischengelagert. Der Wasserschadenkeller kann nicht abgeschlossen werden, bis die Handwerker die Rohre abgedichtet haben. Alternativ wird die Kellertüre abgeschlossen und sie holen sich den Schlüssel bei mir. Das ist noch offen. Ich habe allerdings erklärt, dass ich nicht bereit bin, meine Sachen zwei Wochen in einem offenen Keller liegen zu lassen, da hier schon einiges geklaut wurde.

Nach dem Ausräumen der Kammer (incl. aller Regale, die entsorgt werden müssen) wird der Maler kommen, den schimmeligen Putz abschlagen und dann eine erste Schimmelfarbe aufbringen. Danach wird die Holzdecke entfernt und andere Arbeiten gemacht. Vermutlich wird ein Trocknungsgerät aufgestellt.  Im Anschluss daran wird dann nochmal gestrichen und neue Regale eingebaut und Lüftungen in die Türen geschnitten. Zu dem Trocknungsgerät habe ich sofort gesagt, dass ich nicht nochmal so ein extrem lautes Gerät über Wochen Tag und Nacht aushalten kann, da ich krank bin. Das halte ich wirklich nicht aus. Er sagte daraufhin, dass es nur diese lauten Geräte gäbe.  Ich habe ihm dann erklärt, dass es leise Alternativen gibt (Mikrowelle, Infrarot, usw.) – anderfalls sollte bitte ein Spezialist prüfen, ob das Gerät evtl. im Keller stehen kann und durch einen Schlauch die Wand von innen trocknet.  Daraufhin sah er mich ganz erstaunt an und fragte, woher ich von den Alternativen wüsste. Ich habe ihm erklärt, dass einige meiner Freundinnen schon gebaut haben und mit solchen Alternativen ihre Häuser getrocknet haben.  Seinem verblüfften Gesichtsausdruck nach hat er mir das nicht zugetraut.

Da nach Aussage des Hausmeisters wohl doch nicht ganz klar ist, woher die Ursache des Wassers kommt, wird auch noch meine Badezimmer-Holzdecke rausgerissen. Anschließend wird dann die Decke tapeziert werden. Als mögliche Ursache kommt einerseits eine Verschiebung der Rohre in der 2. Etage (wie seit April bekannt) in Frage; zum anderen wird möglicherweise in der Wohnung direkt über mir ein Abwasserrohr im Badezimmer kaputt  und die Feuchtigkeit langsam nach unten gesickert sein. Dafür spricht, dass in der Wohnung über mir nur die untere Hälfte der Kämmerchenwand nass ist. Wenn es in den nächsten Tagen stark regnen sollte, wird vermutlich die Wand noch weiter nass werden durch den Rohrbruch in der 2. Etage.

Alles in allem wird es noch mindestens 2 Wochen dauern, bis alle Handwerker angerückt  sind.

Ich bin froh, wenn diese Zumutung und der Gestank endlich vorbei sind und ich meine Sachen sauber, sicher und ordentlich wieder im Kämmerchen lagern kann.  Und ich bin froh, dass ich nach dem ersten Rohrbruch vor ein paar Jahren meine Lebensmittel aus dem Kämmerchen ausgelagert habe, die allesamt völlig verdorben waren. Eine Entschädigung gab es damals dafür nicht – nur ein müdes Schulterzucken. Nun habe ich in der sowieso schon winzigen Küche durch einen weiteren Unterschrank noch weniger Platz zum Sitzen, aber die Sachen liegen zumindest trocken.

Hoffentlich vergehen der Dauerhusten, die tränenden Augen und die Hautprobleme nach dem Sanieren wieder.

Drückt bitte die Daumen! Danke!

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