Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Hilflosigkeit’

Wasserschaden 2015 – Küche – Handwerker sichten Schaden


Gegen Mittag schellten die Wasserleute bei mir, damit sie Zugang zu den Kellergängen bekämen. Es war schon eine Erleichterung, zu wissen, dass die Nachbarn es tatsächlich geschafft haben, nach meiner Ansage gestern auf dem Parkplatz heute Morgen die Verwaltung zu informieren.

Nach Aussage der Handwerker befindet sich das schadhafte Rohr in der obersten Etage, deren Mieter natürlich nicht Zuhause sind. Allerdings mussten sie in den Keller meiner Nachbarn, die den Wasserfleck in der Küche haben. Das zuführende Wasserrohr führt durch ihren Keller. Dummerweise war der Keller abgeschlossen. Und der Schlüssel? Den hat der Bruder, der auf Frühschicht ist. Also kann frühestens am späten Nachmittag jemand in den Keller.  So blieb den Handwerkern nichts anderes übrig, als uns mal wieder das Wasser abzustellen auf unbestimmte Zeit.  Glücklicherweise diesmal aber nur für die Küchenseite. Das Badezimmer bleibt davon unberührt. Gott sei Dank! So kann ich wenigstens die Eimer mit dem Spülwasser vom Bad in die Küche schleppen. Mehr als einen halben Eimer kann ich ja nicht mehr tragen, das macht mein Rücken schon lange nicht mehr mit.   Und der Ischias quält mich immer noch – schon seit 7 Wochen. Aber man wird ja genügsam mit der Zeit.

Ich fragte den Handwerker, ob der Schaden in der Wohnung über mir sehr schlimm wäre. Er rollte mit den Augen und zeigte mir ein Handyfoto von dem Schaden. Der Fleck an der Decke sieht gruselig aus. Er ist fast so groß wie der Riesenschreibtisch meiner Tochter. Die halbe Decke von denen ist feucht und schon dunkel. Mir gefriert fast das Blut in den Adern. Der Handwerker meinte, dass das wahrscheinlich nicht in ein paar Tagen entstanden wäre. Mir ist das schon klar – schließlich habe ich im letzten Jahr gesehen, wie Wasser wirkt. Im Kämmerchen hat sich auch im Laufe der Zeit so ein Riesenfleck gebildet, weil niemand das Rohr repariert hat.  Er fragte, ob ich auch schon einen Schaden bemerkt hätte. Bei mir ist nichts – bis auf den beißenden Schimmelgeruch, der immer rauskommt, wenn ich die Tür zum Mülleimer unter der Spüle öffne. Er meinte, das wäre nur eine Frage der Zeit, bis bei mir das Wasser ankommen würde. Es käme aber auf jeden Fall. Darauf sollte ich mich schon mal einstellen.

……… heul

…..

Nach 16.00 Uhr habe mich mich dann mit der Tochter der Nachbarin unterhalten. Sie meint, der Schaden wäre erst seit 2 Tagen da …. oder sie hätte ihn nicht vorher bemerkt. (???)  Ich habe ihr gesagt, dass ich den Schimmel schon letzte Woche gerochen habe, aber sie besteht darauf, dass der Schaden erst 2 Tage alt ist. Gestern hörte sich das noch ganz anders an. Tja. Sie hat die Handwerker wohl doch schon um 14.30 Uhr in den Keller gelassen, da sie den Zweitschlüssel für den Keller gefunden hat. Aha.  Und sie ist sauer auf die Nachbarn von ganz oben, die ja im Garten Urlaub machen. Ihrer Meinung nach sind sie schuld und sowieso nie erreichbar. Ich habe ihr gesagt, dass bis heute Morgen noch niemand ihnen Bescheid gesagt hat, dass ein Wasserschaden da ist und das sie bei der Verwaltung eine Handynummer für diesen Fall hinterlegt haben. Wir hatten ja das Problem schon im letzten Jahr mit dem Schimmel im Kämmerchen und die Klärungsgespräche mit der Verwaltung. Sie können natürlich nicht reagieren, wenn sie nichts vom Schaden wissen. Außerdem wird das Rohr unter ihrer Wohnung gerissen sein. Ob es da hilfreich ist, ob sie da sind oder nicht, wage ich zu bezweifeln. Der Handwerker hat jedenfalls deutlich gesagt, dass sie auf jeden Fall von unten durch den Keller ans Rohr gehen. Und dieser Keller war nicht zugänglich und außerdem sehr zugestellt. Mich wundert nicht, dass sie da spontan niemanden reinlassen wollen/können. Aber das ist ja jetzt wohl geschehen.

Da die Handwerker gerade greifbar waren heute Morgen habe ich sie darauf angesprochen, dass der ganze alte Mist vom letzten Rohrbruch noch in den Gängen liegt. Das wäre doch Handwerkeraufgabe, die ganze Verpackung und das Gerümpel nach dem Rohrbruch zu entsorgen, oder? Ja, das ist so – aber sie wären das nicht gewesen. Der Chef wäre aber informiert.

Außerdem habe ich nachgefragt, warum die nagelneue Heizungsanlage im Keller nicht heizt. Wir haben monatelange die Handwerker im  Keller gehabt, ewig Wasser abgestellt gehabt und die ganze Straße wurde aufgerissen, weil wir eine neue Anlage bekommen haben. Und jetzt werden die Heizungen in der Wohnung nicht warm. Und es ist schon richtig kalt abends. Der Handwerker hat mir aber auch mal wieder gesagt, dass sie dafür nicht zuständig wären. Ich kann diesen Satz nicht mehr hören! Eine andere Firma hätte die Heizung eingebaut und sie würden da nicht drangehen. Komischerweise haben die andere Firma und diese Firma zusammen im Haus gearbeitet. Der eine an den einen Rohren und der andere an den anderen. Verstehe das einer, der will. Ich blicke nicht mehr durch, wer was gemacht hat.

Nun beobachte ich mit Argusaugen die Decke in meiner Küche und warte auf den Fleck, der ja wohl oder übel erscheinen wird. Ich bin völlig ausgelaugt, wenn ich daran denke, was mich da alles noch erwartet. Lieber Himmel! *seufz*

Mal sehen, wie es weitergeht.

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Schimmelgeruch in der Küche / neuer Wasserschaden 2015?


Seit ein paar Tagen bemerke ich im Bereich der Küchenspüle Schimmelgeruch. Ich habe in den letzten 2 Tagen bereits mehrmals den Mülleimer geleert, weil ich dachte, da könnte das entstanden sein. Der Geruch ist manchmal schwächer, manchmal stärker. Ich habe auch die Spülmaschine, die daneben steht, komplett ausgeräumt, weil ich dachte, das da möglicherweise ein Spüllappen, der nicht ganz durchgetrocknet sein könnte, stockig geworden sein könnte. Da sie schon seit Jahren defekt ist, habe ich dort meine frischen Spül- und Geschirrtücher gelagert. Meine Tücher waren aber allesamt tadellos in Ordnung. Daran hat es also auch nicht gelegen. Heute morgen habe ich dann meine kleine Kartoffelkiste nach einer möglicherweise schimmeligen Kartoffel durchgesehen, aber auch da habe ich nichts gefunden.

Vor einer Stunde habe ich auf unserem Parkplatz Sohn und Tochter meiner Nachbarn, die über mir wohnen, angetroffen. Nach ein bisschen Smalltalk erwähnte die Tochter, dass sie in ihrer Küche „alles nass und schimmelig haben und evtl. sogar die Einbauküche wegwerfen müssen“. Mein erschrockenes Gesicht daraufhin war sicherlich Gold wert. Ich dachte, mir zieht jemand den Boden unter den Füßen weg. Sie schimpften über den Vermieter und wie schlecht die Wohnung mittlerweile wäre. Auf meine Frage, ob sie denn den Schaden gemeldet hätten, verneinten sie. Ihre Eltern wären jetzt schon 3 Wochen im Urlaub in der Heimat und sie hätten auch „keine Zeit“ gehabt.

Ich bin ein bisschen ausgerastet. Habe nochmal nachdrücklich klargestellt, dass ich jetzt gerade erst den Wasserschaden im Kämmerchen ersetzt bekommen habe und dieser nicht entstanden wäre, wenn die beiden Mieter über mir aktiv geworden wären. Und jetzt haben sie über mir die Decke nass und alles voller Schimmel und melden das nicht? Wollen sie warten, bis der Schimmel und das Wasser wieder bei mir angekommen ist? Das hab ich auch so klar gesagt. Sie wollen sich morgen darum kümmern und die Verwaltung informieren.

Ich bin sprachlos und total geschockt. Enttäuscht, Verwundert. Wütend. Sauer. Und irgendwie extrem taub innerlich. Ich sehe mich schon wieder mit Handwerkern in der Küche, die die Wand aufreißen, die Küchenschränke abgehängt, Chaos in der ganzen Wohnung, Dreck, Lärm, Ärger – und das wieder über lange Zeit. Die ganzen alten Bilder von letztem und diesem Jahr kommen wieder hoch. Ich bin wie gelähmt.

Heute kann ich keinen mehr erreichen im Mieterservice, aber morgen früh rufe ich da an. Ich glaube nicht, dass die Nachbarn das machen werden. Und die Nachbarn über den Nachbarn über mir sind ja – wie jedes Jahr – von April bis Oktober im Gartenurlaub und immer nur zum Waschen ab und zu mal da. Ich hoffe nur, dass der Verwalter diesmal ans Telefon geht, wenn er meine Nummer sieht. Das ist ja in der letzten Zeit nicht mehr der Fall gewesen. Notfalls muss ich halt wieder über die Zentrale gehen und mich durchschalten lass. Ich hasse das!

 

Ich krieg‘ die Krise! Hiiilfe!

 

 

Neuer Wasserschaden – 2015 – Keller nass und kein heißes Wasser


Das ist doch echt alles nicht mehr normal.

Als ich heute Morgen in den Keller ging, wunderte ich mich bereits auf der Treppe darüber, dass die schwere Hauptkeller-Türe sperrangelweit aufsteht. Auf dem letzten Treppenabsatz sehe ich dann auch, warum: Wir haben schon wieder Wasser im Keller. Die Nachbarn waren wohl schon irgendwann vor mir unten und haben Eimer unter an mehreren Stellen tropfende Stellen gestellt. Aus dem Keller des über mir wohnenden Nachbarn höre ich es auch kontinuierlich heftig tropfen.

Später am Vormittag kamen dann die Handwerker ins Haus. Ich sah sie nicht, hörte sie nur draußen reden. Kurze Zeit später stellte ich fest, dass wir wieder kein heißes Wasser haben. Das ist in den letzten 3 Monaten schon bestimmt 6 – 8 x vorgekommen (2 x davon hing ein Zettel draußen am Haus, dass die Fernwärme abgestellt wird). Alle anderen Male war einfach das Wasser weg. Meistens den ganzen Tag. Abends gab es dann ganz viel braune Brühe aus dem Wasserhahn. Echt toll. Im Keller wurde in den letzten Monaten eine neue Heizunganlage eingebaut. Die hat jetzt jedes Haus in unserer Straße. Vermutlich wollen die Vermieter Herr über die Legionellen werden. Das Wasser ist auf jeden Fall jetzt (wenn es denn läuft) brütend heiß.  Dafür musste eine ganze Wand im Wäschekeller mit der Anlage zugepflastert werden. Unzählige Rohre laufen an den Wänden entlang und ragen einen guten Meter in den Keller. Der Wäschekeller sieht ganz furchtbar aus, kaputte Scheiben, Dreck, Putz, der tonnenweise von den Wänden fällt. Als Wäschekeller ist der schon lange nicht mehr nutzbar. Hinterm Haus und auf der Straße wurde alles aufgerissen, Bäume wurden gefällt, Schächte ausgehoben, neue Rohre verlegt. Wir sitzen jetzt schon monatelang wieder in Dreck und Modder und Lärm – und immer wieder abgestelltem Wasser. Und bei dem Gewitter in der letzten Woche haben wir im Badezimmer vor dem Klo aufgepasst, dass das aufsteigende Wasser nicht wieder über den Rand läuft. Das ist auch schon „normal“ hier seit zig Jahren und niemand kriegt das in den Griff. Es wurde schon eine Pumpe eingebaut, aber die versagt bei Starkregen. Sogar bei meiner Nachbarin kam diesmal das Wasser hoch. Und sie erzählte gerade, dass sie jetzt die Kämmerchenwand nass hat und die neuen Mieter, die über ihr einziehen wollen, auch. Ebenso ist die ganz obere Wohnung auch im Kämmerchen betroffen. Anfang der Woche müssen wohl schon Handwerker aufs Dach gestiegen sein und irgendwas abgedeckt haben. Behoben ist aber bis jetzt weder die Ursache, noch der Schaden. Und jetzt ist auch noch der Keller wieder nass. Hätten sie die Eimer nicht drunter gestellt, wäre das alles wieder in meinen Keller gelaufen.

Sorry, aber meine Laune ist gerade sowas von im Keller. Ich bin innerlich fast ausgebrannt vor Wut und Hilflosigkeit und ich weiß nicht was.

Kurz nach 14 Uhr schellten dann die Handwerker und teilten uns Mietern mit, dass wir bis mindestens Montag kein heißes Wasser mehr haben würden. Die Rohre hätten sich schon durchgebogen, sie hätten ein Stahlrohr eingelegt, um sie zu stabilisieren, mehr könnten sie nicht tun. Würden aber am Montag großzügigerweise daran weiterarbeiten. Eigentlich wäre eine andere Firma dafür zuständig, aber die  hätten wohl zu viel zu tun. Oh sorry, meine Dankbarkeit hält sich in Grenzen. Ich finde das ja ganz toll, dass sie das am Montag machen, aber 4 Tage ohne heißes Wasser? Wieder Wasser abkochen zum Waschen und Spülen? Schon wieder? Und immer wieder? Und Duschen? Haarewaschen? Schmerzenden Rücken entspannen im heißem Badewasser? Der ätere Handwerker grinst und meint, dass kalte Duschen gesund wären. Mir gruselt es bei dem Gedanken daran, mit meinem schmerzenden Ischias unter eine kalte Dusche zu steigen. Das ist einfach ein No-Go. Geht nicht. Auf keinen Fall. Verzweifelt ironisch bemerke ich an, dass ich dann zum Duschen 40 km zu meiner Schwester fahren muss und das nicht so lustig finde, dass wir jetzt so lange ohne Wasser auskommen müssen. Die Handwerker berichten, dass bei der Vermieterstelle jetzt niemand mehr erreichbar ist und sie nichts tun können. Na super. 😦

Ich hoffe, sie kriegen das wirklich am Montag hin. Am Mittwoch hat meine Tochter Geburtstag. Im letzten Jahr mussten wir schon den Geburtstag von Zuhause weg verlegen, weil wir hier wegen Wasserschadens die Handwerker in der Wohnung hatten. Sollte das dieses Jahr wieder ausfallen, weil kein Wasser da ist? In meinem Kopf tobt gerade das Chaos und mein Adrenalin pumpt mein Blut so hoch, dass es mir fast aus den Augen kommt.

Könnte ich umziehen, würde ich das sofort tun. Ich hab sowas von die Schnauze voll von Wasserschäden. Das ist nicht mehr in Worte zu fassen.

Und zu guter Letzt ruft auch noch meine Schwester an und erklärt mir, dass sie jetzt bei mir Dampf ablassen muss, weil sie immer noch Probleme mit Unitymedia hat (und das ja eigentlich meine Schuld wäre, weil ich sie ja dazu „überredet“ hätte). Außerdem läge das mit Sicherheit ihrer Meinung nach an ihrem ausländischen Namen seit 34 Jahren und das kotzt sie an. Sie hat jetzt 1 1/2 Jahre um ihr Recht bei einer Airline gekämpft, die eine Maus oder ein Insekt im Flieger hatte und nicht starten konnte. Ihre Freundin hätte das sofort ersetzt gekriegt und sie nicht, obwohl beide Reisen von der Freundin gebucht wurden Und jetzt hab ich Unity gemacht und das hat sofort geklappt und bei ihr wieder nicht. Und kurz darauf ging es um das „Flüchtlingsproblem“. Sorry, aber da bin ich raus. Bei dieser Hetzkampagne mache ich nicht mit. Habe auf Facebook schon ganz viele „Freunde“ kommentarlos gelöscht, die menschenfeindliche Ansichten haben. Eine „Freundin“ kenne ich real seit fast 35 Jahren. Auch sie ist von meiner Liste geflogen. Damit will ich nichts zu tun haben. Für mich sind das Menschen, die nicht mehr in ihrer Heimat bleiben können (Gründe tun jetzt erstmal nichts zur Sache). Sie sind nicht für unsere Politik verantwortlich oder für die Verteilung der Gelder. Und ich kann mir vorstellen (wenn ich selbst fliehen müsste), dass sie vermutlich lieber zuhause bleiben würden, wo ihre Heimat ist und sie sich auskennen und ihre Wurzeln haben. Außerdem wären viele Leute, die ich kennen, heute nicht, wo sie sind, wenn damals nicht die ganzen Menschen aus Ostpreußen geflohen wären. Meine Schwiegermutter samt Familie gehörte auch dazu.  Und viele meiner Freunde sind Ausländer: Türken, Belgier, Dänen, Franzosen, Schweden, Finnen, Iren, Amerikaner, Briten usw. und ich finde das gut. Aber über Politik, Religion und XXX möchte ich weder hier auf dem Blog noch woanders  reden. ….. Ach ja – und duschen könnte ich bei ihr auch nicht weil sie morgen Abend auf eine Feier geht. Da kann sie vorher nicht noch die Wohnung fit machen. Und außerdem hätte sie jetzt keine Zeit, sich anzuhören, dass ich wieder ein Wasserproblem habe, denn sie müsse noch ihre Tabletten nehmen und hätte noch nichts gegessen (15.45 Uhr). Sie musste leider ganz schnell auflegen. Nur ganz kurz noch. Ob Tochter am Mittwoch feiert, da könnte sie nicht, aber am Samstag oder Sonntag könnte sie das mit einem Besuch hier am Ort verbinden. Toll oder? „Wir telefonieren noch“ Sprachs und legte auf: Conny-Mülleimer zu.

Ganz nebenbei sind hier noch die eine oder andere Baustellen und Problemzonen, wo ich mir den ganzen Frust und Probleme anhöre.

Fühle mich platt wie eine Flunder und bin jetzt erstmal leer.

Bitte vor dem nächsten Einfüllen von Wut und Frust abwarten, bis ich wieder auf den Beinen bin.

Momentan wegen Überfüllung geschlossen!

und oh – der Kater kotzt auch gerade.

 

pfffffffffffffffffffhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh……………………….

Wasserschaden 2014 – Kommunikationsprobleme


Freitag, 21. November
Es ist immer noch nichts passiert. Niemand war hier und hat Feuchtigkeit gemessen.
Auf dem Parkplatz habe ich Herrn A. getroffen, der gerade aus unserem Haus kam. Er schaute mich wie immer die ganze Zeit nicht an. Ich habe ihn angesprochen und gefragt, warum ich fast 3 Wochen nichts mehr von ihm gehört habe und warum noch keiner rauskam. Es wäre immer noch feucht im Kämmerchen. Er meinte, wir hätten uns „darauf geeinigt, dass die Feuchtigkeit aus dem Holz käme“. Das ist aber nicht wahr. Als ich ihm damals gesagt habe, dass das Holz noch riecht, sagte er, das könnte nicht sein, das käme aus der Wand und hat mir nach einer langen Weile einen Maler geschickt, der die Wand nochmal neugemacht hat. Der Geruch kommt meiner Meinung nach aber wieder aus der noch  feuchten Wand und es riecht nach feuchtem Stein und muffig. Das sagte ich ihm auch heute nochmal. Er sagte, wir hätten uns auf die Türen geeinigt und das wäre jetzt so. Basta. Über diese Ignoranz rege ich mich schon auf – auch darüber, dass er die ganze Zeit auf den Boden schaut und mich nicht ansehen kann, als würde er mich gar nicht sehen. Er sagt, er kümmert sich (fragt sich nur, wann) und geht einfach und lässt mich stehen. So kann man es sich leicht machen!
Ich rufe Fr. Z von der Verwaltung an, um nachzufragen, wie es jetzt vorangehen soll und was der Schadensausgleich macht. Sie geht nicht ran, ich erreiche nur den AB. Werde am Montag nochmal versuchen, sie telefonisch zu erreichen.

 

Samstag, 22. November
Ich habe eine Mahnung mit Mahngebühren im Briefkasten, weil ich nur einen Teil der Miete überwiesen habe. Datiert am 20. November mit einem Zeitrahmen von 7 Tagen. Was soll das denn jetzt werden?

 

Montag, 24. November
Ich rufe Fr. Z. nochmal an. Sie wollte den Brief an ihren Chef weiterleiten und die Sache zur Klärung bringen. Ich erzähle ihr von der Mahnung und frage, was das soll. Sie meint, sie hätte vergessen, Fr. G von der Buchhaltung zu informieren, würde das aber nachholen, weil sie das auch „vom Tisch haben will“. Auf meine Nachfrage zur Schadensregulierung sagt sie mir zu, das in dieser bis spätestens nächster Woche zu klären.

 

Dienstag Spätnachmittag, 25. November

Ich rufe Fr. G von der Buchhaltung an, weil ich sichergehen will, dass die Informationen weitergegeben wurden, erzähle von ihrer Mahnung und erkläre, dass die Angelegenheit schon seit vielen Wochen schriftlich bei der Verwaltung vorliegt und ich wegen des Schadens die Miete gemindert habe (in Absprache). Sie wurde von Fr. Z noch immer nicht informiert, will sich jetzt aber selbst erkundigen. Das Schreiben kann ich erstmal als gegenstandslos betrachten.
Es geht doch nichts über reibungslose und verlässliche Kommunikation, oder? *Augen roll*

Ich fühle mich langsam nicht mehr ernstgenommen und es regt mich auf, dass ich Sachen nachfragen muss, die selbstverständlich sein sollten. Seit April ist der Schaden im Haus bekannt, seit Juni sind sie von meinem Schaden informiert (der nicht aufgetreten wäre, wenn sich sich nicht ewig mit der Beseitigung Zeit gelassen hätten.) Seit September habe ich keine Abstellkammer mehr, die Handwerker im Haus, bin ständig auf Abruf zuhause und telefoniere mir die Ohren heiß. Am Sonntag ist der 1. Advent, ich habe immer noch Chaos und bei all dem Mist überhaupt keine Lust auf Weihnachten. Davon abgesehen kann ich nicht mal Deko kaufen, weil der Schaden noch nicht reguliert ist. Mir ist angeboten worden, alte Sachen von anderen zu bekommen, aber das fange ich gar nicht erst an. Damit würde ich mich nicht wohl fühlen, sondern mein Selbstwertgefühl restlos in den Keller schicken. Lieb gemeint von euch, aber ich will das nicht. Danke.

 

Wasserschaden 2014 – der erste Handwerker kommt


Heute morgen um Viertel vor 9 sollten die Handwerker kommen, evtl. sogar etwas früher. So war das gestern Abend mit dem Chef telefonisch vereinbart. Gegen halb 10 kamen sie dann endlich: 1 Chef und 1 Mitarbeiter einer Baufirma. Ohne Anruf oder kurz Bescheid zu sagen, dass es später wird. Bin ich die Einzige, die das unhöflich findet?

In der Zwischenzeit habe ich  versucht, den Hausmeister zu erreichen, der gestern, direkt nachdem er gegangen ist, nicht mehr telefonisch erreichbar war. Den Herrn, der für die gesamten Technikprobleme zuständig ist, habe ich dann gefragt, wann denn die Leute kommen, die sich um das Herausreißen der Badezimmerdecke kümmern sollen. Er wollte das gestern klären und mich zurückrufen, hat das aber vergessen.  Er sagte heute, er würde die Maler informieren. Okay soweit.

Die Männer der Baufirma besprachen die Einzelheiten der Entrümpelung, Entsorgung und Aufbewahrung meiner Sachen. Der Durchgang zum Flur wurde mit Plane abgeklebt, der Boden durch Folie geschützt. Alle Türen sollte ich möglichst geschlossen halten. Meine Haustür bleib sperrangelweit offen den ganzen Tag.

Unsere beiden Katzen haben wir ins Wohnzimmer ausquartiert – samt Katzenklo und Futter –  für die Zeit, in der hier Handwerker rumspringen. Wenn die Handwerker weg sind und keine Gefahr für die Katzen besteht, dürfen sie abends wieder raus und sich in der Wohnung umschauen.

Nachdem die beiden Männer alles geklärt hatten, verschwand der Chef wieder. Plan war, dass er in 2 Stunden zurückkommen würde, weil dann zumindest das Kämmerchen fertig wäre. Als Anweisung gab es von seiten der Verwaltung die Vorgabe, dass alles Plastik und Metall abgewaschen werden und alles Textile, Schimmelige, Holz und Unrettbares in den Müll kommen sollte. Zudem muss die Zwischendecke entfernt werden, da sie auch aus Holz, klatschnass und schimmelig ist. Die Türe würden später mit Spezialreinigern abgewaschen.

Der Handwerker fing an, füllte viele große Kübel und Tüten mit Müll, andere Tüten mit Sachen, die im feuchten Ex-Keller meiner Nachbarin gelagert werden sollen, bis eine Reinigungsfirma kommt und alles abwaschen wird. Von mir aus hätte er ALLES wegwerfen können.Es stinkt und das Reinigen wird teurer als etwas neu zu kaufen. Außerdem bin ich nicht sicher, ob wirklich alles richtig sauber wird.  Er sollte sogar meine große Kiste mit Leuchtmitteln, Glühbirnen, Halogenlampen usw. zu den zu reinigenden Sachen stellen. Das ging aber nicht, da der Karton im Wasser stand, völlig durchweicht und verschimmelt war, die Kartons der Glühbirnen verschimmelt und die Fassungen z.T. schon rostig waren. Da war nichts mehr zu retten.

ALLES aus dem oberen Kämmerchenbereich musste entsorgt werden, weil alles patschnass war und getropft hat und verdorben war. Meine GESAMTE Weihnachtsdeko, meine Herbst- und Frühlingsdeko, Partydeko – alles weg. Lichterketten für Tannenbaum und Fenster – alles weg. Kunsttanne für Türrahmen, Ton- und Stoffdeko für Ostern und Herbst – alles weg. Tür – und Fensterhänger für alle Jahreszeiten – weg. Es wird nichtmal mehr selbstgemachtes Spritzgebäck bei uns geben in diesem Jahr, weil die Verpackung vom Fleischwolf völlig nass und schimmelig war und der Wolf selbst ganz feucht und rostig.  Ein paar Tannenbaumkugeln, die ich neu gekauft hatte und die noch in Plastik geschweißt waren und meinen neuen Tannenbaumständer konnte ich behalten. Na super! Von den anderen Sachen, die weggeschmissen werden mussten, habe ich eine Liste erstellt, die 4 handschriftliche Seiten und jetzt schon abzusehen ist, dass sie mehrere 100 Euro Schaden umfasst. Ich bin gespannt, ob und was ich davon ersetzt bekomme, oder ob ich wieder einmal auf dem Schaden sitzen bleibe – wie schon so oft.

Als nach 2 1/2 Stunden der Chef zurückkam, war das Kämmerchen noch nicht leer. Wie sollte 1 Mann alleine das unter den engen Bedingungen und Schimmel auch schaffen? Das war gar nicht möglich. Der Chef gab mir ein Schloß für die Sachen, die im Keller zwischengelagert werden und verschwand wieder.

Am Nachmittag war der Arbeiter fertig mit dem Kämmerchen, hatte noch die Regale, die Zwischendecke und den Boden entfernt und die Kammer komplett entkernt. In der Zwischenzeit mussten wir das Badezimmer leerräumen, damit er die Holzdecke entfernen konnte.  Zum Glück habe ich 5 Wäschekörbe, die ich für diesen Zwecke einsetzen konnte. Wir haben das ganze Zeug, inkl. Waschpulver, alle Handtücher, Duschstange und Vorhang und allem, was dazugehört, auf Kinderzimmer und Schlafzimmer verteilt. Schlafen kann ich da heute nicht, da dort auch noch die Sachen aus dem Flur stehen müssen (Schuhregal, Schirmständer usw.) So werde ich wahrscheinlich die Nacht auf der Couch verbringen müssen.

Um halb 4 war dann alles fertig. In der Zwischenzeit hat die Malerfirma angerufen und nachgefragt, wann sie kommen könnten. Na, von mir aus immer. Je eher, desto besser. Der Meister fragt, ob die Decke im Bad nass wäre. Da der Handwerker mir gesagt hat, dass sie trocken wäre, gab ich das so weiter – allerdings sagte ich dazu, dass ich das nicht genau wüsste. Er bat mich, dem Chef der Baufirma auszurichten, ihn zurückzurufen, falls er wieder hier wäre, damit er wüsste, ob er morgen oder erst übermorgen kommen sollte. Das hinge wohl mit dem Feuchtigkeitszustand der Wände bzw. Decke ab.

Als der Chef der Baufirma kam, gab ich die Infos weiter. Er sagte, ich bekäme Bescheid, wann die Maler kommen würden. Im Anschluß erfuhr ich vom Handwerker, dass die Decke im Bad wohl doch nass wäre – so hätte es sein Chef gesagt. Das wäre daran zu erkennen, dass Schimmel auf der Rückseite der Paneele wäre. Ich hab das nicht gesehen, weil das Holz sofort entsorgt wurde. Was ich allerdings gesehen habe, als ich ins Bad ging, war eine völlig ruiniert, verschrappte Decke, auf der wohl mal irgendwann blaue Latexfarbe war, die nicht ganz abgegangen ist ….. und ……. es gibt keinen Anschluss für meine Lampe, die im übrigen auch soweit defekt ist, dass nur noch 2 von 4 Birnen leuchten, auch wenn sie frisch eingeschraubt werden. Das muss wohl ein Feuchtigkeitsschaden sein. Aus der Wand über dem Waschbecken blickt mich ein nacktes Kabel an, das unter dem Holz bis zur Mitte des Raumes gelegt worden sein muss. Daran war die Lampe angebracht – über und unter der Holzdecke. Diese Badezimmerlampe kann ich nicht mehr nutzen.  Ich habe jetzt provisorisch meine Nachttischlampe ins Bad gestellt, damit wir nicht im Dunkeln aufs Klo müssen.  Eine Glühbirne für die Lampe hatte ich jetzt natürlich nicht mehr, weil meine Glühbirnenkiste weggeworfen wurde, aber ich habe aus den vorhandenen Lampen eine Birne rausgeschraubt. Das habe ich auch für das Flurlicht machen müssen, damit der Handwerker etwas sehen kann. Arrrgh.

Jetzt brauche ich auf noch eine neue Lampe fürs Bad. Da muss ich morgen Nachmittag zur Verwaltung, damit sie mir einen Gutschein oder sonstwas geben. Wovon soll ich sonst eine neue Lampe kaufen? Ich hoffe, das klappt. Außerdem muss noch ein Elektriker bestellt werden – zum einen für das neue Licht, was irgendwann mal wieder im Kämmerchen leuchten soll (die Lampe ist auch Schrott gewesen) – und für einen Unterputzkabel samt Schlitz mit Dose für die Lampe im Bad. Das kann ja nicht so bleiben.  Außerdem wollte ich die Liste mit den entsorgten Sachen abgeben – unter Vorbehalt, weil ich erstmal sehen muss, was von den Sachen im Keller noch gesäubert werden kann.  Ob meine ganzen Elektrogeräte die Feuchtigkeit überstanden haben, ist auch noch nicht geprüft.

Jetzt ist es halb 6 – es hat noch niemand angerufen, um einen Termin für morgen oder übermorgen zu machen. Also muss ich wohl erstmal alles absagen, zuhause bleiben und warten.

Ach – das ist noch nicht alles: Meine Nachbarin (mit dem Ex-nassen-Keller) hat mich im Hausflur angesprochen, damit ich darauf achte, bei Regen in den Keller zu gehen und Wasser zu schaufeln bzw. den großen Kübel mit Wasser zu entleeren, da das sonst bis zum Fenster laufen würde. Sie käme ja jetzt nicht mehr in den Keller, weil ich es mit einem Schloß abgeschlossen habe *vorwurfsvoller Blick und Ton* Das dürfte ich auf keinen Fall vergessen, weil ich sonst meine anderen Sachen wieder im Wasser stehen habe. Aber es wäre ihr ja egal, da es nicht mehr ihr Keller wäre. Aha – na gut, ich nehme es zur Kenntnis.

Aaaber – wie soll ich mit meinem Rückenschaden denn den großen Kübel leeren oder auf dem Boden rumkriechen und Wasser schöppen???? Lieber Gott – lass es bitte trocken bleiben, bis ich alles wieder in trockenen Räumen habe.

Ich kann jetzt schon nicht mehr, hab Angst vor dem, was mich noch erwartet und frage mich, wie ich das alles schaffen soll. Kann nicht ein Wunder geschehen und man mir eine neue, immer trockene Wohnung mit Balkon geben, den Umzug und die neuen Teppiche bezahlen und mich dann endlich ein trockenes Zuhause schaffen lassen? Ich glaube, diese Wohnung hatte seit 1981 schon 10 – 15 Wasserschäden. Ich hab die Schnauze sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo voll davon.

Ich musste mir das jetzt einfach von der Seele schreiben – auch als Dokumentation und hab nicht auf Form und Fehler geachtet. Das ist mir gerade auch völlig egal. Mein Kopf ist leer und tut weh, der Rücken auch, Husten, Halsschmerzen vom Stehen im Schimmel den ganzen Tag.

Und morgen geht es weiter….

Wasserschaden zum x-ten


Es hat uns mal wieder erwischt:

Vorhin kam meine Nachbarin, holte ihr „Päckchen“ ab und erzähle beiläufig, dass gleich die Hausverwalterin käme, um sich den Wasserschaden in ihrem Keller anzusehen. Sie erzählte, dass immer, wenn es regnet, ihr Keller (der unter meiner Wohnung liegt) unter Wasser steht, weil das Wasser an der Innenwand herunterläuft. Vor einigen Monaten hatte sie mir schon einmal davon erzählt, danach waren Handwerker im Haus und ich dachte, der Schaden wäre längst behoben. Damals habe ich natürlich sofort in meinem Kämmerchen nachgesehen, ob ich ebenfalls einen Wasserschaden hätte. Dem war aber nicht so. Nur ein Restfleckchen alten Schimmels vom Wasserschaden davor war noch sichtbar. Deshalb nutze ich mein Kämmerchen auch wirklich nur als Abstellkammer für Dinge, die ich nur 2 x im Jahr oder weniger brauche und lasse ansonsten die Türe immer geschlossen. Ich bin ziemlich geruchsempfindlich und alleine nur der Hauch von Schimmelgestank verursacht in mir höchste Übelkeit.

Höchst alarmiert habe ich vorhin mit den schlimmsten Befürchtungen meine Kämmerchentüre geöffnet. Auf den ersten Blick war nichts zu sehen, aber als ich die Wand freigeräumt hatte, hat mich fast der Schlag getroffen. Die Wand ist nass. Es stinkt wie die Pest nach Schimmel.

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Als die Hausverwalterin kam, hab ich ihr den Schaden gezeigt. Sie ist immer sehr freundlich und verständnisvoll und hat mitgekriegt, wie mich dieser erneute Wasserschaden in meiner Wohnung aus der Bahn wirft. Wie oft schon hatte ich mit den Wasserproblemen anderer zu kämpfen? Wie oft schon wurde meine Wohnung aufgehauen, die Badezimmerwand zertrümmert, die Küche demoliert und die Kinderzimmerwand aufgestemmt, ganz zu schweigen von den Aufrissarbeiten im Kämmerchen – immer, wenn jemand über mir einen Rohrbruch hatte. IMMER hatte ich den Schaden. Beim letzten Aufhauen des Kämmerchens habe ich schon nachgefragt, ob sie nicht einen Versorgungsschacht legen könnten, damit nichit immer die Wand aufgehauen werden muss, aber das haben sie nicht gemacht.

Und jetzt ist es wieder soweit. Der Handwerker wird von der Verwaltung informiert und mir stehen wieder diese Drecksarbeiten ins Haus. Ich habe allerdings sofort gesagt, dass ich diesmal nicht mehr bereit bin, die Stromkosten für die Trocknungsgeräte zu übernehmen. Beim letzten Mal wurde mir vorab zugesagt, dass ich die Kosten zurück bekäme, aber letztendlich habe ich nur ca. 1/3 des Geldes zurückbekommen, während bei meiner Nachbarin mit Hausstrom getrocknet wurde und sie nicht einen Cent bezahlen musste. Mir ist egal, wie sie es anstellen, aber ich bin nicht bereit, wieder für anderen Mist zu zahlen.

 

Das Heftigste an dem Schaden diesmal ist, wie ich heute erfahren habe, dass der Rohrbruch in der 2. Etage über meiner Wohnung liegt. Die sehr elitären Bewohner dieser Wohnung verbringen den Sommer hauptsächlich im Kleingarten. Sie wurden – wie man mir erzählte – schon vor Monaten angeschrieben, damit sie sich mit den Handwerkern in Verbindung setzen und den Schaden beheben lassen. Dazu sind sie nicht bereit, weil sie den Sommer im Garten verbringen wollen (keine 10 Minuten mit dem Fahrrad von hier aus). Sie kommen nur ein paar Mal in der Woche, um die Post zu holen. Handwerker dürften, wie ich heute erfuhr, erst Ende September in ihre Wohnung, weil sie erst im Oktober die Saison im Garten beenden würden. Nett, oder?

Bin gespannt, ob oder was jetzt passiert. Ich hoffe und bete nur, dass sie nicht (weil sie oben in die Elitewohnung nicht reinkommen), meine Wand aufhauen und von hier aus das neue Stück einsetzen. Denn eigentlich würde es völlig reichen (wie der Handwerker vor Monaten meiner Nachbarin erzählte), wenn die oberste Wohnung, in der der Schaden entstanden ist, aufgehauen würde. Aber in diesen Haus haben schon Pferde vor die Apotheke gekotzt. Hier ist alles möglich und jeder macht, was er will.

Am Liebsten würde ich einfach ausziehen. In eine Wohnung mit Balkon, frischer Luft und ohne ewige Wasserschäden. Geht aber leider aus vielen Gründen nicht. Ich habe weder die Manpower, noch das Geld für einen Umzug, die Renovierung der alten Wohnung und der Einrichtung der neuen. Meine Freunde wohnen Hunderte Kilometer entfernt und hier ist Ort ist niemand, der mir helfen könnte, seit ich keine Kontakte mehr zum Kleingartenverein oder meinem alten Musikverein habe. (Schon komisch, wenn man bedenkt, dass ich früher überall im Vorstand war und ich da sehr viele „Freunde“ hatte, die bei der Scheidung abgesprungen sind).

Und eigentlich liebe ich diese Wohnung, weil sie prima aufgeteilt ist und Ost- und Westfenster hat. Ich liebe Sonnenauf- und untergänge und könnte mir nicht vorstellen, in einer anders ausgerichteten Wohnung zu wohnen. Da würde mir wirklich etwas fehlen. Morgens werde ich von der Sonne geweckt und abends kann den Sonnenuntergang sehen. Außerdem sind mein Wohnzimmer und das Schlafzimmer schön groß. Das brauche ich, weil ich ja auch viel nähe und mein Zeug unterbringen muss. Das Kinderzimmer ist auch groß genug. Das Badezimmer ist winzig, ebenso wie die Küche. Dabei finde ich eine große Wohnküche, wie wir sie in Altroggenrahmede hatten, viel schöner. Aber sie reicht für 2 Personen.

Meine Gedanken und Sorgen kreisen gerade mal wieder. Das hört einfach nicht auf. Ich bin fix und fertig, verzweifelt, hoffnungslos und kraftlos. Dazu kommt, dass am Freitag mein Auto kaputtgegangen ist, ich nicht weiß, was mir da bevorsteht und sich heute wieder gezeigt hat, dass dringend neue Anziehsachen gebraucht werden, weil die alten sich auflösen. Wie soll ich das nur alles schafffen? Ich kann gerade nicht mehr. Hilfe ist nicht zu erwarten, ich weiß, aber das musste ich jetzt einfach mal rausschreiben, sonst platze ich vor lauter innerer Tränen.

 

 

Ex und Streß


Normalerweise schreibe ich hier solche Sachen nicht, aber ich drehe gerade etwas am Rad wegen heute Nachmittag.

Ich brauche gerade mal ein bisschen Mut, Daumen drücken und Kraft schicken für ein vermutlich sehr anstrengendes, heftiges, emotionales und wieder mal sehr scharfzüngiges Gespräch mit dem Ex.

Hilfe und Verständnis ist von ihm wie immer nicht zu erwarten. Er kennt nur seine eigene Welt, will uns „seine Sachlage“ darlegen, jetzt, wo er auch Rentner ist – interessiert sich aber andererseit einen Dreck um unsere „Sachlage“, mit der wir schon seit Jahren kämpfen. Wirft mir bzw. uns Unfähigkeit für alles Mögliche vor und drückt sich vor Verantwortung, wo er nur kann.

Ich hab gerade das Gefühl, vor Nervosität in Ohnmacht zu fallen, muss aber andererseits hier nochmal für eine einigermaßen besucherfreundliche Optik sorgen, sonst muss ich mir wieder anhören, wie Scheiße wir doch leben. Leichter gesagt als getan. Bin gerade einfach nur blockiert und panisch, weil ich jetzt schon weiß, dass hinterher alles nur noch Schlimmer ist, als es sowieso schon ist.

Die Vorwürfe, Ausreden und Lügen, die er uns servieren wird, müssen wir wohl der Kooperationsbereitschaft wegen wieder schlucken.  Andererseits wird er wahrscheinlich wieder sofort abwinken, wenn wir versuchen, unseren Zustand darzulegen und wütend austicken – und wieder „empfehlen“, HARTZ IV zu beantragen, bzw. das Studium (welches super läuft und meiner Tochter viel Spaß macht) abzubrechen und Arbeiten zu gehen. Schließlich wären wir ja nichts Besseres und er hätte auch schon mit 14 gearbeitet. Außerdem wird er wieder vorschlagen, dass ich mir einen Mann suchen soll, der uns ernährt und Tochter ausziehen soll, weil sie dann Unterstützung vom Staat kriegt. Ich kotze jetzt schon bei diesen „gutgemeinten Vorschlägen“.  Er kann es einfach nicht ertragen, dass wir so ein gutes Verhältnis miteinander haben und er hält auch meine Krankheit für reine Spinnerei – ich soll mich nicht so anstellen.  Als hätte ich diesen Scheiß nicht schon 1000 x gehört – mindestens.

Fühle mich gerade einfach nur innerlich total leer und wütend und enttäuscht gleichzeitig, heule mir seit Monaten wegen diesem von ihm seit 2 Jahren immer wieder angedrohten Sache die Seele aus dem Leib und kann einfach nicht verstehen, wie jemand so wenig Liebe, Respekt und Interesse für seine Tochter haben kann. Dass er mich hasst, ist mir klar und egal, Aber sie so zu behandeln, gibt mir den Rest.

….

Naja – wie auch immer. Wir müssen da heute durch und danach werden wir klarer sehen. Er war ja wohl beim Anwalt und hat sich erkundigt, was er noch machen und wie er da rauskommt. Mal sehen, was dabei rauskommt.  Ändern kann ich an der Tatsache sowieso nichts. Und vielleicht kann ich ja wieder klar denken, wenn ich erstmal die Fakten habe, wie es im nächsten Monat weitergehen soll.

An Weihnachten darf ich jetzt sowieso noch nicht denken. Das fällt bei uns in diesem Jahr wieder mal unter die Rubrik „sehr minimalisch“.

Aber  Hauptsache, wir haben uns und halten zusammen.

Das musste jetzt raus. Sollte es jemand lesen, der uns kennt, kann er ja mal drüber nachdenken, ob der ach so wunderbare Ex wirklich so wunderbar, hilfsbereit und toll ist, wie er sich immer darstellt. Aber egal, ich bin sowieso seit der Scheidung die Böse.  Nach Hintergründen hat ja nie jemand gefragt, sondern alle Freunde sich einfach zurückgezogen. Ist ja auch einfacher, sich mit dem weiter anzubändeln, der immer groß Party mitmachen kann als zu jemandem zu stehen, bei dem einem Cafe- oder Weihnachtsmarktbesuch schon eine lange Planung vorausgehen muss.

Was soll’s? Das heute geht auch vorbei und alles andere ist sowieso Vergangenheit.

Irgenwie werden wir das auch diesmal wieder hinkriegen …

hoffe ich …

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