Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Körpergewicht verlieren’

Omelett mit Blattspinat, Tomaten und Hackfleisch – connys low carb


Hallo zusammen 🙂

Habt ihr diesen Sommertag genießen können? Ich fand den Tag super, aber in der Nacht habe ich wieder kaum ein Auge zugemacht, weil sich so eine blöde Mücke eingeschlichen hatte. Keine Ahnung, wie die durch die Fliegengitter gekommen ist. Kaum hatte ich das Licht ausgemacht und wollte schlafen, summte das Vieh um meine Ohren. Da steht mir die Gänsehaut sofort meterhoch. Also – wieder Licht angemacht, Mücke gesucht, nicht gefunden, bisschen gewartet – Licht aus – Mücke wieder da. Das ging so bis kurz nach 4 Uhr. Dann bin ich eingeschlafen. War mal wieder eine sehr kurze Nacht.

In den nächsten Tagen soll der Sommer ja mal bleiben. Find ich gut – für Herbst bin ich noch gar nicht bereit. 🙂

Passend zum tollen Wetter gabe es heute wieder leichtere Kost:

Frühstück
Eiweiß-Drink

Mittagessen
Omelett mit Blattspinat, Tomaten und Hackfleisch (Rind)

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– japanisch gefaltet – 😉
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Es war noch viel mehr Spinat/Hack da, als auf den Fotos zu sehen ist. Den restlichen Spinat haben wir „einfach so“ und ohne Omelett gegessen. Hmmmm – lecker

Abendessen
Quarkspeise (Quark/Joghurt) mit Mirabellen aus dem Garten und Leinsamen-Topping  🙂

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Das war’s schon wieder für heute.

Bis morgen, ihr Lieben 🙂

Conny

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Shepherd’s Pie mit Blumenkohlhaube – connys low carb


Heute gibt es eine Zusammenfassung von gestern und heute, weil wir gestern nochmal so eine Kohl-Gemüse-Pfanne wie am Vortag zubereitet haben. Diesmal allerdings mit etwas ausgebratenem Speck. Das war auch sehr lecker und meine Tochter hatte sich das Gemüse nochmal gewünscht. 🙂 Scheint ja gut angekommen zu sein. 🙂

Heute war wieder so ein Tag, an dem die Essenszeiten etwas verschoben waren. Meine Tochter ist schon sehr früh nach Köln zur gamescom gefahren und erst am Abend wieder nach Hause gekommen, daher haben wir die warme Mahlzeit als Abendessen gegessen.

Frühstück
Energie-Drink

Abendessen
Shepherd’s Pie mit Blumenkohlhaube anstelle von Kartoffeln.

Dazu habe ich pro Person 100 g Rinderhack mit Zwiebeln scharf angebraten, pikant gewürzt (da ich keinen frischen Lauch, Sellerie und Möhren hatte, habe ich etwas getrocknetes Suppengewürz aus dem Glas genommen), Tomaten und eine Dose Pilze zugefügt und dann in eine kleine Auflaufform gegeben.

Shepherds Pie (1) - connys low carb photo DSC_0174_zpsuqopjryh.jpg

In der Zwischenzeit habe ich den Blumenkohl geputzt, in Salzwasser gar gekocht und dann wie Stampfkartoffeln gestampft. Dann habe ich ihn mit etwas! Milch, Butter, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss gewürzt. Achtung: Es wird nur ganz wenig Milch gebraucht. Bei Stampfkartoffeln benötigt man sehr viel mehr Milch, aber der Blumenkohl braucht fast gar keine.

Den gestampften Blumenkohl habe ich über dem Rinderhack verteilt und noch ca. 60 g (30 g pro Person) Gouda darauf verteilt.

Shepherd's Pie (2) connys low carb photo DSC_0175_zpshvzt1md3.jpg

Backzeit im Backofen: ca. 25 Minuten auf 175 °C, bis die Kruste schön aussieht

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Den fertigen Shepherd’s Pie habe ich in 4 Portionen aufgeteilt. Auf dem Teller ist 1 Portion zu sehen. Nach dieser einen Portion waren wir pappsatt, die zweite Portion wäre aber kalorientechnisch noch okay gewesen.

Dieses Gericht erinnert mich wieder an Irland und es macht eine schöne Wärme im Bauch. 🙂

Shepherd's Pie (4) connys low carb photo DSC_0178_zpswzbk3i2g.jpg

Zwischenmahlzeit (gibt es nachher noch)

Quark mit frischen, schwarzen Johannisbeeren 🙂

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Hmmm, das war wieder super lecker heute. Ich hoffe, dass ich euch erneut inspirieren konnte. 😉

Den Rest gibt es morgen. Auch Quark ist noch da. Da habe ich dann morgen das Kochen gespart. 😉

Pro Person (1 Stück Pie und Frühstück und Quark) ca. 497 kcal.

Liebe Grüße

Conny

Putenbrust Tandoori und Stangenbohnen mit Speck


Hallo, ihr Lieben 🙂

zu eurer Inspiration und für meine eigene Übersicht gibt es jetzt wieder die Infos über unsere heutigen Mahlzeiten. Heute haben wir uns bis fast an 1000 kcal herangefuttert. Nervennahrung musste einfach sein. 😉 Bin gespannt, was die Waage nach dieser neuen Woche morgen anzeigt.

Und das waren unsere Mahlzeiten:

Frühstück
Eiweiß-Drink Vanille

Zwischenmahlzeit
ca. 20 g Gouda-Käse am Stück (pro Person)

Mittagessen
Putenbrust Tandoori und Stangenbohnen mit Speck

Hierfür habe ich die Putenbrust in Tandoori-Würzmischung (ohne Glutamat) und etwas Öl eingelegt. Dann habe ich die frischen Stangenbohnen geputzt, in kleine Stücke geschnitten und mit einer Zwiebel, frischem Knoblauch und 50 g geräuchertem Speck angebraten. Gewürzt habe ich die Bohnen nur mit Salz, Pfeffer und etwas Vegeta. Ich habe nur ganz wenig Öl in die Pfanne gegeben und beim Anbraten immer wieder mit etwas Wasser abgelöscht. Danach habe ich die Bohnen mit ca. 150 ml angegossen und 20 Minuten köcheln lassen. Man kann die Bohnen auch in Salzwasser kochen und anschließend mit gebratenem Speck mischen, aber ich habe mich dafür entschieden, alles in einer Pfanne zu machen. So wird kein unnötiges Wasser mit allen Nährstoffen vergossen. 🙂 Als die Bohnen fast fertig waren, habe ich die heiße Platte zum Kurzbraten der gewürzten Putenbrust genutzt. Nach dem Braten der Putenbrust habe ich die Bohnen nochmal zum Erhitzen auf die Platte gestellt, obwohl sie schon abgestellt war. So spare ich die zweite Platte und eine Menge Strom. 🙂

Bohnen mit Speck 🙂
Bohnen mit Speck connys low carb photo DSC_0151_zpsdzbzgohi.jpg

Und so sah es fertig aus. 🙂

(je 1 Putenbrust = ca. 230 g). Wir haben nur die Hälfte des Fleisches geschafft und den Rest fürs Abendessen zurückgelegt.
Putenbrust und Bohnen mit Speck photo DSC_0167_zpsjeoapj2u.jpg

Zwischenmahlzeit (während wir in der kühlen Wohnung Kingdom Hearts gespielt haben 😉 )
7 Stapelchips pro Person

Abendessen
Restliches Fleisch vom Mittag, dazu eine kleine Dose gebackene Bohnen „Texas Art“, aufgeteilt auf 2 Personen

Putenbrust und gebackene Bohnen photo DSC_0169_zpsohljh0l3.jpg

Nachtisch
Sandwich-Eis bzw. Buttermilch-Zitrone-Eis

Das war’s für heute mit den Mahlzeiten. Insgesamt liegen wir bei ca. 960 kcal pro Person.

Fortsetzung folgt 😉

Liebe Grüße

Conny

Aubergine und Omelett


Hallo ihr Lieben 🙂

Heute war das Wetter ja wieder super, oder? Da muss man doch einfach die Sonne genießen, wenn man kann. 🙂 Die Mücken fanden das wohl auch, denn sie haben mich total zerstochen. Vielleicht wollten sie mich auch einfach nur küssen. Ich sehe nun aus wie ein Mücken-Lunch-Paket – besonders im Gesicht *grmpf* Gegen die ganz winzigen Minimücken bin ich allergisch, da fange ich direkt an zu blühen wie ein Strauß Sommerblumen. Manno, das brauche ich gerade gar nicht. Hoffentlich ist das morgen wieder weg. 😦

Vom Mücken-Mahlzeiten-Plan „Conny“ geht es jetzt wieder zu „connys low carb“. Heute wieder mit etwas mehr carb. 😉

Frühstück
Diät-Drink Vanille

Zwischenmahlzeit (wir haben wieder Karten gespielt und da passt das so gut 🙂 )
30 g Chips pro Person

Mittagessen
Aubergine und Rindfleisch japanische Art. Dazu habe ich die Aubergine in Längsrichtung in max. 1 cm große Scheiben geschnitten. Dann habe ich sie kurz durch etwas fertige Teriyaki-Soße gezogen, die ich auf einen tiefen Teller geschüttet habe. Das Fleisch habe ich dann in der restlichen Soße ein paar Minuten mariniert. Dann habe ich alles zusammen gegrillt und anschließend mit geröstetem Sesam bestreut. Eigentlich machen wir die Teriyaki-Soße auch gerne selbst, aber ich habe leider momentan nicht alle Zutaten im Haus.

Als Beilage dazu hatte ich noch 2 frische Maiskolben, die ich gebuttert und ebenfalls auf den Grill gelegt habe. Diese haben natürlich etwas länger gegrillt und sind deshalb auch nicht auf dem Foto zu finden. 😉

Gegrillte Auberginen und Rindfleisch japanisch connys low carb photo DSC_0139_zpssgisnqll.jpg

Wir nehmen gerne die Teriyaki-Soße von Kikoman, weil die uns einfach am besten schmeckt. Das Blech steht vorübergehend als Spritzschutz hinter dem Grill. 😉

Teriyaki-Soße connys low carb photo DSC_0140_zpsfvqdtwea.jpg

Zwischenmahlzeit
Sandwich-Eis in der Sonne genossen 🙂

Abendessen
Omelett bzw. Rührei mit Tomaten, Zwiebeln und Feta

Ich hab da mal was vorbereitet 🙂

Tomate, Zwiebeln und Feta connys low carb photo DSC_0141_zpsque0ifp5.jpg

Rührei mit Tomate, Zwiebeln und Feta
Rührtei mit Tomate, Feta und Zwiebeln connys low carb photo DSC_0142_zps2walq1sx.jpg

Omelett mit Tomate, Zwiebeln und Feta
Omelett mit Tomate, Feta und Zwiebeln connys low carb photo DSC_0143_zpsirwxwvp3.jpg

Zwischenmahlzeit
100 g Cantaloupe-Melone

Das war’s für heute mit den Mahlzeiten. Insgesamt liegen wir bei ca. 810 kcal pro Person. Finde ich super! 🙂

Also dann – bis morgen. Und macht das Beste aus der Nacht  🙂

Liebe Grüße

Conny 🙂

 

Der lange 16. Tag und der ganz normale Wahnsinn


Tag 16

Wir stehen früh auf. Der Essensplan schlägt heute morgen ein garniertes Käsebrot vor. Wir belegen also eine  Scheibe Schwarzbrot mit Käse, halbieren und teilen sie und essen eine kleine Tomate dazu. Bei der anderen Hälfte haben wir keine Lust auf Käse oder Wurst, sondern nur noch den unwiderstehlichen Wunsch, Nutella zu essen. Und so wird es gemacht. Mit der 2. Hälfte kommt dann ein kleines Glücksgefühl auf, obwohl die Käsehälfte auch sehr lecker war.

Heute ist nicht mein Tag und irgendwie geht alles schief. Einen kleine Einblick über meinen Gedankensalat habe ich ja hier https://connysblog.wordpress.com/2013/02/28/gedankensalat/ bereits freigegeben. Das Frühstück wird wegen eines unglücklichen Themas vorzeitig abgebrochen. Das schlägt mir sofort auf den Magen.  Eine Stunde später trennen sich unsere Wege bis heute Abend.

Kurz vor 10.30 Uhr ist meine innere Unruhe so stark, dass ich dringend etwas Scharfes brauche, um wieder runterzukommen. Da es Zeit für eine Zwischenmahlzeit ist (lt. Plan ein Müsliriegel mit Orangensaft, den wir aber schon zum Frühstück getrunken haben), hole ich die neue Tüte orientalischer Chips hervor. 30 g davon haben fast so viele kcal wie ein Müsliriegel, daher fülle ich ein kleines Schälchen mit der abgemessenen Menge und genieße danach Chip für Chip. Es ist ein lange vermisstes, aber vertrautes Gefühl, diese künstliche  Geschmacksexplosion im Mund zu haben. Es brennt, mir tränen die Augen und der Hals kratzt. Gesund ist das nicht, aber ab und zu brauche ich meine Portion Natriumglutamat als Ausgleich zu dem ganzen gesunden Zeug.

Gegen Mittag rufe ich meine Schwester an und frage, ob es ihr gut geht. Sie bejaht, lässt aber kurz darauf alles raus, was sie ankotzt. Wenigstens geht nicht nur mir das so. Aber ich bin froh, dass es bei uns bei weitem nicht so schlimm ist wie bei ihr. Leider kann ich ihr nicht helfen. Völlig ausgelaugt werfe ich eine Stunde später  noch eine Maschine Wäsche an und packe die erste, frisch gewaschene Ladung in den Trockner. Beim Umfüllen der fast leeren Waschmittelpulver-Verpackung in das neue Paket fällt die Hälfe des Pulvers daneben. Bevor ich mich bücke, um alles aufzusammeln, schaue ich, ob da unten nicht noch mehr zu erledigen ist. Den Staub und die Flusen zwischen und unter der Heizung habe ich schon lange gesehen. Also bewaffne ich mich mit einem Swiffer, Handfeger und Kehrblech  und einem feuchten Tuch und gehe auf die Knie. Danach ist alles wieder sauber. Gut so! Also krabble ich wieder auf Füsse und will nun das Weichspülkonzentrat in eine größere Flasche füllen und verdünnen. Das mache ich immer so, weil ich mit den kleinen Konzentraten nicht klar komme und sehr aufpassen muss, nicht zu viel zu dosieren. Aber auch diesmal geht alles daneben. Da ich nicht stillhalten kann, schwappt ein guter Teil der blauen Pampe über den Rand, läuft flott außen an der Flasche entlang, verteilt sich dann auf dem Klodeckel, auf dem diese Aktion passiert, fließt überaus gründlich in alle Ritzen, zwischen die Klobrille und der Schüssel und platscht dann siegessicher auf den Boden. Na toll! Durch meine bereits legendäre Geschicklichkeit wiederholt sich das Spiel noch 2 x, bevor die Umfüllaktion beendet ist. So lohnt es sich zumindest wirklich, nochmal auf die Knie zu gehen. Die Bandscheiben danken! Ich denke an Demut und putze alles wieder weg. Da ich mich nun wieder einmal auf dem Boden befinde,  wird das Katzenklo direkt mit saubergemacht. Ebenso alle Ecken, an die ich rankomme.  Man hat ja sonst nichts zu tun.  Stöhnend richte ich mich wieder auf, wanke ins Schlafzimmer und lasse mich erstmal mehr oder weniger graziös aufs Bett sinken. Pause!

Der halbe Tag ist um. Es ist fast 15.00 Uhr. Mir ist schwindelig und langsam schlecht vor Hunger.  Der Rücken muckt wieder. Als Mittagessen stehen Schinkennudeln auf dem Plan. Für das Abendessen ist eine Zwiebelsuppe vorgesehen. Sorry, aber das geht heute gar nicht. Mein Magen spinnt sowieso schon die ganze Zeit. Ich beschließe, 3 Portionen Nudeln zu kochen und 2 für heute Abend zurückzulegen. Dann ist das wenigstens auch schon erledigt. Und Nudeln sollen ja glühühühücklich machen. Mal sehen!

… Nudeln, die glücklich machen
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So – habe gerade eine schöne Portion Nudeln gegessen. Die Pannenserie hörte aber auch in der Küche nicht auf.  Die Schale mit dem Katzenwasser stand so perfekt positioniert vor der Spüle, dass ich nicht umhin konnte, beim Einfüllen des Kochwassers und der Konzentration auf dieses Projekt mit dem Fuß die Schale umzuschubsen. Wasser marsch – und eine große Pfütze zierte meinen Fußboden. Während das Nudelwasser kochte, habe ich die Sauerei aufgewischt.  Mein Rücken dankt.

Beim Nudeleinfüllen ins kochende Wasser ist mir dann die Packung aus der Hand gerutscht, weil ich versucht habe, nur die Hälfe des Inhalts ins Wasser gleiten zu lassen. Versuch misslungen! Da wir aber nur eine normale Portion essen dürfen, werde ich den Rest nachher für irgendwann mal, wenn ich wieder alleine bin, einfrieren. An solchen Tagen fällt mir sowieso nicht ein, was ich für mich kochen soll.

Nach dem Essen beschließe ich, meinen seit einiger Zeit im Kühlschrank wartenden Sauerteigansatz zu verbrauchen und für morgen entweder ein frisches Brot oder Brötchen vorzubereiten. Ich kann das Schwarzbrot zum Frühstück einfach nicht mehr sehen. Das esse ich zwar gerne, aber noch viel, viel lieber esse ich mein selbstgemachtes Brot. Aus diesem Grund habe ich immer einen Roggen- und einen Weizensauerteig-Ansatz in Schraubgläsern im Kühlschrank stehen.

So sieht der Teig nach dem ersten Kneten aus. Schön weich ist er geworden. Meine supernette, türkische Nachbarin hat mal gesagt: „Dieser Teig muss sich anfühlen wie ein Ohrläppchen!“ Diesen Spruch vergesse ich nie! 🙂 Und mein Teig fühlt sich genauso an – wunderbar. Und Teig kneten beruhigt meine Nerven. 🙂

Weizensauerteig frisch nach dem ersten Kneten
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Soll ich jetzt wirklich noch erwähnen, dass ich beim Zubereiten des Teigs wieder ein Wasserproblem hatte? Ist ja schon fast peinlich heute. Na gut – ich erzähle es einfach: Als ich das warme Wasser für den Teig in der Spüle laufen lassen habe, rührte ich in der Zwischenzeit meinen Sauerteig-Ansatz im Schraubglas um, damit er sich leichter ausgießen lässt. Die Spüle befindet sich gegenüber des Esstischs. Somit ist das Wasser außerhalb meines Blickfeldes gewesen. Natürlich ist mir am Klang des laufenden Wassers etwas merkwürdig vorgekommen, aber ich hab das einfach ignoriert. Hätte ich das mal nicht gemacht. Als ich mich mit dem Drehstuhl umgedreht habe (ich muss im Moment immer wieder im Sitzen kochen und spülen usw.), hab ich die Ursache des merkwürdigen Plätschern gehört. Das laufende Wasser war nicht – wie ich eigentlich dachte – in der Mitte des gerade benutzten Tellers, sondern auf dessen Rand und der Gabel aufgekommen und lustig davon abgeprallt. Neckische Sprenkel und große Tropfen befanden sich auf der Spüle und der angrenzenden Ablage ebenso wie auf dem gesamten Fußboden. Mir sind beim Anblick leicht ungläubig die Gesichtszüge entglitten. Kann es denn wahr sein heute? Und so bin ich zum dritten Mal ungewollt auf die Knie gegangen und habe alles aufgewischt! Danke – es reicht erstmal!

Demutsübung Nr. 3 für heute.
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Wie man sieht, haben die Katzen den Schinken Schinken sein lassen und sind rechtzeitig beim ersten Regen geflohen. *g*

Pause – bis der Teig fertig ist!

….

Mit dem Teig wird heute wohl nichts mehr werden. Der geht einfach nicht richtig auf. Ich habe keine Ahnung, warum das nicht klappt. Sonst klappt das immer. Ich hatte noch nie Probleme mit Sauerteig. Jetzt muss ich einfach abwarten, ob er sich bis morgen früh erholt hat und ich ihn dann benutzen kann. Schade!

Später am Abend essen wir die restlichen Nudeln, die ich in der Pfanne knusprig aufgebraten habe. Sie schmecken noch besser als die von heute Mittag.

Danach ist ein ausgiebiges Telefonat mit meiner Freundin fällig. Ich bin so froh, dass wir über alles reden können. Wir tauschen den gegenseitigen Mist des Tages aus, ich finde meine gute Laune wieder und wir albern rum. Nebenbei nasche ich noch 3 Riegel Merci. Das dürfte die fehlende 2. Zwischenmahlzeit ausgeglichen haben. Wer will denn mitten in der Nacht noch Frischkäse mit Kräutern, hm? 😉

Meine Probleme haben sich noch nicht gelöst und ich bin noch nicht viel weiter gekommen. Aber für den Moment geht es mir besser. Das ängstliche Kribbeln im Bauch ignoriere ich jetzt mal und verschiebe es auf morgen.

Alles neu macht der März, oder?

Gute Nacht!

Der 15. Tag


Der 15. Tag

Eigentlich hatten wir beide heute Morgen gar keinen Hunger, da wir noch von den Burgern gestern Abend pappsatt waren. Aber da ich etwas essen muss, damit ich meine Tablette nehmen kann, nahm sich jeder nur eine Scheibe Schwarzbrot, belegt zur Hälfte mit Käse und Wurst. Das reichte vollkommen aus.

Den ganzen Vormittag war ich unterwegs und hatte Termine. Daher ist die Zwischenmahlzeit heute wieder ausgefallen. Aber zum Mittagessen habe ich mich dann wieder an unseren Ernährungsplan gehalten. Es gab eine leckere, frische Gemüse-Reis-Pfanne mit etwas Hähnchen. Dazu habe ich eine Zwiebel in 1 EL Margarine angebraten, etwas Reis und Brühe zugefügt und 10 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit habe ich Sellerie, Porree und Möhren geschnibbelt und sie anschließend dazugegeben. Das Ganze musste nochmals ca. 10 Minuten kochen. Währenddessen habe ich etwas Hähnchen in feine Streifen geschnitten und in 1 EL Öl angebraten. Dazu kam 1 kleine Dose Champignons. Nachdem alles durchgegart war, habe ich die Zutaten miteinander vermischt. Das Ergebnis waren genau 2 Portionen dieser Reispfanne. Ich muss zugeben, dass ich mich immer noch daran gewöhnen muss, so kleine Mengen zu kochen. Bei uns war es von jeher üblich, große Mengen zu kochen, damit notfalls noch jemand mitessen kann (was auch oft genug passiert ist). Im Moment ist meine Küchenwaage ein unentbehrliches Utensil bei meiner Essenszubereitung.

Gemüse-Reis-Pfanne mit Hähnchen
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Am Nachmittag gab es als Zwischenmahlzeit 1 kleine Banane. Hunger hatte ich immer noch nicht, aber gegessen habe ich sie trotzdem, weil ich gelernt habe, dass es auf Dauer eher kontraproduktiv ist, zu wenig zu essen. Außerdem liebe ich Obst.

Und heute Abend hatten wir ein Highlight, auf das ich mich seit Beginn der Diät freute. Endlich gab es die große Käseplatte. Ich liebe Käse – aber nur, wenn er nicht zu stark ist. Junger oder allerhöchstens mittelalter Gouda, Camembert, Edamer, Emmentaler, Brie – das sind Sorten, die ich sehr gerne esse. Würzige Sorten mit Kräutern oder Gewürzen mag ich auch gerne, sie dürfen aber nicht zu „käsig“ sein.

große Käseplatte mit leckerem Schwarzbrot, knusprigem Knäckebrot, sauren Gürkchen und kleinen Tomaten
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So ganz konnte ich mein Essen heute nicht genießen. Zu gerne hätte ich eine gewisse Person eingeladen, mit uns zu essen. Das ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Aber ich war zu feige, die unverbindliche und herzlich Einladung auszusprechen. Die Einladungsmail blieb daher ungesendet. So ist das, wenn die Mauer doch noch zu dick ist. Leider! Darüber ärgere ich mich sehr. Was hätte passieren können, außer einer Absage? Das wäre nicht das Schlimmste, damit rechne ich ja sogar fast. Viel schlimmer ist, dass ich mich immer noch so fühle, als würde ich mich mit so einer Einladung aufdrängen. Dabei ist das gar nicht so gemeint. Es wäre nur einfach schön, gemeinsam zu essen. In mir toben heute die liebevolle Fürsorge und Freundschaft gegen den alten und erfahren Kämpfer, der sagt, dass ich mir bloß nichts einbilden soll und damit nur Schaden anrichte. Dabei weiß ich das selbst und es sind ja auch keine Hintergedanken dabei.

Argh!!!

Tag 14 – und es gibt Erfolge :-)


Der 14. Tag – Es geht in die 3. Woche

Kaum zu glauben – wir haben die ersten 2 Wochen geschafft. Laut Essensplan sind wir heute erst bei Tag 8, aber da ich immer wieder improvisiert habe, beginnen wir real die 3. Woche! Yeah! 🙂

Nochmal YEAHH – ich habe mich gerade gewogen und nochmal 1,1 kg abgenommen und damit mein Ziel erreicht, 2 kg in 2 Wochen abzunehmen. Es sind sogar etwas mehr geworden: 2,4 kg in 2 Wochen!! 🙂 Und das sogar, obwohl ich mich nur minmal bewegt habe wegen des Bandscheibenvorfalls und sehr oft nur liegen kann, weil ich da am wenigsten Schmerzen habe. Wie wird das erst werden, wenn ich wieder Sport machen kann? 🙂

Nun zu unserem heutigen Essensplan, der wieder mal verschoben wird, weil ich für gestern Gehacktes aufgetaut, aber nicht gegessen habe. Daher gibt es später einen leckeren, selbstgemachten Burger. Die Brötchen dazu liegen schon bereit. 🙂

Zum Frühstück hatten wir vohin jeder ein Vollkornbrötchen mit Quark und Johannisbesser- und Quitten-Marmelade. Dazu gab es ein Glas Orangensaft – und natürlich Kaffee, der heute irgendwie besonders lecker war. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil wir heute ganz entspannt frühstücken konnten und ausgeschlafen waren. Wir haben uns heute morgen einfach ganz viel Zeit genommen – und das tat richtig gut! 🙂

Da wir lange satt sind, gibt es den Burger erst später. Es ist jetzt fast halb 5 und wir müssen erstmal noch etwas einkaufen.  Als Zwischenmahlzeit werden wir vor der Fahrt und den Verlockungen noch einen kleinen, probiotischen Joghurt essen. …. bis später 🙂

So – jetzt bin ich wieder zuhause, habe locker 2 Stunden mit meiner Freundin telefoniert und mache mich nun endlich daran, die Burger zuzubereiten. Da es jetzt mittlerweile halb 11 ist und wir kein Mittagessen und keine 2. Zwischenmahlzeit hatten, habe ich für jeden ein weiteres Brötchen gekauft und jeder bekommt heute Abend 2 Burger. Hunger habe ich mittlerweile genug. Ist das nicht schlimm, wenn an den Einkaufszentren immer diese Pommesbuden, Hähnchenwagen oder sonstwas steht und man die ganze Zeit mit knurrendem Magen und einer Pfütze auf der Zunge durch die Gegend läuft? Mir ging das heute jedenfalls so und ich wäre fast dem verlockenden Duft einer gebratenen Currywurst erlegen. Aber ich war stark, weil zuhause das Gehackte auf mich gewartet hat.

Und das ist das Ergebnis meiner Selbstmach-Burger-Aktion:

So sieht er aus, wenn er noch nicht geschlossen ist. An dem Größenverhältnis des Burgers zum Dessertteller kann man schon erahnen, wie riesig der Burger geworden ist.

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Und so sieht er aus, wenn der Deckel drauf ist.

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