Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Leere’

Gedankensalat


Mir geht es heute gar nicht gut. Ich weiß nicht genau, warum das so ist. Bin heute morgen schon mit üblen Gedanken aufgestanden und fühle mich heute total niedergedrückt. Irgendwie geht auch alles schief heute. Meine Schmerztabletten ware leer, obwohl ich gestern dachte, die würden noch bis heute reichen. War wohl nix.  Die letzte hab ich gestern Abend genommen.  So musste ich heute morgen ohne auskommen. Mittlerweisle habe ich aber wieder welche. Als nächstes hat die Apotheke eines der beiden Rezept, so wie es ausgestellt war, nicht angenommen, sondern wollte eine Alternative eintüten. Die Krankenkasse würde das Medikament nicht bezahlen, wenn kein Kreuzchen dahinter stehen würde, sagte man. Na super. Die Alternative, die ich in der letzten Woche bekommen habe, konnte ich nur unter Würgen einnehmen, weil die Ummantelung so gestunken hat. Das war jedes Mal eine Riesenüberwindung. Aber ohne diese Tabletten waren die Schmerzen noch zu schlimm, also hab ich das mal wieder ertragen.  Das hatte ich vor einer Weile mit einem anderen Medikament auch schon und hab das auch der Ärztin, mit der ich nicht klarkomme,  gesagt (weil mein Doc an dem Tag nicht da war). Sie hat nur abgewunken und gemeint, ich sollte das nehmen, das wäre DAS Medikament für meinen Fall. Ich konnte es aber nicht in den Mund nehmen, weil es einfach so furchtbar gestunken hat. Bis jetzt habe ich mich noch nicht entschieden, meinen Arzt anzurufen und eine Lösung zu finden oder es einfach wieder hinzunehmen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich das einlöse oder nicht. Da sie mir gestern für einen Rezeptwunsch zwei Rezepte ausgefüllt haben, werde ich ja wohl auch 2 x die blöden Gebühren bezahlen müssen. Und das dritte Medikament muss ich komplett selbst bezahlen, obwohl ich dieses gar nicht haben wollte und das auch nicht für passend halte.  Meine Güte, mache ich das alles wieder komplizierter als es ist. (Halt die Klappe, du Stänkerer in mir!)

Und wieder taucht bei mir das Gefühl auf,  ich wäre nicht okay und überempfindlich und überhaupt.  Den ganzen Morgen mache ich mir schon Gedanken über meine Gedanken und Einstellungen über die Dinge, die im Moment passieren. Ich versuche, die Gegebenheiten neutral und mit Abstand zu betrachten und da taucht auch die Unsinnigkeit meiner Gefühle auf. Es gibt keinen Grund, sauer und depri zu sein. Das ist nur meine Überempfindlichkeit und Unüberlegtheit. Ein Teil von mir würde am Liebsten alles hinschmeißen – und doch weiß ich, dasss das sowieso nicht geht und auch nicht gut für alle Beteiligen wäre. Irgendwann kommt dieser Punkt sowieso auf mich zu. Das ist die Natur der Dinge. Wie ich das packen soll, weiß ich nicht.  Im Moment raubt mir ja schon ein zu bearbeitender Brief alle Kraft und ich komme wieder nicht voran. Manchmal ist es so schwer, eine Entscheidung zu treffen, deren Folgen ich nicht absehen kann und wo ich nicht weiß, ob und wie ich das alles schaffen soll.

Obwohl ich optisch so ein dickes Fell habe, fühle ich mich äußerlich so verletzlich wie Seidenpapier und innerlich wie ausgebrannte, nur mit einem Rest glimmende Asche. Dafür gibt es überhaupt keine Rechtfertigung. Eigentlich ist alles normal und über manche Dinge müsste ich längst hinweg sein. Bin ich auch – dachte ich. Aber wahrscheinlich doch nicht, sonst würde mich das ja nicht umhauen.

Ich muss drüber nachdenken!

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Loslassen


Überall liest man in diesen Tagen vor dem 21.12.12 davon, dass man das Alte „loslassen“ soll. Aber WIE lässt man richtig los? Geht das überhaupt? Bleibt nicht immer etwas bei mir?

Ich kann nicht ganz loslassen!

Gerade habe ich einen ganz traurigen Bericht von einer lieben Person gelesen, die über den bevorstehenden Abschied von ihrer alten Hündin nachdenkt und versucht, damit klarzukommen. Eine andere Frau beschreibt ihre Gefühle nach dem Tod ihrer Katze. Alle diese Gefühle – vorher und nachher – kenne ich auch nur zu gut. Ich muss  Rotz und Wasser heulen, wenn ich daran denke! Die Gefühle hauen mich immer noch um.

Ich musste sehr früh und sehr oft loslassen in meinem Leben. Viele geliebte Wesen haben mich verlassen – manchmal durch ihren Tod für immer – manchmal sind sie einfach aus meinem Leben gegangen (worden). Manchmal wurden sie unverhofft fortgerissen.  Manchmal konnte ich mich von ihnen verabschieden; meistens konnte ich es leider nicht. Und es tut immer noch weh.

Mein Vater, meine Mutter, meine Großeltern, Tante, Cousin – dazu  ein Goldhamster, viele Wellensittiche, meine geliebte Hündin, zwei goldige Meerschweinchen, zwei herzallerliebste Kaninchen – alle leben nicht mehr.

Ex-Freunde, Ex-Partner, Ex-Beziehungen, Familienmitglieder – sie leben noch, aber nicht mehr in meinem Leben.

Ich habe sie geliebt und wurde geliebt. Irgendwann war es vorbei. Vielleicht funktioniert das Leben so? Es gibt niemals eine Garantie für die Dauer – und sei die Liebe noch so tief. Es kann immer jederzeit vorbei sein. Es gibt immer nur ein HEUTE. Was morgen sein wird, weiß niemand. Das ist hart und traurig. Aber besser kurz zu lieben als niemals.

Ich weiß nicht, wie man sich richtig verabschiedet. Ich weiß auch nicht, wie lange oder tief man trauern darf. Mir wurde immer vorgeworfen, ich würde es übertreiben und sollte mal langsam wieder „auf den Boden der Tatsachen“ zurückkommen. Ich sollte mich zusammenreißen, andere müssten das auch. Ich sollte sofort wieder mitten im Leben stehen und im normalen Alltag weitermachen, als wäre nichts passiert. Ich stehe immer noch daneben und bin damit nicht fertig. Wenn so etwas passiert, blutet mein Herz lange und heftig, weil ich ein großes Stück an die Gehenden geschenkt habe. Und ich weine und weine …. .

Einige der Bänder, die uns verbunden haben, sind noch immer da. Vielleicht fesseln sie mich an die Vergangenheit und ich muss sie durchschneiden? Aber tue ich damit den Gegangenen nicht Unrecht? Wie ist das mit der Wertschätzung und dem Respekt? Wie ist das mit der Liebe? Warum gibt es Friedhöfe, wenn man alles durchtrennen und loslassen soll? Und warum sind manche Gräber nach 20 Jahren weg? Muss man dann aufhören zu lieben? Muss ich spätestens dann das Band durchschneiden? Und was ist mit denen, die kein Grab haben oder zu deren Grab ich nie gehen konnte? Wer entscheidet, ob und wann ich gehen lasse? Und was ist mit denen, bei denen ich mich nicht verabschieden konnte oder wo ich im Streit gegangen bin? Und wie komme ich damit klar, eine Entscheidung über Leben und Tod getroffen zu haben, weil ich es musste. Alleine. Den ganzen Weg alleine gehen, weil der andere zu feige war und sich lieber irgendwo vergnügt hat. Ich müsse das verstehen, hat er gesagt. Und wer versteht mich? Und wer hilft mir bei solchen Gängen? Wer ist an meiner Seite und hilft mir mit seiner Kraft und nach seinen Möglichkeiten? Wie soll ich das alles alleine tragen? Wie soll ich damit fertigwerden? Keine Ahnung!

Und dann gibt es noch das Loslassen in Form von Freilassen! Entlassen in die Welt, in die Selbstständigkeit. Auch das ist nicht einfach und mit vielen Sorgen verbunden. Aber es leichter, weil ich weiß, dass sie wieder zurückkommen können und werden.

Vögel müssen fliegen – und ich bin der Baum, auf dem sie immer wieder landen können!

Das gilt auch für Freundschaften. Warum sollte ich klammern? Ich habe durch ca. 12 Umzüge von mir und ungezählten Umzügen von anderen schon viele (beste) Freunde verloren. Mit einigen habe ich noch Kontakt, andere sind einfach weg und von ihnen habe ich nie wieder etwas gehört. Aus den Augen – aus dem Sinn. Vielleicht kann ich mir durch diese ganzen Umzüge und Verluste auch keine Gesichter mehr merken. Also – falls ich mal nicht grüße – habe ich euch einfach nicht erkannt.

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