Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Rezeptvorschläge’

Kohlgemüse, Mini-Bifteki und Maiskolben


In den letzten beiden Tage hatte ich einfach keine Zeit für meinen Blog, daher kommt unser Mahlzeitenplan erst heute.

Am Donnerstag hatten wir

zum Frühstück
Energie-Drink Vanille

Mittagessen ist ausgefallen, weil Tochter zum Frühstück eingeladen war. Ich habe nur einen Hüttenkäse gegessen.

Abendessen (mit vielen Kohlehydraten)
Spaghetti-Bolognese mit Rinderhack, Tomaten, frischen Pilzen (80 g Spaghetti pro Person)

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Zwischenmahlzeit (Nachts)
Quark mit frischen Johannisbeeren (1/2 Becher Quark pro Person)

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Am Freitag hatten wir

zum Frühstück
Energie-Drink Vanille

Mittagessen
Kohlgemüse (1/2 Weißkohl, Tomaten, Paprika), 4 Mini-Bifteki und frischen Maiskolben

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Als Abendessen haben wir den Rest davon gegessen.

Zwischemahlzeit (Nachts)
Quark mit frischen Johannisbeeren (wie am Vortag)

Das war es schon für heute. 🙂

Bis bald

Conny

Putenbrust Tandoori und Stangenbohnen mit Speck


Hallo, ihr Lieben 🙂

zu eurer Inspiration und für meine eigene Übersicht gibt es jetzt wieder die Infos über unsere heutigen Mahlzeiten. Heute haben wir uns bis fast an 1000 kcal herangefuttert. Nervennahrung musste einfach sein. 😉 Bin gespannt, was die Waage nach dieser neuen Woche morgen anzeigt.

Und das waren unsere Mahlzeiten:

Frühstück
Eiweiß-Drink Vanille

Zwischenmahlzeit
ca. 20 g Gouda-Käse am Stück (pro Person)

Mittagessen
Putenbrust Tandoori und Stangenbohnen mit Speck

Hierfür habe ich die Putenbrust in Tandoori-Würzmischung (ohne Glutamat) und etwas Öl eingelegt. Dann habe ich die frischen Stangenbohnen geputzt, in kleine Stücke geschnitten und mit einer Zwiebel, frischem Knoblauch und 50 g geräuchertem Speck angebraten. Gewürzt habe ich die Bohnen nur mit Salz, Pfeffer und etwas Vegeta. Ich habe nur ganz wenig Öl in die Pfanne gegeben und beim Anbraten immer wieder mit etwas Wasser abgelöscht. Danach habe ich die Bohnen mit ca. 150 ml angegossen und 20 Minuten köcheln lassen. Man kann die Bohnen auch in Salzwasser kochen und anschließend mit gebratenem Speck mischen, aber ich habe mich dafür entschieden, alles in einer Pfanne zu machen. So wird kein unnötiges Wasser mit allen Nährstoffen vergossen. 🙂 Als die Bohnen fast fertig waren, habe ich die heiße Platte zum Kurzbraten der gewürzten Putenbrust genutzt. Nach dem Braten der Putenbrust habe ich die Bohnen nochmal zum Erhitzen auf die Platte gestellt, obwohl sie schon abgestellt war. So spare ich die zweite Platte und eine Menge Strom. 🙂

Bohnen mit Speck 🙂
Bohnen mit Speck connys low carb photo DSC_0151_zpsdzbzgohi.jpg

Und so sah es fertig aus. 🙂

(je 1 Putenbrust = ca. 230 g). Wir haben nur die Hälfte des Fleisches geschafft und den Rest fürs Abendessen zurückgelegt.
Putenbrust und Bohnen mit Speck photo DSC_0167_zpsjeoapj2u.jpg

Zwischenmahlzeit (während wir in der kühlen Wohnung Kingdom Hearts gespielt haben 😉 )
7 Stapelchips pro Person

Abendessen
Restliches Fleisch vom Mittag, dazu eine kleine Dose gebackene Bohnen „Texas Art“, aufgeteilt auf 2 Personen

Putenbrust und gebackene Bohnen photo DSC_0169_zpsohljh0l3.jpg

Nachtisch
Sandwich-Eis bzw. Buttermilch-Zitrone-Eis

Das war’s für heute mit den Mahlzeiten. Insgesamt liegen wir bei ca. 960 kcal pro Person.

Fortsetzung folgt 😉

Liebe Grüße

Conny

Aubergine und Omelett


Hallo ihr Lieben 🙂

Heute war das Wetter ja wieder super, oder? Da muss man doch einfach die Sonne genießen, wenn man kann. 🙂 Die Mücken fanden das wohl auch, denn sie haben mich total zerstochen. Vielleicht wollten sie mich auch einfach nur küssen. Ich sehe nun aus wie ein Mücken-Lunch-Paket – besonders im Gesicht *grmpf* Gegen die ganz winzigen Minimücken bin ich allergisch, da fange ich direkt an zu blühen wie ein Strauß Sommerblumen. Manno, das brauche ich gerade gar nicht. Hoffentlich ist das morgen wieder weg. 😦

Vom Mücken-Mahlzeiten-Plan „Conny“ geht es jetzt wieder zu „connys low carb“. Heute wieder mit etwas mehr carb. 😉

Frühstück
Diät-Drink Vanille

Zwischenmahlzeit (wir haben wieder Karten gespielt und da passt das so gut 🙂 )
30 g Chips pro Person

Mittagessen
Aubergine und Rindfleisch japanische Art. Dazu habe ich die Aubergine in Längsrichtung in max. 1 cm große Scheiben geschnitten. Dann habe ich sie kurz durch etwas fertige Teriyaki-Soße gezogen, die ich auf einen tiefen Teller geschüttet habe. Das Fleisch habe ich dann in der restlichen Soße ein paar Minuten mariniert. Dann habe ich alles zusammen gegrillt und anschließend mit geröstetem Sesam bestreut. Eigentlich machen wir die Teriyaki-Soße auch gerne selbst, aber ich habe leider momentan nicht alle Zutaten im Haus.

Als Beilage dazu hatte ich noch 2 frische Maiskolben, die ich gebuttert und ebenfalls auf den Grill gelegt habe. Diese haben natürlich etwas länger gegrillt und sind deshalb auch nicht auf dem Foto zu finden. 😉

Gegrillte Auberginen und Rindfleisch japanisch connys low carb photo DSC_0139_zpssgisnqll.jpg

Wir nehmen gerne die Teriyaki-Soße von Kikoman, weil die uns einfach am besten schmeckt. Das Blech steht vorübergehend als Spritzschutz hinter dem Grill. 😉

Teriyaki-Soße connys low carb photo DSC_0140_zpsfvqdtwea.jpg

Zwischenmahlzeit
Sandwich-Eis in der Sonne genossen 🙂

Abendessen
Omelett bzw. Rührei mit Tomaten, Zwiebeln und Feta

Ich hab da mal was vorbereitet 🙂

Tomate, Zwiebeln und Feta connys low carb photo DSC_0141_zpsque0ifp5.jpg

Rührei mit Tomate, Zwiebeln und Feta
Rührtei mit Tomate, Feta und Zwiebeln connys low carb photo DSC_0142_zps2walq1sx.jpg

Omelett mit Tomate, Zwiebeln und Feta
Omelett mit Tomate, Feta und Zwiebeln connys low carb photo DSC_0143_zpsirwxwvp3.jpg

Zwischenmahlzeit
100 g Cantaloupe-Melone

Das war’s für heute mit den Mahlzeiten. Insgesamt liegen wir bei ca. 810 kcal pro Person. Finde ich super! 🙂

Also dann – bis morgen. Und macht das Beste aus der Nacht  🙂

Liebe Grüße

Conny 🙂

 

Spinat-Steaks


Hallöchen ihr Lieben 🙂

Wie habt ihr den Start in eure neue Woche erlebt? Geht es euch gut? War euer Wochenstart eher müde nach einem erschöpfenden Wochenende oder eher frisch und bereit für einen Neustart und Neuanfang? 🙂

Wir haben es heute ruhig angehen lassen. Meine Tochter hat gerade Uni-Ferien und da wir nach dem Frühstück Lust auf eine Rom­mé-Partie hatten, haben wir Karten gespielt und hatten dabei sehr viel Spaß. 🙂 Das ist ein richtig guter Start in die Woche gewesen.

So, nun zu unseren Mahlzeiten:

Frühstück
Energie-Drink Vanille

Zwischenmahlzeit
Ein Scheibchen Brie und ein Stückchen Gouda auf die Faust. Hmmm lecker 🙂

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Mittagessen
Kleine Pfeffer-Steaks (je 100 g) mit frischem Blattspinat und Parmesan

Die Steaks habe ich wieder aus dem Rinderbraten geschnitten und mit Pfeffersteak-Gewürz gewürzt und scharf angebraten.
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Dazu gab es eine ganze Tüte frischen Blattspinat (500 g). Dazu habe ich zuerst Zwiebelwürfel und Knoblauch angebraten und dann den gewaschenen Spinat zugegeben. Er passte fast gar nicht in die Pfanne. 😉 Früher habe ich immer die Stiele vom Spinat abgegeschnitten, aber bald habe ich gemerkt, dass das gar nicht nötig ist. Die werden ganz schnell weich. 🙂 Gewürzt habe ich den Spinat mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss.
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Nachdem der Spinat zusammengefallen und gar war, habe ich ihn mit den Steaks und etwas Parmesankäse angerichtet. 🙂
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Als Nachtisch gab es ein Eis-Sandwich (Fürst Pückler-Art), weil es so warm heute war.

Zwischenmahlzeit
Eine kleine Portion Chips (30 g). Beim Kartenspielen hatte ich auf einmal so eine Lust drauf, Chips zu knabbern. Und so haben wir für jeden eine kleine Portion Chips abgewogen und mit Lust genascht. 🙂 Die neue Waage ist einfach prima dafür. Auf meiner alten Waage konnte man keine großen Platten oder Schüsseln abstellen, weil der Wiegeteller so klein war. Mit der neuen Waage macht das alles doppelt so viel Spaß. 🙂 Gab es letzte Woche im Discounter. 😉

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Abendessen
Gebratene Pilze mit Frischkäse-Kugel

Dazu habe ich frische Champignons mit einer in Scheiben geschnittenen Zwiebel angebraten. Ich bürste die Pilze nie ab, sondern ziehe die Haut immer ab. Man kann beides machen, aber ich mag das lieber, wenn die Haut ab ist.
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Dazu hab es so eine Frischkäse-Kugel mit Schnittlauch. Jeder bekam eine Hälfte davon.
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Und das war unser Abendessen
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Es war alles sehr lecker. Zusammen hatten wir somit heute pro Person ca. 780 kcal.

So hat die Woche gut angefangen. 🙂

Die Idee von “connys low carb”


Hallo ihr Lieben,

da ich jetzt schon mehrmals auf verschiedenen Wegen gefragt wurde, wie ich auf die Idee von “connys low carb” kam, ob ich einen “Cheat-Tag” mache, ob ich vermehrt Sport treibe, woher ich weiß, wie viel ich essen kann, woher ich meine Rezepte nehme und welche Hilfen ich in Anspruch nehme, möchte ich hierzu gerne mal etwas ausführlicher antworten.

Ich habe querbeet unzählige Seiten über Low Carb und andere Diäten gelesen – was man essen „darf“ und was nicht. Außerdem habe ich schon mehrmals den Begriff „Weizenwampe” gelesen. Da heißt es unter anderem, dass der Weizen, den wir heute essen, nicht mehr der ist, den es vor 50 Jahren gab. Er wäre total umgezüchtet usw. Irgendwie machte das alles zusammen für mich Sinn. Und daher verzichten wir auf Weizen vorläufig fast komplett. Manchmal geht das aber nicht anders, wenn ich mal ein bisschen Mehl oder Paniermehl aufbrauchen will oder so. Wegwerfen von Essen, das noch gut ist, mache ich nicht gerne – und daher muss ich natürlich meine ganzen Weizenprodukte auch noch nach und nach aufessen. Aber Mehl oder sowas nachkaufen werde ich nicht, sondern hauptsächlich Dinkelmehl nutzen. Damit habe ich ja beim Mirabellen-Dinkel-Kuchen schon gute Erfahrungen gemacht.
 
Fastfood-Ketten haben mich vor der Ernährungsumstellung auch nur sehr selten gesehen. Aber es gibt ja auch anderes Fast Food, das man sehr oft gedankenlos oder aus Zeitknappheit zu sich nimmt: Tiefkühl-Pizza, Ramen aus dem Päckchen, Fertiggerichte, die schnell gekocht, mit Wasser aufgefüllt oder ruckzuck aufgebacken sind. Gestern wollten wir z.B. beim Einkaufen so eine griechische Spinatschnecke kaufen, aber als wir uns dann die heftigen Kalorien- und Kohlehydratangaben angesehen haben, ist uns der Appetit vergangen. Auch andere “Spezialitäten” lassen wir seit Mitte Juni in den Geschäften. Früher haben wir uns öfter solche Extras gekauft und gegessen. Ganz oft haben wir gegen den kleinen Hunger mal einen Fertig-Ramen gegessen. So ein kleines Nudelsüppchen hat über 400 kcal! Heftig, oder? Kein Wunder, dass sich das auf die Hüften gelegt hat. Jetzt wird uns klarer und klarer, wie falsch wir vorher gegessen haben. Dann gibt es halt mal z.B. stattdessen eine große Tasse gefro-Suppe (4 kcal auf 100 ml). Das ist doch ein großer Unterschied, oder? Andere Hersteller bieten das mit Sicherheit auch – soll also keine Werbung sein. Oder man kocht sich die Gemüsesuppe selbst und friert oder kocht sie portionsweise ein. Wir merken, dass wir Woche für Woche geiziger mit den Kalorien werden. Was nicht unbedingt sein muss, bleibt einfach weg. Im Moment ist das noch gut – aber langfristig werden wir das im Auge behalten müssen.

Auf Reis, Kartoffeln, Brot verzichten wir fast ganz – aber auch hier werden nach und nach in kleinen Mengen die vorhandenen Reste aufgebraucht, z.B. Nudeln, Klöße oder Reis den Gerichten zugefügt und dabei auf die Gesamt-Basis geachtet oder auswärts in kleinen Mengen mitgegessen (Sushi-Reis beim All you can eat-Tag beim Japaner). Bisher hat sich das auch nie auf die wöchentliche Abnahme niedergeschlagen. Jetzt – mit „meinem“ low carb fluppt das einfach und ist gar nicht schwierig für uns. Vielleicht ist das einfach Kopfsache, weil es keine Verbote gibt. Bei den vergangenen Diät-Versuchen haben die Verbote mich sehr heißhungrig gemacht und mein Magen hat irgendwie immer geknurrt. Außerdem fühlten sich die Rezepte in den Diätvorschlägen immer irgendwie exotisch an. Für eine Weile kann man das mal mitmachen, aber auf Dauer fällt man immer wieder in die alten Gewohnheiten zurück, wenn man es nicht lange genug neu trainiert. So ist es jedenfalls bei uns bisher immer gewesen. Und danach kamen die verloren Kilos wieder und noch ein paar drauf. Daher versuchen wir das jetzt einfach mal auf unsere Art. 🙂

Was die Rezepte angeht: Ich koche eigentlich fast so wie immer, lasse nur die Beilagen weg. Uns ist aufgefallen, dass wir die meisten Beilagen (Brot, Baguette, Reis, Nudeln usw.) nur gegessen haben, damit wir die Soßen besser aufnehmen können oder weil man uns als Kinder beigebracht hat, dass wir nicht nur Fleisch oder Wurst essen dürfen, sondern auch Kartoffeln oder sonstwas dazu essen müssen. Das hatte damals auch seinen Sinn – aber heute passt das nicht mehr. Heute dürfen wir die Soßen und das Fleisch oder Gemüse auch „so“ essen. Als uns das klar geworden ist, hat es im Kopf nochmal „Klick“ gemacht und das unterbewusste „schlechte Gewissen“ ist verstummt.

Was wir allerdings verstärkt machen ist, dass wir auf die Kalorien- und Kohlehydrat-Angaben achten, die auf den Verpackungen oder im Internet stehen. Und wenn das zu hoch ist, dann lassen wir dieses Produkt liegen. Auch light-Produkte bleiben schon seit vielen Jahren in den Regalen und werden von uns nicht gekauft. Was ich durch „light“ einspare, zahle ich durch die Einbußen bei der Gesundheit drauf. Das ist also schon sehr lange keine Option mehr für uns. Da plane ich lieber eine halbe oder ganze Stunde mehr ein und koche lieber frisch. Das kann ja auch sehr meditativ sein. 😉 Und Meditation ist wichtig – aber das ist ein anderes Thema. 😉

Ab und zu lasse ich mich auf low carb-Seiten oder in Abnehm-Blogs oder auf normalen Rezeptseiten oder durch Gespräche mit Freunden oder Familie inspirieren – aber dann passe ich viele Gerichte auf unseren Geschmack und unsere Gewohnheiten an. Der Vorteil dabei ist, dass man sich nicht groß umstellen muss. Wenn alles so schmeckt, wie man es kennt, ist es nicht mehr so schwierig. Trotzdem bleibt Raum für Neues.

Um irgendwie ein Mengenmaß zu haben, was den Kaloriengehalt angeht, ist die Seite http://www.fddb.info für mich sehr hilfreich. Da kann man das, was man essen will, einfach suchen und sich die Kalorien- und Nährwertangaben zeigen lassen. Mittlerweile bin ich da auch kostenlos registriert und habe dort meine Tagespläne mit drei Haupt- und drei Zwischenmahlzeiten angelegt. Da sehe ich immer sofort, was ich an Kalorien schon gegessen bzw. geplant habe. Und wenn irgendwas zu viel ist, dann kürze ich an anderen Stellen des Tages oder verschiebe auf einen anderen Tag.

Unsere Fleischportionen sind durch die neuen Einsichten auf jeden Fall SEHR viel kleiner geworden. Und es reicht trotzdem locker (100 g Rind oder Geflügel passen eigentlich immer), dazu viel Gemüse oder Salat und etwas Käse oder sowas. Zwischenmahlzeiten mit Hüttenkäse oder Datteln/Feigen oder andere Kleinigkeiten (bis 200 kcal) verhindern, dass der große Hunger kommt.

Käse ist bei uns auf jeden Fall so ein Ding, was immer sein muss. Auf Käse könnten wir nicht verzichten – wir lieben Käse. Den gibt es bei uns täglich, wenn auch in überschaubaren Portionen. Aber ab und zu so ein Stück auf der Faust – prima. Und wenn man Lust auf Haferkekse, Schokolade, Chips oder sonstwas hat, schauen wir einfach auf die Verpackung und nehmen uns so viel, dass wir nicht mehr als auf 200 kcal kommen. Das ist eine schöne Zwischenmahlzeit und allemal besser, als den Heißhunger darauf wachsen zu lassen. Wenn wir diese Leckerchen genießen, verlieren sie oft plötzlich schnell ihren Reiz. 😉

Wie man sieht, machen wir keinen speziellen “Cheat-Day”, z.B. am Wochenende, wo man alles und soviel essen kann,wie man will, sondern essen immer das, worauf wir Lust haben – nur in Maßen und mit Verstand. So wird auch kein Mangel ausgelöst und abwechslungsreich gegessen. Und sollte doch einmal ein Tag dazwischen kommen, an dem es mehr wird (aus welchen Gründen auch immer), dann nehmen wir das auch locker hin oder reduzieren evtl. am Folgetag die Kalorienmenge durch Einschub von mehr Gemüse/Salat und weniger Fleisch. Das reicht dann schon.

Sport mache ich so wie immer. Ich gehe ja schon seit Anfang des Jahres mehrmals in der Woche nordic walken und erkunde neue Wege, wenn das Wetter nicht zu schlecht ist. Ohne unsere Ernährungsanpassung habe ich dadurch nicht abgenommen, sondern sogar etwas zugenommen. Das ist ja verständlich, da Muskeln aufgebaut wurden. Mein Gewicht hat sich also dadurch nicht groß verändert, aber meine Beweglichkeit ist besser geworden. Ich bin ausgerichteter und zentrierter als vorher. Das Walken behalte ich auch bei, sofern Rückenschmerzen und Fersensporn das zulassen – je nach Tagesform. Schwimmen würde ich auch gerne, das hat aber in diesem Jahr noch nicht geklappt, weil immer irgendwas anderes war.

Ich weiß nicht, WARUM “connys low carb” funktioniert (bin ja kein Ernährungswissenschaftler). Vielleicht liegt es daran, dass ich viel Übergewicht habe – vielleicht aber auch nicht. Aber ich weiß, DASS es funktioniert. Das sehe ich jede Woche auf meiner Waage und an meinen Klamotten. Habe schon mehr als 15 cm Taillenumfang verloren. 🙂

Vielleicht hilft euch ja diese Art der neuen Ernährung auch? Ich wünsche es euch. 🙂

Liebe Grüße

Conny

 

Der lange 16. Tag und der ganz normale Wahnsinn


Tag 16

Wir stehen früh auf. Der Essensplan schlägt heute morgen ein garniertes Käsebrot vor. Wir belegen also eine  Scheibe Schwarzbrot mit Käse, halbieren und teilen sie und essen eine kleine Tomate dazu. Bei der anderen Hälfte haben wir keine Lust auf Käse oder Wurst, sondern nur noch den unwiderstehlichen Wunsch, Nutella zu essen. Und so wird es gemacht. Mit der 2. Hälfte kommt dann ein kleines Glücksgefühl auf, obwohl die Käsehälfte auch sehr lecker war.

Heute ist nicht mein Tag und irgendwie geht alles schief. Einen kleine Einblick über meinen Gedankensalat habe ich ja hier https://connysblog.wordpress.com/2013/02/28/gedankensalat/ bereits freigegeben. Das Frühstück wird wegen eines unglücklichen Themas vorzeitig abgebrochen. Das schlägt mir sofort auf den Magen.  Eine Stunde später trennen sich unsere Wege bis heute Abend.

Kurz vor 10.30 Uhr ist meine innere Unruhe so stark, dass ich dringend etwas Scharfes brauche, um wieder runterzukommen. Da es Zeit für eine Zwischenmahlzeit ist (lt. Plan ein Müsliriegel mit Orangensaft, den wir aber schon zum Frühstück getrunken haben), hole ich die neue Tüte orientalischer Chips hervor. 30 g davon haben fast so viele kcal wie ein Müsliriegel, daher fülle ich ein kleines Schälchen mit der abgemessenen Menge und genieße danach Chip für Chip. Es ist ein lange vermisstes, aber vertrautes Gefühl, diese künstliche  Geschmacksexplosion im Mund zu haben. Es brennt, mir tränen die Augen und der Hals kratzt. Gesund ist das nicht, aber ab und zu brauche ich meine Portion Natriumglutamat als Ausgleich zu dem ganzen gesunden Zeug.

Gegen Mittag rufe ich meine Schwester an und frage, ob es ihr gut geht. Sie bejaht, lässt aber kurz darauf alles raus, was sie ankotzt. Wenigstens geht nicht nur mir das so. Aber ich bin froh, dass es bei uns bei weitem nicht so schlimm ist wie bei ihr. Leider kann ich ihr nicht helfen. Völlig ausgelaugt werfe ich eine Stunde später  noch eine Maschine Wäsche an und packe die erste, frisch gewaschene Ladung in den Trockner. Beim Umfüllen der fast leeren Waschmittelpulver-Verpackung in das neue Paket fällt die Hälfe des Pulvers daneben. Bevor ich mich bücke, um alles aufzusammeln, schaue ich, ob da unten nicht noch mehr zu erledigen ist. Den Staub und die Flusen zwischen und unter der Heizung habe ich schon lange gesehen. Also bewaffne ich mich mit einem Swiffer, Handfeger und Kehrblech  und einem feuchten Tuch und gehe auf die Knie. Danach ist alles wieder sauber. Gut so! Also krabble ich wieder auf Füsse und will nun das Weichspülkonzentrat in eine größere Flasche füllen und verdünnen. Das mache ich immer so, weil ich mit den kleinen Konzentraten nicht klar komme und sehr aufpassen muss, nicht zu viel zu dosieren. Aber auch diesmal geht alles daneben. Da ich nicht stillhalten kann, schwappt ein guter Teil der blauen Pampe über den Rand, läuft flott außen an der Flasche entlang, verteilt sich dann auf dem Klodeckel, auf dem diese Aktion passiert, fließt überaus gründlich in alle Ritzen, zwischen die Klobrille und der Schüssel und platscht dann siegessicher auf den Boden. Na toll! Durch meine bereits legendäre Geschicklichkeit wiederholt sich das Spiel noch 2 x, bevor die Umfüllaktion beendet ist. So lohnt es sich zumindest wirklich, nochmal auf die Knie zu gehen. Die Bandscheiben danken! Ich denke an Demut und putze alles wieder weg. Da ich mich nun wieder einmal auf dem Boden befinde,  wird das Katzenklo direkt mit saubergemacht. Ebenso alle Ecken, an die ich rankomme.  Man hat ja sonst nichts zu tun.  Stöhnend richte ich mich wieder auf, wanke ins Schlafzimmer und lasse mich erstmal mehr oder weniger graziös aufs Bett sinken. Pause!

Der halbe Tag ist um. Es ist fast 15.00 Uhr. Mir ist schwindelig und langsam schlecht vor Hunger.  Der Rücken muckt wieder. Als Mittagessen stehen Schinkennudeln auf dem Plan. Für das Abendessen ist eine Zwiebelsuppe vorgesehen. Sorry, aber das geht heute gar nicht. Mein Magen spinnt sowieso schon die ganze Zeit. Ich beschließe, 3 Portionen Nudeln zu kochen und 2 für heute Abend zurückzulegen. Dann ist das wenigstens auch schon erledigt. Und Nudeln sollen ja glühühühücklich machen. Mal sehen!

… Nudeln, die glücklich machen
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So – habe gerade eine schöne Portion Nudeln gegessen. Die Pannenserie hörte aber auch in der Küche nicht auf.  Die Schale mit dem Katzenwasser stand so perfekt positioniert vor der Spüle, dass ich nicht umhin konnte, beim Einfüllen des Kochwassers und der Konzentration auf dieses Projekt mit dem Fuß die Schale umzuschubsen. Wasser marsch – und eine große Pfütze zierte meinen Fußboden. Während das Nudelwasser kochte, habe ich die Sauerei aufgewischt.  Mein Rücken dankt.

Beim Nudeleinfüllen ins kochende Wasser ist mir dann die Packung aus der Hand gerutscht, weil ich versucht habe, nur die Hälfe des Inhalts ins Wasser gleiten zu lassen. Versuch misslungen! Da wir aber nur eine normale Portion essen dürfen, werde ich den Rest nachher für irgendwann mal, wenn ich wieder alleine bin, einfrieren. An solchen Tagen fällt mir sowieso nicht ein, was ich für mich kochen soll.

Nach dem Essen beschließe ich, meinen seit einiger Zeit im Kühlschrank wartenden Sauerteigansatz zu verbrauchen und für morgen entweder ein frisches Brot oder Brötchen vorzubereiten. Ich kann das Schwarzbrot zum Frühstück einfach nicht mehr sehen. Das esse ich zwar gerne, aber noch viel, viel lieber esse ich mein selbstgemachtes Brot. Aus diesem Grund habe ich immer einen Roggen- und einen Weizensauerteig-Ansatz in Schraubgläsern im Kühlschrank stehen.

So sieht der Teig nach dem ersten Kneten aus. Schön weich ist er geworden. Meine supernette, türkische Nachbarin hat mal gesagt: „Dieser Teig muss sich anfühlen wie ein Ohrläppchen!“ Diesen Spruch vergesse ich nie! 🙂 Und mein Teig fühlt sich genauso an – wunderbar. Und Teig kneten beruhigt meine Nerven. 🙂

Weizensauerteig frisch nach dem ersten Kneten
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Soll ich jetzt wirklich noch erwähnen, dass ich beim Zubereiten des Teigs wieder ein Wasserproblem hatte? Ist ja schon fast peinlich heute. Na gut – ich erzähle es einfach: Als ich das warme Wasser für den Teig in der Spüle laufen lassen habe, rührte ich in der Zwischenzeit meinen Sauerteig-Ansatz im Schraubglas um, damit er sich leichter ausgießen lässt. Die Spüle befindet sich gegenüber des Esstischs. Somit ist das Wasser außerhalb meines Blickfeldes gewesen. Natürlich ist mir am Klang des laufenden Wassers etwas merkwürdig vorgekommen, aber ich hab das einfach ignoriert. Hätte ich das mal nicht gemacht. Als ich mich mit dem Drehstuhl umgedreht habe (ich muss im Moment immer wieder im Sitzen kochen und spülen usw.), hab ich die Ursache des merkwürdigen Plätschern gehört. Das laufende Wasser war nicht – wie ich eigentlich dachte – in der Mitte des gerade benutzten Tellers, sondern auf dessen Rand und der Gabel aufgekommen und lustig davon abgeprallt. Neckische Sprenkel und große Tropfen befanden sich auf der Spüle und der angrenzenden Ablage ebenso wie auf dem gesamten Fußboden. Mir sind beim Anblick leicht ungläubig die Gesichtszüge entglitten. Kann es denn wahr sein heute? Und so bin ich zum dritten Mal ungewollt auf die Knie gegangen und habe alles aufgewischt! Danke – es reicht erstmal!

Demutsübung Nr. 3 für heute.
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Wie man sieht, haben die Katzen den Schinken Schinken sein lassen und sind rechtzeitig beim ersten Regen geflohen. *g*

Pause – bis der Teig fertig ist!

….

Mit dem Teig wird heute wohl nichts mehr werden. Der geht einfach nicht richtig auf. Ich habe keine Ahnung, warum das nicht klappt. Sonst klappt das immer. Ich hatte noch nie Probleme mit Sauerteig. Jetzt muss ich einfach abwarten, ob er sich bis morgen früh erholt hat und ich ihn dann benutzen kann. Schade!

Später am Abend essen wir die restlichen Nudeln, die ich in der Pfanne knusprig aufgebraten habe. Sie schmecken noch besser als die von heute Mittag.

Danach ist ein ausgiebiges Telefonat mit meiner Freundin fällig. Ich bin so froh, dass wir über alles reden können. Wir tauschen den gegenseitigen Mist des Tages aus, ich finde meine gute Laune wieder und wir albern rum. Nebenbei nasche ich noch 3 Riegel Merci. Das dürfte die fehlende 2. Zwischenmahlzeit ausgeglichen haben. Wer will denn mitten in der Nacht noch Frischkäse mit Kräutern, hm? 😉

Meine Probleme haben sich noch nicht gelöst und ich bin noch nicht viel weiter gekommen. Aber für den Moment geht es mir besser. Das ängstliche Kribbeln im Bauch ignoriere ich jetzt mal und verschiebe es auf morgen.

Alles neu macht der März, oder?

Gute Nacht!

Der 15. Tag


Der 15. Tag

Eigentlich hatten wir beide heute Morgen gar keinen Hunger, da wir noch von den Burgern gestern Abend pappsatt waren. Aber da ich etwas essen muss, damit ich meine Tablette nehmen kann, nahm sich jeder nur eine Scheibe Schwarzbrot, belegt zur Hälfte mit Käse und Wurst. Das reichte vollkommen aus.

Den ganzen Vormittag war ich unterwegs und hatte Termine. Daher ist die Zwischenmahlzeit heute wieder ausgefallen. Aber zum Mittagessen habe ich mich dann wieder an unseren Ernährungsplan gehalten. Es gab eine leckere, frische Gemüse-Reis-Pfanne mit etwas Hähnchen. Dazu habe ich eine Zwiebel in 1 EL Margarine angebraten, etwas Reis und Brühe zugefügt und 10 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit habe ich Sellerie, Porree und Möhren geschnibbelt und sie anschließend dazugegeben. Das Ganze musste nochmals ca. 10 Minuten kochen. Währenddessen habe ich etwas Hähnchen in feine Streifen geschnitten und in 1 EL Öl angebraten. Dazu kam 1 kleine Dose Champignons. Nachdem alles durchgegart war, habe ich die Zutaten miteinander vermischt. Das Ergebnis waren genau 2 Portionen dieser Reispfanne. Ich muss zugeben, dass ich mich immer noch daran gewöhnen muss, so kleine Mengen zu kochen. Bei uns war es von jeher üblich, große Mengen zu kochen, damit notfalls noch jemand mitessen kann (was auch oft genug passiert ist). Im Moment ist meine Küchenwaage ein unentbehrliches Utensil bei meiner Essenszubereitung.

Gemüse-Reis-Pfanne mit Hähnchen
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Am Nachmittag gab es als Zwischenmahlzeit 1 kleine Banane. Hunger hatte ich immer noch nicht, aber gegessen habe ich sie trotzdem, weil ich gelernt habe, dass es auf Dauer eher kontraproduktiv ist, zu wenig zu essen. Außerdem liebe ich Obst.

Und heute Abend hatten wir ein Highlight, auf das ich mich seit Beginn der Diät freute. Endlich gab es die große Käseplatte. Ich liebe Käse – aber nur, wenn er nicht zu stark ist. Junger oder allerhöchstens mittelalter Gouda, Camembert, Edamer, Emmentaler, Brie – das sind Sorten, die ich sehr gerne esse. Würzige Sorten mit Kräutern oder Gewürzen mag ich auch gerne, sie dürfen aber nicht zu „käsig“ sein.

große Käseplatte mit leckerem Schwarzbrot, knusprigem Knäckebrot, sauren Gürkchen und kleinen Tomaten
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So ganz konnte ich mein Essen heute nicht genießen. Zu gerne hätte ich eine gewisse Person eingeladen, mit uns zu essen. Das ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Aber ich war zu feige, die unverbindliche und herzlich Einladung auszusprechen. Die Einladungsmail blieb daher ungesendet. So ist das, wenn die Mauer doch noch zu dick ist. Leider! Darüber ärgere ich mich sehr. Was hätte passieren können, außer einer Absage? Das wäre nicht das Schlimmste, damit rechne ich ja sogar fast. Viel schlimmer ist, dass ich mich immer noch so fühle, als würde ich mich mit so einer Einladung aufdrängen. Dabei ist das gar nicht so gemeint. Es wäre nur einfach schön, gemeinsam zu essen. In mir toben heute die liebevolle Fürsorge und Freundschaft gegen den alten und erfahren Kämpfer, der sagt, dass ich mir bloß nichts einbilden soll und damit nur Schaden anrichte. Dabei weiß ich das selbst und es sind ja auch keine Hintergedanken dabei.

Argh!!!

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