Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘Rohrbruch’

Noch ein Rohrbruch


Es nimmt kein Ende.

Gerade hat jemand von den Stadtwerken geklingelt und mich gebeten, mein Auto wegzustellen, weil neben meinem Auto ein Rohrbruch wäre und gleich der Bagger käme.

Mittlerweile finde ich das ja fast schon lustig mit den Rohrbrüchen. Die Reste vom letzten Rohrbruch im Keller liegen immer noch in den Kellergängen und wurden trotz mehrfacher Aufforderung von den Handwerkern nicht weggeräumt. Die Handwerker sind schon eine Woche aus dem Haus.

So habe ich dann gerade mein Auto an die Seite gestellt und eine knappe halbe Stunde später waren die fleißigen Arbeiter am Werk.

 

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Und wir haben mal wieder für die nächsten ca. 3 Stunden kein Wasser. Langsam gewöhne ich mich an diesen Zustand. Muss ja wohl sowas wie Karma sein, oder? 😉

 

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Wasserschaden 2014 – es tut sich was


Gestern war nach fast 2 Monaten (Feuchtigkeit am 15.07.14 der Hausverwaltung gemeldet, Rohrbruch war im April und ist noch nicht behoben) endlich der Hausmeister da, um sich den Schaden anzusehen. Und er war – gelinde gesagt – geschockt und konnte nach dem Öffnen der Abstellkammer aufgrund der feuchten Schimmelluft kaum atmen, sagte allerdings, dass er das gewohnt wäre. Nach einigen klärenden Telefonaten mit Handwerkern u.a. machte er mit einem Mitarbeiter vom Aufräumservice einen Termin für heute morgen aus.

Um Viertel vor 12 waren sie dann heute morgen hier. Der Hausmeister, der diesmal in Kenntnis der Sachlage einen Atemschutz mitgebracht hatte, besprach mit dem Bauservice und mir den weiteren Vorgang. Heute Nachmittag oder morgen früh werden meine Sachen aus den nassen Schränken in den Keller gebracht, dort gereinigt bzw. alles Textile, Holz und Unputzbare wird entsorgt – anschließend wird der Rest entweder in dem leeren Keller (der mit dem Wasserschaden) gelagert oder (so ist mein Wunsch) wieder in die Wohnung gebracht und im Wohnzimmer zwischengelagert. Der Wasserschadenkeller kann nicht abgeschlossen werden, bis die Handwerker die Rohre abgedichtet haben. Alternativ wird die Kellertüre abgeschlossen und sie holen sich den Schlüssel bei mir. Das ist noch offen. Ich habe allerdings erklärt, dass ich nicht bereit bin, meine Sachen zwei Wochen in einem offenen Keller liegen zu lassen, da hier schon einiges geklaut wurde.

Nach dem Ausräumen der Kammer (incl. aller Regale, die entsorgt werden müssen) wird der Maler kommen, den schimmeligen Putz abschlagen und dann eine erste Schimmelfarbe aufbringen. Danach wird die Holzdecke entfernt und andere Arbeiten gemacht. Vermutlich wird ein Trocknungsgerät aufgestellt.  Im Anschluss daran wird dann nochmal gestrichen und neue Regale eingebaut und Lüftungen in die Türen geschnitten. Zu dem Trocknungsgerät habe ich sofort gesagt, dass ich nicht nochmal so ein extrem lautes Gerät über Wochen Tag und Nacht aushalten kann, da ich krank bin. Das halte ich wirklich nicht aus. Er sagte daraufhin, dass es nur diese lauten Geräte gäbe.  Ich habe ihm dann erklärt, dass es leise Alternativen gibt (Mikrowelle, Infrarot, usw.) – anderfalls sollte bitte ein Spezialist prüfen, ob das Gerät evtl. im Keller stehen kann und durch einen Schlauch die Wand von innen trocknet.  Daraufhin sah er mich ganz erstaunt an und fragte, woher ich von den Alternativen wüsste. Ich habe ihm erklärt, dass einige meiner Freundinnen schon gebaut haben und mit solchen Alternativen ihre Häuser getrocknet haben.  Seinem verblüfften Gesichtsausdruck nach hat er mir das nicht zugetraut.

Da nach Aussage des Hausmeisters wohl doch nicht ganz klar ist, woher die Ursache des Wassers kommt, wird auch noch meine Badezimmer-Holzdecke rausgerissen. Anschließend wird dann die Decke tapeziert werden. Als mögliche Ursache kommt einerseits eine Verschiebung der Rohre in der 2. Etage (wie seit April bekannt) in Frage; zum anderen wird möglicherweise in der Wohnung direkt über mir ein Abwasserrohr im Badezimmer kaputt  und die Feuchtigkeit langsam nach unten gesickert sein. Dafür spricht, dass in der Wohnung über mir nur die untere Hälfte der Kämmerchenwand nass ist. Wenn es in den nächsten Tagen stark regnen sollte, wird vermutlich die Wand noch weiter nass werden durch den Rohrbruch in der 2. Etage.

Alles in allem wird es noch mindestens 2 Wochen dauern, bis alle Handwerker angerückt  sind.

Ich bin froh, wenn diese Zumutung und der Gestank endlich vorbei sind und ich meine Sachen sauber, sicher und ordentlich wieder im Kämmerchen lagern kann.  Und ich bin froh, dass ich nach dem ersten Rohrbruch vor ein paar Jahren meine Lebensmittel aus dem Kämmerchen ausgelagert habe, die allesamt völlig verdorben waren. Eine Entschädigung gab es damals dafür nicht – nur ein müdes Schulterzucken. Nun habe ich in der sowieso schon winzigen Küche durch einen weiteren Unterschrank noch weniger Platz zum Sitzen, aber die Sachen liegen zumindest trocken.

Hoffentlich vergehen der Dauerhusten, die tränenden Augen und die Hautprobleme nach dem Sanieren wieder.

Drückt bitte die Daumen! Danke!

Wasserschaden zum x-ten


Es hat uns mal wieder erwischt:

Vorhin kam meine Nachbarin, holte ihr „Päckchen“ ab und erzähle beiläufig, dass gleich die Hausverwalterin käme, um sich den Wasserschaden in ihrem Keller anzusehen. Sie erzählte, dass immer, wenn es regnet, ihr Keller (der unter meiner Wohnung liegt) unter Wasser steht, weil das Wasser an der Innenwand herunterläuft. Vor einigen Monaten hatte sie mir schon einmal davon erzählt, danach waren Handwerker im Haus und ich dachte, der Schaden wäre längst behoben. Damals habe ich natürlich sofort in meinem Kämmerchen nachgesehen, ob ich ebenfalls einen Wasserschaden hätte. Dem war aber nicht so. Nur ein Restfleckchen alten Schimmels vom Wasserschaden davor war noch sichtbar. Deshalb nutze ich mein Kämmerchen auch wirklich nur als Abstellkammer für Dinge, die ich nur 2 x im Jahr oder weniger brauche und lasse ansonsten die Türe immer geschlossen. Ich bin ziemlich geruchsempfindlich und alleine nur der Hauch von Schimmelgestank verursacht in mir höchste Übelkeit.

Höchst alarmiert habe ich vorhin mit den schlimmsten Befürchtungen meine Kämmerchentüre geöffnet. Auf den ersten Blick war nichts zu sehen, aber als ich die Wand freigeräumt hatte, hat mich fast der Schlag getroffen. Die Wand ist nass. Es stinkt wie die Pest nach Schimmel.

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Als die Hausverwalterin kam, hab ich ihr den Schaden gezeigt. Sie ist immer sehr freundlich und verständnisvoll und hat mitgekriegt, wie mich dieser erneute Wasserschaden in meiner Wohnung aus der Bahn wirft. Wie oft schon hatte ich mit den Wasserproblemen anderer zu kämpfen? Wie oft schon wurde meine Wohnung aufgehauen, die Badezimmerwand zertrümmert, die Küche demoliert und die Kinderzimmerwand aufgestemmt, ganz zu schweigen von den Aufrissarbeiten im Kämmerchen – immer, wenn jemand über mir einen Rohrbruch hatte. IMMER hatte ich den Schaden. Beim letzten Aufhauen des Kämmerchens habe ich schon nachgefragt, ob sie nicht einen Versorgungsschacht legen könnten, damit nichit immer die Wand aufgehauen werden muss, aber das haben sie nicht gemacht.

Und jetzt ist es wieder soweit. Der Handwerker wird von der Verwaltung informiert und mir stehen wieder diese Drecksarbeiten ins Haus. Ich habe allerdings sofort gesagt, dass ich diesmal nicht mehr bereit bin, die Stromkosten für die Trocknungsgeräte zu übernehmen. Beim letzten Mal wurde mir vorab zugesagt, dass ich die Kosten zurück bekäme, aber letztendlich habe ich nur ca. 1/3 des Geldes zurückbekommen, während bei meiner Nachbarin mit Hausstrom getrocknet wurde und sie nicht einen Cent bezahlen musste. Mir ist egal, wie sie es anstellen, aber ich bin nicht bereit, wieder für anderen Mist zu zahlen.

 

Das Heftigste an dem Schaden diesmal ist, wie ich heute erfahren habe, dass der Rohrbruch in der 2. Etage über meiner Wohnung liegt. Die sehr elitären Bewohner dieser Wohnung verbringen den Sommer hauptsächlich im Kleingarten. Sie wurden – wie man mir erzählte – schon vor Monaten angeschrieben, damit sie sich mit den Handwerkern in Verbindung setzen und den Schaden beheben lassen. Dazu sind sie nicht bereit, weil sie den Sommer im Garten verbringen wollen (keine 10 Minuten mit dem Fahrrad von hier aus). Sie kommen nur ein paar Mal in der Woche, um die Post zu holen. Handwerker dürften, wie ich heute erfuhr, erst Ende September in ihre Wohnung, weil sie erst im Oktober die Saison im Garten beenden würden. Nett, oder?

Bin gespannt, ob oder was jetzt passiert. Ich hoffe und bete nur, dass sie nicht (weil sie oben in die Elitewohnung nicht reinkommen), meine Wand aufhauen und von hier aus das neue Stück einsetzen. Denn eigentlich würde es völlig reichen (wie der Handwerker vor Monaten meiner Nachbarin erzählte), wenn die oberste Wohnung, in der der Schaden entstanden ist, aufgehauen würde. Aber in diesen Haus haben schon Pferde vor die Apotheke gekotzt. Hier ist alles möglich und jeder macht, was er will.

Am Liebsten würde ich einfach ausziehen. In eine Wohnung mit Balkon, frischer Luft und ohne ewige Wasserschäden. Geht aber leider aus vielen Gründen nicht. Ich habe weder die Manpower, noch das Geld für einen Umzug, die Renovierung der alten Wohnung und der Einrichtung der neuen. Meine Freunde wohnen Hunderte Kilometer entfernt und hier ist Ort ist niemand, der mir helfen könnte, seit ich keine Kontakte mehr zum Kleingartenverein oder meinem alten Musikverein habe. (Schon komisch, wenn man bedenkt, dass ich früher überall im Vorstand war und ich da sehr viele „Freunde“ hatte, die bei der Scheidung abgesprungen sind).

Und eigentlich liebe ich diese Wohnung, weil sie prima aufgeteilt ist und Ost- und Westfenster hat. Ich liebe Sonnenauf- und untergänge und könnte mir nicht vorstellen, in einer anders ausgerichteten Wohnung zu wohnen. Da würde mir wirklich etwas fehlen. Morgens werde ich von der Sonne geweckt und abends kann den Sonnenuntergang sehen. Außerdem sind mein Wohnzimmer und das Schlafzimmer schön groß. Das brauche ich, weil ich ja auch viel nähe und mein Zeug unterbringen muss. Das Kinderzimmer ist auch groß genug. Das Badezimmer ist winzig, ebenso wie die Küche. Dabei finde ich eine große Wohnküche, wie wir sie in Altroggenrahmede hatten, viel schöner. Aber sie reicht für 2 Personen.

Meine Gedanken und Sorgen kreisen gerade mal wieder. Das hört einfach nicht auf. Ich bin fix und fertig, verzweifelt, hoffnungslos und kraftlos. Dazu kommt, dass am Freitag mein Auto kaputtgegangen ist, ich nicht weiß, was mir da bevorsteht und sich heute wieder gezeigt hat, dass dringend neue Anziehsachen gebraucht werden, weil die alten sich auflösen. Wie soll ich das nur alles schafffen? Ich kann gerade nicht mehr. Hilfe ist nicht zu erwarten, ich weiß, aber das musste ich jetzt einfach mal rausschreiben, sonst platze ich vor lauter innerer Tränen.

 

 

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