Connys Welt … oder "higher than heaven" ;-)

Beiträge mit Schlagwort ‘schimmel’

Schimmelgeruch in der Küche / neuer Wasserschaden 2015?


Seit ein paar Tagen bemerke ich im Bereich der Küchenspüle Schimmelgeruch. Ich habe in den letzten 2 Tagen bereits mehrmals den Mülleimer geleert, weil ich dachte, da könnte das entstanden sein. Der Geruch ist manchmal schwächer, manchmal stärker. Ich habe auch die Spülmaschine, die daneben steht, komplett ausgeräumt, weil ich dachte, das da möglicherweise ein Spüllappen, der nicht ganz durchgetrocknet sein könnte, stockig geworden sein könnte. Da sie schon seit Jahren defekt ist, habe ich dort meine frischen Spül- und Geschirrtücher gelagert. Meine Tücher waren aber allesamt tadellos in Ordnung. Daran hat es also auch nicht gelegen. Heute morgen habe ich dann meine kleine Kartoffelkiste nach einer möglicherweise schimmeligen Kartoffel durchgesehen, aber auch da habe ich nichts gefunden.

Vor einer Stunde habe ich auf unserem Parkplatz Sohn und Tochter meiner Nachbarn, die über mir wohnen, angetroffen. Nach ein bisschen Smalltalk erwähnte die Tochter, dass sie in ihrer Küche „alles nass und schimmelig haben und evtl. sogar die Einbauküche wegwerfen müssen“. Mein erschrockenes Gesicht daraufhin war sicherlich Gold wert. Ich dachte, mir zieht jemand den Boden unter den Füßen weg. Sie schimpften über den Vermieter und wie schlecht die Wohnung mittlerweile wäre. Auf meine Frage, ob sie denn den Schaden gemeldet hätten, verneinten sie. Ihre Eltern wären jetzt schon 3 Wochen im Urlaub in der Heimat und sie hätten auch „keine Zeit“ gehabt.

Ich bin ein bisschen ausgerastet. Habe nochmal nachdrücklich klargestellt, dass ich jetzt gerade erst den Wasserschaden im Kämmerchen ersetzt bekommen habe und dieser nicht entstanden wäre, wenn die beiden Mieter über mir aktiv geworden wären. Und jetzt haben sie über mir die Decke nass und alles voller Schimmel und melden das nicht? Wollen sie warten, bis der Schimmel und das Wasser wieder bei mir angekommen ist? Das hab ich auch so klar gesagt. Sie wollen sich morgen darum kümmern und die Verwaltung informieren.

Ich bin sprachlos und total geschockt. Enttäuscht, Verwundert. Wütend. Sauer. Und irgendwie extrem taub innerlich. Ich sehe mich schon wieder mit Handwerkern in der Küche, die die Wand aufreißen, die Küchenschränke abgehängt, Chaos in der ganzen Wohnung, Dreck, Lärm, Ärger – und das wieder über lange Zeit. Die ganzen alten Bilder von letztem und diesem Jahr kommen wieder hoch. Ich bin wie gelähmt.

Heute kann ich keinen mehr erreichen im Mieterservice, aber morgen früh rufe ich da an. Ich glaube nicht, dass die Nachbarn das machen werden. Und die Nachbarn über den Nachbarn über mir sind ja – wie jedes Jahr – von April bis Oktober im Gartenurlaub und immer nur zum Waschen ab und zu mal da. Ich hoffe nur, dass der Verwalter diesmal ans Telefon geht, wenn er meine Nummer sieht. Das ist ja in der letzten Zeit nicht mehr der Fall gewesen. Notfalls muss ich halt wieder über die Zentrale gehen und mich durchschalten lass. Ich hasse das!

 

Ich krieg‘ die Krise! Hiiilfe!

 

 

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Wasserschaden 2014 – 2015 / Beschwerde


Momentan bin ich extrem aufgebracht und habe etwas getan, was ich vorher noch nie gemacht habe. Ich  musste mir in einem Beschwerdebrief Luft machen.

Zum besseren Verständnis:

26. JANUAR 2015

Anruf bei Frau Z mit Nachfrage, wann ich mit der Regulierung meines Schadens und Fertigstellung des Kämmerchens rechnen kann. Sollte ja schon im Dezember erfolgen. Frau Z sagt mir finanz. Klärung und Post bis Ende dieser Woche zu.

28. Januar 2015

Heute Morgen hat sich die Situation dann zugespitzt. Nachdem ich mehrmals versucht hatte, Herrn A zu erreichen und sein Tonband ohne Sprechmöglichkeit trotz Sprechstunde (von 8 – 10 Uhr)  eingeschaltet war, habe ich ihn erst gegen  9.30 Uhr endlich erreicht. Ich fragte ihn kurz, ob und wann er jemanden herausschickt, der die Feuchtigkeit in meinem Kämmerchen messen soll und erwähnte, dass er mir schon für Anfang Dezember jemanden schicken wollte. Er meinte nur knapp, „das Regal muss rein“. Ich fragte, ob ICH den Schreiner anrufen soll oder er das macht und fragte nochmal nach, weil Herr A die Feuchtigkeit vor dem Einbau prüfen wollte. Er blaffte mich an, ich solle den Schreiner bestellen und ihm nicht die Zeit stehlen, da wollte noch jemand anderes mit ihm sprechen. Daraufhin bemerkte ich, dass er gerade mit jemandem spricht, nämlich mit mir und dass ich auch schon mehrmals versucht habe, ihn anzurufen, aber nur der AB eingeschaltet war und fügte kurz an, dass ich ebenfalls ein Anrecht darauf habe, die Sache zu klären. Herr A wurde ausfallend und meckerte mich an, dass mein Fall abgeschlossen werden muss. Ich fragte ihn, woher er wisse, dass meine Wand trocken ist. Er sagte, er hätte das IM KELLER gemessen. Ich wollte dann wissen, wann und warum er mich nicht darüber informiert hat – mit der Erklärung, dass ich dann schon längst die Schreinerei hätte anrufen können. Er wurde immer pampiger, schaltete dann um auf ein süßliches „dann stehlen SIE eben anderen die Zeit.“ Daraufhin habe ich ihn darauf hingewiesen, dass ich sein Verhalten unangemessen finde und mich nicht von ihm beleidigen lasse.

Ich bin sehr aufgebracht über dieses Verhalten, zumal das gesamte Telefonat kaum mehr als  30 Sekunden gedauert hat.  Seit langen Jahren bin ich immer pünktlich zahlender Mieter der X und ich muss mich nicht so behandeln lassen.  Ich kann verstehen, dass Herr A viel Arbeit hat und ständig im Stress ist, aber es kann nicht sein, dass so unverschämt mit freundlichen und bisher immer geduldigen Mietern umgegangen wird.

 

Daher habe ich heute einen Beschwerdebrief an seinen Vorgesetzten abgeschickt.

Ich bin nicht bereit, mir diese Unverschämtheiten und Abwertungen länger gefallen zu lassen. Wenn er ein Problem mit seinem Minderwertigkeitsgefühl hat, kann er das gerne behalten und selbst bearbeiten, aber nicht mehr auf meine Knochen.

Mir reicht es!

Und es ist wieder einmal Zeit, Grenzen zu setzen und mich um meine Psyche zu kümmern. „Ich bin okay!“

Wasserschaden 2014 – Kommunikationsprobleme


Freitag, 21. November
Es ist immer noch nichts passiert. Niemand war hier und hat Feuchtigkeit gemessen.
Auf dem Parkplatz habe ich Herrn A. getroffen, der gerade aus unserem Haus kam. Er schaute mich wie immer die ganze Zeit nicht an. Ich habe ihn angesprochen und gefragt, warum ich fast 3 Wochen nichts mehr von ihm gehört habe und warum noch keiner rauskam. Es wäre immer noch feucht im Kämmerchen. Er meinte, wir hätten uns „darauf geeinigt, dass die Feuchtigkeit aus dem Holz käme“. Das ist aber nicht wahr. Als ich ihm damals gesagt habe, dass das Holz noch riecht, sagte er, das könnte nicht sein, das käme aus der Wand und hat mir nach einer langen Weile einen Maler geschickt, der die Wand nochmal neugemacht hat. Der Geruch kommt meiner Meinung nach aber wieder aus der noch  feuchten Wand und es riecht nach feuchtem Stein und muffig. Das sagte ich ihm auch heute nochmal. Er sagte, wir hätten uns auf die Türen geeinigt und das wäre jetzt so. Basta. Über diese Ignoranz rege ich mich schon auf – auch darüber, dass er die ganze Zeit auf den Boden schaut und mich nicht ansehen kann, als würde er mich gar nicht sehen. Er sagt, er kümmert sich (fragt sich nur, wann) und geht einfach und lässt mich stehen. So kann man es sich leicht machen!
Ich rufe Fr. Z von der Verwaltung an, um nachzufragen, wie es jetzt vorangehen soll und was der Schadensausgleich macht. Sie geht nicht ran, ich erreiche nur den AB. Werde am Montag nochmal versuchen, sie telefonisch zu erreichen.

 

Samstag, 22. November
Ich habe eine Mahnung mit Mahngebühren im Briefkasten, weil ich nur einen Teil der Miete überwiesen habe. Datiert am 20. November mit einem Zeitrahmen von 7 Tagen. Was soll das denn jetzt werden?

 

Montag, 24. November
Ich rufe Fr. Z. nochmal an. Sie wollte den Brief an ihren Chef weiterleiten und die Sache zur Klärung bringen. Ich erzähle ihr von der Mahnung und frage, was das soll. Sie meint, sie hätte vergessen, Fr. G von der Buchhaltung zu informieren, würde das aber nachholen, weil sie das auch „vom Tisch haben will“. Auf meine Nachfrage zur Schadensregulierung sagt sie mir zu, das in dieser bis spätestens nächster Woche zu klären.

 

Dienstag Spätnachmittag, 25. November

Ich rufe Fr. G von der Buchhaltung an, weil ich sichergehen will, dass die Informationen weitergegeben wurden, erzähle von ihrer Mahnung und erkläre, dass die Angelegenheit schon seit vielen Wochen schriftlich bei der Verwaltung vorliegt und ich wegen des Schadens die Miete gemindert habe (in Absprache). Sie wurde von Fr. Z noch immer nicht informiert, will sich jetzt aber selbst erkundigen. Das Schreiben kann ich erstmal als gegenstandslos betrachten.
Es geht doch nichts über reibungslose und verlässliche Kommunikation, oder? *Augen roll*

Ich fühle mich langsam nicht mehr ernstgenommen und es regt mich auf, dass ich Sachen nachfragen muss, die selbstverständlich sein sollten. Seit April ist der Schaden im Haus bekannt, seit Juni sind sie von meinem Schaden informiert (der nicht aufgetreten wäre, wenn sich sich nicht ewig mit der Beseitigung Zeit gelassen hätten.) Seit September habe ich keine Abstellkammer mehr, die Handwerker im Haus, bin ständig auf Abruf zuhause und telefoniere mir die Ohren heiß. Am Sonntag ist der 1. Advent, ich habe immer noch Chaos und bei all dem Mist überhaupt keine Lust auf Weihnachten. Davon abgesehen kann ich nicht mal Deko kaufen, weil der Schaden noch nicht reguliert ist. Mir ist angeboten worden, alte Sachen von anderen zu bekommen, aber das fange ich gar nicht erst an. Damit würde ich mich nicht wohl fühlen, sondern mein Selbstwertgefühl restlos in den Keller schicken. Lieb gemeint von euch, aber ich will das nicht. Danke.

 

Wasserschaden 2014 – Begehung durch Bereichsleiter


Donnerstag, 06.11.2014

Herr A  schellt unangekündigt gegen 10.30 Uhr (wir waren unterwegs und noch keine 5 Minuten zuhause), schaut sich das Kämmerchen an. Wir erklären ihm, dass der Maler das gestrichen hat und dass die Wand hinten gelb war. Er riecht den Schimmel auch, meint jedoch, dass das aus dem Holz der Türen  käme. Seiner Meinung nach ist die Wand trocken. Es riecht feucht-muffig im Kämmerchen (unserer Meinung nach durch die feuchten Steine). Er schaut sich die neuen Blasen an,  piekst sie mit einem Schlüssel auf, verlangt einen Schraubenzieher, den wir ihm nicht anbieten können, weil alles weggeworfen wurde, was in Kartons war. Wir gehen noch in den betroffenen Keller, um zu schauen, ob es dort nass ist. Ist es nicht!

Er beschließt, in der nächsten Woche jemanden kommen zu lassen, der die Feuchtigkeit im Kämmerchen misst (ER kümmert sich darum!!  Ich habe extra nochmal nachgefragt).  Er mokiert,  dass die Mini-Lüftungsschlitze in der Tür nicht durchgestoßen worden sind. Ich habe ihm erklärt, dass ja noch kein Schreiner da war, der das hätte machen können *Augenroll* Jedenfalls wird in der nächsten Woche die Feuchtigkeit gemessen, dann muss das durchtrocknen, danach kann dann der Schreiner kommen, die Lüftungsschlitze machen und Regal und Zwischendecke einbauen. Entweder wird dann ein Trockner aufgestellt oder das muss so trocken. Die verzogenen Türen müssen neu gerichtet werden. Wenn das nicht geht, müssen neue Türen eingebaut werden, meint er. (Ich frage mich, wie die regulären weißen Türen zu den restlichen Holztüren passen sollen?)

Ich habe ganz beiläufig fallenlassen, dass in 2 ½ Wochen der Advent anfängt und ich keine Lust habe, diesen mit diesem Mist zu verbringen, sondern dann wieder eine vernünftig bewohnbare Wohnung haben möchte. Er zuckte die Schultern und meinte nur, das wäre ja NUR EIN KÄMMERCHEN. Ja, das ist es, aber die restlichen Sachen aus dem Kämmerchen sind SEIT 6 MONATEN in meiner Wohnung und im Keller verteilt, ich bin ständig auf dem Sprung wegen der Handwerker, es stinkt durchgehend nach Schimmel und mir fehlen meine Sachen. Das ist kein Zustand, finde ich. Auf meine Nachfrage, was die Schadensregulierung angeht, meint er, dass ich Fr. Z. anrufen muss und dass das – wenn überhaupt – mit der Miete verrechnet würde.

 

Es bleibt spannend und ich habe keine Lust mehr drauf!

 

Wasserschaden 2014 – Bilder nach dem 1. Tag


Der erste ,Handwerker ist am Mittwoch fertig geworden.. Mein Kämmerchen ist leer – und damit meine ich RICHTIG LEER. Es ist nichts mehr drin. Das meiste wurde weggeworfen, der kümmerliche Rest wartet im Keller auf jemanden, der das reinigen soll.

Am Mittwoch Nachmittag habe ich noch mit dem Malerbetrieb telefoniert, um abzuklären, wann sie kommen würden.  Antwort war, dass sie gerne schon Donnerstag Vormittag kämen, andernfalls am Freitag. Das müsste aber noch von ihnen mit der Baufirma, die das Kämmerchen geleert hat, geklärt werden (wegen Nässe und so). Er würde mich dann später darüber informieren.  Bis Donnerstag Morgen habe ich nichts gehört, bin vorsichtishalber sehr früh aufgestanden, weil ich nicht wusste, ob sie nicht doch ganz früh schon auf der Matte stehen. Als um halb 10 noch niemand hier war, hab ich beim Maler angerufen. Mir wurde mitgeteilt, dass sie erst später am Abend die Termine geklärt hätten und es jetzt feststehen würde, dass sie am Freitag morgen um halb 8 kommen könnten.  So konnte ich zumindest den gestrigen Tag noch anders nutzen – dachte ich zumindest … bis um 11  Uhr der  Bereichsleiter (BL – vormals Hausmeister) schellte, um sich den Stand der Lage anzusehen. Ich habe ihm das ausgeräumte Kämmerchen und das Bad mit der herausgerissenen Decke gezeigt und gleich auf Schäden im Bad, die mir trotz Funzellicht durch die kleine Nachttischlampe aufgefallen sind, aufmerksam gemacht (Waschbecken hat einen Sprung, Oberschrank hat eine Macke und die Duschstange einen Schlag abbekommen, bei dem die Farbe abgeplatzt ist, kein Licht mehr im Bad, Lampe kaputt).  Er sagte zu, dass ich ein neues Waschbecken bekäme, der Elektriker bestellt würde, um einen Schlitz in die Decke zu machen und Kabel in die Mitte zu verlegen, damit eine einfache Deckenlampe, die sie bereitstellen würden, angebracht werden würde (vom Elektriker). Außerdem muss die alte Farbe an der Decke entfernt werden (macht der Maler, der morgen kommt), gestrichen werden kann aber erst, wenn das kaputte Rohr hinter der Kämmerchenwand repariert und dicht ist. ). Außerdem informierte ich ihn über den großen Verlust meiner Sachen aus dem Kämmerchen. Er war ziemlich sauer, dass so viel weggeschmissen wurde. Man hätte doch alles abwaschen können. Da hat er gut reden. Er hat nicht gesehen, dass die Sachen in Brack- und Schimmelwasser standen und nicht mehr zu retten waren. Und das sagte ich ihm auch. Das meiste war grundlegend beschädigt und wurde entsorgt. Der Rest steht im Keller. Er war ziemlich sauer, wollte sich das ansehen. Klar doch – ich hab ihm den Keller aufgeschlossen und ihm die wenigen Tüten gezeigt, die übriggeblieben sind. Als ich sie öffnen wollte, wiegelte er sofort ab, ich sollte die Säcke bloß nicht anfassen (hmm? Sooo giftig ist der Schimmel? Dass meine Tochter und ich nur noch husten, Hals- und Kopfschmerzen haben und auch die Haut verrückt spielt, ist ja schon länger so durch den Dreck, aber nicht mal die Tüte öffnen dürfen?) Er  sagte, dass er Fotos davon machen wollte, wenn die Sachen gereinigt wären und wir verließen den Keller wieder.

Als ich ihn fragte, wie das mit der Schadensliste ist, meinte er trocken, dass ich alles aufschreiben sollte, dürfte aber mit nicht mehr als 100 Euro rechnen. Maximal wären 200 Euro drin. Ich habe ihn entsetzt angeschaut und erklärt, dass er damit nicht auskommen würde, weil so viel weggeworfen würde. Er meinte, dass ab 400 Euro die Stadt Duisburg eingeschaltet würde, das eine Menge Probleme geben würde und das gar nicht möglich wäre.  Ich hab ihm gesagt, dass ich das jetzt noch nicht genau ausgerechnet habe und noch nicht abschätzen kann, wieviel es sein wird – aber auf jeden Fall mehr als 200 Euro (das war alle die Deko schon wert), da ich keine Ahnung habe, WAS im Keller in den Tüten liegt und was davon nach der Reinigung überhaupt noch brauchbar ist. Da sind ja auch meine Elektrogeeräte, Bohrmaschine usw. bei, die nass geworden sind. Ob die noch funktionieren, weiß ich doch jetzt noch gar nicht und kann das auch nicht testen, weil ich es nicht anfassen darf.  Er war auf jeden Fall ziemlich sauer über meine Aussage und fing an, darüber zu schimpfen, dass die Glühbirnen aus dem matschigen, klatschnassen, sich wie Pudding anfühlenden Karton,  weggeworfen worden wären. Die hätte man auch reinigen können, Ebenso wie die Nägel usw. in den verschimmelten Pappkisten. (*ich schüttle mich immer noch bei dem Gedanken*) Ich habe ihm gesagt, dass die Birnen kaputt, nass und rostig und nicht mehr zu gebrauchen waren und dass ich , um eine Birne in die Nachttischlampe, die jetzt als Licht im Bad fungiert, zu schrauben eine Birne aus meiner Flurlampe schrauben musste.  Er hat nur verständnislos den Kopf geschüttelt, aber ich bin nicht bereit, meine Elektrogeräte aufs Spiel zu setzen, indem ich schadhafte Birnen einsetze, die im Schimmelwasser gelegen haben. Er hat gemeint, die würde ich nicht ersetzt kriegen, er könnte mir nur 5 Glühbirnen anbieten, die könnte ich mir abholen? Halloooo??? Auf gar keinen Fall. Habe ihn aufgeklärt ,dass ich mindestens 30, wenn nicht noch mehr diverse Sorten an Leuchtmitteln, normalen Glühbirnen, Energiesparlampen, Strahlern, Reflektoren, Nähmaschninenlampen, Spots usw. in meiner Kiste hatte. Schließlich habe ich viele Lampen in jeder Größe und für jede Gelegenheit und Stimmung in meiner Wohnung (ich glaube, es sind im Moment bei uns so um die 44 Birnchen irgendwo eingeschraubt), wobei ich natürlich immer darauf geachtet habe, für jede Lampe auch gute Reserve im Haus zu haben. Bei uns ist das eben so! Punkt! Er ist dann nach ner halben Stunde mit gegenseitigem Standpunkten erklären wieder gegangen.  Als er weg war, kam meine Verzweiflung und Wut durch, und dann die Kraftlosigkeit, Übelkeit und heftige Kopfschmerzen.  Das kann doch wohl alles nicht wahr sein? Muss ich jetzt um die Sachen kämpfen, die offensichtlich durch die Vermieter an meinem Hab und Gut beschädigt wurden? Ich werde das nicht mehr mit dem BL besprechen, der ja hier die Macht zu haben scheint, da er mir erklärt hat, dass ich mich NICHT  an die Verwaltung zu wenden habe, wenn ich einen Schaden habe (15.07. Schaden bei der Vermieterin gemeldet, die ihn sich sofort angesehen hat. Ich hätte das direkt bei IHM melden müssen, dann hätte ich jetzt keinen Schaden, weil ER es sofort reparieren lassen hätte. Ach soooooooooooooooooo ist das – Der BL steht ÜBER der Chefin. Das konnte ich doch nicht ahnen *Ironie off*.) Grrrrrrrrr. Diese Arroganz ist unerträglich. Aber egal – soll er sein, wie er will. Geht mich nichts an und ich nehme das jetzt NICHT persönlich *Therapiemodus on*. Ich werde die Liste erstellen und sobald mir alle Schäden bekannt sind, werde ich sie weiterleiten. Wer das bezahlt (die Gebäudeversicherung oder die Stadt) ist mir fürchterlich egal, solange ich meinen Schaden ersetzt bekomme. Andernfalls werde ich wirklich Möglichkeiten suchen, die Sache einem Anwalt zu übergeben.  Mietminderung  steht ja auch noch im Raum – für Legionellen seit Juni und Schimmel und Nässe seit Juli. Meine Geduld ist jetzt wirklich am Ende!

 

Und so sieht es im Moment bei mir aus:

Wasserschaden 2014 - Badezimmerdecke1 -  11.09.14 photo 20140910_151536_zpsoh3rek4u.jpgWasserschaden 2014 - Badezimmerdecke2 -  11.09.14 photo 20140910_151527_zpsj4x4qota.jpgWasserschaden 2014 - Badezimmerdecke3 -  11.09.14 photo 20140910_151519_zpsbnnaes5f.jpg

 

 

Wasserschaden 2014 - Badezimmerdecke4 -  11.09.14 photo 20140910_151515_zpsseism8vw.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer1-  11.09.14 photo 20140910_151457_zpshlyk29zh.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer2-  11.09.14 photo 20140910_151445_zpsiehlhz0m.jpg

Wasserschaden 2014 - Abstellkammer3-  11.09.14 photo 20140910_151427_zpsvohqk1bq.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer4-  11.09.14 photo 20140910_151419_zpsiszuveg5.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer5-  11.09.1 4 photo 20140910_151411_zpssazdimp2.jpg

 

 

 

Wasserschaden 2014 - Abstellkammer6-  11.09.14 photo 20140910_151407_zpsrfqq2mev.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer7-  11.09.14 photo 20140910_151401_zpsqyp3pvff.jpgWasserschaden 2014 - Abstellkammer9-  11.09.14 photo 20140910_151353_zpswee1vb4p.jpg

 

 

Wasserschaden 2014 - Abstellkammer10-  11.09.14 photo 20140910_151339_zps94jv8iqq.jpg

 

Und morgen geht es – hoffentlich – weiter ….

Wasserschaden 2014 – es tut sich was


Gestern war nach fast 2 Monaten (Feuchtigkeit am 15.07.14 der Hausverwaltung gemeldet, Rohrbruch war im April und ist noch nicht behoben) endlich der Hausmeister da, um sich den Schaden anzusehen. Und er war – gelinde gesagt – geschockt und konnte nach dem Öffnen der Abstellkammer aufgrund der feuchten Schimmelluft kaum atmen, sagte allerdings, dass er das gewohnt wäre. Nach einigen klärenden Telefonaten mit Handwerkern u.a. machte er mit einem Mitarbeiter vom Aufräumservice einen Termin für heute morgen aus.

Um Viertel vor 12 waren sie dann heute morgen hier. Der Hausmeister, der diesmal in Kenntnis der Sachlage einen Atemschutz mitgebracht hatte, besprach mit dem Bauservice und mir den weiteren Vorgang. Heute Nachmittag oder morgen früh werden meine Sachen aus den nassen Schränken in den Keller gebracht, dort gereinigt bzw. alles Textile, Holz und Unputzbare wird entsorgt – anschließend wird der Rest entweder in dem leeren Keller (der mit dem Wasserschaden) gelagert oder (so ist mein Wunsch) wieder in die Wohnung gebracht und im Wohnzimmer zwischengelagert. Der Wasserschadenkeller kann nicht abgeschlossen werden, bis die Handwerker die Rohre abgedichtet haben. Alternativ wird die Kellertüre abgeschlossen und sie holen sich den Schlüssel bei mir. Das ist noch offen. Ich habe allerdings erklärt, dass ich nicht bereit bin, meine Sachen zwei Wochen in einem offenen Keller liegen zu lassen, da hier schon einiges geklaut wurde.

Nach dem Ausräumen der Kammer (incl. aller Regale, die entsorgt werden müssen) wird der Maler kommen, den schimmeligen Putz abschlagen und dann eine erste Schimmelfarbe aufbringen. Danach wird die Holzdecke entfernt und andere Arbeiten gemacht. Vermutlich wird ein Trocknungsgerät aufgestellt.  Im Anschluss daran wird dann nochmal gestrichen und neue Regale eingebaut und Lüftungen in die Türen geschnitten. Zu dem Trocknungsgerät habe ich sofort gesagt, dass ich nicht nochmal so ein extrem lautes Gerät über Wochen Tag und Nacht aushalten kann, da ich krank bin. Das halte ich wirklich nicht aus. Er sagte daraufhin, dass es nur diese lauten Geräte gäbe.  Ich habe ihm dann erklärt, dass es leise Alternativen gibt (Mikrowelle, Infrarot, usw.) – anderfalls sollte bitte ein Spezialist prüfen, ob das Gerät evtl. im Keller stehen kann und durch einen Schlauch die Wand von innen trocknet.  Daraufhin sah er mich ganz erstaunt an und fragte, woher ich von den Alternativen wüsste. Ich habe ihm erklärt, dass einige meiner Freundinnen schon gebaut haben und mit solchen Alternativen ihre Häuser getrocknet haben.  Seinem verblüfften Gesichtsausdruck nach hat er mir das nicht zugetraut.

Da nach Aussage des Hausmeisters wohl doch nicht ganz klar ist, woher die Ursache des Wassers kommt, wird auch noch meine Badezimmer-Holzdecke rausgerissen. Anschließend wird dann die Decke tapeziert werden. Als mögliche Ursache kommt einerseits eine Verschiebung der Rohre in der 2. Etage (wie seit April bekannt) in Frage; zum anderen wird möglicherweise in der Wohnung direkt über mir ein Abwasserrohr im Badezimmer kaputt  und die Feuchtigkeit langsam nach unten gesickert sein. Dafür spricht, dass in der Wohnung über mir nur die untere Hälfte der Kämmerchenwand nass ist. Wenn es in den nächsten Tagen stark regnen sollte, wird vermutlich die Wand noch weiter nass werden durch den Rohrbruch in der 2. Etage.

Alles in allem wird es noch mindestens 2 Wochen dauern, bis alle Handwerker angerückt  sind.

Ich bin froh, wenn diese Zumutung und der Gestank endlich vorbei sind und ich meine Sachen sauber, sicher und ordentlich wieder im Kämmerchen lagern kann.  Und ich bin froh, dass ich nach dem ersten Rohrbruch vor ein paar Jahren meine Lebensmittel aus dem Kämmerchen ausgelagert habe, die allesamt völlig verdorben waren. Eine Entschädigung gab es damals dafür nicht – nur ein müdes Schulterzucken. Nun habe ich in der sowieso schon winzigen Küche durch einen weiteren Unterschrank noch weniger Platz zum Sitzen, aber die Sachen liegen zumindest trocken.

Hoffentlich vergehen der Dauerhusten, die tränenden Augen und die Hautprobleme nach dem Sanieren wieder.

Drückt bitte die Daumen! Danke!

Wasserschaden 2014 – das Grauen geht weiter


Es stinkt zum Himmel. Jeden Tag mehr.

Mir ist nur noch kotzübel von dem Schimmelgestank in der Wohnung, obwohl ich bereits seit langem Dauer-Durchzug habe, damit etwas Sauerstoff durchzieht. Aber es hilft fast überhaupt nicht.  Eigentlich ist der Gestank im ganzen Haus und knallt Bewohnern und Besuchern schon unten an der Haustüre ins Gesicht. Das ganze Haus riecht schon muffig. Aber in meiner Wohnung hat sich das in den letzten 2 Wochen extrem verschlechtert, was mich auch nicht besonders wundert, da die „Nachbarn mit dem Schaden“ den Handwerkern immer noch keinen Zugang gewähren, wie ich hörte.

So sieht es mittlerweile bei uns aus. Wie das stinkt, kann man sich ja denken. 😦

kaemmerchen oben photo 20140725_143621_zpsai0wq0cg.jpg

 Der obere Teil des Kämmerchens ist nass.

Der Schimmel sitzt auch schon auf dem Holz.

 

kaemmerchen oben photo 20140725_143643_zps2akk7gun.jpg
Nasse Decke oben

 photo 20140725_1435430_zpso0mjkraa.jpg

Schimmel an der Decke

Es wird höchste Zeit, dass da Abhilfe geschaffen wird. Eigentlich sollten die Handwerker ja schon längst hier sein, aber bis jetzt herrscht noch Funkstille.

Habe heute nochmal die Hausverwaltung informiert (mit Fotos) und um dringende Abhilfe gebeten.

Schließlich kommt am nächsten Wochenende meine Freundin für ein paar Tage her, damit wir zusammen in Mülheim zum JOHNNY LOGAN-Konzert gehen können.

Bis dahin muss auf jeden Fall etwas passiert sein, denn zusätzlich zum schlimmen Gestank steht noch die Hälfte des Inhalts meines Kämmerchens in der Wohnung verteilt (bereits gereinigt und Verdorbenes/Verschimmeltes entsorgt).

*seufz*

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